Überwachung

UNO-Bericht: Der Kampf gegen Terroristen beginnt im Internet, mit Vorratsdatenspeicherung und Identifizierungspflicht

Weil auch Terroristen das Internet benutzen, soll das Internet stärker überwacht werden. Das fordert das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in einem Bericht über die Verwendung des Internets für terroristische Zwecke. Neben internationaler Kooperation und mehr Privatisierung der Rechtsdurchsetzung stehen Identifizierungspflicht und Vorratsdatenspeicherung auf der Wunschliste.

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Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hat gestern den Bericht „The use of the Internet for terrorist purposes“ veröffentlicht. Schon das Eingangszitat von Generalsekretär Ban Ki-moon verdeutlicht den Tenor: „Das Internet ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich Terroristen wirklich transnational verhalten.“

Vorbilder Großbritannien und Ägypten

Terroristen nutzen also das Internet. Jetzt will das UN-Sekretariat stärker dagegen vorgehen und Mitgliedstaaten eine „praktische Orientierungshilfe“ bieten. Dazu bearbeitete eine „Arbeitsgruppe gegen die Verwendung des Internets für terroristische Zwecke“ „rechtliche Fragen, technische Probleme und Möglichkeiten, wie die internationale Gemeinschaft das Internet effizienter nutzen kann“. Neben einer besseren internationale Zusammenarbeit soll auch die „Kooperation zwischen Strafjustiz und privaten Sektor“ gestärkt werden.

Bezahlt wurde das Papier von der britischen Regierung. Deren Terrorbekämpfer rühmen sich, in den letzten zehn Jahren eine „Vorreiterrolle in der Gesetzgebung gegen die terroristische Nutzung des Internets“ eingenommen zu haben. Mit dem Bericht will man auch anderen „Gesetzgebern, Strafverfolgungsbehörden und Justizbehörden“ ein „nützliches Werkzeug“ dafür bieten.

Die 158 Seiten haben es in sich. Zunächst wird festgestellt, dass es gar kein UN-Abkommen über Terrorismus gibt und auch keine offizielle Definition des Begriffs „Terrorismus“. Zudem ist es eine „ständige Herausforderung“, die Balance zwischen Gesetzen gegen Terrorismus und Menschenrechten wie dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu wahren.

Identifizierungspflicht und Vorratsdatenspeicherung

Als großes Problem sieht man den anonymen Zugang zum Internet. Man begrüßt, dass einige Länder Internet-Cafés gesetzlich verpflichten, einen Personalausweis ihrer Kunden zu fordern und deren Internetverkehr zu überwachen. Das greife jedoch zu kurz, da es noch andere öffentliche Zugänge zum Internet wie Bibliotheken und öffentlichen WLANs gibt. Daher schlägt man auch dafür eine Identifizierungspflicht vor und ist sich nicht zu blöd, Ägypten als Vorbild zu bezeichnen.

Regierungen sollten sicher stellen, dass relevante „Internet-Daten“ auch für die Strafverfolgung zur Verfügung stehen. Man begrüßt die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, bedauert aber, dass diese nicht überall gilt. Daher fordern die Autoren einen „weltweit vereinbarten Rechtsrahmen zur Vereinheitlichung der Datenarten und Fristen, die Provider über ihre Kunden speichern müssen“. Auch Provider sollten „Nutzer verpflichten, sich zu identifizieren, eh sie Internet-Inhalte und Dienste nutzen können“.

Da die grenzüberschreitende Zusammenarbeit langwierig und bürokratisch ist, regt man auch eine „direkte Kooperation auf informeller Basis“ von Behörden eines Staates mit Providern in einem anderen Staat an. So sollen Daten „eingefroren“ werden können, eh sie weg sind. Oft kooperieren private Akteure von selbst, in anderen Fällen können aber „nationale Rechtsvorschriften“ oder „eine richterliche Anordnung“ erforderlich sein. Zwar gibt es in einigen Staaten bereits erfolgreiche „Notice and Takedown“ Verfahren, die beziehen sich jedoch oft auf „Urheberrechtsverletzungen oder sexuelle Inhalte“.

Privatisierung der Rechtsdurchsetzung

Immer wieder betont das Dokument die Privatisierung der Rechtsdurchsetzung. Strafverfolgungsbehörden sollen mit anderen Kollegen und direkt mit Providern „klare Verfahren mit formellen und informellen Elementen“ entwickeln, um die „Sicherstellung der frühestmöglichen Aufbewahrung von Internet-Nutzungsdaten“ zu gewährleisten. „Die Kooperation mit dem privaten Sektor ist entscheidend für die effektive Durchführung“ von Ermittlungen. Dazu soll es vermehrt „proaktive Auseinandersetzungen mit privaten Akteuren wie Providern, Webseiten mit nutzergenerierten Inhalten und Suchmaschinen“ geben. Da es keine „globale, zentrale Autorität für Internet-Regulierung“ gibt, müssen diese Akteure stärker zur Verantwortung gezogen werden.

Besorgt zeigt man sich, dass manchmal „Datenschutzbehörden oder Datenschutzgesetze“ die „Fähigkeiten von Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten einschränken, Informationen mit nationalen und ausländischen Kollegen zu teilen“. Hier soll eine „vernünftige Balance“ gefunden werden.

Manchmal brauchen Behörden auch die Möglichkeit, Terror-Angriffe zu unterbinden, „bevor es genügend Beweise für eine Strafverfolgung gibt“. In diesem Kontext steht auch das „fundamentale Problem der Einbindung nachrichtendienstlicher Tätigkeiten in Strafjustiz“. Zwar gibt es die Verpflichtung für faire Gerichtsverfahren mit offenen Beweismitteln, andererseits müssen aber auch „sensible Geheimdienstinformationen“ geschützt werden.

Auch der Verfassungsschutz beteiligt

Bei der gestrigen Präsentation des Berichts im österreichischen Innenministerium war auch Hans-Georg Maaßen, Präsident des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz anwesend. Sein Fazit wird nochmal deutlicher, wie derStandard.at zitiert:

„Ohne offensive nachrichtendienstliche Arbeit kann man nicht wissen, wer sich in der Cyberwelt verabredet, um gegen uns Anschläge durchzuführen“, so Maaßen.

Man müsse wissen, was im Internet passiere, analysierte der 49-jährige, der seit 1. August 2012 dem deutschen Verfassungsschutz vorsteht. „Das kann ich im offenen Internet vielleicht in Teilen feststellen. Aber das Entscheidende ist, dass man das Internet auch aufklärt, dass man die Foren beobachtet, auch geschlossene Foren, in denen Jihadisten sich verabreden, Terroranschläge zu begehen“, so Maaßen.

Die Rolle von Russland und Deutschland

Die Chancen zur Umsetzung dieser Wunschliste lassen sich noch nicht ganz absehen. Im Gegensatz zum Clean IT Projekt ist das UNODC eine Abteilung des UN-Sekretariats und der Bericht die offizielle Position des Büros. Das Vorwort stammt von Juri Fedotow, Leiter des UNODC und hochrangiger Diplomat der Russischen Föderation.

Gut möglich, dass damit auch Pflöcke für die anstehenden Verhandlungen der Internationalen Fernmeldeunion ITU eingeschlagen werden sollen. Wie netzpolitik.org berichtete, wollen Staaten wie Russland und China mehr Macht und Mitspracherecht bei der Regulierung des Internets und schlagen die UNO als zuständiges Gremium vor. Tatsächlich ist die derzeitige Nähe vieler Organisationen der aktuellen Internet-Governance zu den USA nicht ganz unproblematisch. ITU und UNO würden den Status Quo aber eher verschlimmbessern.

Ansetzen kann Kritik daher an den Staaten, die den Bericht mit verfasst haben. Neben Großbritannien und Österreich, waren gestern bei der Vorstellung auch Vertreter aus Ungarn und Deutschland anwesend. Wir haben mal eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz gestellt, ob und welche Vertreter der Bundesregierung an Treffen zur Erstellung des Berichts anwesend waren.

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41 Kommentare
  1. Es ist unsinnig, das Internet stärker zu überwachen. Sondern die US-amerikanischen Imperialisten und die Zionisten sollten aufhören, sich in Vorderasien und Afrika in islamische Angelegenheiten einzumischen. Der Islamismus scheitert auch ohne ein Eingreifen der Kapitalisten. Z. B. ist die Geburtenrate (bzw. Fertilitätsrate) im Iran in nur 17 Jahren von 5,62 auf 1,71 gesunken. Zudem ist es sinnvoll, die herkömmlichen Religionen und den Atheismus zu bekämpfen. Jeder Mensch sollte zumindest Pantheist sein. Besser ist es, ein Freireligiöser zu sein. Mehr dazu auf meinem Blog.

    1. Okay, der letzte Punkt ist Schwachsinn pur. JEDER Mensch sollte also unbedingt DEINER Glaubensrichtung angehören und keiner anderen? Toll, bist ja viel aufgeschlossener als die Spacken bei der UN. xD

      1. Dass Gott existiert, ist nur ein kindisch-naiver Wunsch. Und der Atheismus ist abzulehnen, weil er zu materialistisch oder orthodox-wissenschaftlich ist. Wir brauchen eine Freireligiosität gemäß C. G. Jung, der u. a. das I Ging verwendet hat.

  2. Das wurde hier wahrscheinlich auch schon 1000mal diskutiert, aber das Terrorismus-Argument ist doch genauso doof wie das Kinderporno-Argument.
    Objektiv sind Terroristen total ungefährlich, es ist viel wahrscheinlicher vom Auto überfahren zu werden als von einer Bombe zu sterben. Trotzdem kommt kaum jemand auf die Idee Tempo 100 zu fordern, Autos in Städten zu verbieten oder die 0-Promille-Grenze einzuführen (oder zu erzwingen: Promille-Röhrchen ans Zündschloss gekoppelt).

    Natürlich muss Terrorismus bekämpft werden, aber das hat ja bisher so gut funktioniert, dass die entsprechend Todesgefahr nicht kaum messbar ist, soger wenn man 9/11 einberechnet.

    Wenn man vor einer Sache keine Angst haben muss, dann sind es Terroristen.

    Angst sollte man nur vor irrationalen Ängsten haben.

    Oder vor der UNODC.

    1. Hier geht es auch nicht um Terrorismus sondern schlicht und ergreifend um Macht. Die Macht des Staates über die Menschen, sie zu lenken wie es von der Obrigkeit gewünscht wird. Die Möglichkeit unkontrolliert und frei Informationen im Internet austauschen zu können untergräbt diesen Herrschaftsanspruch zunehmend. Also muss die freie Meinung unterbunden werden. Da die Terror Argumentation ohnehin nur vorgeschoben ist macht es auch keinen Sinn zu versuchen diese zu wiederlegen.

    2. agent schneier, bitte übernehmen sie.

      geht es nicht immer irgendwie um macht, liebe anarcho revolution?

      ich glaube, es geht erst einmal darum, dass ein konzept umgesetzt werden soll, dessen eckdaten ziemlich fest stehen. hypothese dabei ist, dass das problem eines ist und durch das vorgestellte konzept gelöst werden kann.

      ich halte es nicht für zielführend, diese hypothese nicht zu hinterfragen. zumindest nicht „zu unseren zielen führend“.

      es ist ja nicht so, als freute sich niemand darüber, wenn wir kapitulierten.

      .~.

  3. Ich bin ja doch ab und zu im Internet, aber irgendwas terroristisches ist mir bisher noch nicht untergekommen. Ich vermute mal das ist so ähnlich wie beim Leistungsschutzgesetz und der Werbung auf den Google-News und Bing-News Seiten, die auch nur Spitzenbeamte und Politiker sehen.

    England und Agypten, die beiden Länder, in denen der Terror tobt als Beweis dafür zu nehmen, dass Vorratsdatenspeicherung uä gut gegen Terror ist beweist nur eines … zu viel Schwarzer Afghan wirkt sich halt doch negativ auf die Hirnzellen aus.

  4. Willkommen in der autokratischen Gedankenwelt des 18. Jahrhunderts. Ohne die damit verbundene Gier und Herrschsucht gäbe es keine Terroristen. Da würde ich mal drüber nachdenken…

  5. Beteiligt ist wohl auch die „UNODC Terrorism Prevention Branch“, die eine eigene Arbeitsgruppe „Counter Terrorism Implementation Task Force“ (CTITF) betreibt. Für den beschriebenen Bericht wurde eine „Working Group on Countering the Use of the Internet for Terrorist Purposes“ gegründet.

    Südamerikanische Länder (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolombien, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay, Venezuela) sind einer Unterarbeitsgruppe organisiert. Zudem existieren regionale und nationale „Technical assistance workshops“.

    Eine „Open-ended intergovernmental expert group“ wurde in Wien aus der Taufe gehoben und mit der Erstellung einer Studie beauftragt, womit wohl das oben beschriebene Papier gemeint ist. Präsentationen kamen aus Belgien, Ägypten (!), Frankreich, Nigeria, Russland, USA und Korea.

    1. Interessant. Ausgerechnet die Länder die sich am innigsten mit Diktatoren und Terrororganisationen eingelassen haben, schließen sich in einen eigenen Block zusammen. Das bestätigt meinen Verdacht, das es sich bei dieser Aktion wiedereinmal um eine Subvention für die Rüstungs- und Sicherheitsindustrie handelt auf Kosten der Demokratie.

  6. Die UNO ist sich auch für nichts mehr zu „Blöd“, sie sollte mal ein leuchtendes Vorbild in der Welt sein , ist aber mittlerweile auch nur zu einen korrupten Lobby Verein verkommen der vom Namen lebt.
    Das scheint mit allen Institutionen ohne vernüftige palamentarische Kontrolle zu passieren siehe EU.
    Dabei weiss eigentlich fast jeder das Terroristen das Internet schon bisher kaum Nutzten.
    Ich sehe Schwarz für die Freiheit und Anonymität im Netz und damit wird auch nebenbei des Ende des internet eingeläutet , denn wer will schon ständig überall Überwacht und Zensiert werden.

  7. (pdo) Berlin, Oktober 2018 – digitale Neufassung, rev 08.15 Beta (Dez 05.2010 COPYLEFT)

    Nach dem wir erfolgreich die Echtzeit-Überwachung der online Computer eingeführt haben und das Gesetz zur Onlineverpflichtung geschaffen haben, sehen wir uns einer neuen, größeren Gefahr gegenübergestellt. Wir müssen davon ausgehen, dass Informationen, die terroristische Aktivitäten betreffen, mit Hilfe von Bleistiften auf Papier festgehalten werden. Häufig finden wir bei Terrorverdächtigen, stumpfe und oder benutzte, Bleistifte, die dazu genutzt wurden, vorbei an unserer Online Überwachung, „Offline-Daten“ und Informationen an Dritte weiterzugeben. Sie müssen sich das vorstellen wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Diese Informationen lassen sich mit einem Bleistift, nahezu überall anbringen. Bleistifte sind unabhängig von Strom, oder Benzin, funktionieren bei extremen Temperaturen und bei nahezu allen Witterungsverhältnissen. Bushaltestellen, Büchereien, Freibädern oder Häuserwände können als tote Briefkästen genutzt werden. Im Sinne der rechtsstaatlichen Terrorismusbekämpfung ist es daher unverzichtbar, Bleistifte zu verbieten und deren Nutzung zu unterbinden. Sie können heute an jeder Straßenecke Bleistifte kaufen und selbst Kinder lernen den Umgang mit diesem terroristischen Werkzeug. Ebenso beliebt ‚wasserlösliche Folienschreiber‘ die eine Informationsbeschaffung oder Informationswiederbeschaffung erschweren.

    Auch die Verbreitung, der Erwerb und die Nutzung von Papier stellt eine Bedrohung der Staatssicherheit dar. Terroristen können auf Papier jegliche Information und Planung ihrer terroristischen Aktivitäten festhalten. Im Moment verfügt unser Rechtsstaat über kein geeignetes Mittel zur geheimdienstlichen Erkennung solcher Schriftstücke. Dünnes Pergament wird von Terroristen durch Röntgen-Kontrollen und Nacktscanner der Flughäfen geschmuggelt während wir uns mit dem Laptop des Verdächtigen abmühen, um diesen zu dechiffrieren. Papier sollte nur noch in Ausnahmefällen herausgegeben werden, wenn eine digitale Vorlage besteht von deren Inhalt wir Kenntnis haben.
    Zudem könnten Terroristen, rein theoretisch, ihre Gedanken verschlüsselt auf Papier festhalten, was eine zusätzliche Hürde bei der Überwachung bedeutete.

    Es sind, jetzt bereits, Spuren von Graphit und Zellulose in den Ausscheidungen der Terrorverdächtigen gefunden worden, was darauf Rückschluss ziehen lässt, dass sie Papier mit Bleistiften beschriften und diese Geheimdokumente nach Erhalt herunter schlucken und verdauen. Somit ist eine forensische Beschaffung der Informationen unmöglich. Diese offline Kommunikation vorbei an unseren Geheimdiensten muss unterbunden werden, damit die Freiheit des Bürgers auch Morgen noch gewährleistet ist.

    Nicht zu vergessen, Bleistifte, angespitzt, können unmittelbar zum Werkzeug des Terrors, zur Tatwaffe, werden.

    Mit copyleft Grüßen,
    yt

    1. In einigen Jahren werden wir uns sicher noch die „gute“ alte DDR-Stasi wieder zurückwünschen, wenn das so weitergeht…
      Wer demnächst bei einer „angeblichen“ terroristischen Tätigkteit im Netz erwischt wird bekommt sofort eine Killerdrohne zugeschickt.

      1. und werden uns beim melancholischen wimmern gefallen und uns drüber ereifern, wer von uns es am besten alles schon gewusst hat.

        und uns für super demokraten halten, die gar nichts dafür können, dass sie gar nichts dafür können.

        bitte finden sie den fehler im bild.

        .~.

  8. sollte absehbar sein, dass die bestandteile dieses katalogs in die praxis umgesetzt werden, können die bleistiftanspitzer der UNO(DC) sicher sein, dass wir wenn es sein muss wieder auf die straße gehen.

    wir haben sie ja spätestens jetzt auf dem radar.

  9. Terroristen benutzen auch Straßen, also müssen diese auch strenger kontrolliert werden?

    Das Internet? Was ist dieses Internet eigendlich?

    Natürlich birgt die Anonymität für BÖSE Menschn ein möglich keit einfach zu agieren, aber diese Anonymität ist auch DEMOKRATIE!!

    1. [„… diese Anonymität ist auch DEMOKRATIE!!“]

      …, und genau das ist bei den Mächtigen nicht gewünscht. Der arabische Frühling war Mahnung genug, was passiert, wenn Informationen fließen und Widerstand organisierbar ist.

      1. Herr Beck von den Grünen, Herr Döring von der FDP, die Herren Uhl und Friedrich sowieso und die gesamte SPD sollen laut einem Gerücht auch schon planen, anonyme Bundestagswahlen zu verbieten, schließlich hat wer nichts zu verbergen hat auch nichts zu befürchten.

      2. Wenn man mal daran denkt, dass Adolf seine Verbrecherkarriere als V-Mann begonnen hat und damit bestens in Verwaltung und Politik bekannt war, kann irgendwas an dieser Anonymitätstheorie nicht stimmen. Fehlt nur noch dass Politiker behaupten, Göring und Himmler seien Aliasnamen gewesen …

  10. Jeden (fast) Tag ein Deja-vu. Ich weiß auch nicht mehr, zwanghafte Kontrolle von allem und jedem. Nur schön, dass es beim Internet recht schwer möglich ist. :-)

  11. Hat mit dem eigentlichen Artikel wenig zu tun, aber: Das in dem UNODC-Bild oben verwendete Computerfoto mit der Drei-Tasten-Maus(!), dem geteilten Keyboard und dem gekrümmten Röhrenmonitor stammt doch sicher noch aus dem vergangenen Jahrtausend, oder? Das schreit einem ja förmlich „Multimedia!!!!1!“ entgegen… Ich glaube, wenn es da nicht um Daten-, sondern um Strassenverkehr gehen würde, wär‘ da ein Golf II oder ein 3rd Generation Trans Am abgebildet.

    1. Zumindest die geteilten Tastaturen sind bei einigen Leuten immer noch sehr beliebt. Lassen sich ergonomischer Bedienen.

      Ich kenne einige die solche Tastaturen nutzen.

  12. Man müsste nur erzählen das die Überwachung sich gegen Rechtsextremismus richtet. Dann wären sicher auch der Zensuhrbach und seine Piraten dafür.

  13. Vorbilder Großbritannien und Ägypten China und Iran … und nicht mal zu Schade, um es sich einzugestehen! Was treibt Berufspolitiker bloß freiwillig in so eine Entwicklungsrichtung?! Man sollte diejenigen unter ihnen durch Schleckerangestellte ersetzen.

  14. Ich erkenne:
    Vor dem Internet, kann es keinen Terrorismus gegeben haben.

    Falls mal wieder jemand vom BND, MAD oder Verfassungsschutz die Pornoseiten verläßt und zurück in die Realität kommen möchte. Nur zu.
    Der Steuerzahler wäre dankbar, IHR VOLLPFOSTEN!!!

    1. Unser neuer Chef vom Verfassungsschutz sieht das aber gänzlich anders, dem vermutlich der UN-Bericht noch gar nicht Weit genug geht :
      „Maaßen verwies auf virtuelle Trainingslager, Online-Handbücher und Kampfsimulatoren, die zum Instrumentarium der elektronischen Jihadisten zählten.“ ……
      „Entscheidende ist, dass man das Internet auch aufklärt, dass man die Foren beobachtet, auch geschlossene Foren, in denen Jihadisten sich verabreden, Terroranschläge zu begehen“, so Maaßen.“

      http://derstandard.at/1350259037446/UNO-zu-Terror-im-Internet-Ueberwachung-von-Social-Media-gefordert

      „Elektronische Jihadisten“ was für ein toller neuer Kampfbegriff.
      Wenn er jetzt noch herrausfindet das beim „Online Counter Strike Spiel“ täglich anscheinend harmlose Bürger als Terroristen virtuelle Bomben legen…… will er sicher auch gleich noch die Kinderzimmer verwanzen…
      Einfach nur „Schrecklich“, über 20 Jahre nach der Stasi Erstürmung durch das Volk, ist der allgemeine Überwachungs Ungeist hierzulande wieder Quicklebendig und erlebt eine Technische und Politische Renaissance quer duch Wirtschaft und Partein, das wohl selbst „Genosse Mielke“ seine Freude daran hätte…
      Nie wurde wohl seit den dunkelsten Tagen von Deutschland oder Europa offen von führenden Politikern mehr Überwachung und Zensur gefordert als Heute.

      1. „virtuelle Trainingslager“ „Kampfsimulatoren“ in was für einer kindlichen Phantasiewelt leben die eigentlich?

        „in denen Jihadisten sich verabreden, Terroranschläge zu begehen“ ja klar, „Hey Kumpel, wie wärs, gehm mr mal eben raus und sprengen uns in die Luft“ *aua*

  15. Da lief vorgestern so eine komische Werbung von dieser Organisation im Fernsehen (RTL). Handelte über den Geldfluß. Am Ende dann: UNODC.
    Ich in Gedanken: WTF?
    Jetzt macht das Sinn. Der Pöbel muß ja über die Sinnhaftigkeit & Notwendigkeit aufgeklärt werden.

  16. Nun habe ich es endlich verstanden:

    Das Internet selbst ist der Terror.

    Warum tanzen die da immer um den Brei herum? Wahrscheinlich, weil man mit dem Internet auch Geld verdienen kann – und Geld ist ja bekanntlich wichtiger als Terror.

    Ich hätte gerne mal psychologische Gutachten der Damen und Herren, welche die Hose voll haben beim Gedanken ans Internet – da tun sich wahrscheinlich Abgründe an charakterlichen und psychischen Defekten auf, welche nun mit fremdauswirkung kompensiert werden.

  17. @eso-policier

    Lieber Vollspasst dein Kommentar ist der größte Dreck den ich in meinem Leben je lesen durfte was ist in deinem Kopf eigentlich falsch das du so eine Scheiße von dir gibst . Es kann jeder an das glauben was er will und nicht alle Muslime sind Terroristen und man sollte eingreifen und ich finde es gut das die USA das tut da der IS nicht nur Europa bedroht sondern auch jeden der nicht das glaubt was sie wollen der IS geht gegen jeden vor egal ob Muslime oder e Menschen anderen Glaubens es geht darum den Menschen zu helfen.

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