Linkschleuder

Cybercops gesucht! Bayerischer Polizei fehlen Internetexperten

CC BY 3.0 via deviantart.com

Der Bayerische Rundfunk berichtet, es gebe derzeit nur 25 Cyber-Ermittler, geplant gewesen seien 50. Das Problem: In der freien Wirtschaft verdiene man mehr, die fertig ausgebildeten Polizisten wechselten in die freie Wirtschaft. Allzu erfolgreich waren die Bayerischen Polizeibehörden deman nicht, als sie vor circa drei Jahren begannen, „Cybercops“ auszubilden, die auf die Herausforderungen des Internets reagieren sollten. Günther Seibold, Leiter des Dezernats Cybercrime des LKA Bayern:

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Heute hat fast jedes Delikt mit dem Internet zu tun. Kriminelle Daten werden häufig in der sogenannten Cloud versteckt, also im Internet – eine einfache Hausdurchsuchung reicht da nicht mehr.

Auch BKA-Leiter Jörg Ziercke verkündete jüngst, dass die Anzahl der Straftaten, die mit dem „Tatmittel Internet“ durchgeführt würden, stark ansteige. Eine Nummernschönfärberei, wenn man bedenkt, dass darunter auch Fahrraddiebstähle fallen können. Denn das Internet ist mittlerweile allgegenwärtig und genauso ein tägliches Werkzeug wie Papier und Stift. Und Kriminalstatistiken mit dem „Tatmittel Stift“ zu erstellen, fällt trotzdem niemandem ein.

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4 Kommentare
    1. Man sollte jedoch immer den Einzelfall betrachten, etwa wenn die Dateneltern selbst gerne mal zum Bitshifting als erzieherische Massnahme griffen, oder die Datenkinder massiv vernachlässigten.

      Merke: Daten verhalten sich stets so, wie es ihnen ihre Datumsberechtigten vorlebten. Ausserdem sollten etwaige Kulturunterschiede berücksichtigt werden; ist ja wohl klar, daß nicht ein jedes Datum in vierter Generation Bescheid weiß, wie man sich hier in Schland zu verhalten hat.

  1. Bei Gameover-Zeus!

    Sobald Stifte mal sebsttätig falsche Unterschriften unter Schecks setzen, so wie ein Trojaner via Internet unter Internet-Überweisungen , werden die bestimmt auch zum Tatmittel geadelt! :)

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