Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Frage: Mikrophon-Aufnahmen mit MP3-Playern
: Frage: Mikrophon-Aufnahmen mit MP3-Playern Ich hatte hier mal vor über einem Monat nach brauchbaren MP3-Playern zum Aufnehmen von Interviews gefragt. Einige gaben den Tip, einen iRiver 320 oder 340 zu kaufen. Dies wollte ich gerade machen und bin zu einem Elektromarkt gegangen. Dort fand ich das Teil auch, hatte mir schon eine Rechnung ausstellen lassen und wollte dann noch ein Mikro. Aber der „Fachverkäufer für Mikrophone“ erklärte mir nur, dass man mit keinem MP3-Player ohne Vorverstärker (Den gab es dort natürlich nicht mobil) über ein Mikrophon aufnehmen könne. Ich solle doch einen MD-Player kaufen, wozu ich aber keine Lust habe. Ich will direkt auf MP3 aufzeichen und die Sachen auf dem Notebook bearbeiten können.
Daher nochmal eine Frage an die Leser: Stimmt das und wenn ja, wie zeichnet Ihr denn Interviews auf? Ich halte ja meistens die eingebauten Mikrophone für nicht wirklich brauchbar, vor allem bei Hintergrundgeräuschen. Brauche ich einen Vorverstärker oder geht es doch über den Line-In Eingang, wie ich eigentlich dachte?
Update: Der erste Telefonanruf und ein gleichzeitiger Blick ins Netz brachte gerade Klarheit. Bei dem iRiver ist ein Mikrophon dabei und die „Fachverkäufer“ haben keinen Plan. Ich werde mir morgen das Teil holen und nächste Woche dann Interviews auf der O’Reilly Open Source Convention in Amsterdam machen.
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: Aussenstelle der c‑base in Taipei?
: Aussenstelle der c‑base in Taipei? Wie aus gut informierten Kreisen bekannt wurde ;) existiert in Taipei eine Aussenstelle der c‑base. Ich konnte jetzt ein Foto machen (Straßenansicht):
Aber bei näherem Hinsehen entpuppte sich das als ganz normaler, sich schick und technophil gebender Klamottenladen. Leider!
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: Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht
: Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht Vor einigen Tagen fiel mir die Wochenend-Ausgabe der International Herald Tribune in die Hände, wo auf Seite 6 ein ausführlicher Artikel über Copyright und Digitale Kultur und ihre Freiheiten spricht: „Imagine a world without copyright“ ist eine verkürzte Version dieses Essays von Joost Smiers und Marieke van Schijndel mit dem gleichen Titel (pdf hier). Die Industrie wird dabei ganz treffend als Willkürherrscher dargestellt, gegen den auch Millionäre machtlos sind. Gegen die bösen Folgen wendet sich der Entwurf.
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: Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1)
: Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1) Lawrence Lessig beschreibt im Creative Commons Weblog die Geschichte und Motive von CC. Gestartet wird mit dem ersten Teil: CC: Aims and Lessons
.Like the Free Software Movement, we believed this device would help open a space for creativity freed of much of the burden of copyright law. But unlike the Free Software Movement, our aim was not to eliminate „proprietary culture“ as at least some in the Free Software Movement would like to eliminate proprietary software. Instead, we believed that by building a buttress of free culture (meaning culture that can be used freely at least for some important purposes), we could resist the trends that push the other way. Most importantly, the trend fueled by the race to „digital rights management“ (DRM) technologies.
What’s wrong with DRM? And what about „fair use“? Great questions. Tune in next week for the start of an answer.
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: Zensur in Burma / Myanmar
: Zensur in Burma / Myanmar Die OpenNet Initiative hat sich die Zensurmechanismen in Burma (Myanmar) genauer angeschaut und eine Analyse veröffentlicht:
The OpenNet Initiative (ONI) tested its global list of Web sites and a high-impact list of sites with material known to be sensitive to the Burmese state. On the global list, we found nearly 11% of pages tested blocked, with a high level of filtering of e‑mail service provider sites (85%) and pornographic sites (65%). The state also blocked significant numbers of gambling (24%), group Web sites (18%), and free Web space sites (18%). On our high impact list of sites with content known to be sensitive to the Burmese state, we found 84% of sites blocked, including nearly all political opposition and pro-democracy pages tested. These findings align with Burma’s well-documented efforts to monitor e‑mail communication by its citizens and to control political dissent and opposition movements.
Die technische Filter-Infrastruktur kommt übrigens von der US-Firma Fortinet.
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: Medienberichte über Cicero-Durchsuchung
: Medienberichte über Cicero-Durchsuchung Heute ist Otto Schily in den Innenausschuss des Bundestages eingeladen. Thema ist dievon ihm gebilligte Durchsuchungsaktion bei Cicero. Einige Medien berichten darüber mit Interviews:
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, wurde von der Zeit befragt: „Der Journalist ist kein Rechtsbrecher“.
Der Innenexperte der Grünen, Volker Beck, gab der Netzeitung ein Interview: «Schily ist auf einem Auge fehlsichtig».
tagesschau.de sprach mit Thomas Leif, von „Netzwerk Recherche“ über Cicero & Schily: „Medien sind nicht die brave Dienstmagd“.
Schily selbst will auf einmal nichts mehr mit der Aktion zu tun haben, wie Spiegel-Online berichtet: Schily weist Verantwortung von sich.
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: Casino-Spam auch per Briefpost
: Casino-Spam auch per Briefpost Nach dem Urlaub fand ich das hier im Briefkasten: „NEU im CASINO-CLUB: Spannende Pokerspiele.…“ und so weiter. Kam mir bekannt vor, bloss eben aus der online-Welt. Jetzt aber hab ich das als Papierpost, mit Porto und allem, ein A4-Blatt auf deutsch, im Mehrfarbdruck, dazu ein mehrseitiges Faltblatt, das mir ein Begrüßungsgeld verspricht, und interessante Matches gegen internationale Größen.
Wenn ich mal unterstelle, dass die zugehörige Webseite tatsächlich legal und redlich arbeitet, so frage ich mich doch, wie meine Adresse an die geraten konnte. Zumal der Versender aus Österreich kommt… Da sollen wohl arglose offline-Spieler ins ach so sichere Netz gelockt werden. Nicht mit mir. -
: Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend
: Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend Schade, dass Zürich soweit weg ist. Die folgende Veranstaltung klingt echt spannend:
Kennst Du Wikipedia, Blogs, Podcasts, den Apache Webserver oder Creative Commons? Im Rahmen der vierteiligen Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ werden diese Projekte und andere vorgestellt, diskutiert und Hintergründe aufgezeigt.
Die Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ im Clubraum der Roten Fabrik in Zürich besteht aus drei thematischen Abenden mit Referaten und einer Diskussion rund um das Thema des geistigen Eigentums in der Informationsgesellschaft und dessen zukünftige Entwicklung.
Der Auftakt findet am Donnerstag, 20.10.2005 mit drei Vorträgen unter dem Motto „Blick auf die Allmend“ statt. Die Historikerin Monika Domman zeigt mit einem Blick zurück, wie in der Vergangenheit bei neuen Technologien Anpassungen des Urheberrechts ausgehandelt wurden. Felix Stalder’s Referat setzt sich mit dem wachsenden Konflikt zwischen Verfechtern eines eingeschränkten und den Verfechtern eines offenen Zugangs zu Wissen auseinander. Zum Abschluss stellt Alex Schröder freie Lizenzen vor, welche das Urheberrecht nutzen, einen offenen und freien Zugang zu Wissen zu garantieren.
Das Thema der zweiten Veranstaltung am Donnerstag 3.11.2005 ist die Wissensallmend. Marcus M. Dapp zeigt auf, wie sich Freie/Open Source Software in den letzten 20 Jahren entwickelt hat und weshalb sie wichtig ist für eine digitale Nachhaltigkeit. Christian Seidl, Wikipedianer, berichtet aus seinen Erfahrungen mit Wikipedia. Michael Wechner, Mitentwickler freier Software, berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Freien/Open Source Bewegung und Sandro Feuillet spricht über Blogs als neue Technologie für die Verbreitung von Nachrichten.
Das Thema der dritten Veranstaltung am Donnerstag 17.11.2005 ist die Kulturallmend. Der Schwerpunkt des Abends ist Musik, wobei neue Verbreitungstechnologien, wie Podcasting, Netzlabels und die Nutzung von freien Lizenzen, wie Creative Comons für Musiker thematisiert werden.
Abgeschlossen wird die Veranstaltungsreihe am Donnerstag 1.12.2005 mit einer Diskussion mit dem Titel: „Was tun? Wie weiter? Wege zur Digitalen Allmend“.
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: OpenDocument: keine Verzückung seitens Microsoft
: OpenDocument: keine Verzückung seitens Microsoft Die neue Version 8 des StarOffice arbeitet damit und seit Ende September auch die hoffentlich letzte Testversion des OpenOffice 2.0: der Standard OpenDocument, ausgearbeitet von der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS). Das XML-basierte Format findet nicht nur allgemeingültige Verwendung, deshalb hat es bereits seine Fürsprecher gefunden. Das Open Document Fellowship will die Werbetrommel für den Standard rühren, Aufklärungsarbeit darüber leisten, welche Programme es benutzen können und die Weiterentwicklung fördern. Die neu gegründete Vereinigung setzt sich aus verschiedenen Vertretern zusammen wie Gary Edwards von OASIS, Mark Taylor vom Open Source Consortium und Richard Rothwell vom britischen SchoolForge.
Damit OpenDocument jetzt auf dem staatlichen Sektor Zuspruch findet, hat OASIS den Standard der International Organization for Standardisation (ISO) vorgelegt. Erkennt diese das Format an, könnte es für Behörden attraktiver werden. Einige staatliche Unterstützer hat es schon: Nicht nur die EU-Kommission spricht sich dafür aus, auch die Regierung des amerikanischen Bundesstaat Massachusetts. Im September hatte sie in ihrer Neuregelung namens Enterprise Technical Reference Model (ETRM) Version 3.5 erklärt, ab 2007 gänzlich mit Dokumenten im OpenDocument-Standard zu arbeiten.
Auch wenn das einem Software-Giganten wie Microsoft nicht behagt, sollte er auf lange Sicht dieses Format einbeziehen. Der hatte sich über die geplante Umstellung beklagt und erst recht keinen Support zugesichert. Auf ZDnet.co.uk wird berichtet, dass der Hersteller in seinem kommenden Office-Paket jedoch den Export von PDF-Dateien unterstützen wird – nachdem er monatlich etwa 120 000 Anfragen deswegen bekommen hatte. Für Ananlyst James Governor von RedMonk ist die Sache klar: Damit der Monopolist aus Redmont seine Einstellung zu OpenDocument ändert, bedarf es gar nicht der vielen Anfragen, „sondern nur ein paar mehr hochrangige Abgänge wie Massachusetts“, sagte er ZDnet: „Wenn Microsoft wegen der fehlenden ODF-Unterstützung Kunden verliert, werden sie ein Plug-In anbieten, bevor du es merkst.“
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: Noch schnell vor dem WSIS-Gipfel: Freie Software ist dabei
: Noch schnell vor dem WSIS-Gipfel: Freie Software ist dabei Der zweite World Summit on the Information Society (WSIS) findet vom 12. bis 15. November in Tunis statt. Der erste Teil von WSIS, wurde vor zwei Jahren von der UNO abgehalten, der zweite soll diesen November fortgesetzt werden. Der WSIS-Prozess will relevante Probleme der Informationsgesellschaft klären – Einigung besteht zumindest in der Hinsicht, dass der „Zugang zu Information und Wissen erweitert werden muss“ und Kommunikationsinfrastrukturen ausgebaut werden sollen. Auf der letzten Vorbereitungsrunde („PrepCom3“) Ende September in Genf sind einige Sachverhalte geklärt worden, wenn auch die meist diskutierte Frage der Internetverwaltung immer noch unbeantwortet bleibt.
Nach dem letzten Vorbereitungstreffen haben wieder Belange rund um das „Intellectual Property“, das „geistige Eigentum“ ihren Weg in die Entwürfe des WSIS gefunden. Ein heißes Eisen, wie der erste Gipfelprozess vor zwei Jahren zeigte. Auf der einen Seite stehen die kompromisslosen Befürworter des „Wissen als Besitz“, auf der anderen finden sich die Vertreter der neuen kollaborativen Wissensproduktionen wieder, die für eine Teilhabe und Mehrwert an Wissen und seiner Produktion stehen. Auf der PrepCom3 wurde nach hitzigen Diskussionen ein Formelkompromiss gefunden, der Freie Software explizit als Chance für Entwicklung und als Überbrückung der digitalen Spaltung versteht. Ziel des Entwirfes ist, den Gebrauch von freier und Open Source-Software sowie offene Technikstandards zu bestärken. Wie ip-watch.org berichtet, wurden die Vorschläge bezüglich Freier Software von den lateinamerikanischen und karibischen Ländern in einen Entwurf (Vorsicht: doc!) eingebracht, mit Unterstützung von Kanada, China, Südafrika und Ägypten in Vertretung der arabischen Länder. Laut eines Konferenzteilnehmers versuchte man seitens der Vereinigten Staaten, den Entwurf in seiner Sprachwahl technisch neutraler zu halten. Jedoch konnten konkrete Versuche, den Text zu ändern, nicht bestätigt werden.
Die Erweiterung im Artikel 21 lautet wie folgt:
„Our conviction that governments, the private sector, civil society, the scientific and academic community, and users can utilize various technologies and licensing models, including those developed under proprietary schemes and those developed under open-source and free modalities, in accordance with their interests and with the needs to have reliable services and implement effective programmes for their people.“
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: Die Reise der Pinguine: Linux in Mannheim
: Die Reise der Pinguine: Linux in Mannheim Es hat sich in deutschen Stadtverwaltungen herumgesprochen: Linux ist ein sicheres und zuverlässiges Betriebssystem für Behörden. Die Empfehlungen des Bundesministeriums und der EU-Kommission, auf Freie Software zu setzen, ebneten den Weg um ein Vielfaches. Während jedoch die Stadt München in einem langwierigen Unterfangen komplett auf das alternative Betriebssystem umstellen will, ist man in Mannheim sanfter und nichtsdestotrotz zügiger. In einer beispiellosen Aktion werden derzeit bei der so genannten „sanften Migration“ zunächst die Infrastruktur wie die Server und erst ganz zum Schluss die PCs der Enduser, also der Angestellten in der Verwaltung umgestellt.
Damit werden 3 700 Arbeitsplatz-PCs, 110 Server und 150 Fachanwendungen „migrieren“, also bald unter Linux laufen. Den Anfang macht im Herbst diesen Jahres die Synchronisationssoftware für mobile Medien wie PocketPC, Blackberry und Palm, die auf die Oracle Collaboration Suite (OCS) umgestellt wird. Gleichzeitig sollen bis zum Jahreswechsel die Anmelde‑, Datei- und Druckdienste zentral über einen Linux-Server gesteuert werden. Das Portal der Stadt mannheim.de ist bereits auf eine XML-Plattform unter Linux gewechselt, damit sich die Bürger auch von ihrem Mobiltelefon oder PDA aus Informationen von der Webseite laden können.
Die Entscheidung der Behörden kommt nicht von ungefähr. Als Microsoft Ende letzten Jahres ankündigte, den Support für sein System Windows NT einzustellen, fiel die Wahl auf ein alternatives Betriebssystem. Die Stadt Mannheim will nun vor allem „Wahlfreiheit“, „Flexibilität und mehr Sicherheit“. Als Nebeneffekt wird die Kostenersparnis durch die wegfallenden Software-Lizenzen angegeben.
Aber auch neue Arbeitsdynamiken verlangten nach einer passenden Struktur: „Starre hierarchische Abläufe werden von Prozessen abgelöst. Mitarbeiter arbeiten immer häufiger in Team- und Projektstrukturen. Diese neuen Strukturen müssen in der IT-Umgebung abbildbar sein“, sagt IT-Experte Gerd Armbruster von der Stadt. Als Partner für die Migration hat sich Mannheim den leistungsfähigen Konzern IBM ausgesucht.
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: Grusel-Kabinett auf der Buchmesse
: Grusel-Kabinett auf der Buchmesse Unter dem Titel „Alles nur geklaut? Hörbuch und Piraterie“ und mit dem Motto „Eine gebrannte CD zum Geburtstag“ diskutiert auf der Frankfurter Buchmesse ein wahres Grusel-Kabinett auf Einladung der „AG Piraterie im Börsenverein des Deutschen Buchhandels“:
Die Veranstaltung am Focus Forum Hörbuch wird Barbara Dietz von der Verlagsgruppe Lübbe moderieren. Als Gäste auf dem Podium werden erwartet: Christian Sommer von Warner Bros. als Repräsentant des Bundesverbands Audiovisuelle Medien, Dr. Thorsten Braun vom Bundesverband der phonographischen Wirtschaft, Jochen Tielke als Sprecher der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. und Björn Frommer aus der Kanzlei Waldorf Rechtsanwälte.
Termin: Samstag, 22. Oktober, 10.00 – 11.00 Uhr
Veranstaltungsort: Focus Forum Hörbuch, Halle 4.1 B 139Wer sich informieren will, wie sich Verbraucherrechte am effektivsten einschränken lassen, ist bei der Diskussion sicher gut aufgehoben.
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: Es blinkt wieder: Blinkenlights in Berlin
: Es blinkt wieder: Blinkenlights in Berlin Blinkenlights kommt an den Ort zurück, wo alles gestartet ist: Das „Haus des Lehrers“ am Berliner Alexanderplatz ist wieder mit ausreichend Kabeln und Lampen ausgestattet, um im Rahmen des „Festival des Lichts“ vom 13.–19. Oktober Berlin zu verschönern. Auch „Pong“ ist wieder dabei, so dass man mit einem Handy bequem auf dem Alexanderplatz stehen kann, um auf einem überdimensionalen Bildschirm zu spielen.
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: SMS als demokratische Technologie
: SMS als demokratische Technologie Einen interessanten Beitrag über SMS und Mobiltelefone als Technologie für mehr Demokratie hat „The christian science monitor“ veröffentlicht: New political tool: text messaging.
If television helped bring down the Berlin Wall and the fax machine helped protesters organize during the Tiananmen Square protests, cellphone text messaging, also known as SMS (short message services), may be the new political tool for activists. In tech-savvy nations like South Korea, but more so in controlled societies like China and the Middle East, text messaging has been fomenting what some experts call a „mobile democracy.“ Because it is unmonitored and cheap, it provides an underground channel for succinct uncensored speech. Demonstrators use it to mobilize protests, dodge authorities, and fire off political spam. It has also enabled them to engineer collective action at unprecedented speed.
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: Nepal schränkt Pressefreiheit ein
: Nepal schränkt Pressefreiheit ein Im Königreich Nepal wird die Pressefreiheit weiter eingeschränkt. Verleger von Zeitungen und Betreiber von Rundfunksendern riskieren ab sofort hohe Geldstrafen, wenn sie Beiträge veröffentlichen, welche die „gemeinschaftliche oder religiöse Harmonie“ stören könnten, bzw. „hilfreich für Terroristen“ sein könnten.
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: Suprnova heisst jetzt Newnova
: Suprnova heisst jetzt Newnova Wie das Filesharing-Magazin Slyck berichtet, wurde der Code der ehemals sehr beliebten und dann durch die Filmindustrie geschlossenen Internetseite Sprnova.org auf eine neue Webseite gesetzt: NewNova.org. Dort finden sich wohl wieder neue Downloads. Allerdings dürfte zu rechnen sein, dass evtl. die IP-Adressen der Nutzer getrackt werden.
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: Der kurze Weg bis zum WSIS-Gipfel
: Der kurze Weg bis zum WSIS-Gipfel Wolfang Kleinwächter berichtet auf Telepolis über den aktuellen Stand im WSIS-Prozess und die nächsten Schritte bis zum Gipfel in einem Monat: Gipfel der Worthülsen?
Ob bei diesen letzten Gefechten mehr als Worthülsen, die lediglich den Dissens verbergen, herauskommen, ist zweifelhaft. Wie sollte denn ein Kompromiss zum Thema Internet-Aufsicht aussehen, wenn die USA kategorisch erklärt haben, dass sie nicht die Absicht haben, andere Regierungen bei der Autorisierung der Publikation von Zone Files im Root mitreden zu lassen?
Angesichts dieser Konstellation bleibt als einzige Erfolgschance für den Gipfel eine Vereinbarung über die Fortsetzung des Dialogs. Das gleichfalls diskutierte „Global Internet Forum“ könnte dafür eine neutrale Plattform abgeben. Aber genauso wahrscheinlich ist es, dass es einige Regierungen darauf anlegen, es zum Schwur kommen und den Gipfel scheitern zu lassen. Das wäre zwar unhöflich gegenüber dem tunesischen Gastgeber, da aber die Reputation von Präsident Ali im Zusammenhang mit einem der Grundprinzipien der globalen Informationsgesellschaft, dem Recht auf freie Meinungsäußerung, nicht allzuhoch ist, wird man darauf nicht gerade viel Rücksicht nehmen. Die WTO-Konferenz vom September 2003 in Cancun lässt grüßen. Damals platzte die jahrelang vorbereitete Konferenz weil sich der Westen und die G20 nicht über die nächsten Schritte bei der Entwicklung des Welthandels einigen konnten. Das Dilemma ist jedoch, dass das Scheitern von Cancun keiner Seite etwas gebracht hat. Der Handel ging weiter und die Probleme waren nachher dieselben wie vorher.
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: Guardian Studie: Junge Generation nutzt Internet zur Kommunikation
: Guardian Studie: Junge Generation nutzt Internet zur Kommunikation Die britische Zeitung „The Guardian“ hatte eine interessante Studie zur Internetnutzung von jungen Menschen in Auftrag gegeben und berichtet über die Ergebnisse: Young blog their way to a publishing revolution . Mehr als ein Drittel der 14–21 Jährigen mit Internet zuhause nutzen das Internet, um eigenen Content zu generieren. Während die Elterngeneration vornehmlich online shoppen geht, nutzt die junge Generation das Medium Internet vornehmlich zur Kommunikation. An und für sich nichts neues, interessant ist aber die statistische Erhebung und die Ergebnisse:
A generation has grown up using the internet as its primary means of communication, thanks to an early grasp of online communities and messaging services as well as simple technology allowing web users to launch a personal weblog, or blog, without any specialist technical knowledge. On average, people between 14 and 21 spend almost eight hours a week online, but it is far from a solitary activity. There are signs of a significant generation gap, and rather than using the internet as their parents do – as an information source, to shop or to read newspapers online – most young people are using it to communicate with one another.
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: Nachrichtenüberblick 07.10.
: Nachrichtenüberblick 07.10. Die Kritik an der Razzia bei Cicero nimmt kein Ende. Spiegel-Online berichtet, dass die Grünen auch einem Untersuchungsausschuss offen gegenüberstehen und Telepolis hat den Hamburger Kommunikationswissenschaftler Johannes Ludwig zu den Vorgängen in einem interessanten Interview befragt.
Welche Motivation vermuten Sie beim Innenminister?
Johannes Ludwig: Sehen Sie, ich unterrichte Fachmanagement an unserer Hochschule. Im Management gibt es rationale und irrationale Gründe. Bei Schilys Vorgehen sehe ich aber schon lange keine rationalen Grundlagen mehr.
Auch interessant ist ein Telepolis-Artikel über die Medienlandschaft in Griechenland: Es war einmal… die Pressefreiheit.
Japans Regierung hat ihre Ministerien per Richtlinie beauftragt, Freier Software bei der Softwarebeschaffung künftig Vorrang zu geben. Schade, dass dies in Deutschland nicht möglich zu sein scheint. Andere Länder zeigen, dass dies möglich und notwendig ist.
Zensur in China ist wieder Thema bei der Netzeitung: China verschärft per Gesetz Internet-Zensur.
Golem fasst verschiedene Stimmen zur Entscheidung des US-Staates Massachusetts zusammen, das OpenDocument-Format einzusetzen. Die Stimmen gehen alle in die Richtung, dass Microsoft keine andere Wahl hat, als OpenDocument zu unterstützen.
Google hat jetzt ein Lobbyisten-Büro von Washington und konnte dafür den liberalen Rechtsanwalt Alan Davidson gewinnen, der zuvor Associate Director bei der Bürger- und Menschenrechtsorganisation Center for Democracy and Technology (CDT) war.
Ziel des Lobbybüros sei es, das Internet als „freie und offene Plattform für Information, Kommunikation und Innovation“ zu erhalten, sagte McLaughlin. „Wir wollen auf keinen Fall sehen, dass Netzwerkbetreiber proprietäre, abgeschlossene Bereiche bilden“, hieß es weiter.
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: Nachrichtenüberblick 06.10.
: Nachrichtenüberblick 06.10. Bei Telepolis gibt es einen Artikel über ein englisches Unternehmen, welches „Strategische Kommunikation mit „geprüften wissenschaftlichen Methoden“ anbietet, auf neudeutsch Psy-Operationen und Propagandafeldzüge. Mit dabei ist der ehemalige Verteidigungsminister von Grossbritanien.
Die Futurezone schreibt über eine zweijährige Studie der Donau-Universität Krems, welche Open-Source-Software die Schultauglichkeit bescheinigt. Das österreichische Bildungsministerium will nun Testprojekte fördern: Grünes Licht für „Linux in der Schule“.
Pro-Linux verkündet, dass SuSE Linux 10 bereits online ist.
Spiegel-Online beschreibt die Firma „Autonomy“, welche eine Software zum Durchsuchen und Analysieren von grossen Datenmengen anbietet. Kunden sind grosse Firmen, welche die Kommunikation ihrer Mitarbeiter in Echtzeit überwachen wollen und natürlich Geheimdienste. Aber über letztere Kunden spricht die Firma nicht gerne: Der Liebling der Geheimdienste.
„Wenn ein Analyst einer Bank Nachrichten verschicken möchte, können unsere Systeme schon beim Erstellen der Mails prüfen, ob der Empfänger diese Informationen erhalten darf – oder ob diese Nachricht gegen die Compliance-Policy des Arbeitgebers verstößt“, sagt Black. Doch der größte Anwender ist heute das nach den Anschlägen 2001 gegründete Department of Homeland Security der USA. Ende 2002 schloss die Regierung einen Vertrag mit den Briten, deren Software seitdem einen Datenpool der US-Anti-Terror-Einrichtungen auf Schlüsselfiguren, versteckte Botschaften und Trends analysiert. Auch die Polizei in London untersuchte nach den dortigen Terroranschlägen Anfang Juli jeglichen E‑Mail-Verkehr auf auffällige Muster, um eine Spur zu den Tätern zu finden.
Die Taz behandelt einen kleinen Cyberwar zwischen Linken und Rechten in Deutschland: Cyberwar geht weiter.
Zensur in China wird jetzt auch bei der Zeit behandelt: Staat gegen Blogger.
Auch in der Zeit: David gegen Google. Ein langer und sehr interessanter Artikel über Suchmaschinen.
In Australien hat der Supreme Code entschieden, dass das „modden“ von Spielkonsolen kein unerlaubter Eingriff ist. In diesem Fall ging es um „mod chips“ in der Playstation. Sony hatte Anklage erhoben und verlor. Mehr dazu im Blog von Michael Geist. Spiegel-Online berichtet jetzt auch: Sony machtlos gegen Mod-Chips.
Der englische Guardian schreibt über den WSIS und die Internet-Governance-Frage:
Breaking America’s grip on the net.There are still dozens of unanswered questions but all the answers are pointing the same way: international governments deciding the internet’s future. The internet will never be the same again.
Die österreichische Justizministerin war in Washington und will keine „ineffiziente Datenfriedhöfe“, damit meint sie die drohende Vorratsdatenspeicherung.
Anscheinend agiert die österreichische Regierung anders als die deutsche.In Finnland hat das Parlament eine Urheberrechtsgesetzesänderung beschlossen, wonach die Privatkopie bei DRM-geschützten Werken abgeschafft wird. Auch der Besitz von Kopierschutzknackern soll unter Strafe gestellt werden. Bei P2Pnet wird sogar die Frage aufgeworfen, ob eine organisierte Diskussion über die Umgehung eines Kopierschutzes mit dem Gesetzestext schon unter Strafe gestellt wird.
Ob Softwarepatente in Europa durch ein Gemeinschaftspatent oder die IPRed-Directive durch die Hintertür kommen, wird bei Heise behandelt.
