Ralf Bendrath
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: Dokumentarfilm zur Überwachung sucht Sendeplatz
: Dokumentarfilm zur Überwachung sucht Sendeplatz Roman Mischel und Fiete Stegers von onlinejournalismus.de haben einen 45-Minuten Dokumentarfilm mit dem Titel „Alltag Überwachung“ gemacht und suchen nun Käufer und Sender. Es gibt einen vierminütigen Trailer, der schon sehr vielversprechend aussieht.
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: Geheimdienste und Web2.0
: Geheimdienste und Web2.0 Kai „Raven“ hat den Artikel des New Scientist über die Auswertung von Social-Software-Systemen durch die US-Geheimdienste zum Anlass genommen, mal etwas genauer hinzusehen. Heraus gekommen ist ein sehr lesenswerter Beitrag mit einigen aufschlussreichen Grafiken: „Big Brothers und das Web 2.0“. Fazit: Nichts wir
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: Demo gegen Überwachung am Sa, 17.6. in Berlin
: Demo gegen Überwachung am Sa, 17.6. in Berlin Langsam platzt immer mehr Leuten die Hutschnur oder der Kragen wegen der zunehmenden Überwachung. Und nur auf das Verfassungsgericht zu zählen ist auf die Dauer auch etwas nervig. Jetzt gibt es seit langem mal wieder einen Versuch, den bisher stark im Netz stattfindenden Protest auf die Straße zu tragen. Aus dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ist die Idee für eine Demo entstanden, die thematisch aber viel breiter ausgerichtet ist und schon einige Unterstützer gefunden hat.
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: Online-Demonstration doch legal
: Online-Demonstration doch legal Die Online-Demonstration von „Libertad!“ und „Kein Mensch ist illegal“ gegen die Lufthansa-Webseite im Rahmen der Kampagne „Deportation Class“ im Juni 2001 war keine Gewalt, Nötigung oder Computersabotage, sondern eine legitime Form der öffentlichen Meinungsäusserung, wie das Oberlandesgericht Frankfurt jetzt entscheiden hat. Libertad fühlt sich – fünf Jahre nach der Demonstration und ein Jahr nach der haarsträubenden Verurteilung durch das Amtsgericht Frankfurt („Mausklick = Gewalt“) – durch
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: Irland hat Klage erhoben gegen Vorratsdatenspeicherung
: Irland hat Klage erhoben gegen Vorratsdatenspeicherung … und zwar schon letzte Woche, wie der EU-Observer meldet. Das wurde jetzt erst bekannt im Zusammenhang mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes, dass die Entscheidung über die Weitergabe von Passagierdaten an die USA auf einer unzulässigen Rechtsgrundlage erfolgt ist (Binnenmarkt-Richtlinie statt Sicherheits-Rahmenbeschluss). Mit dem gleichen Argument hatte Irla
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: Musterbrief an die Abgeordneten wegen VDS
: Musterbrief an die Abgeordneten wegen VDS Nachdem unsere Pressemitteilung zur Abstimmung über die Vorratsdatenspeicherung im Bundestag über heise gelaufen ist, war der Server mit dem Musterbrief zeitweilig nicht zu erreichen. Dieser Andrang ist sehr erfreulich, denn offenbar ist derzeit unklar, ob die Opposition den Antrag überhau
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: Nacht der Kommunikationsfreiheit
: Nacht der Kommunikationsfreiheit In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird der Bundestag darüber abstimmen, ob er die Bundesregierung zur Klage vor dem EUGH gegen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung auffordert. Wir haben im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung eine Pressemitteilung d
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: Contentindustrie hat schon wieder einen schwarzen Hut
: Contentindustrie hat schon wieder einen schwarzen Hut Die Sache mit dem Sony Rootkit ist ja allen noch in lebhafter Erinnerung. Das war der erste große Fall, wo die Contentindustrie sich Methoden bedient hat, die sonst nur von Black-Hat-Hackern (vulgo: Crackern) benutzt werden und allen Kriterien für Malware entsprachen. Nun ist wieder eine Sache aufgeflogen: Die Motion Picture Association of America (MPAA) hat offenbar einen Cracker angeheuert, um interne Infor
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: EDRi-gram Nummer 4.10
: EDRi-gram Nummer 4.10 Das neue EDRi-gram Nummer 4.10 der European Digital Rights Initiative ist soeben mit folgenden Themen erschienen:
1. Draft Audiovisual Media Services Directive under criticism
2. Data Retention faces growing opposition in Germany
3. Set up of the Internet Governance Forum Advisory Group
4. French draft copyright law continues to be criticised
5. German Constitutional Court ha -
: Reaktionen auf das Urteil zur Rasterfahndung
: Reaktionen auf das Urteil zur Rasterfahndung Inzwischen haben sich einige Politiker, Datenschützer und andere Gruppen zum heutigen Urteil aus Karlsruhe geäussert.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar verlangt, dass die strengen Kriterien der Karlsruher Richter auch bei anderen „Maßnahmen mit entsprechender Streubreite“ angewendet werden,
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: Landesrechungshof Schleswig-Holstein fordert massive Reduzierung beim Landeszentrum für Datenschutz
: Landesrechungshof Schleswig-Holstein fordert massive Reduzierung beim Landeszentrum für Datenschutz Der Landesrechungshof von Schleswig-Holstein fordert eine massive Personalreduzierung beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD). Das ULD soll vor allem die Aufgaben zurückfahren oder einstampfen, in denen es international bekannt geworden ist: Gütesiegel und Datenschutz-Audit sowie die Projektarbeit, die unter anderem von der EU finanziert wurde. Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein und ULD-Chef Thilo Weichert
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: Kanadische Privacy-Community gegen DRM
: Kanadische Privacy-Community gegen DRM Die recht aktive kanadische Privacy-Gemeinde hat einen offenen Brief an die Minister für Industrie und Kultur geschrieben, in dem sie vor den Auswirkungen von DRM-Systemen warnen. Sie fordern unter anderem, dass
1. any proposed copyright reforms will prioritize privacy protection by including a full privacy consultation and a full privacy impact assessment with the introduction of any c
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: Data Retention in den USA: Jetzt schon als Gesetzesentwurf
: Data Retention in den USA: Jetzt schon als Gesetzesentwurf Wie dreist kann man eigentlich sein? Da kocht der NSA-Telefonskandal gerade auf voller Flamme, und jetzt legt ein Abgeordneter im Repräsentantenhaus ein Data Retention-Gesetz vor, mit dem auch noch die Online-Verbindungsdaten zu speichern wären. Die Entscheidung der EU hat offenbar großen Einfluss darauf gehabt, dass die Bush-Regierung hier ihre Mein
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: Pressemitteilung: US-Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa
: Pressemitteilung: US-Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa Die folgende Pressemitteilung haben wir gerade veröffentlicht. Weiterverwendung und ‑verbreiutung erwünscht!
Deutsche Bürgerrechtsorganisationen: Amerikanischer Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa
In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass der amerikanische Geheimdienst NSA die Telefon-Verbindungsdaten von 200 Millionen Amerikanern sammelt. Es handelt sich dabei um die „größte Datenbank der Welt“. Die gespeicherten Kommunikationsdaten werden automatisch auf Auffälligkeiten geprüft; „soziale Netzwerke“ der Gesprächsteilnehmer werden offengelegt.
Die EU-Staaten haben im Februar 2006 ebenfalls eine systematische und verdachtslose Vorratsspeicherung der Verbindungsdaten der gesamten Bevölkerung beschlossen. In Deutschland hätten nicht nur Strafverfolger Zugriff auf die Kommunikationsdaten, sondern auch Geheimdienste aufgrund des „Terrorismusbekämpfungsgesetzes“. Auch die Musikindustrie soll auf die Daten zugreifen dürfen, so der Entwurf eines „Gesetzes zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums“. Daneben hätten ausländische Staaten wie die USA aufgrund internationaler Verträge (z.B. „Cybercrime-Konvention“) Zugriffsrechte, wie die EU-Kommission kürzlich bestätigt hat.
Sollten die Pläne zur Vorratsdatenspeicherung umgesetzt werden, sind Missbräuche der Daten zu erwarten. Zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit zeigen, dass sich der Missbrauch geheimer Überwachungsbefugnisse nicht verhindern lässt. Bekannt geworden ist etwa die Bespitzelung kritischer Journalisten und Aktivisten in Deutschland, politischer Gegenspieler in Frankreich sowie von Menschenrechts- und Umweltverbänden in Großbritannien und den USA. Auch die regierungsinterne und andere sicherheitsrelevante Kommunikation wäre nicht mehr vor unbefugtem Zugriff geschützt, wie der Abhörskandal in Griechenland vor drei Monaten gezeigt hat.
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: Sony und Microsoft umgehen Kopierschutz
: Sony und Microsoft umgehen Kopierschutz Nach den Plänen von Bundesregierung und Content-Industrie soll ja künftig das Umgehen von technischen Kopierschutzmechanismen strafbar sein. Netterweise kriegt die Industrie diese Systeme selber oft nicht auf die Reihe. Initiativen wie Privatkopie.net nennen sie daher teilweise „Digital Inconvenience Management“ statt „Digital Restriction Management“. Nun wurde
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: Vorratsdatenspeicherung in Bremen heute Abend
: Vorratsdatenspeicherung in Bremen heute Abend Ich halte heute Abend einen Vortrag über „Vorratsdatenspeicherung – wie die EU die bürgerlichen Freiheiten verlor“ beim vor einer Weile neu gegründeten Bremer Chaostreff des CCC. Das Treffen geht um 19:30 los, der Vortrag ist um 20:00, und das Ganze findet im Lift Internetcafe in der Weberstraße statt. Würd mich freuen, dort ein paar Bremer netzpolitik.org-LeserInnen zu treffen.
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: Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz
: Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz Das von der Bundesregierung entworfene „Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft“ sieht auch einige Änderungen des Bundesdatenschutzgesetz
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: USA diskutieren Datenspeicherzwang
: USA diskutieren Datenspeicherzwang Nachdem die US-Sicherheitsbehörden kürzlich bei einem Treffen mit ihren europäischen Kollegen Interesse an den in der EU künftig anfallenden Daten geäussert haben, spitzt sich auch jenseits des Atlantiks die Debatte darüber zu. Im Senat von Colorado ist bereits ein Gesetzesentwurf eingebracht worden, und bei einer
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: Riya – Flickr für Big Brother?
: Riya – Flickr für Big Brother? Bei Riya kann man wie bei Flickr Bilder hochladen und einzelne Bereiche der Bilder mit Tags versehen, also z.B. das Gesicht von Netzpolitik-Chef Markus mit dem Tag „Markus Beckedahl“. Riya scannt die Bilder aber dann mittels Gesichtserkennungs-Software und taggt alle anderen Bilder, auf denen Markus zu sehen ist, automatisch mit seinem Namen. Nach einigem manuellen Training soll es dann angeblich auch funktionieren. Riya s
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: Karlsruhe schränkt Email-Beschlagnahme ein – oder?
: Karlsruhe schränkt Email-Beschlagnahme ein – oder? Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein weiteres Urteil gefällt, das den Zugriff von Polizei und Staatsanwaltschaft auf Emails und Telefondaten regelt. Das Urteil wird auch Auswirkungen auf die Debatte zur Verfassungsmäßigkeit der geplanten Vorratsdatenspeicherung (VDS) haben.
Einerseits ist das Urteil enttäuschend, weil laut BVerfG nun klargestellt ist, dass bereits übermittelte Emails nicht mehr unter den Sc