Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Das Internet wird hauptsächlich genutzt für…
: Das Internet wird hauptsächlich genutzt für…
David Fifield und Brandon Enright haben mit Hilfe des Tools nmap die 1 Million Websites mit dem meisten Traffic gescant, und ihre favicons (die kleinen Logos in der Adresszeile, bei Netzpolitik ist es das hier) gespeichert. Die 288.945 einzelnen Icons wurden dann nach ihrer Häufigkeit und Gesamtreichweite skaliert. Nun präsentiert nmap.org eine 37.440 x 37.440px Datei, die darstellt wie viele aufgerufene Seiten das jeweilige favicon hatten. Daraus lässt sich nicht direkt ablesen, was auch tatsächlich am intensivsten genutzt wird, aber immerhin, wie häufig auf das jeweilige Angebot zurückgegriffen wird.Netzpolitik.org findet ihr übrigens hier links unten in der Ecke.
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: RIP Christoph Schlingensief
: RIP Christoph Schlingensief Christoph Schlingensief ist leider heute verstorben. Vor vielen Jahren hat mich seine Sendung U3000 auf MTV beeindruckt. Das war wirklich subversives Fernsehen, was es sonst nicht zu sehen gab. Bei Youtube findet man ein Best of in zwei Folgen:
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: Wikileaks-Gründer wegen Belästigung/Vergewaltigung angezeigt. (Update)
: Wikileaks-Gründer wegen Belästigung/Vergewaltigung angezeigt. (Update) Julian Assange wurde in Schweden wegen Vergewaltigung angezeigt, meldet CNN. Er bezeichnete die Vorwürfe als haltlos und zutiefst verstörend.
Bisher wurden noch keine weiteren Details bekanntgegeben, daher lädt die Meldung zu allerlei Gerüchten und Verschwörungstheorien ein. Wir warten daher auf eine baldige und seriöse Klärung des Sachverhalts.
Ob haltlos oder nicht, in Deutschland zeigte zuletzt der Fall „Kachelmann“ welche Wirkung derartige Vorwürfe für eine in der Öffentlichkeit stehende Person entfalten können.Update: Die Staatsanwaltschaft (?) hat die Vorwürfe zurückgezogen.
Assange no longer wanted
Chief prosector Eva Finné has come to the desicion that Julian Assange is not suspected of rape. Considering that, Assange is no longer arrested in his absence. Eva Finné will make no other comments during Saturday night.
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: Thailand blockiert Wikileaks (Update)
: Thailand blockiert Wikileaks (Update) Laut Bangkok Post blockiert Thailand „aus Sicherheitsgründen“ die Website Wikileaks.
Eine Sprecherin der Ministeriums für Informations- und Kommunikationstechnologie sagte, der Zugriff sei temporär verhindert worden auf Basis des Notstandserlasses von 2005.
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: EFF dokumentiert Behördenaktivitäten in Sozialen Medien
: EFF dokumentiert Behördenaktivitäten in Sozialen Medien Im letzten Jahr hat die EFF ein „Freedom of Information Act“-Verfahren (FOIA) angestrengt, um zu erfahren und offenzulegen, wie Ermittlungsbehörden der US-Regierung Facebook, Twitter und andere Internet-Dienste zur Datengewinnung nutzen.
Bereits im März waren einige Dokumente bei der EFF eingegangen, darunter ein Trainingshandbuch, wie Social Networks und Google Street zur Untersuchung von Steuerzahlern genutzt werden können. Die Steuerbehörde IRS sei dabei aber auf öffentlich erhältliche Informationen beschränkt und dürfe zum Beispiel keine Täuschungs-Accounts anlegen.
Gestern wurden nun einige Dokumente von FBI und CIA veröffentlicht. -
: Datenschutz-Problem gelöst: Einfach mal den Namen ändern
: Datenschutz-Problem gelöst: Einfach mal den Namen ändern Google-Chef Eric Schmidt ist ja gerade auf Interview- und Vortragsreise in seiner Mission, Anonymität im Netz in Frage zu stellen. Der neueste Lacher ist die Idee, dass Jugendliche einfach mit 18 ihren Namen wechseln können sollten, damit ihre ganzen Jugendsünden im Netz unter ihrem alten Namen nicht mehr mit ihrer Person in Verbindung gebracht werden könne.
“[Schmidt] predicts, apparently seriously, that every young person one day will be entitled automatically to change his or her name on reaching adulthood in order to disown youthful hijinks stored on their friends’ social media sites.”
Tolle Idee, denkt man sich, wenn man etwas unbekümmert an die Sache rangeht.
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: ECO reagiert auf INHOPE-kritische Artikel
: ECO reagiert auf INHOPE-kritische Artikel Der Providerverband ECO hat auf die gestern in der FAZ erhobenen Vorwürfe bezüglich der Effektivität von INHOPE bei der Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet mit einer Pressemitteilung reagiert: Stellungnahme: Aktuelle Berichterstattung zu „Löschen statt Sperren“.
Mit der Stellungnahme möchte man „einige unrichtige Behauptungen […] korrigieren“. Die Behauptung, ECO habe mit einem „Experiment die Wirksamkeit von Löschen statt Sperren beweisen wollen und die unbefriedigenden Ergebnisse verschwiegen“ sei so nicht richtig. Richtig sei:
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: Neue Propaganda für Netz-Sperren
: Neue Propaganda für Netz-Sperren Stefan Tomik hat in der FAZ wieder zugeschlagen. Löschen statt Sperren funktioniere nicht, weil Inhope „massive Probleme“ habe, Seiten mit Missbrauchsdokumentation löschen zu lassen. Daher fordert das BKA weiterhin Sperren und laut Spiegel Online „deutet viel darauf hin, dass die Hardliner in der CDU sich durchsetzen und das Sperrgesetz doch noch angewendet wird.“
Laut Tomik verschwieg der Branchenverband Eco die Ergebnisse eines Experiments zum Löschen. Zunächst hätten wir gerne mal die genauen Fakten, um eine Zusendung dieses Experiments wären wir daher sehr erfreut.
Dem Artikel nach bekommt Inhope Hinweise auf inkriminierte Seiten und leitet diese an Partner-Hotlines in den betreffenden Staaten weiter. Dort werden die Hinweise an die lokale Polizei gegeben, die jedoch nichts macht:
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: NPP097: Wochenschau der KW 32 vom 13. August 2010
: NPP097: Wochenschau der KW 32 vom 13. August 2010 Hier ist die Netzpolitische Wochenschau für die Kalenderwoche 32 als MP3 und OGG. Und das sind die Themen:
Netzneutralität mit Google und Verizon
Streetview
Buch: internet architecture and innovation
LiquidFeedback doch gestaret
ARD/ZDF Online-Studie
GVU vs Sixtus / Du bist Terrorist
Land der Dichter und Denker nur mangels Urheberrecht?
mixd.tv Beta-ReleaseTermine:
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: a2n – all2gethernow 2010
: a2n – all2gethernow 2010 Im Rahmen der Berlin Music Week, die vom 6.–12. September stattfindet, wird es auch dieses Jahr wieder eine all2gethernow geben. Das a2n-Camp und ‑Konferenz fand im vergangenen Jahr zum ersten Mal statt, nachdem die Popkomm abgesagt wurde. Die Popkomm gibt es dieses Jahr wieder im Rahmen der Berlin Music Week und die all2gethernow ist nochmal etwas größer geworden. Während man die Popkomm traditionell eher vergessen kann, bietet die all2gethernow ein spannendes Programm mit vielen einzelnen Diskussionsrunden, Workshops und Vorträgen.
Am 6. und 7. September findet das a2n-Camp in der Kulturbrauerei statt. Das Camp ist dabei eher Kreativlabor und Diskussionsplatz. Am 8. und 9. September findet im Flughafen Tempelhof der a2n-Congress statt. Hier ist eine Liste der vielen Vortragenden.
Aus der Selbstbeschreibung:
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: Blackberry und die nationalen Sicherheiten
Rebellengruppe mit Blackberries - Foto von Toufeeq Hussain, Lizenz CC-BY-SA : Blackberry und die nationalen Sicherheiten Schon 2007 fing man in der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) an, sich über Blackberry-Mobiltelefone als nationales Sicherheitsrisiko zu beschweren, weil deren Emails direkt auf ausländische Server übertragen und dort verwaltet werden. Dies habe Konsequenzen für die rechtliche, soziale und nationale Sicherheit, weil einige dieser Dienste missbraucht werden könnten. Der Verdacht, dass es der VAE nicht um die Speicherung im Ausland, sondern um die verschlüsselte Übertragung dorthin ging, lag nahe. Er erhärtete sich, als der Telefon-Provider Etisalat ein ‚Update’ für Blackberry-Geräte anbot, das Spyware-Zugriff auf die Email-Funktion mit einschleuste. Der Hersteller RIM bot umgehend einen Fix an, und die VAE kündigte die Sperrung des verschlüsselten Blackberry Email-Services ab 11. Oktober diesen Jahres an.
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: EXTRA3: Kieler Polizei im Datenstau
: EXTRA3: Kieler Polizei im Datenstau NDR-Extra3 über „Kieler Polizei im Datenstau“:
Zwei Internetzugänge für 150 Polizisten: Die Beamten der Kripo in Kiel, die unter anderem die Internetkriminalität bekämpfen sollen, sind noch nicht ganz ruckelfrei auf der Datenautobahn unterwegs.
(Danke an Sebastian)
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: Flattr jetzt offen
: Flattr jetzt offen Flattr befindet sich nun in der offenen Beta, das heißt es werden keine Invites mehr benötigt und alle können mitmachen. Flattr und sein Gründer haben sich uns hier ausführlich vorgestellt.
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: Mehr Details zur ARD/ZDF-Onlinestudie 2010
: Mehr Details zur ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 Die ARD-ZDF-Onlinestudie ist die größte und renommierteste ihrer Art. Sie wird mit Sicherheit in vielen Publikationen, Diskussionen und Marktanalysen zitiert werden. Dadurch kommt ihr durchaus eine gewisse Bedeutung zu. Entgegen der in den letzten Jahren üblichen Praxis ist die Publikation zur Studie dieses Mal direkt als .pdf erhältlich. Ich habe sie mir mal durchgesehen, und die Hauptergebnisse zusammengefasst. Mit vielen Bildern und Tabellen gibt es das Ganze in der schon von Markus empfohlenen dazugehörigen Website.
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: EFF-Einschätzung zu Verizon/Google
: EFF-Einschätzung zu Verizon/Google Zur großen Verizon/Google-Debatte hat sich jetzt die Electronic Frontier Foundation zu Wort gemeldet und den Vorschlag zur Definition der Netzneutralität detailliert bewertet.
Die Bewertungskategorien gehen von „gut“ über „interessant“ und „besorgniserregend“ zum „Fail“.
Gut: Begrenzter Einfluss der Federal Communications Commission (FCC)
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: Googles Vision-Statement in Auszügen geleakt
: Googles Vision-Statement in Auszügen geleakt Das Wall Street Journal hat Auszüge aus einem geleakten Google-Dokument veröffentlicht.
Das Dokument ist ein Vision Statement, in dem viele Ideen unterschiedlicher Menschen über mehrere Monate zusammen getragen wurden, und Teil eines vollständigeren Business Plans, der gerade entwickelt wird.
Dargestellt werden einige Projekte, die Google für die Zukunft (natürlich) mit starker Berücksichtigung der Privatsphäre, gesetzlicher und gewerblicher Erfolgsrezepte ins Auge fasst. Betont wird aber, dass viele der Ideen noch nicht für die tatsächliche Entwicklung abgesegnet seien.
Zielgruppen- und Interessenbezogene Werbung
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: Sechs Jahre netzpolitik.org
: Sechs Jahre netzpolitik.org Eigentlich wollte ich nur kurz darauf hinweisen, dass wir heute Geburtstag feiern. Aber dann ist der Artikel immer länger geworden. Ich hoffe, das stört nicht.
Heute vor sechs Jahren ging dieses Blog in seiner jetzigen Form online und der erste Artikel wurde gepostet. Der erste Artikel war eine Pressemitteilung zu Softwarepatenten, die ich zusammen mit dem Linuxtag e.V. und der Free Software Foundation Europe geschrieben hatte. Doch dies war nicht das erste Blog unter dieser Domain.
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: GVU läuft Amok und läßt unberechtigt Videos löschen
: GVU läuft Amok und läßt unberechtigt Videos löschen Auf Twitter häufen sich Beschwerden, dass die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) gerade Amok läuft und anscheinend wahllos Videos bei der Video-Plattform Vimeo löschen läßt. Betroffen sind u.a. Mario Sixtus, der die Löschung von gleich vier Videos seines Elektrischen Reporters beklagt, von denen er jeweils der Urheber ist und die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden. Alexander Lehmann ist mit „Du bist Terrorist“ ebenfalls betroffen. Statt dem Video findet man nur noch den Hinweis:
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NacktKörperscanner in Hamburg.: NacktKörperscanner in Hamburg.Nacktscanner heißen jetzt nicht mehr Nacktscanner. Sie heißen jetzt Körperscanner, weil sie mit einer Software ausgeliefert werden, die das technisch generierte Nacktbild auf Strichmännchen-Niveau verfremden, Sprengstoff und Waffen automatisch erkennen und dann rot markieren soll, so dass das freundliche Bodenpersonal sie entgegennehmen kann. Wichtig ist , dass dies eine Software macht, weil diese das bestimmt sehr viel besser kann, als ein Mensch. Das zeigen uns nicht zuletzt CAPTCHAs, eine der letzten (noch!) verbliebenen Bastionen der Menschen gegen die Maschinen.
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: Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren,…
: Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren,… Netzpolitisch-Interessierten ist Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) bekannt für seine Warnung vor dem Internet als größten Tatort der Welt und seinen Forderungen nach 2.000, nein 3.000 Cyber-Cops. Auch geschätzt wird er als Befürworter der im März dieses Jahres als verfassungswidrig abgeurteilten Vorratsdatenspeicherung.
Die Forderung seiner Kritiker, er solle nicht immer nur vor den Gefahren des Internets warnen, hat er sich zu Herzen genommen und konzentriert sich nun auf die Chancen des Netzes. So fordert er in der gestrigen Bild am Sonntag die Veröffentlichung der Aufenthaltsorte von aus der Haft entlassenen Schwerverbrechern auf der Homepage der Polizei.