Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: EDRi-gram Nummer 3.20
: EDRi-gram Nummer 3.20 Das neue EDRi-gram Nummer 3.20 der European Digital Rights Initiative ist soeben erschienen. Die Themen sind diesmal:
1. Renewed rejection of data retention by European institutions
2. Civil society urges Kofi Annan to protect human rights in Tunis
3. FIPR campaign against new Copyright directive
4. Consultation European Commission on library digitising
5. NL: 50.000 ID fines in 9 months
6. Report on WSIS PrepCom III
7. Report on WIPO
8. Spanish games programmer acquitted
9. NL: Lower House hearing on data retention
10. Petition update: over 50.000 signatures -
: CCC startet Poesie-Wettbewerb „Lyrical I“
: CCC startet Poesie-Wettbewerb „Lyrical I“ Ab sofort sammeln wir Limericks, Schüttelreime, Haikus, Sonette, formlose Werke – kurz alle moeglichen und unmöglichen Gedichte rund um CCC-Themen
Ein Sonett ueber RFID ist ebenso willkommen wie „Ode an meinen WindowManager“, „Liebesgedicht an mein Notebook“ oder ein „Programmiersprachen“-Gedicht. Alle Einsendungen stehen unter der [Externer Link]Creative Commons License. Alle Gedichte werden auf www.ccc.de veröffentlicht.
Einsendeschluss für eure Meisterwerke ist Sonntag, der 4. Dezember. Die besten Einsendungen werden von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt und im Rahmen des [Interner Link]22. Chaos Communication Congress präsentiert.
Die Gedichte können in Deutsch oder Englisch an lyrical_i(at)ccc.de geschickt werden.
Ziel des ganzen sind
* schöne Gedichte
* Spass
* eine neue, ungewohnte Heransgehensweise an die Themen
* originelle Signaturen & Fortune Cookies für alle :) -
: Meistens sollte das Buch aufklappbar sein
: Meistens sollte das Buch aufklappbar sein Was einem bei e‑books in Form von DRM ganz selbstverständlich mitverkauft werden soll, wird deutlich, wenn man das auf klassische Bücher zurücküberträgt, wie Mathias Schindler es in Nutzungsbestimmungen eines Buches getan hat:
3. Es darf nur eine Person gleichzeitig in das Buch sehen.
4. Das Buch schließt sich automatisch am 31. Dezember 2010. Vielleicht auch später.
5. Meistens sollte das Buch aufklappbar sein.
6. Vielleicht polieren wir das Buch manchmal auf.
7. Wenn das Buch nicht aufklappt, dann kann man daran nichts ändern.
8. Der Kunde hat ein halb geöffnetes Buch zu dulden.[via ix]
Da warten wir doch lieber auf diesen chinesischen E‑Book-Reader auf Linuxbasis und ohne DRM.
[via BoingBoing] -
: Nachrichtenüberblick 05.10.
: Nachrichtenüberblick 05.10. Die EU-Kommission hat einen Berater ernannt, welcher als „Treuhänder“ die Kommission bei der Beurteilung der Frage berät, ob sich Microsoft an die auferlegten Produktauflagen hält. Verwundert lese ich bei Heise, dass Microsoft einige Vorschläge machen konnte und die Kommission sich aus diesem Pool eine Person aussuchte. Dachte eigentlich, dass die EU-Kommission in dieser Frage souverän genug ist, eine eigene Auswahl zu treffen.
Die Fachhochschule Kiel bietet ab diesem Semester in Zusammenarbeit mit dem Unabhänigen Landesdatenschutzzentrum Schleswig Holstein (ULG) erstmalig die Möglichkeit, Wirtschaftsinformatik mit einem praxisbezogenen Schwerpunkt Datenschutz zu studieren. Thilo Weichert hat dazu Spiegel-Online ein Interview gegeben: Studium für Datenschützer.
Die Taz hat einen kritischen Artikel zum Thema Biometrie mit einigen interessanten Statements: Ein neuer Pass und viele Skeptiker.
Golem berichtet über Scribus 1.3.1, die freie DTP-Anwendung, welche neue Funktionen bekommen hat.
Bei Telepolis schreibt Florian Rötzer über eine Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern. Diese haben mal untersucht, wie anfällig die Mobilfunknetze für Denial-of-Service Attacken sind. Und das Ergebnis sieht nicht wirklich gut aus: „Schickt man 156 SMS-Botschaften pro Sekunde in das Mobilfunknetz, so kann man bereits das Netz in ganz Manhattan blockieren.“ Hoffe ja, dass deutsche Mobilfunknetze hier besser vorbereitet sind. Aber glaube nicht wirklich daran.
The Register berichtet über eine FIPR- Pressemitteilung zur IPRed-Directive: FIPR warns of danger of criminalising IP breaches.
Ross Anderson, chair of FIPR and professor of security engineering at Cambridge University said that despite government promises to „foster the creative industries“, this directive will have exactly the opposite effect. „It will interfere with enterprise and choke off competition. It will push up prices for consumers at a time of rising global inflation, and do particular harm to the software and communications industries,“ he says. „It will also harm universities, libraries and the disabled.“
Die EU-Kommission fordert verstärkten Datenaustausch zwischen Polizei und Justiz und dem CSU-Innenexperten Hartmut Koschyk geht das nicht weit genug – vor allem fürchtet er sich vor zuviel Datenschutz.
Die EU-Datenschutzbeauftragten der Article29-Group kritisieren die Einführung von biometrischen Merkmalen in Pässen und fordern eine öffentliche Debatte: EU-Datenschutzbeauftragte verlangen hohes Schutzniveau für biometrische Pässe.
Der Kommentar „The Hollywood crisis that isn’t“ im Register ist auch noch recht interessant.
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: BBC: Internet Media Player schliesst aus
: BBC: Internet Media Player schliesst aus Über den „Internet Media Player“ (IMP) der BBC hatte ich schon im Mai berichtet. Heute ist die offizielle Testphase mit einigen Tausend Teilnehmern gestartet. Und ich bin nicht mehr davon überzeugt, dass dieses Projekt eine gute und innovative Sache ist. Der Grund? Es wird Digital Rights Management eingesetzt, welches nur mit dem Internet Explorer und dem Windows Media Player läuft. Tolle Innovation – Nutzer von anderer Software werden ausgeschlossen. Ob das im Sinne eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ist, dessen Aufgabe es sein sollte, einen Zugang zu schaffen? Screenshots finden sich übrigens hier.
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: Saudi Arabien zensiert blogger.com
: Saudi Arabien zensiert blogger.com Wie Reporter ohne Grenzen berichtet, wird in Saudi Arabien seit dem 3. Oktober der Zugang zum Weblog-Hoster blogger.com zensiert:
“Saudi Arabia is one of the countries that censors the Internet the most, but blog services had not until now been affected by the ISU’s filters,” the press freedom organisation said. “The complete blocking of blogger.com, which is one of the biggest blog tools on the market, is extremely worrying. Only China had so far used such an extreme measure to censor the Internet.”
Update: Laut GlobalVoicesOnline ist es nun auch nicht mehr möglich, Bilder bei Flickr aus Saudi-Arabien anzuschauen. Einloggen bei Flickr soll allerdings noch gehen. Dafür kann man sich bei blogger.com nicht mehr einloggen, aber wohl noch Beiträge sehen.
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: Taiwan auf Googles Erde
: Taiwan auf Googles Erde Einer Meldung der britischen Webseite The Register zur Folge liegt Suchmaschinen-Betreiber Google derzeit eine Beschwerde der Republik China vor, die in Taiwan Regierungsanspruch erhebt. Beanstandet wird eine Formulierung im Software-Atlas Google Earth: dort wird Taiwan als eine Provinz der Volksrepublik China geführt, die von den meisten Nationen auch als einzige legitime Regierung der Insel anerkannt wird. De facto ist Taiwan jedoch unabhängig.
Es ist nicht das erste Mal, dass die prekäre politische Lage im bevölkerungsreichsten Land der Welt Softwareentwickler vor Probleme stellt. Im Jahr 2002 hatte der Linux-Distributor Red Hat die taiwanesische Flagge aus ihrer Ausgabe der freien Desktopumgebung KDE entfernt um Red Hat Linux 8.0 auch in der Volksrepublik China verkaufen zu können. Nach Protest und Boykott-Aufrufen aus Taiwan und anderen Ländern umschiffte man das Problem schließlich in dem sämtliche Nationalflaggen entfernt wurden.
Google liefert sich auf dem Wachstumsmarkt der Volksrepublik derzeit einen erbitterten Konkurrenzkampf mit der einheimischen Suchmaschine Baidu und wird negative politische Presse vermeiden wollen. So ist es denkbar, dass man sich auf den ISO-Standard 3166 – der dieselbe Bezeichnung enthält – verlässt und auf die taiwanesische Beschwerde nicht eingeht. Vielleicht kann aber auch eine Lösung gefunden werden, die beide Seiten zufrieden stellt.
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: Nachrichtenüberblick 04.10.
: Nachrichtenüberblick 04.10. Die Zensur in China ist immer noch in den Medien. Die Frankfurter Rundschau berichtet in dem Artikel „Die neue „Große Mauer“ ausführlich darüber. Gleiches Thema wird auch in einem kleineren Artikel bei Spiegel-Online behandelt: China blockiert kritische Websites.
Die Businessweek hat einen Special Report zum Thema Freie Software & Business: Open Source: Now It’s an Ecosystem.
Das Deutschlandradio hat am Sonntag einen interessanten Beitrag über Lobbyisten in Brüssel gesendet: Die wahren Strippenzieher. Den Beitrag kann man sich auch anhören.
Wired behandelt die Klagewellen der Musikindustrie in den USA: RIAA Takes Shotgun to Traders.
Auf die österreichischen BigBrother wird bei der Futurezone hingewiesen: Big Brother heuer erstmals mit Kultur.
Das Thema Biometrie ist heute wohl Topthema. Während die Wirtschaft sich über biometrischen Pässe euphorisch zur Konjunkturförderung freut, kommt Protest von der Bürgerrechtsseite. Heise hat beide Seiten in einem Artikel. Dazu sollen alle Seemänner eigene biometrische Pässe erhalten. Aber das ist ein gesonderter Artikel.
Die Stadt Wien stellt ihre Freie Software Distribution Wienux als Download zur Verfügung.
Cory Doctorow hat für die Electronic Frontier Foundation eine Stellungnahme zur europäischen Boradcast-Flag veröffentlicht: The Digital Video Broadcasting’ Project Content Protection and Copy Management: a stealth attack on consumer rights and competition.
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: Nur die Gedanken sind frei? – Die Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet
: Nur die Gedanken sind frei? – Die Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vom 19.–23. Oktober bietet die Deutsche Welle drei Veranstaltungen an. Eine davon ist besonders spannend und diese findet am Sonntag, den 23. Oktober 2005 von 11.30 – 12.30 Uhr in Halle 6.1 E 913 statt: Nur die Gedanken sind frei? – Die Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet.
Weblogs sind mehr als einfach nur „Online-Tagebücher“: Sie sind zu einer wichtigen Informationsquelle im Internet geworden. Insbesondere dort, wo Presse- und Informationsfreiheit durch Zensur und Repression eingeschränkt oder gefährdet sind. Dennoch: Wer in totalitären Staaten seine Meinung in einem Weblog äußert, riskiert viel.
* Prof. Dr. Kleinsteuber, Universität Hamburg
* Julien Pain, Reporter ohne Grenzen, Paris
* Mario Sixtus, Medienjournalist und BloggerModeration: Holger Hank, Deutsche Welle, DW-WORLD.DE, Bonn
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: Musikalischer Nachschub von amaroK
: Musikalischer Nachschub von amaroK Freie Software und freie Musik halten Händchen: Der beliebte KDE-Audioplayer amaroK ist ab sofort als Vollversion Live 1.3 auf CD mit Musikstücken erhältlich beziehungsweise als CD-Image herunterladbar. Magnatune, das Vorzeigelabel der Creative Commons-Gemeinde und beliebt bei Independent-Filmern zur Bestückung ihrer Soundtracks, machte einige Musiktracks für die Silberscheibe locker. Auf der CD sind auch Stücke der deutschen Produzenten Paniq und Snooze und des Norwegers Ugress enthalten.
Seit der Version 1.3 von amaroK ist es möglich, Podcasts zu laden und Playlisten im 3mU-Format zu erstellen. Weitere Merkmale sind, CD-Cover aus der Datenbank von Amazon einzubinden, Künstlerinfos via Wikipedia zu laden und Musiktracks über den Audioscrobbler mit anderen zu tauschen.
Hier geht es zum Download des amaroK CD-Images mit 350 MB, auch möglich mit BitTorrent über einen Tracker. Magnatune bietet eine große Auswahl an CC-Stücken auf der eigenen Seite Seite.
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: „Freude schöner Götterfunken“ bald online? Europäisches Kulturerbe soll digitalisiert werden
: „Freude schöner Götterfunken“ bald online? Europäisches Kulturerbe soll digitalisiert werden Die Europäische Kommission will Schriftwerke, Bilder und Tonaufzeichnungen als Ausdrucksformen des europäischen Kulturguts digitalisieren und somit allen EU-Bürgern zugänglich machen. Das gigantische Projekt unter dem Titel „i2010: Digital Libraries“ will sämtliche „physischen“ Werke für die Nachwelt konservieren. Wie die ungefähr 2,5 Millionen Schriftbände, Bücher und Magazine und die Millionen Filmmaterial für die Nachwelt digitalisiert werden, soll in einem Vorschlag für eine Empfehlung im Juni nächsten Jahres vorgelegt werden. Für diesen Vorschlag nun hofft die EU-Kommission auf die Unterstützung ihrer Bürger: Bis zum 20. Januar 2006 sind Interessierte aufgerufen, Fragen zur Art der geplanten Digitalisierung zu beantworten: Wie man zum Beispiel private Investoren, neue Business-Modelle und die öffentlich-private Zusammenarbeit für die Umsetzung fördern könnte.
Nur: Das Urheberrecht ist nach Ansicht der EU-Kommission ein gewichtiger Faktor. Auch hier will die EU-Kommission von den Bürgern wissen, mit welchen „legislativen, technischen oder organisatorischen Mitteln“ man urheberrechtlich geschütztes Material zugänglich machen könnte und gleichzeitig dennoch die „legitimen Interessen des Autors respektieren“, so der Fragebogen. Die Auswertung der Antworten sollen auch für die geplante Überprüfung der Urheberrechtsvorschriften der EU 2006 herangezogen werden.
Die Unibibliothek bei Yahoo!
Auf internationaler Ebene gibt es von der eben gegründeten Open Content Alliance (OCA) bereits ähnliche Bestrebungen: Die setzt sich zusammen aus Organisationen wie dem Internet Archive, Bildungseinrichtungen wie der Universität Kalifornien, den Prelinger Archives oder Firmen wie Adobe und Yahoo! und will wie die EU-Kommission Printmedien und Multimedia-Content digitalisieren. Um sich nicht am Urheberrecht die Finger zu verbrennen, sollen jedoch nur Public Domain-Inhalte gescannt werden und solche, die explizit vom Autor freigegeben wurden. Die Suchmaschine Google hatte sich just gerade mit ihrem vergleichbaren Projekt, der Print Library in die Nesseln gesetzt und war letzte Woche von der Autorenvereinigung verklagt worden.
Schließlich scheuen sich zu guter Letzt die Verlage, Werke zum freien Download zuzulassen: Der Internetshop Amazon bietet seit Ende Juli die Volltext-Suchfunktion „Search Inside“ an, mit der Bücher in Auszügen eingesehen werden können. Bislang waren jedoch nicht viele Verlage bereit, ihre Veröffentlichungen dafür herzugeben.
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: Wer seinen Pass verliert, schützt die Privatsphäre
: Wer seinen Pass verliert, schützt die Privatsphäre
Heute hat die Bundesdruckerei zusammen mit dem Industrieverband Bitkom den neuen biometrischen Reisepass der Presse vorgestellt. Die Gelegenheit wurde genutzt, um die anwesenden Pressevertreter einige weniger diskutierte Aspekte näher zu bringen. Gleichzeitig wurde die Aufklärungskampagne „Wer seinen Pass verliert, schützt die Privatsphäre“ mit einer eigenen Webseite und einem Blog gestartet. Dort gab es heute einen Live-Stream aus der Pressekonferenz. Leider war der netzpolitik-Server zur gleichen Zeit down, weil eine Festplatte Fehler hatte. Deswegen jetzt erst nachträglich der Hinweis auf den Live-Stream. Mal schauen, vielleicht stellen wr die Audioaufnahme später noch online(Hier ist die erste dreiviertel Stunde als Ogg-File). Eine kleine Galerie zeigt sechs Bilder vom Geschehen ausserhalb der Bundesdruckerei.Weitere Infos bietet die folgende Pressemitteilung: „Einführung der biometrischen Reisepässe – Erkennungsdienstliche Behandlung auf den Meldeämtern“
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: Vortrag: LyX – Die etwas andere TeXtverarbeitung
: Vortrag: LyX – Die etwas andere TeXtverarbeitung Ein wenig kurzfristig, aber wir haben am Dienstag, den 04.10. um 19.00h einen Vortrag zu „LyX – Die etwas andere TeXtverarbeitung“ im newthinking store, Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte:
LyX ist ein grafisches Interface ähnlich wie OpenOffice, für das professionelle Satzsystem LaTeX. Mit LyX muss der Anwender keinen Editor erlernen und sich auch nicht erst in die teilweise komplexe Syntax von LaTeX einarbeiten um einen Text zu erstellen.
Mit LyX kann der Anwender sofort loslegen. Er muss sich nicht um das Layout kümmern und erstellt in professioneller Qualität seine Schriftstücke. Die Textverarbeitung LyX eignet sich sowohl zur Erstellung eines Briefes, Artikels, als auch zur Erstellung eines Buches mit komplexen Verzeichnissen. Auch vor der Erstellung von Vortragsfolien, Flyern und Expose’s schreckt LyX nicht zurück.
Der Eintritt ist wie immer frei.
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: Neues Filmprojekt von Route66-Machern
: Neues Filmprojekt von Route66-Machern Die Macher des ersten Creative Commons Film aus Deutschland, Route 66, haben ihr zweites Filmprojekt gestartet: „Die letzte Droge“. Die Dreharbeiten werden via Webcam ins Netz getragen, das Drehbuch steht unter einer freien Creative Commons Lizenz und jetzt gibt es auch ein Weblog. Dazu verkünden sie, dass es vom Route66-Soundtrack einen Remix gibt.
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: Mithilfe gesucht: Deutsche Creative Commons Seite überarbeiten
: Mithilfe gesucht: Deutsche Creative Commons Seite überarbeiten Wir haben angefangen, die deutsche Creative Commons Seite grundlegend zu überarbeiten. Dazu gibt es im Wiki der Creative Commons Usergroup eine eigene Seite, wo die Struktur schon steht. Hier können wir noch Hilfe gebrauchen. Einerseits was weitere Links zu interessanten Projekten betrifft, andererseits in der Ausformulierung von Texten.
Beispielsweise gibt es Seiten für verschiedene Zielgruppen:
* CC für Musiker
* CC für Filmemacher
* CC für Texter
* CC für Entwickler und Programmierer
* CC für Blogger
* CC für Bilder
* CC für Bildung und Erziehung
* CC für Wissenschaft
* CC für Institutionen
* CC für MarketingAner auch die anderen Seiten freuen sich über Content und Mithilfe.
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: USA: Die RIAA wird zurück verklagt
: USA: Die RIAA wird zurück verklagt Spannend dürfte dieser Prozess werden: In den USA hat eine 41-jährige behinderte und alleinerziehende Mutter einer achtjährigen Tochter, eine Gegen-Klage gegen die RIAA erhoben, die sie wegen Filesharing angeklagt hatte. Ihr wird vorgeworfen, über Kazaa Gangsta-Rap heruntergeladen zu haben, teilsweise morgen um 4:24h. Die Argumentation ihrer Anwälte findet sich in deren Weblog wieder. In sehr vielen Punkten wird der RIAA ein Verstoss gegen geltende Gesetze vorgeworfen. Dazu gehören „Einbruch in die Privatsphäre“, elektronischer Einbruch, Computerspionage, fahrlässige Falschangaben, der Aufbau von Klagewellen als Geschäftskonzept, was das ganze wiederum unter den juristischen Begriff der „Gewerbsmässigkeit“ fallen lässt und einiges mehr.
20. Entering a person’s personal computer without their authorization to snoop around, steal information, or remove files is a violation of the common law prohibition against trespass to chattels.
21. The record company plaintiffs employed MediaSentry as their agent to break into Ms. Andersen’s personal computer (and those of tens of thousands of other people) to secretly spy on and steal information or remove files. MediaSentry did not have Ms. Andersen’s permission to inspect, copy, or remove private computer files. If MediaSentry accessed her private computer, it did so illegally and secretly. In fact, Ms. Andersen was unaware that the trespass occurred until well after she was anonymously sued.
22. According to the record companies, the agent, Settlement Support Center used the stolen private information allegedly removed from her home computer in their attempt to threaten and coerce Ms. Anderson into paying thousands of dollars. .…
64. The record companies and their agents stood to financially benefit from these deceptive and unlawful acts. Proceeds from these activities are used to fund the operation of the record companies’ continued public threat campaigns.
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: WSIS-Verhandlungen „eingefroren“
: WSIS-Verhandlungen „eingefroren“ Wie erwartet hat die Prepcom3 in Genf in den strittigen Punkten keine Einigungen gebracht. Die Verhandlungen wurden „eingefroren“ und wie beim ersten WSIS wird eine weitere ungeplante Prepcom gebraucht. Diese wird in den drei Tagen vor dem Gipfel im November in Tunis stattfinden. Das bedeutet, dass es weiterhin keine Lösung gibt, wie Internet Governance zukünftig geregelt werden soll. Mehr Infos gibts bei worldsummit2005.org.
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: Buch unter CC: Urheberrechtsgesetzgebung in Kanada
: Buch unter CC: Urheberrechtsgesetzgebung in Kanada Michael Geist, ein kanadischer Urheberrechtsexperte, hat das Buch „In the Public Interest: The Future of Canadian Copyright Law“ über die Urheberrechtssituation in Kanada veröffentlicht. Darin finden sich 19 Esseys von anderen Experten. Das Buch ist unter einer Creative Commons Lieznz erschienen und kann im Netz gelesen werden.
In the Public Interest: The Future of Canadian Copyright Law
From Grokster to Google, copyright has emerged as one of the Internet’s most challenging legal issues. Once limited to a select group of scholars, copyright now captures front page headlines as millions of Canadians consider its impact on education, technology, communication, and culture.
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: EU-Kommission will Funkfrequenzspektrum harmonisieren
: EU-Kommission will Funkfrequenzspektrum harmonisieren Nochmal die EU-Kommission. Diese will mehr Flexibilität und Wettbewerb bei der Frequenznutzung. Damit ist eine Harmonisierung und „optimale“ Nutzung des Funkfrequenzspektrums im gesamten EU-Raum“ gemeint. Mehr Infos haben Golem, Heise und Futurezone.
Aber vermutlich ist damit leider nicht ein Weg hin zu mehr Innovation durch „Open Spectrum“ gemeint.
Mehr Infos zum Open Spectrum-Movement bietet übrigens die Freifunk-Seite und die englischsprachige Open Spectrum FAQ.
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: EU will mal wieder Geistiges Eigentum stärken
: EU will mal wieder Geistiges Eigentum stärken Die EU-Kommission will die EU-Industriepolitik umbauen und kündigt neue Initiativen an. Industriekommissar Günter Verheugen nannte sechs Initiativen, um Europa im internationalen Wettbewerb zu stärken und seine Fähigkeit zum Strukturwandel zu verbessern. Eine davon soll zur Stärkung des „Geistigen Eigentums“ dienen. Damit ist wahrscheinlich die IPRED-Direktive gemeint. Wie die Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums dient sie in der Aussenkommunikation natürlich nur der Bekämpfung von kommerzieller Produktpiraterie. Kollateralschäden werden höchstwahrscheinlich wieder bei den Verbraucherrechten, beim Wettbewerb und bei der Entfaltung von Innovation entstehen.
Mehr Informationen über die IPR Enforcement Directive bieten:
* foundation for information policy research
* Free Software Foundation Europe
* Foundation for a Free Information Infrastructure UK