Bundestag
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: Wissenschaftliche Dienst erklärt: Was ist Internet Governance?
: Wissenschaftliche Dienst erklärt: Was ist Internet Governance? Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages erklärt aktuell den Begriff „Internet Governance“ (PDF) und die dahinterliegende Debatte rund um ICANN und der nahenden brasilianischen Net Mundial Konferenz.
Einer unter dem Dach der VN im Jahr 2005 entwickelten Definition zufolge bezeichnet der Begriff Internet Governance die„Entwicklung und Anwendung gemeinsamer Prinzipien, Normen, Regeln, Entscheidungsverfahren und Programme für die Fortentwicklung und die Anwendung des Internets durch Regierungen, den privaten Sektor und die Zivilgesellschaft.“
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: Datenvisualisierung der Abgeordneten-Nebeneinkünfte
: Datenvisualisierung der Abgeordneten-Nebeneinkünfte
Über die neuen Transparenz-Angaben zu Nebeneinkünften von Bundestagsabgeordneten auf bundestag.de haben wir vergangene Woche berichtet. Dort sind die Daten etwas dezentral auf den einzelnen Abgeordnetenseiten versteckt. Die erste schöne Visualisierung der Daten kommt von Paul Görgen. -
: Jetzt neu: Nebeneinkünfte von Bundestagsabgeordneten werden etwas transparenter (Update)
: Jetzt neu: Nebeneinkünfte von Bundestagsabgeordneten werden etwas transparenter (Update) Auf bundestag.de gibt es jetzt ein Update der Veröffentlichungspflichtigen Angaben, wo auch die Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten nach einer Neuregelung transparenter dargestellt werden müssen. Das ist immer noch nicht so transparent, wie es sein könnte, aber immerhin besser als vorher. Die kommenden Tage werden sicher noch zahlreiche Lücken entdeckt.
Interessant ist natürlich, sich mal durch die Abgeordnetenlisten durchzuklicken und zu schauen, wer offensichtlich mit seinem normalen Job als Bundestagsabgeordneter etwas unausgelastet ist, bzw. auf anderen Wegen ein Vielfaches dazu verdient.
Der ehemalige Bundesumweltminister und jetzige Vorsitzender des Auswärigen Ausschuss, Norbert Röttgen (CDU/CSU), verdient z.B. als Anwalt nebenbei mit vier Mandanten pro Monat zwischen 3500–7000 Euro hinzu. Pro Mandant natürlich. Um welche Mandanten es sich handelt und ob da womöglich ein Interessenskonflikt vorliegt, geht aus den Angaben nicht hervor. Hier sieht man eine Lücke im System.
Update: Abgeordnetenwatch hat die Top10 zusammengestellt. Gewinner ist Peter Gauweiler mit mindestens 509.000 Euro Zuverdienst. Herzlichen Glückwunsch!
Spannend könnte die Frage werden, wie der CDU-Abgeordnete und Langzeit-Junge Unions-Funktionär Philipp Missfelder als Buchautor mehr als 100.000 Euro pro Jahr beim teNeues Verlag verdient, wo er laut Wikipedia seit 2008 als Mitarbeiter aufgeführt wird.
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: #btada: Netzpolitik wird im Bundestag hinter verschlossenen Türen debattiert
: #btada: Netzpolitik wird im Bundestag hinter verschlossenen Türen debattiert
Heute tagt zum dritten Mal im Bundestag der Ausschuss für digitale Agenda. Was da genau passiert können wir Euch über die Tagesordnung hinaus nicht sagen – trotz einer Presseakkreditierung. Denn die Arbeit des Ausschuss für Internetfragen findet hinter verschlossenen Türen statt. Gleichzeitig gibt es keinen anderen Ausschuss, wo die Abgeordneten soviel heraus twittern oder facebooken. Aber das ist immer nur deren jeweilige Inszenierung.Wir wollten von allen Fraktionen wissen, warum die Sitzungen nicht-öffentlich sind, ab wann die Sitzungen denn mal öffentlich werden und wie sich der eigene Anspruch dieses Ausschusses, „transparent, offen und nachvollziehbar“ zu sein, mit der Realität der verschlossenen Türen vereinbaren lässt. Die Kurzfassung scheint zu sein: Die CDU/CSU ist schuld und die SPD würde gerne, darf aber nicht. Und die Opposition würde auch gerne, ist aber nicht die Regierungskoalition.
Das absurde dabei ist: Jetzt gibt es einen Hauptausschuss, damit das Thema Netzpolitik mal aus dem Kellerloch des Unterausschuss Neue Medien rausgeholt wurde. Aber der tagte wenigstens in der Regel im Lichte der Öffentlichkeit. Jetzt gilt: Bürger sollen sich die Debatten im Plenum anschauen, die Verlautbarungen auf bundestag.de lesen oder sich persönlich an die Abgeordneten wenden. Unser Verständnis von Offenheit und Transparenz ist ein anderes. Und ein solches Vorgehen ist einem Internetausschuss nicht würdig, der gleichzeitig verspricht, transparent zu sein und modern arbeiten zu wollen.
Und hier sind die Reaktionen.
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: Sachstandsbericht WLAN-Anschluss im Schienenverkehr
CC-BY-SA <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ICE_3_Fahlenbach.jpg">Sebastian Terfloth/Wikimedia Commons</a> : Sachstandsbericht WLAN-Anschluss im Schienenverkehr Das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat dem Verkehrsausschuss im Deutschen Bundestag einen Sachstandsbericht zum Thema „WLAN-Anschluss im Schienenverkehr“ verschickt (PDF). Darin gibt es einige Hintergründe zum Thema zu lesen.
Seit zehn Jahren kooperiere die Deutsche Bahn mit der Deutschen Telekom und im April 2014 sollen „125 der größten deutschen Bahnhöfe mit WLAN-Anschlüssen ausgerüstet sein“. Dieser Service ist für 30 Minuten kostenlos, danach wird es im Rahmen der Deutsche Telekom-Hotspot-Tarife kostenpflichtig. Das soll sich auch nicht ändern.
Bezüglich der WLAN-Ausstattung in ICEs heißt es:
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: Kuppelkucker.de – das Kinderportal des Bundestages
: Kuppelkucker.de – das Kinderportal des Bundestages
Der Bundestag bietet mit Kuppelkucker.de ein Angebot für Kinder zwischen 5–11 Jahren, um die parlamentarische Arbeit kennen zu lernen. Laut Heute im Bundestag gab es einen Relaunch der Plattform. Die Flashversion ist leider etwas unbenutzbar, dafür gibt es auch eine HTML-Version.Auf den bunten Seiten von kuppelkucker.de können sich die jüngsten Internetnutzer außerdem durch das virtuelle Reichstagsgebäude, ein Abgeordnetenbüro, einen Sitzungssaal, den Plenarsaal und die Reichstagskuppel klicken. Dabei erhalten sie wie bei einem Comic über Sprechblasen Informationen, die gleichzeitig vorgelesen werden. Auch ein Lexikon kann man anklicken und findet dort altersgerechte Erklärungen für Begriffe von A wie Abgeordnete bis Z wie Zweitstimme.
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: Wie viele Techniker braucht man, um eine IP-Adresse zuzuordnen? Neues zur Bundestags-VDS
: Wie viele Techniker braucht man, um eine IP-Adresse zuzuordnen? Neues zur Bundestags-VDS Aus Anlass der Edathy-Affäre kam es zu Unklarheiten, was der Bundestag intern über die Internetbewegungen seiner Abgeordneten und Mitarbeiter speichert. Es kam zum Vorschein, dass die Vorratsdatenspeicherung bundestagsintern schon lange Einzug gehalten hat. Wir haben daraufhin versucht, herauszubekommen, was da genau wie, wo und für welchen Zeitraum gespeichert wird. Die Antworten, die wir bekommen haben, waren allerdings wenig aufschlussreich.
Heute hat der Ältestenrat nicht nur Licht ins Dunkel der Richtlinien für Presseakkreditierungen gebracht, sondern dessen Kommission für „Informations- und Kommunikationstechniken und Kommunikationsmedien“ (IuK-Kommission) hat auch eine etwas ausführlichere Antwort auf die Umstände der Bundestags-VDS aus der IT-Koordination bekommen. Die letzte Unterrichtung durch den behördlichen Datenschutzbeauftragten hatte dem Dokument zufolge zuvor im Jahr 2012 und davor 2008 stattgefunden. Im Klartext heißt das: Während der 17. Wahlperiode von 2009 – 2013 ist vermutlich fast drei Jahre lang zunächst einmal niemand explizit über die Speicherung von Verbindungsdaten aufgeklärt worden.
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: Bundestag erklärt Kriterien für Akkreditierung von Bloggern und Journalisten
: Bundestag erklärt Kriterien für Akkreditierung von Bloggern und Journalisten Anfang des Monats hatten wir bereits berichtet, dass die Pressestelle des Deutschen Bundestages ihre ablehnende Haltung gegenüber Bloggern bei der Vergabe von Jahresakkreditierungen für Journalisten aufgegeben hat. Mittlerweile gibt es das schriftlich in Form einer Unterrichtung des Ältestenrates im Deutschen Bundestag. Dort werden auch die Kriterien beschrieben, wie diese Akkreditierungen vergeben werden und explizit nochmal darauf hingewiesen, dass man keine Unterscheidung zwischen Online- und Offline-Medien mache.
Ungeklärt ist immer noch, warum nur Blogger von einer Ablehnung betroffen waren, aber in der Debatte kein einziger Fall eines betroffenen Journalisten bekannt wurde. Aber schön, jetzt mal diese Kriterien schriftlich zu haben:
Hauptkriterium für die Ausgabe einer Jahresakkreditierung für den Bundestag ist daher der Nachweis einer hauptberuflichen journalistischen Tätigkeit zur Parlamentsberichterstattung.
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: Jetzt neu: Presse-Jahresakkreditierung für den Deutschen Bundestag
: Jetzt neu: Presse-Jahresakkreditierung für den Deutschen Bundestag Die Pressestelle des Deutschen Bundestages hat angerufen und uns mitgeteilt, dass ich meine Presse-Jahresakkreditierung jetzt abholen kann. Die Vorgeschichte ist, dass mein Antrag zuerst aus diversen Gründen abgelehnt wurde und ich dagegen Widerspruch eingelegt habe. Zwischendrin hat sich noch der Ältestenrat des Deutschen Bundestages mit der Sache beschäftigt und die Verwaltung aufgefordert, klare und transparente Kriterien zu entwickeln, wer eine Presse-Akkreditierung erhält und wer nicht. Unklar ist uns noch, ob es mittlerweile neue Kriterien für die Vergabe von Jahresakkreditierungen an Journalisten und Blogger gibt. Wir werden gerne auch demnächst wieder ausprobieren, ob auch andere aus unserer Redaktion eine Presse-Tagesakkreditierung erhalten oder diese wieder verwehrt wird.
Aber es freut uns erstmal, als Blogger eine Jahresakkreditierung erhalten zu haben. Das nächste Ziel sollte sein, dass der Deutsche Bundestag die Nutzung von Smartphones und Notebooks auf der Zuschauertribühne allen erlaubt, damit viel mehr Menschen über die Arbeit unserer Politikerinnen und Politiker vor Ort berichten können.
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: #Edathy: Was speichert der Deutsche Bundestag und wie lange?
: #Edathy: Was speichert der Deutsche Bundestag und wie lange? Im Zuge der Edathy-Affäre, möglichen Downloads über einen Bundestagsrechner und einem geklaut gemeldeten Notebook kamen Fragen auf, ob und wie der Bundestag eigentlich Daten der Abgeordneten und Mitarbeiter speichert. Wir haben der Pressestelle einen umfangreichen Fragenkatalog zum Thema geschickt und mussten ihnen knappe und wenig zufriedenstellende Antworten auf wenige Fragen regelrecht aus der Nase ziehen.
Nach Angaben von Mitarbeitern in Abgeordnetenbüros kann man sich aussuchen, ob die durch die Bundestags-IT administrierten Rechner ein zentrales Backup erhalten oder auch nicht. Anscheinend hat man auch noch die Wahlmöglichkeit einer eigenen gesicherten Partition auf der Festplatte, für die man dann selbst verantwortlich ist. Wir wollten wissen, wie das mit den Backups genau abläuft und wer darauf möglicherweise Zugriff haben kann. Das spielt ja gerade eine Rolle bei der Frage, ob man trotz geklaut gemeldetem Notebook noch auf die Daten zugreifen könnte.
Die Pressestelle erklärte uns dazu grob das Backup-Konzept:
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: Debatte im Bundestag: Aus Vorratsdatenspeicherung wird Private Vorsorgespeicherung
: Debatte im Bundestag: Aus Vorratsdatenspeicherung wird Private Vorsorgespeicherung Gestern gab es einen kleinen Überblick, wie es um die aktuelle Debatte zur Vorratsdatenspeicherung steht. Heute wurde das Thema im Bundestag besprochen. Den Auftakt machte Konstantin von Notz von Bündnis90/Die Grünen und führte aus, dass die Vorratsdatenspeicherung „maßlos, weitestgehend nutzlos und unverhältnismäßig“ sei – und damit abzulehnen. Es habe seitens der SPD nur einen kurzen „bürgerrechtlichern Sturm im Wasserglas“ gegeben, aber mittlerweile sei Justizminister Maas eingeknickt. Besonders stellte Notz heraus, dass die VDS im Angesicht des Überwachungsskandals indiskutabel ist und es sicher dazu kommen werde, dass eine etwaige Umsetzung vom Bundesgerichtshof wieder als verfassunswidrig deklariert werde:
Bon Voyage bei der Umsetzung einer deutschen Vorratsdatenspeicherung beim Bundesverfassungsgericht, wo Richterinnen und Richter aus Angst vor Überwachung nur noch mit Stift und Papier in Besprechungen gehen.
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: Interaktive Grafik zeigt jeden Mandatsverzicht seit 1949
: Interaktive Grafik zeigt jeden Mandatsverzicht seit 1949
Die Berliner Morgenpost visualisiert in einer interaktiven Grafik, welche Bundestagsabgeordneten aus welchen Fraktionen seit 1949 auf ihr Mandat verzichtet haben und was die jeweiligen Gründe dafür waren. Spitzenreiter der Gründe ist ein Wechsel aus der Bundes- in die Landespolitik. Nur wenig mehr Bundestagsabgeordnete sind wegen einer Affäre gegangen (worden) als wegen einem Wechsel in die Wirtschaft (z.B. um Lobbyist zu werden) oder wegen Mandatsrotation (Nur Grüne).Eine kurzweilige Grafik für Politiknerds.
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: Kranke Bundestagsabgeordnete sollen nicht über Twitter an Debatten teilnehmen
: Kranke Bundestagsabgeordnete sollen nicht über Twitter an Debatten teilnehmen Der neue Ausschuss Digitale Agenda hat als eines seiner Ziele genannt, sich für Partizipation und Teilhabe mithilfe digitaler Möglichkeiten einzusetzen, damit Bürgerinnen und Bürger einfacher ihre Meinung in politische Diskussionen einbringen können.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, das hat eine Debatte in der gestrigen Plenarsitzung des Bundestages deutlich gemacht. Im Tagesordnungspunkt zur Lage in der Ukraine sendete Sevim Dagdelen, eine Abgeordnete der Linken einen Tweet zur Diskussion als Kritik auf einen Redebeitrag der Grünen:
Unerträglich diese verwelkten Grünen, die die Faschisten in der #Ukraine verharmlosen, die antisemitische Übergriffe begehen. Ein Tabubruch!
— Sevim Dagdelen (@SevimDagdelen) 20. Februar 2014
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: Vorratsdatenspeicherung am Freitag im Bundestag
: Vorratsdatenspeicherung am Freitag im Bundestag
Am Freitag wird im Bundestag über die Vorratsdatenspeicherung debattiert. Der Tagesordnungspunkt 18 befasst sich mit den Anträgen der Grünen und Linken, daher hier nochmal einen kurzen Überblick, was in Sachen VDS in der jüngsten Vergangenheit passiert ist.Die SPD hat seit Mitte letzten Jahres versucht, sich wahlkampfwirksam als Vorratsdatenspeicherungsgegner zu positionieren - durch Aussagen wie diese:
Nach Prism und Tempora darf auch die EU-Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung keinen Bestand mehr haben. Die Richtlinie muss grundsätzlich überarbeitet und neu bewertet werden.
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: Heute im Bundestag: Konstituierende Sitzung Ausschuss für digitale Agenda
: Heute im Bundestag: Konstituierende Sitzung Ausschuss für digitale Agenda Heute um 14:30 Uhr wird sich erstmals der neue Ausschuss für digitale Agenda im Deutschen Bundestag zu einer konstituierenden Sitzung treffen. Das scheint so spontan zu sein, dass man nicht einmal eine Tagesordnung auf bundestag.de findet.
Mathias Schindler hat erste Arbeitsaufträge für den #btADA im Protokoll der 15. Plenarsitzung entdeckt: Es geht um das tote ACTA. Vielleicht ist es trotz Ablehnung des EU-Parlaments doch nicht so tot wie gedacht und die EU-Staaten wollen es wiederbeleben?
Welcome back: ACTA!
- Vorschlag für einen Beschluss des Rates über die Unterzeichnung – im Namen der Europäischen Union – des Handelsübereinkommens zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten, Australien, Kanada, Japan, der Republik Korea, den Vereinigten Mexikanischen Staaten, dem Königreich Marokko, Neuseeland, der Republik Singapur, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika (ACTA) KOM(2011) 379 endg.; Ratsdok. 12190/11
- Vorschlag für einen Beschluss des Rates über den Abschluss des Handelsübereinkommens zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten, Australien, Kanada, Japan, der Republik Korea, den Vereinigten Mexikanischen Staaten, dem Königreich Marokko, Neuseeland, der Republik Singapur, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika (ACTA) KOM(2011) 380 endg.; Ratsdok. 12193/11
Federführung bei beiden Punkten (aus einer langen Liste in Drucksache 18/419) liegt beim Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Ebenfalls mitberatend sind die Ausschüsse für Wirtschaft und Energie sowie Kultur und Medien.
Wir würden ja gerne von vor Ort berichten, haben aber immer noch nicht von der Pressestelle des Deutschen Bundestages bezüglich unseres schriftlichen Widerspruchs gehört und somit keine Presseakkreditierung.
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: Anfragen zum BSI-Skandal deuten weitreichenderes Versagen an
: Anfragen zum BSI-Skandal deuten weitreichenderes Versagen an Die Sicherheitsüberprüfung des BSI, mit der man testen konnte, ob sich die eigene Mailadresse unter 16 Millionen kompromittierten Benutzerkonten befand, die der Behörde bekannt geworden waren, war blamabel. Ein noch größeres Imageproblem kam dazu, als ans Licht kam, dass die Existenz der betroffenen Adressen schon im August 2013 bekannt geworden war, etwa fünf Monate vor Information der Bevölkerung. Die abschließenden Gründe dafür waren bisher ungeklärt.
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: Unterschiedliche Meinungen beim DJV, wer eine Presseakkreditierung für Bundestag erhalten soll
: Unterschiedliche Meinungen beim DJV, wer eine Presseakkreditierung für Bundestag erhalten soll In der Frage, ob Blogger Presseakkreditierungen für den Deutschen Bundestag erhalten sollen, haben sich jetzt Journalistenverbände zu Wort gemeldet. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) stellt als Kriterium einen Presseausweis auf, da dieser nur an „hauptberuflich tätige Journalisten, die den Nachweis erbringen, dass sie von ihrer journalistischen Arbeit den überwiegenden Teil ihres Lebensunterhalts bestreiten“ vergeben wird. „In welchen Medien sie veröffentlichen, ist dabei ohne Bedeutung.“
„Für eine Unterscheidung zwischen Blogs und anderen Medien, wie der Bundestag sie offenbar vornimmt, gibt es keine nachvollziehbare Begründung“, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Er forderte das Parlament deshalb auf, seine Akkreditierungspraxis umgehend zu überarbeiten
Einen Presseausweis kann man natürlich als Kriterium für eine Presseakkreditierung nehmen, das reicht meiner Meinung nach aber nicht aus und ist auch nicht mehr zeitgemäß. Und wie wir von verschiedenen Journalisten gehört haben, war die Pressestelle bisher auch recht großzügig und hat Jahresakkreditierungen auch dann vergeben, wenn Journalisten keinen Presseausweis besitzen. Ich besitze einen offiziellen Presseausweis, mir wurde eine Jahresakkreditierung bisher verwehrt. Bis vor drei Monaten hatte ich auch keinen, weil ich diesen bisher nie für meine Arbeit benötigt habe und gerne in Museen den Eintritt auch selber bezahle. Ich gehe davon aus, dass ich auch vor dem Besitz eines Presseausweises bereits journalistisch gearbeitet habe.
Progressiver äußert sich der brandebnurgische Landesverband des DJV zu Wort:
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: Die digitalen Agendas von CDU & SPD – Jung & Naiv: Folge 115
: Die digitalen Agendas von CDU & SPD – Jung & Naiv: Folge 115 Vielleicht habt ihr’s mitbekommen: In diesem Bundestag gibt es jetzt einen neuen Ausschuss. „Digitale Agenda“ wird er genannt und von 16 Bundestagsabgeordneten bewohnt. Der Ausschuss ist zwar nicht wie andere Ausschüsse, d.h. Gesetze schreiben und irgendwelche „Federführungen“ hat dieser nicht, aber hey, wenigstens Ausschuss. Nicht nur mehr Internetenquete!
Anyway, am Mittwoch hat die große Koalition nacheinander, fein getrennt über ihre Vorstellungen zu dem neuen Ausschuss gequatscht. Nach dem Pressetermin habe ich dann mit den jeweiligen Ausschussvorsitzenden der Parteien, Jens Koeppen (CDU) und Lars Klingbeil (SPD) gequatscht. Sie sollten mir erzählen, was nun ansteht, wie ihre Vorstellungen sind und wie es u.a. mit Netzneutralität, Glasfaserausbau usw aussieht.
Apropos Netzneutralität, da habe ich mal die Aussagen beider Parteienvertreter in einen kurzen Clip zusammengepackt…
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: NSA-Untersuchungsausschuss: Wie viel Aufklärung wird der Bundestag wagen?
: NSA-Untersuchungsausschuss: Wie viel Aufklärung wird der Bundestag wagen? Neben der Einsetzung des Ausschusses für digitale Agenda stand heute im Bundestag auch ein möglicher „NSA-Untersuchungsausschuss“ auf der Tagesordnung. Dabei standen zwei Anträge zur Debatte: Einer von den Regierungsparteien und einer von der Opposition.
Was soll im Mittelpunkt stehen?
Als erster Redner wies Hans-Christian Ströbele (B90/Grüne) darauf hin, dass es zumindest schonmal eine gute Nachricht sei, dass der Untersuchungsausschuss kommen werde, obwohl die CDU vor einiger Zeit noch behauptet habe es gäbe gar keinen Skandal. Bedauerlich sei, dass sich die Große Koalition nicht dem Antrag von Linken und Grünen angeschlossen habe, denn die zusätzlichen Punkte im Regierungsantrag dienten nicht der Aufklärung. Während im Oppositionsantrag die Frage im Mittelpunkt stehe, was man in Deutschland gewusst habe, rücke im Regierungsantrag die Frage in den Mittelpunkt, was die NSA gemacht habe. Ersteres sei im Bundestag gut untersuchbar, letzteres eher nicht. Es sei denn man holt Snowden und garantiert ihm einen sicheren Aufenthalt in Deutschland.
Thomas Silberhorn von der CSU meinte, es gehe um Nachrichtendienste anderer Staaten. Deswegen werde der Ausschuss Umwege machen müssen, um zuverlässige Aussagen zu Aktivitäten von amerikanischen und britischen Diensten machen zu können. Man spare im Regierungsantrag aber nicht mit unangenehmen Fragen in Bezug auf frühere Bundesregierungen und deutsche Dienste.
Auf die Zwischenfrage Ströbeles, warum denn dann überhaupt ein Gegenantrag eingebracht worden sei, meinte Silberhaar, der Untersuchungsgegenstand habe exakter definiert werden müssen, z.B. die Kontrollinstitutionen hätten ausdrücklich benannt werden müssen.