In einer Pressemitteilung hat WikiLeaks heute bekanntegegeben, dass alle Emails ihrer AktivistInnen Sarah Harrison, Joseph Farrell und Kristinn Hrafnsson, welche diese über Gmail-Accounts ausgetauscht haben von Google an die US-Regierung übergeben wurden. Zwischen dem Beginn der Datenauslieferung durch Google und der Benachrichtigung der Überwachten sind mehr als zweieinhalb Jahre vergangen.
Auf einer Pressekonferenz in Genf, die via Livestream übertragen wurde,
Neben dieser Bekanntmachung forderte Assanges Anwältin dort erneut ein Entgegenkommen Schwedens bei der Verfolgung von Julian Assange, der seit mittlerweile 4 Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festsitzt. Im Laufe des heutigen Tages muss Schweden auf WikiLeaks Vorwurf der Blockade des Asylprozess von Julien Assange reagieren, den die AktivistInnen vor dem UN-Menschrechtsrat vorgebracht hatten.