Linkschleuder

Kein Platz in TV-Debatten: Lessig beendet Präsidentschaftskandidatur

Die Bewerbung von Lawrence Lessig um die demokratische US-Präsidentschaftskandidatur war von Anfang an wenig aussichtsreich. Lessig versprach sich aber vor allem von Auftritten im Rahmen der Fernsehdebatten Aufmerksamkeit für sein Anliegen von Wahlkampffinanzierungs- und Wahlrechtsreform. Voraussetzung für die Teilnahme an den Debatten war jedoch ein Mindestmaß an Zustimmung in nationalen Umfragen. Nachdem die Demokratische Partei die Regeln für die Teilnahme an den Debatten neuerlich verschärft hatte, verkündete Lessig heute via Videobotschaft das Ende seiner kurzen Kandidatur:

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8 Kommentare
  1. Tja selbst das Land, das offiziel in andere Länder einmarschiert um Demokratie und Frieden zu bringen, verhindert daheim richtige Demokratie. Leider zeigen sich hier Parallelen zu anderen westlichen Ländern. Insgesamt ist mittlerweil die westliche Moral zuviel gespickt mit Heuchelei.
    Warum wird alles versucht um so einen Kandidaten wie Larry Lessig aus dem Rennen zu kegeln. Anscheinend hat man so eine Angst vor ihm bzw. vor Konkurrenz, so dass man gar keine Konkurrenz aufkommen lässt. In Deutschland ist es doch ähnlich, nur dass es hier die Parteien sind und das ganze System der Parteienfinanzierung usw..
    Bei solchem Vorgehen darf man sich gar nicht mehr Wundern, dass Demokratieverdrossenheit immer mehr zunimmt.

    1. Zumal das mit der Demokratie in den USA sowieso so eine Sache ist, mit drei Staaten, die gar nicht wählen dürfen und einem Nicht-Staat, dessen gewählter Vertreter keine Stimme hat…

  2. Könntet ihr da vielleicht auch noch erwähnen, dass es um die USA geht? Mein Weltbild ist ne bisschen dezentralisierter, deshalb war mir das nicht klar, im ganzen Text wird nicht einmal erwähnt um welches Land es geht, so als ob das ganz klar ist und man das ja wissen müsste…

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