Berlin

  • : Rede auf der „Freiheit statt Angst“-Demonstration
    Rede auf der „Freiheit statt Angst“-Demonstration

    Auf der heutigen „Freiheit statt Angst“-Demonstration bin ich kurzfristig eingesprungen und habe eine kurze Rede gehalten. Das Transcript blogge ich mal hier, die Rede war aber teilweise noch ausführlicher.

    Wenn wir heute hier zusammenkommen und demonstrieren, dann hat das einen wichtigen Grund: offenbar müssen wir die Bürger- und Nutzerrechte aktiv verteidigen. Wir würden alle lieber in der Sonne liegen, aber klar ist: gerade weil wir Technik toll und nützlich finden, weil sie so viele Möglichkeiten gibt, müssen wir uns um sie kümmern, damit sie nicht von Wirtschaft und manchen in der Politik gegen uns verwendet wird. Denn wir wollen die neuen Möglichkeiten nutzen, ohne dass uns Herr Uhl oder Frau Merkel das verbieten!

    10. September 2011 8
  • : Morgen: Wikipedia für Berlin – Berlin für Wikipedia?
    Morgen: Wikipedia für Berlin – Berlin für Wikipedia?

    Morgen Abend veranstaltet Wikimedia e.V. im Radialsystem in Berlin den Event „Wikipedia für Berlin – Berlin für Wikipedia?“:

    Am morgigen Freitag, den 02. September 2011, wollen wir ab 19 Uhr im Berliner Radialsystem darüber sprechen, wie das Wissen Berlins gesammelt und unter Freier Lizenz der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Wir erläutern wie Wikipedia funktioniert und welche Rolle das freie Medienarchiv Wikimedia Commons dabei spielt. Wie kann Berlin von Wikipedia profitieren – einem Gemeinschaftsprojekt von Freiwilligen aus aller Welt, die das Wissen der Welt sammeln und frei zur Verfügung stellen? Und wie kommt das Wissen Berlins zu Wikipedia?

    1. September 2011 14
  • : 10.9. in Berlin: Freiheit statt Angst – Demonstration
    10.9. in Berlin: Freiheit statt Angst – Demonstration

    Am 10. September 2011 findet in Berlin wieder die jährliche Großdemonstration für (digitale) Bürgerrechte und gegen die ausufernde Überwachung statt. Wie in den Vorjahren wird die „Freiheit statt Angst“ – Demonstration wieder von einem breiten Bündnis aus vielen Organisationen, Verbänden und Parteien, sowie vielen Helfern und Einzelunterstützern getragen.

    Auftaktveranstaltung ist um 13 Uhr auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor. Von dort zieht die Demonstration Richtung Alexanderplatz, wo ab 14 Uhr auf der Karl-Liebknecht-Straße eine längere Kundgebung stattfindet.

    Wie immer kostet eine solche größere Demonstration einiges an Aufwand un Geld. Helfer werden ebenso gesucht wie auch Spenden zur Refinanzierung aller Ausgaben. Eine Spendenmöglichkeit ist ein Versprechen über Pledgebank, man kann aber auch direkt Geld überweisen. Aktuelle Informationen zur FSA11 gibt es in einem Blog.

    Und hier ist der Aufruf:

    26. August 2011 9
  • : Erste Videos der Open Knowledge Conference
    Erste Videos der Open Knowledge Conference

    Vor rund einem Monat fand die Open Knowledge Conference in Berlin statt. Mittlerweile sind die ersten Videos der Vorträge und Panel-Diskussionen online. Eine kleine Auswahl findet sich hier, weitere sind bei Vimeo zu finden.

    Dr. Rufus Pollock – Open Data – What, Why , How

    22. Juli 2011 1
  • : a2n SALON: Zukunft des Urheberrechts
    a2n SALON: Zukunft des Urheberrechts

    Am kommenden Donnerstag, den 21. Juli findet im Münzsalon in Berlin-Mitte der nächste a2n-Salon statt. Thema ist diesmal nichts anderes als die „Zukunft des Urheberrechts“. Aus der Ankündigung:

    Wie soll die Zukunft des Urheberrechts aussehen? Aus verschiedenen Perspektiven funktioniert das derzeit gültige Urheberrecht nicht wirklich, zumal im digitalen Raum, sei es für Remix Künstler oder für Musiklabels. Ein neu verhandelter Interessensausgleich, der die aktuellen digitalen Möglichkeiten und Gegebenheiten für Produzenten, Konsumenten, Verwerter und Prosumer mitdenkt und mit einbezieht, ist überfällig. Im dritten all2gethernow-Salon erörtern Eva Kiltz vom VUT und Till Kreutzer von iRights.info unterschiedliche Interessenslagen, sowie mögliche Wege zu einer zeitgemäßen und sinnvollen Gestaltung und Umstrukturierung des Urheberrechts. Es geht dabei um eine konstruktive Diskussion, wie man gemeinsam weitergehen kann, nicht um einen Schlagabtausch von Positionen. Wir möchten alle Interessierten einladen, ihre Perspektiven in das Gespräch einzubringen oder auch einfach zuzuhören.

    19. Juli 2011
  • : Berlin: Bargeldlos ÖPNV-Tickets kaufen – mit Maulkorb?
    Berlin: Bargeldlos ÖPNV-Tickets kaufen – mit Maulkorb?

    In Berlin kann man jetzt im Nahverkehr auch über ein Smartphone Tickets lösen. Das macht es vielleicht etwas einfacher, Tickets zu kaufen, aber dafür wird in einer Datenbank auch detailliert gespeichert, wo man wann in eine Bahn eingestiegen und wo und wann man wieder ausgestiegen ist.

    Interessant ist aber eine andere Sache, die sich auf Seite 29 der Teilnahmebedingungen von Touch & Travel (PDF) findet. Dort gibt es nämlich eine „Maulkorb-Regelung“, dass man sich nicht öffentlich über das Verfahren äußern darf. Also Vorsicht beim twittern, wenn die Technik mal nicht funktioniert:

    Der Teilnehmer verpflichtet sich – unabhängig von einer eventuellen vorzeitigen Vertragskündigung – über die gesamte Laufzeit des Piloten nach § 8 bis einschließlich 6 Monate nach Pilotende, schriftliche Veröffentlichungen oder anderweitige öffentliche Stellungnahmen über die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse zum Verfahren Touch&Travel ausschließlich nach Rücksprache und mit Einverständnis der DB zu tätigen. Ausgenommen hiervon ist eine Kommentierung der Smartphone Applikationen, jedoch nicht über das Verfahren selbst, im Apple App Store bzw. im Google Android Market.

    Es gibt aber keine festgelegte Vertragsstrafe, die löschen dann sicher nur die App und die Zugangsdaten.

    Die Teilnahmebedingungen gelten ab dem 1. Juli 2011 und sind daher aktuell.

    Ganz groß ist auch die Erklärung in der FAQ zur Frage „Ist der Datenschutz gewährleistet?“

    […]Der Kunde wird in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen über den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten informiert, akzeptiert diese bei der Anmeldung zum Verfahren und erklärt bei der Registrierung sein Einverständnis zur Verarbeitung der erhobenen Daten.

    14. Juli 2011 21
  • : Fahrplan des CCC-Camp ist online
    Fahrplan des CCC-Camp ist online

    Vom 10. – 14. August findet in Finowfurt nahe Berlin das Chaos Communication Camp statt. Dafür wurde jetzt der Fahrplan des Programmes in einer ersten Version online gestellt. Tickets gibt es noch (solange der Vorrat reicht) für 140 Euro im Vorverkauf oder für 175 EUro vor Ort. Ein Zelt muss man aber selbst mitbringen. Bisher gehen die Meterologen davon aus, dass der August sommerlicher wird als der Juli.

    Ich werde am zweiten Tag über „Digitale Gesellschaft e.V. – Ein neuer Ansatz, um digitale Bürgerrechte zu erhalten“ sprechen.

    14. Juli 2011 4
  • : Open Data im Berliner Wahlkampf
    Open Data im Berliner Wahlkampf

    Lorenz Matzat hat sich für das Open Data Blog die Wahlprogramme der Berliner Parteien für die Abgeordnetenhauswahl angeschaut: Open Data im Berliner Wahlkampf.

    Das Potenzial, dass in den öffentlichen Daten sowohl in demokratischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht steckt, scheint den meisten Berliner Parteien weitgehend fremd zu sein. Wenig Konkretes haben sie dazu formuliert. Wünschenswert wäre etwa die Ankündigung gewesen, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Datenkatalog einrichten zu wollen, der Informationen der Verwaltung unter einer offenen und freien Lizenz zur Verfügung stellt.

    Auf dem Papier versprechen hinsichtlich Open Data die Grünen das meiste. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass die Partei in Berlin an der nächsten Landesregierung beteiligt sein wird. Vielleicht als Juniorpartner in einer rot-grünen Koalition, oder sogar als starker Partner in einem Bündnis mit der CDU. Ob die vielversprechenden Worte dann zu Taten werden, lässt sich derzeit leider nicht sagen.

    13. Juli 2011 12
  • : Institut für Internet und Gesellschaft
    Institut für Internet und Gesellschaft

    In Berlin wurde heute das mit 4,5 Millionen Euro Startkapital von Google finanzierte „Institut für Internet und Gesellschaft” vorgestellt. Das Forschungsinstitut will sich „der transdisziplinären Forschung zu Fragen des Internets und der Informationsgesellschaft widmen“.

    Aus der Selbstbeschreibung:

    Getragen von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität der Künste in Berlin sowie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und in Zusammenarbeit mit dem Hans-Bredow-Institut in Hamburg will das sich in Gründung befindende Forschungsinstitut führende Wissenschaftler sowie Akteure aus allen Sparten der Gesellschaft zusammenbringen, um Fragen in den Bereichen Internet Innovation, Internet Regulierung, Informations- und Medienrecht sowie Fragen des Verfassungsrechts im Internet zu erörtern und zu erforschen.

    Vier Gründungsdirektoren hat das Institut:

    11. Juli 2011 8
  • : Fritz: Gleich, bzw. jetzt: Internet live, mit Markus!
    Fritz: Gleich, bzw. jetzt: Internet live, mit Markus!

    Falls jemand gar nicht genug von Netzneutralität, Internet-Enquete und dem ganzen heißen Scheiß bekommen kann: Markus ist gleich bei Trackback. Live. Im Radio. Wissens’ schon, Trackback:

    Die Show mit Internet und so

    Lili Masuhr präsentiert Euch mal wieder Neues und Erhellendes aus dem Netz.

    Netzneutralität, Pfand spenden per Internet, eine mediale Weltreise und mehr erwarten Euch bei Trackback.

    Gibt es in Berlin im Radio. Oder im Internet, zum Beispiel via VLC, Amarok oder Winamp: http://www.fritz.de/live.pls

    Und wer diesen – zugegeben, recht kurzfristigen – Hinweis zu spät liest: Eine Konserve mit der Aufzeichnung der Show gibt es im Laufe des Abends/morgen bei Fritz zum nachhören und runterladen. Vermutlich irgendwo hier.

    9. Juli 2011 5
  • : Livestream: Open Knowledge Conference
    Livestream: Open Knowledge Conference

    In Berlin findet heute und morgen die Open Knowledge Conference mit einem spannenden Programm statt. Zumindest der Haupttrack hat einen Livestream:

    30. Juni 2011
  • : FSFE zu AVM gegen Cybits: Ein kleiner Computer ist dennoch ein Computer
    FSFE zu AVM gegen Cybits: Ein kleiner Computer ist dennoch ein Computer

    Gestern fand in Berlin eine gerichtliche Anhörung zu einem Fall statt, der zu einem bedeutenden Präzedenzfall für die Embedded-Industrie werden könnte (wir berichteten). In dem Rechtsstreit zwischen AVM und Cybits versucht AVM, die Position durchzusetzen, dass andere nicht das Recht haben, Freie Software auf von AVM gekauften Geräten, wie der weit verbreiteten Fritz!Box, zu verändern. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht der Linuxkernel, der unter der GNU GPL vertrieben wird. Diese Lizenz garantiert den Benutzern genau diese Freiheit. Die Free Software Foundation Europe (für dich ich arbeite) hat heute zusammen mit gpl-violations.org einen detaillierten Bericht über die Anhörung veröffentlicht.

    Nach Meinung der FSFE haben Anwender das Recht, selbst zu entscheiden, welche Software auf ihren Computern läuft. Wenn AVM oder irgendeine andere Firma sich nicht an die GNU General Public License halten möchte, dann sollten sie keine GPL-lizenzierte Software verwenden.

    „AVM will seine monopolistische Macht über diese Geräte behalten und weiter ausbauen, sogar nachdem sie bereits verkauft worden sind. Dies widerspricht nicht nur der GNU General Public License des Linuxkernels, sondern ist auch wettbewerbsfeindlich.“ (Harald Welte, Mitarbeiter am Linuxkernel und Gründer des gpl-violations.org-Projekts)

    Das Gericht hat während der gestrigen Anhörung keine Entscheidung getroffen. Die Teilnehmer dürfen weitere schriftliche Ausführungen einreichen. Das Gericht kann dann entweder direkt entscheiden, oder in eine Beweisaufnahme eintreten. Die FSFE und gpl-violations.org werden den Fall weiter beobachten, um die Freiheit von Softwareanwendern zu verteidigen.

    Neben dem FSFE-Bericht über die gerichtliche Anhörung gibt es noch einen guten Blogeintrag von Harald Welte.

    22. Juni 2011 19
  • : OKCon 2011 – Mehr Offenheit wagen!
    OKCon 2011 – Mehr Offenheit wagen!

    Bei der Open Knowledege Foundation arbeiten wir das ganze Jahr über daran, eine freie und offene Gesellschaft zu verwirklichen. Offenes Wissen, offene Daten weltweit zu fördern liegt uns am Herzen. Wir arbeiten zusammen mit Entwicklern, Designern, Beamten, Juristen, Wissenschaftlern Studenten Aktivisten und allen anderen die unseren Traum teilen. Auf unserer jährlichen Open Knowledge Conference laufen all unsere Aktivitäten zusammen, man kommt ins Gespräch und nimmt an großartigen Vorträgen und Workshops teil.

    Die Konferenz
    Dieses Jahr haben wir wieder ein spannendes Programm mit großartigen Experten zusammengestellt. Richard Stallman spricht über das Verhältnis von freier und offener Software und offenen Daten. Michael Bauwens erläutert die interdependenz zwischen offener Gesellschaft und offenem Wissen. Ein großartiges Panel wird über Open Source Hardware und offene Standards diskutieren, auf einem weiteren Panel wird über zukünftige Entwicklungen des „Data-DrivenJournalism“ diskutiert.

    Unser Programm ist umfangreich, wir können hier nicht alles vorstellen. Deshalb: Seht selbst.
    Die Konferenz wird aber nicht nur aus Vorträgen bestehen. In Workshops und den Lightning Talks kann jeder seiner / ihre Erfahrungen und Gedanken miteinbringen. Eine Übersicht unserer großartigen Speaker gibt es hier.

    Pre OKCon Workshops vom 27. bis zum 29. Juni
    Noch bevor die Konferenz beginnt startet schon unsere ‚offene Woche’ in Berlin. Bei unseren Pre OKCon Workshops zu verschiedenen Themen kommt fast jeder auf seine Kosten. Der Eintritt ist frei, aber wenn du uns unterstützen willst kannst du gerne ein Supporter-Ticket kaufen.

    Vom 27. bis zum 28. Juni kannst du dich mit Friedrich Lindenberg zusammentun, um den britischen Haushalt zu hacken. Wer sich zur Open Spending Hackweek anmelden möchte meldet sich einfach bei friedrich.lindenberg [at] okfn.org

    Neben der Open Spending Hackweek gibts auch die Möglichkeit sich das Open Spending Projekt anzuschauen. Das ist am 29 Juni und hier kann man sich anmelden.

    An 28. Juni gibt es die Möglichkeit neues über das CKAN Projekt zu erfahren und es mit weiterzuentwickeln. Anmeldung hier.

    Am 29. Juni behandeln Jan Schallaböck, Javier Ruiz und Daniel Dietrich das spannende Verhältnis zwischen Open Data und Privacy behandeln. Anmeldung hier.

    Zukünftige und bereits aktive Open Data Hacker können im Scraper Workshop mit Julian Todd am 27. und 28. Juni den Umgang mit Scraping Tools lernen. Anmelden kann man sich hier!

    Anmelden

    Weil wir so begeistert sind von unserem Programm haben wir ein spezielles Angebot: Die ersten 50 Leute die sich regiestrieren können von unserem 5€ Rabattgutschein profitieren. (Einfach im Formular den Code OKBERLIN eingeben)

    2. Juni 2011 7
  • : Buchpräsentation in Berlin – Open Design Now
    Buchpräsentation in Berlin – Open Design Now

    Eine kurze Veranstaltungs-Ankündigung: Am 2. Juni wird das Buch Open Design Now; Why Design Cannot Remain Exclusive zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert, anlässlich des DMY International Design Festival Berlin im neuen Planet Modulor am Moritzplatz.

    Viele der Mitwirkenden an dem Buch werden zum Gespräch vor Ort sein: Ronen Kadushin (Designer), Michelle Thorne (Mozilla Foundation), Tommi Laitio (Domus), Marleen Stikker (Waag Society), Jürgen Neumann (Ohanda), Gabrielle Kennedy (Design.nl), Bas van Abel (Waag Society), Roel Klaassen (Premsela), Lucas Evers (Creative Commons), sowie Hendrik-Jan Grievink (Designer des Buchs). Durch das Gespräch und die Veranstaltung führt Marcus Fairs von dem Design Magazin/Blog Dezeen.com.

    Eckdaten: Donnerstag, 2. Juni, 17:00 – 19:30, Planet Modulor, Moritzplatz 1, Berlin.

    Eine verwandte Veranstaltung am kommenden Wochenende ist das Copy Culture Symposium, auch im Rahmen des DMY, am 4. Juni ganztägig im DMY Gelände im Flughafen Tempelhof.

    31. Mai 2011
  • : Heute, in Berlin: Treffen mit Daniel Mathews, Ex-Wikileaks (Update: Malzcafé!)
    Heute, in Berlin: Treffen mit Daniel Mathews, Ex-Wikileaks (Update: Malzcafé!)

    Normalerweise bin ich ja der Ansicht, dass man Politik nicht mit Bier mischen sollte („Don’t mix beer with politics …“), Rausch und Ratio vertragen sich einfach nicht. Andererseits heißt die Veranstaltung, auf die ich hiermit kurzfristig hinweisen möchte, nun einmal „Netzpolitisches Biertrinken“ und überhaupt sind wir ja alles vernünftige Menschen.

    Vor allem aber dürfte es nicht sonderlich oft Gelegenheit geben, Daniel Mathews, einen der Gründer von Wikileaks zum Smalltalk zu treffen. Eine dieser Gelegenheit besteht heute, und zwar in Form eines von Anne Roth spontan organisierten „Netzpolitisches Biertrinkes“ heute abend irgendwo in Berlin Prenzelberg im Malzcafé (es gibt sicher auch Saft!):

    29. Mai 2011 19
  • : Heute: Diskussionveranstaltung “Verbrauchermacht im Netz”
    Heute: Diskussionveranstaltung “Verbrauchermacht im Netz”

    Falls jemand nachher noch nichts vor hat: Die Grünen veranstalten ab 19:00 Uhr einen Diskussionabend zum Thema Verbraucherschutz und Internetmobilisierung.

    Und zwar im „Grünen Salon in der Volksbühne“. Dit is in Berlin. Falls euch Berlin zu weit ist, oder ihr lieber vom heimischen Sofa mittwittern wollt (Hastag #vn11), soll es auch einen Livestream geben. Brezel und Getränke müsstest ihr dann aber selber besorgen.

    Das Programm, fix zusammengefasst:

    23. Mai 2011 2
  • : OKCon 2011
    OKCon 2011

    Wie kann man mit offenem Wissen die Welt verändern? Daran wollen wir auf der OKCon 2011 gemeinsam arbeiten, neues erfahren und bekanntes verbessern! Wir laden dich also herzlich ein dies mit uns und vielen anderen auf der Open Knowledge Conference vom 30.06. bis 01.07. 2011 in der Kalkscheune, Berlin zu tun.

    Auch dieses Jahr dreht sich auf der OKCon wieder alles um offenes Wissen in all seinen Ausprägungen. Wir haben ein abwechslungsreiches Programm mit vielen großartigen Gästen zusammengestellt. Richard Stallman spricht zum Thema „Free/Libre Software and Open Data“, es wird ein Panel zu offener Hardware und offenen Standards geben. Michel Bauwens, Gründer der P2P Foundation spricht über offenes Wissen als Vorraussetzung einer offenen Gesellschaft. Prof. James Boyle von der  Duke Law School wird sich in seinem Vortrag mit der Bedeutung der Public Domain für Wissenschaft und Kunst beschäftigen. An vielen Stellen habt ihr die Chance am Programm mitzuwirken, sei es in den Workshops oder im Rahmen der Lightning Talks.

    Bereits vor der eigentlichen Konferenz findet, vom 27–29.06, die PreCon statt. Dort gibt es ganztägige Workshops zum Open Spending-Projekt mit Friedrich Lindenberg und einen Screen Scraping Day mit Julian Todd von Scraper Wiki,  James Gardner und David Read werden neue Entwicklungen rund um CKAN vorstellen und mit allen Interessierten daran weiterarbeiten. Der Eintritt zu den Workshops ist kostenfrei. Das Programm ist derzeit noch in der Beta-Phase, aber schon jetzt gute Gelegenheiten zum Stöbern.

    Tickets für die OKCon gibts im Moment noch zum Early Bird Preis [nur noch bis zum 31.05] von nur 40€ für zwei Tage Konferenz! Neuigkeiten von der OKCon bekommt man auch bei Twitter.

    20. Mai 2011 2
  • : Berliner Open Data Day
    Berliner Open Data Day

    Kommenden Mittwoch findet ab 13 Uhr in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen der Berliner Open Data Day statt.

    Wir möchten Sie herzlich einladen, den Stand der Debatten zu diesen Themen kennen zu lernen und mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Organisationen zu diskutieren. Am 18. Mai wollen wir mit praktischen Beispielen verdeutlichen, was mit Open Data möglich sein wird. Wir möchten Verständnis, Akzeptanz und Begeisterung schaffen, um für Berlin gemeinsam neue Chancen und Perspektiven zu entwickeln.

    Der Eintritt ist frei.

    13. Mai 2011 2
  • : The Future of Security and Open Standards on the Internet
    The Future of Security and Open Standards on the Internet

    Am 26. Mai redet Vint Cerf, „Chief Internet Evangelist“ von Google in Berlin bei der der Konrad-Adenauer-Stiftung bei einer Veranstaltung über „The Future of Security and Open Standards on the Internet“, die zusammen mit Google Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung organisiert wird.

    Bei der globalen Organisation des Internets bedingen und unterstützen sich Offenheit und Sicherheit wechselseitig. Seit seiner Entstehung basiert der Erfolg des Internets auf der Offenheit der Daten-Kommunikations-Standards, die von den Pionieren des Internets gewählt wurden. Dr. Vint Cerf wird über eine zeitgemäße Weiterentwicklung der globalen Netzinfrastruktur und drohende Gefahren für Offenheit und Sicherheit sprechen und mit Ihnen diskutieren.

    Beginn ist 18:15 Uhr und man soll sich vorher anmelden.

    13. Mai 2011
  • : White IT: Tauschbörsen größter Markt für Kinderpornographie
    White IT: Tauschbörsen größter Markt für Kinderpornographie

    In der Argumentation für Websperren hieß es bisher, dass diese ein wirksames Mittel gegen den „Milliardenmarkt für Kinderpornographie“ im Internet wären. Nachgewiesen werden konnte dieser Milliardenmarkt bisher nicht, die (wenigen) tatsächlich durchgeführten Studien zum Thema lassen vermuten, dass er in der behaupteten Form schlicht nicht existiert.

    Das bestätigen erneut auch die heute in Berlin veröffentlichten Ergebnisse des „White IT“-Bündnisses aus Niedersachsen. Nicht etwa das WWW sei Hauptumschlagplatz für Kinderpornographie, sondern „Unentgeltliche Tauschbörsen“:

    2. Mai 2011 24