RIP Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief ist leider heute verstorben. Vor vielen Jahren hat mich seine Sendung U3000 auf MTV beeindruckt. Das war wirklich subversives Fernsehen, was es sonst nicht zu sehen gab. Bei Youtube findet man ein Best of in zwei Folgen:


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

65 Kommentare
  1. Der Typ war mal top in allen Gazetten. Ich kann nur schreiben, wann er bei mir unten durch war:

    Er hatte ein Huhn bei lebendigem Leib die Federn ausreißen lassen und wollte es auf der Bühne nach dieser Qual abschlachten. Das Publikum konnte hierzu nicht Applaus spenden.

    Ich auch nicht. Das hat mit Kunst nichts mehr zu tun.

    Der Drecksack hat dafür die Todesstrafe verdient, sagte ich mir.

    Er hat sie bekommen. Nebst der Strafe der Krebsqual. Jeder bekommt, was er verdient.

    1. de mortuis nil nisi bene

      Haben Sie ihren Lateinunterricht vollständig verdrängt?

      Besagtes Huhn ist durch Christoph unsterblich geworden.
      Wenn Sie das Tier schon auf eine Ebene mit dem Menschen stellen und die Geschmacklosigkeit Todesstrafe in den Mund nehmen, dann seien Sie so ehrlich und bemitleiden Sie das Tier nicht nur (was eine unverzeihliche Oberflächlichkeit darstellt und nah an der Instrumentalisierung ist) sondern ermöglichen Sie dem Huhn, Teil eines größeren Ganzen zu sein.

      1. @Latinum:
        Ach du scheiße. Bist du breit?
        Das wäre ja vielleicht in Ordnung, wenn jemand das Huhn gefragt hätte, aber das ist leider nicht zu einer sinnvollen Antwort fähig.

        Tierquälerei ist niemals eine gute Möglichkeit ein zeichen zu setzen.

        Dennoch ist tragisch. Es ist schade um jeden Menchen der stirbt, ungeachtet seiner Vergehen.

    1. @adrian: du hast wohl das prinzip der freien meinungsaeusserung nicht verstanden: die garantiert naemlich nicht, dass andere auf ihren internetseiten alles stehen lassen muessen, was du dort hinschreibst.

  2. Wenn Kommentar 1, der schon jenseits der Grenze des Anstandes ist, noch steht, was mag dieser Mensch denn dann bei 4&5 geschrieben haben…?

  3. Man darf eine Meinung haben, man darf sie auch äußern. Aber man MUSS nicht alles mögliche von sich geben. Und wenn, dann muss man in entsprechenden Situationen mit entsprechenden Reaktionen rechnen.

    Zum Beispiel, wenn man angesichts des Todes eines Menschen menschenverachtende Kommentare abgibt.

    Disclaimer: Abgesehen von menschenverachtenden Kommentaren verachte ich auch Tierquälerei.

  4. Es ist wirklich sehr schade um diesen genialen Menschen, und dann noch auf so grausame Weise…

    @markus: Von Adrians Kommentaren mag man halten was man will, aber warum du die anderen geloescht hast, kann ich wirklich gerade nicht nachvollziehen, wo doch auch du immer in jeder Linie fuer freie Meinungsaeusserung und gegen Zensus bist. Meinungen, moegen sie auch noch so abstossend und anders als die eigene sein, finde ich, haben auch eine Daseinsberechtigung. Vielleicht koenntest du deine Beweggruende ja schildern, sie interessieren mich

    Viele Gruesse

    Reiner

    1. @Reiner: Zitate wie „Möge der Tierquäler qualvoll verreckt sein“ muss ich nicht hier stehen lassen wegen dem Recht auf freie Meinungsäusserung. Das kann man gerne in seinem eigenen Blog schreiben. Wir haben hier Kommentarregeln, dass man nicht die Würde anderer Menschen verletzen sollte.

  5. @Adrian

    Falls er dies wirklich gemacht haben sollte, war dies in meinen Augen wirklich eine furchtbare Aktion. Aber deine Worte sind dennoch in keinster Weise gerechtfertigt, sowas hat nun wirklich keiner verdient.

  6. @Adrian: Zum Recht auf freie Meinungsäußerung gehört untrennbar auch immer das Recht der anderen, nicht hinzuhören. Du darfst Deine Meinung immer frei äußern, erwarte aber nicht, dass andere das dann auch immer hören oder gar wiedergeben wollen.

  7. Viel schöner ist es, jetzt das wahre Gesicht des Kämpfers für die freie Meinungsäußerung zu erblicken.

    Ein Zensor der übelsten Sorte.

    Dieses Board kann man diesbezüglich nicht mehr empfehlen, und heute habe ich dieses bewiesen.

    Traurig. Es wird sicherlich publik werden.

    Schade immer, wenn eine Plattform für etwas wirbt, was nicht mal der blöde Admin halten kann.

    Tschüß

  8. Lieber Herr Adrian,

    Wie viele Leserbriefe haben Sie in ihrem Leben schon verfasst, die dann nicht in der Zeitung abgedruckt wurden? Ihr bisheriger Duktus legt nahe, dass es sich um eine zweistellige Anzahl handelt.
    Bitte eröffnen Sie einen eigenen Blog, wenn Sie wiederholt den soeben verstorbenen Christoph Schlingensief verunglimpfen und verurteilen möchten.

    Sie nehmen das Internet offenkundig etwas zu ernst und legen allem Anschein nach mehr Wert auf die Form als auf den Inhalt.

  9. @Adrian: außer, dass hier ein Troll etwas gemäßigt wurde, wurde in meinen Augen hier gar nichts bewiesen.

    Auf dieser Seite sind wir »Gast« und als solcher sollten wir uns auch benehmen. Wenn unserem »Hausherrn« gewisse Pöbeleien zu weit gehen, ist das sein gutes Recht. Wenn Sie Ihre »Meinung« unbedingt im Internet verbreiten möchten, dann schreiben Sie es in Ihr eigenes Blog. Dort können Sie pöbeln, fluchen über Tote und Lebende her ziehen und müssen dann auch selbst für Ihre Meinung gerade stehen.

    Ich bin mir sicher, dass Herr Beckedahl nicht die Zensur Ihres Blogs fordern würde. Wenn er Ihnen allerdings hier keine Plattform bieten möchte, können Sie ihm, meiner Meinung nach, nicht vorwerfen.

  10. Zurück zum Thema, werte Blogleser.

    Vieles von dem, was Herr Schlingensief so gemacht hat, habe ich zu dem Zeitpunkt nicht nachvollziehen können („wieso tut einer so was?“) und fand sie auch störend (das ist wohl der richtige Ausdruck), mit ein paar Jahren Abstand allerdings wurden diese Aktionen/Taten/wasauchimmer für mich allerdings oft erträglicher und teilweise sogar unterhaltsam.
    Ich frage mich, wie das mit weiteren Projekten von Herrn Schlingensief gewesen wäre.
    Schade, dass uns jetzt so ein aktiver ungewöhnlich denkender Mensch fehlt.

  11. @Tom(18): Die von Adrian als gegeben angesehene Begebenheit mit dem Huhn hat nie so stattgefunden. Ich schätze, der besagte Troll hat dies irgendwo so aufgeschnappt und ist dann auf Grund der Unmöglichkeit solcher Tierquälerei übergeschnappt. Woher das Fleisch kommt das er vermutlich regelmässig isst, und wie diese Tiere behandelt werden geht ihm wahrscheinlich dennoch am Allerwertesten vorbei.

    @markus: Ich finde gut das du nicht alle Geschmacklosigkeiten hier stehen lässt.

  12. Die Schändung und Schlachtung von Tieren auf offener Bühne, Blut und dergleichen, ist bezüglich des Verstorbenen nichts Neues. Diese Umstände wurden bereits vor Jahren auf 3Sat in einer Kultursendung beschrieben.

    Der Boardbetreiber hat sich ins Abseits gesetzt, indem er anderweitige Meinungen entfernt hat.

    Er soll damit glücklich werden.

  13. Der Verstorbene hat auf offener Bühne Tiere quälen lassen, darunter auch Hühner ohne Federn, welche ihnen vor der „Vorstellung“ ausgerissen wurden. Nackte Hühner.

    Diese Vorstellungen wurden öffentlich aufgeführt, wonach Strafanzeigen erfolgten.

    Der Verstorbene ist ein Tierquäler und Straftäter. Einfach mal bei der Staatsanwaltschaft nachfragen.

    Und was die Löschung der obigen Beiträge betrifft, so kann man dem Boardbetreiber nur alles Gute wünschen bei seiner weiteren Zensorentätigkeit.

  14. @29: Bitte nachprüfbare Fakten. Ihre vom Hörensagen geäußerten Vermutungen überzeugen nicht. Es wird doch nicht so schwer sein ihre Aussagen zu belegen, bei all Ihrer aufgestauten Wut, oder?

  15. Unfassbar, welcher Fanatismus machen Leute antreibt. Husch husch auf die Spamliste mit ihm…und das hat nu wirklich gar nix mit Zensur zu tun. Man furzt nicht im Aufzug und auch nicht auf ner Beerdigung, punkt.

  16. @32: Du solltest sehr wohl Belege bringen wenn du anderen derartiges vorwirfst. Verleumdung wird das sonst genannt und schweinisch ist für so etwas noch ferkelig verniedlicht.

  17. Ich finds sehr traurig, ich habe ihn sehr gemocht und teilweise als genial empfunden.

    Zur Huhn-Geschichte:
    Beim schnellen Googeln hab ich nichts über gequälte Hühner gefunden, im hier verlinkten Spiegel-Artikel ist dem Huhn wohl nichts passiert.
    http://www.zeit.de/2004/32/Parsifal
    Hier kommen zwar gequälte Hühner vor, aber als Videoprojektion:
    „Die feierliche Gralsenthüllung im ersten Akt wird begleitet von taumelnd verfremdeten Schwarzweißbildern eines Voodoo-Rituals. Kopfunter zappelt ein Huhn, Blut strömt über das Gesicht des Zeremonienmeisters“

  18. So. Da hier gerade Markus persönlich mit dem Vorwurf der Zensur angegriffen wird, muss ich doch noch ein paar Worte dazu verlieren.

    Mal ganz langsam, zum Mitschreiben für Adrian, den \feindlichen Beobachter\ m( und alle anderen, die hier an Zensur denken: Es geht nicht darum, was du, Adrian, für eine Meinung hast, sondern *wie* du sie zum \besten\ gibst. Wenn du z. B. geschrieben hättest: \So viel ich weiß, hat der Mann einmal öffentlich blakeks getan. Ich halte ihn für foo und kann diesen positiven Nachruf nicht unterstützen.\, hätte gerade hier niemand deine Kommentare angerührt. Und genau deshalb ist auch nicht alles gelöscht, sondern nur die schlimmsten Abartigkeiten. IMHO reicht der lesbare Rest sehr gut aus, um sich ein Bild zu machen von dem, was da wahrscheinlich noch stand. Aber was spiele ich hier den Aufklärer und Therapeuten? Ist wahrscheinlich eh alles bekannt.

    So und jetzt geh und klick dir deine eigene Homepage. Dort kannst du dann so viel, so laut und so wutentbrannt schreien und krakelen, wie du willst und niemanden hier wird’s stören. Und nimm den Fisch mit.

    Zum eigentlichen Thema kann ich leider nicht viel sagen. Ich kenne Schlingensif bis jetzt nicht. Aber vielleicht finde ich demnächst die Zeit, das zu ändern.

  19. Ausgehend von den obigen Filmausschnitten denke ich ich hätte Schligensief nicht gemacht. Diese Art der Unterhaltung halte ich für das Equivalent von wiederhohlten Schlägen ins Gesicht.
    Was Leute daran genial finden jemanden tzu sehen der anderen auf den Zeiger geht entzieht sich mir, aber ich verstehe auch nicht warum im MoMA ein weißes Blatt mit dem Titel Roter Vogel hängt. Vielleicht fehlt mir einfach nur die Einstellung zu dieser Art Kunst.
    Ich kenne auch nicht das gesammte ausmaß seine Schaffens, vllt. ist darunter etwas das meine Zustimmung gefunden hätte.

    Für seine Fans sicher traurig das er tot ist, von mir gibts nur ein Schulterzucken.

  20. Ob im Oktober jetzt wohl im Schauspielhaus Hamburg „Mea Culpa“ noch mal aufgeführt wird, so wie geplant? Wenn nicht – schade. Ich hätte die so gerne noch mal gesungen. Musikalisch hatte die absolut ihren Reiz.

  21. Vermutlich – im Diskussionsverlauf – komplett off-topic, aber die beiden im Artikel Teile eines \Best-ofs\ sind nur zwei von vier Teilen eines U3000-Zusammenschnitts von MTV. Teil drei und vier gibts über die Links bei den ersten beiden Teilen.

  22. Bei Redundanz von Daseinsberechtigung zu sprechen ist grundsätzlich unsinnig; den Tod eines engagierten Künstler, der 2 Jahre um sein Leben kämpfte, vor einem Jahr einen Lungenflügel verlor, Frau und Familie hinterläßt, zum Anlass zu nehmen sich mittels einer abstrusen „kill the killer“ Argumentation den psychologischen Mehrwert zu sichern (@Adrain/co.: 13 von 36 Kommentare!) schlicht zynisch.

    Gestern ist ein Großer von uns gegangen!
    @ Christoph Schlingensief: ich werde nie das Baumsitzen vergessen! Ruhe in Frieden!

  23. Das manche Menschen nicht damit klar kommen, wenn man ihnen einen Spiegel vorhält, ist natürlich.

    Schlingensief hat das auf Gesellschaftsebene auf seine Weise versucht, und das ist provokant und polarisiert. Ich sehe das aber nicht als „Unterhaltung“, nur weil, wie die verlinkten Beispiele, TV Sendungen unter seinem Tun waren, dient das nicht gleich der Volksbelustigung.

    Ansonsten, RIP.

  24. Meinungsfreiheit findet ebenso wie die freie Persönlichkeitsentfaltung dort ihre Grenzen, wo die Menschen – / Grundrechte bzw. Menschenwürde Anderer verletzt wird. Soviel dazu dass absolut Alles toleriert werden müsse …

    Dass markus‘ Blog nun offenbar Stammtischteilnehmer und BLÖD-Rezipienten, die uns in wüstester Weise und instinktgeleitet ihre unreflektierte Meinung mitteilen wollen, ist höchst bedauerlich. :/

    Noch dazu ohne substanzielle Argumente anzuführen, immer schön aus dem Zusammenhang gerissen – Meinungsbildungsprozess nach BILD.

  25. Muss man denn ausgerechnet bei einem Nachruf so völlig durchknallen? Grundgütiger, selbst wenn Wolfi IM und Urmel Supermutti morgen gemeinsam den Löffel abgäben, gäb’s keinen Grund, so selbstgefällig rumzugrölen. Ich finde, Markus hätte gerne auch noch härter redigieren dürfen. Das hat nichts mehr mit Meinung, sondern nur noch mit Vandalismus zu tun.

    Ich find’s beachtlich, dass einer, der den eigenen Tod vor Augen hat, sich sein Denkmal mit einem Kulturprojekt in Afrika hinsetzt, von dem tatsächlich andere noch Jahrzehnte lang profitieren werden. Um so viel Größe anzuerkennen, muss man nicht gleich Fan seiner restlichen Kunst sein.

  26. Sehr traurig.

    Die U3000 Folgen hab ich mir gestern auch angeschaut.

    Hier noch ein Link. Christoph als Frauenarzt des Schlosses Helsingör im Rahmen des Volksbühnen Projektes „Hamlet_X“, an dem ich mitwirken im „Internet-Team“ (wie man damals, 2001, sagte) mitwirken durfte.

    http://www.hamlet-x.de/farztf.html

  27. Zum Troll Adrian: Ist vielleicht gar kein Troll. Könnte mir vorstellen, dass es bei einer noch so gewagten Konstruktion von Zensurvorwurf nur darum geht, irgendwann einmal sagen zu können: „Aber der Markus B., der zensiert auch, die netzpolitische Sippe ist doch genau so bigott wie alle anderen.“ Es reicht ja, wenn nur ein Hauch hängen bleibt. So diskreditiert man politische Gegner (Wie gerade auch bei Assange passiert).

    Zu Schlingensief: KulturArbeiter vom Feinsten. RIP.

  28. Wenn ich meinem Nachbarn in den Garten kacke und ihm dann noch vor die Tür kotze ist das auch nicht durch mein Recht auf Meinungsäußerung gedeckt. Also ehrlich.

    Schlingensief war ein Großer. Keiner der so bissig den herrschenden Wahnsinn kommentiert hat.

  29. Applaus! Ist das hier ein Schlingensief Stück? Großartige Inszenierung. Vorallem Applaus an den Schauspieler der Adrian gespielt hat. Selbst beim Nachruf anarchische Züge behalten, das zeugt von Format.
    Wenn man im Jenseits einen Netzzugang hat dann wird sich Christoph Schlingensief bestimmt freuen.

  30. Mit seinen Pöbeleien würde Adrian auch aus jeder Kneipe rausfliegen. Ist ein Wirt deswegen ein „Zensor“?

    Und falls er nur provokant sein wollte: im Unterschied zu Hrn. Schlingensief reicht’s halt nicht für die Bühne, sondern er muß mit dem Straßengraben vorliebnehmen.

    In dem Sinne
    RIP Christoph Schlingensief

    mfg.de

  31. Enfant Terible oder Provakateur, Christoph war auf jeden Fall auch ein Troll – und nicht der Schlechteste. In sofern ist Adrian und die ganze Diskussion um ihn hier vielleicht gar nicht so fehl am Platze.

    (Captcha: Stinky toriale :D)

  32. kann man davon ausgehen, dass adrian vegetarier ist, dem es schwer fällt zwischen tier- und menschenwürde zu diffenzieren? die vorführung des huhn ist wirklich nicht akzeptabel gwesen – stimme ich ohne einschränkung zu – aber trotzallem bin ich der ansicht, dass man einem menschen im kampf gegen den krebs dann qualen wünschen sollte.

  33. Das macht ja fast wütend hier, 59 Kommentare die sich auf einen Teilaspekt Schlingensiefs und Netiquette beziehen, wie kann man sich denn nur so festbeißen?! Viel Kraft für Aino und den Freundes- und Familienkreis!

  34. man muss ja erst mal ein bischen trauern, ein jahr schwarzo bianco, wie ers gemacht hätte. dann aber wird man fragen dürfen warum er bei all den konservativen kulturleuten so gut punkten konnte, ging ja bis rauf auf den hügel, und frau gaenzheimer wählt ihn in die biennale. also, geschmeidig und kompatibel war er, so ein bisschen der immendorff mit den bibelholzschnitten für die bild, und lustig kippenberger, aber dafür mit echten arbeitslosen. muss man nicht alles mögen.

  35. Der Troll
    wie er hier gern bezeichnet wurde, verzeihe mir die Rezitierung dieses Ausdrucks hat bei vielen das erreicht, was er eigentlich wollte!
    Er hat viele hier in eine Rolle gesteckt!
    Viele sind darauf angesprungen, finde ich, ohne sich einfach mal folgendes zu sagen: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung.
    Mit nicht sozialkompetenter Ausdrucksweise wiegelt man sich schnell Menschen auf, verschafft sich aber nur kurzzeitig gehör.
    Ich wünsche allen noch einen erfolgreichen Tag. Jeder Mensch muss sterben. Viele Menschen setzen Zeichen die kaum einer kennt und an einige wenige erinnert mann sich.
    Einen qualvollen Leidensweg, der zum Tod führt, wünsch ich niemanden und hat auch niemand verdiehnt!
    Ich hab ihn nicht gekannt, bin aber froh dieswn Nachruf hier lesen zu dürfen um einen weiteren Menschen kennen zuu lernen, der Zeichen gesetzt hat.

  36. Es passt zwar nicht ganz zum Blogeintrag, aber hatte Schlingensief nicht mal eine Sendung, die Freak3000 hieß? (Der Name könnte auch anders sein.) Im Internet finde ich nicht viel darüber, weil es damals noch vergleichsweise wenig Informationen über nur mäßig bekannte TV-Shows gab.
    Ich kann mich erinnern, dass es mal auf VIVA lief, oder in irgendeiner VIVA-Show vorgestellt wurde. Ich war noch sehr jung, und kann mich nur sehr dunkel an das Gesicht erinnern, aber ich meine, es war Christoph Schlingensief.
    Freak3000 war eine Sketch-Show mit dem Unterschied, dass die Darsteller alle geistig behindert waren.

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