Netzsperren
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: EU-Terrorismusrichtlinie: Geleaktes Ratsdokument sieht Netzsperren und Staatstrojaner vor
Der Staatstrojaner könnte bald europaweit Einzug halten. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/hsing/6128750857/">hsing</a> : EU-Terrorismusrichtlinie: Geleaktes Ratsdokument sieht Netzsperren und Staatstrojaner vor Die Europäische Union plant weiterhin, Netzsperren zur Terrorismusbekämpfung einzusetzen. Das zeigt ein geleakter Entwurf der EU-Terrorismus-Richtlinie. Auch ein Staatstrojaner soll EU-weit zum Einsatz kommen.
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: #12np-Review: „Don’t waste a good crisis!“ – Die EU-Richtlinie zur „Terrorismusbekämpfung“
Kirsten Fiedler auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz : #12np-Review: „Don’t waste a good crisis!“ – Die EU-Richtlinie zur „Terrorismusbekämpfung“ In der EU wird gerade die neue Anti-Terror-Richtlinie im Geheimen verhandelt. Demnächst könnten daraus Netzsperren, die Schwächung von Verschlüsselung und weitere unfreundliche Maßnahmen entstehen. Kirsten Fiedler von European Digital Rights bietet einen Überblick dazu.
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: Süddeutsche Zeitung führt Adblock-Verbot ein
Wer mit einem Adblocker surft, ist nicht überall willkommen. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/pixothings/26120326531/">pixothings</a> : Süddeutsche Zeitung führt Adblock-Verbot ein Auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung (SZ) kommt seit dieser Woche eine Anti-Adblock-Maßnahme zum Einsatz. Auf der Seite werden drei Möglichkeiten angeboten, um Artikel lesen zu können. Man kann entweder seinen Adblocker ausschalten, einen kostenlosen Account anlegen oder ein Abonnement abschließen. Mit der kostenlosen Registrierung lässt sich die Seite mit eingeschaltetem Adblocker benutzen.
Neben „Bild.de“ und diversen Angeboten des Verlags Gruner + Jahr ist die SZ eines der ersten großen Medienhäuser in Deutschland, das ein Adblock-Verbot eingeführt hat.
Fast ein Viertel der Nutzer fällt weg
Die amerikanische „Financial Times“ führte im Juli ein Experiment durch. 30 Tage lang wurden Adblock-Nutzern verschiedene Versionen der Webseite angezeigt. Bei einer Gruppe fehlten Wörter im Artikel, mit dem Hinweis, dass Adblocker die Einnahmen verringern. Anderen wiederum wurde der Zugriff auf die Artikel versperrt.
Das Ergebnis war, dass 69 Prozent der Nutzer, die keinen Zugriff auf die Inhalte hatten, ihren Adblocker deaktivierten. Allerdings variiert die Bereitschaft der Nutzer, Adblocker auszuschalten, je nach Medium. Die Ergebnisse von Financial Times sind daher nicht repräsentativ.
In einer früheren Version wurde behauptet, dass man der Nutzung der E‑Mail zu Werbezwecke zustimmen muss. Die Einwilligung ist allerdings freiwillig.
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: Dies sind die 15 wichtigsten netzpolitischen Europaabgeordneten
: Dies sind die 15 wichtigsten netzpolitischen Europaabgeordneten Wer hat was in der europäischen Netzpolitik zu sagen? Wer sind die Mächtigsten und Einflussreichsten? Hier sind die netzpolitischen Europaabgeordneten, die man kennen sollte.
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: Internet-Filter für „radikalisierende“ Inhalte: Privatisierung von Rechtsdurchsetzung mit Uploadfiltern von Microsoft
Betreiber von Online-Plattformen sollen künftig selbstständig und aktiv gegen unliebsame Inhalte vorgehen. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/92098065@N06/16231691145/">Lee Royal</a> : Internet-Filter für „radikalisierende“ Inhalte: Privatisierung von Rechtsdurchsetzung mit Uploadfiltern von Microsoft Betreiber von Online-Plattformen sollen künftig selbstständig mittels Uploadfiltern gegen „terroristische Propaganda“ vorgehen. Das befördert die Privatisierung von Rechtsdurchsetzung – private Akteure sollen entscheiden, welche Inhalte zulässig sind oder nicht. Schon jetzt nutzt das BKA die Funktionen von Uploadfiltern in eigenen Tools.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 27: Menschenrechte gelten jetzt auch online!
Bei <a href="https://www.instagram.com/p/51oqF3zYQi/">@cybjork auf Instagram</a> gefunden. : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 27: Menschenrechte gelten jetzt auch online! Die netzpolitische Woche zusammengefasst: BND-Reform im Bundestag, noch mehr Überwachung droht mit der Cybersicherheitsstrategie, der UN-Menschenrechtsrat beschließt, dass Menschenrechte auch online gelten, und die Ermittlungen gegen unsere Landesverrats-Quelle wurden eingestellt.
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: Digital Economy Bill: Britischen Internetanbietern und Porno-Webseiten drohen Strafen
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/alamosbasement/3953395749/sizes/o/">alamosbasement</a> : Digital Economy Bill: Britischen Internetanbietern und Porno-Webseiten drohen Strafen Die konservative Regierung in Großbritannien setzt ihren Kampf gegen Pornografie fort. Ein neues Gesetz sieht saftige Strafen von fast 300.000 Euro gegen Porno-Webseiten vor, wenn diese keine Altersverifikation haben.
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: Sagt Hallo zu Netzsperren: Innenausschuss des EU-Parlaments beschließt EU-Terrorismusrichtlinie (Update)
Der Zugang zu Inhalten könnte sich innerhalb Europas künftig schwierig gestalten. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/adambrawerman/5985873720/">Adam B</a> : Sagt Hallo zu Netzsperren: Innenausschuss des EU-Parlaments beschließt EU-Terrorismusrichtlinie (Update) Die EU-Abgeordnete Monika Hohlmeier hat sich durchgesetzt: In der geplanten EU-Terrorismusrichtlinie, die heute vom Innenausschuss des EU-Parlaments abgesegnet wurde, sind weiterhin Netzsperren enthalten. Einen Nachweis für deren Wirksamkeit liefert sie jedoch nicht.
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: EU-Netzsperren: Abstimmung im Innenausschuss noch heute
: EU-Netzsperren: Abstimmung im Innenausschuss noch heute Die mehrfach verschobene Abstimmung über die Anti-Terror-Richtlinie im Innenausschuss des EU-Parlaments soll heute über die Bühne gehen, berichtet tagesschau.de. In der Richtlinie sind die umstrittenen Netzsperren enthalten, die Monika Hohlmeier (CSU) als federführende Berichterstatterin ins Spiel gebracht hatte. Laut Hohlmeier soll das dazu führen, dass Terrorpropaganda aus „unserem Internet“ verschwindet:
Für CSU-Europapolitikerin Monika Hohlmeier steht deswegen fest: „Enthauptungsvideos oder die Verunglimpfung der Opfer des Anschlags auf das Bataclan sind Dinge, die wohl jeder mit Menschenverstand nicht in seinem Internet sehen möchte.“
Deswegen will Hohlmeier, dass die EU-Staaten in Zukunft verstärkt dafür sorgen, dass solche Inhalte aus dem Netz verschwinden. Also gelöscht werden. „Außer es ist technisch überhaupt nicht möglich. Dann versucht man, sie so lange zu blockieren, bis man sie löschen kann.“
Die diskutierten Netzsperren sind unter anderem deswegen problematisch, weil sie ohne Richtervorbehalt verhängt werden können und sich zudem leicht umgehen lassen. Motivierte Fanatiker könnten dann immer noch praktisch ungehindert auf die Inhalte zugreifen, während aufgrund unpräziser Formulierungen im Gesetzentwurf die Gefahr besteht, dass legitime Inhalte gesperrt werden und dadurch die Meinungsfreiheit für andere eingeschränkt wird. Der Grünen-Europaabgeordnete Jan-Philipp Albrecht sagte dazu:
„Weil sie diese Sperren umgehen können. Die Inhalte sind weiter da. Man darf sich da nicht zurücklehnen und sagen: ‚Aus den Augen, aus dem Sinn’, sondern muss auf die Löschung hinwirken. Auf Sperren zurückzugreifen, wäre völlig ineffektiv.“ Für Albrecht ebenfalls problematisch: Im bisherigen Entwurf der Anti-Terrorrichtlinie fehle der Zusatz, dass Netzsperren von einem Gericht genehmigt werden müssen.
Sollte der Richtlinien-Entwurf heute den Ausschuss passieren, folgen Trilog-Verhandlungen zwischen dem EU-Parlament, der EU-Kommission und dem Rat der Europäischen Union. Kommt es zu einem Verhandlungsergebnis, müsste erstmals in diesem Verfahren das Plenum des EU-Parlaments befragt werden. Stimmen eine Mehrheit der Parliamentarier und der Rat zu – wie nach erfolgreich abgeschlossenen Trilog-Verhandlungen üblich –, geht die Richtlinie in EU-Recht über und müsste dann von den einzelnen Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden.
Der letzte Absatz des Artikels wurde überarbeitet, um klarer zu machen, wie es weitergeht.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 26: BND-Reform und Netzsperren vor der Tür, Netzneutralität am Horizont
Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Long-tailed_Duck_(Clangula_hyemalis)_(2).jpg#">Ken Billington</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">[CC BY-SA 3.0]</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 26: BND-Reform und Netzsperren vor der Tür, Netzneutralität am Horizont Die netzpolitische Woche zusammengefasst: Entscheidungen zur BND-Reform und EU-Netzsperren stehen vor der Tür, keine neue Videoüberwachung in Berlin und wie Du die Netzneutralität in Europa retten kannst.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 25: Bundesregierung auf Überwachungskurs
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/7914989@N06/11603535444/">Klaus</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">[CC BY-SA 2.0]</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 25: Bundesregierung auf Überwachungskurs Die netzpolitische Woche zusammengefasst: Die Bundesregierung winkt das Anti-Terror-Paket durch den Bundestag und ist auch in anderen Bereichen auf einem Überwachungskurs. In Berlin kamen polizeiliche Videoüberwachung und auf EU-Ebene Netzsperren ins Gespräch. Fadenscheinige Abmahnanwälte gibt es nun auch für Creative-Commons-lizenzierte Werke.
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: Wegen #Brexit: Vorabstimmung zur Einführung von Netzsperren in EU-Anti-Terror Richtlinie erneut verschoben
: Wegen #Brexit: Vorabstimmung zur Einführung von Netzsperren in EU-Anti-Terror Richtlinie erneut verschoben
Am kommenden Montag sollte im Innenausschuss des EU-Parlaments über die umstrittenen Kompromissvorschläge der CSU-Europaabgeordneten Monika Hohlmeier für die Anti-Terror-Richtlinie abgestimmt werden. Die Abstimmung war von letztem Dienstag um einige Tage verschoben worden, nachdem wir darüber berichtet hatten, dass Hohlmeier Netzsperren in den intransparenten Gesetzesprozess rein schmuggeln wollte.Am kommenden Dienstag wird das EU-Parlament zu einer Sondersitzung zusammen kommen, um über den #Brexit zu debattieren. Zur Vorbereitung einer gemeinsamen Resolution wurden heute alle Ausschuss-Sitzungen am Montag abgesagt. Die erneute Verschiebung gibt weiter Hoffnung, dass der geplante Versuch, Netzsperren über die Anti-Terror-Richtlinie zu Leben zu erwecken von einer Mehrheit im Innenausschuss verhindert werden könnte.
Update:
Die Abstimmung findet am Montag, den 4.7. statt. Grund für die Verschiebung war nach unseren Informationen ein Streit um eine Geschäftsordnungs-Regel, die Hohlmeier anwenden wollte und nach der über die allermeisten Amendments gar nicht abgestimmt worden wäre. -
: Erst Kinderpornografie, jetzt „Extremismus“: Unternehmen sollen Uploadfilter von Microsoft installieren
Microsoft PhotoDNA. : Erst Kinderpornografie, jetzt „Extremismus“: Unternehmen sollen Uploadfilter von Microsoft installieren Ins Internet hochgeladenes Material könnte demnächst mit einem Uploadfilter von Microsoft auf „extremistische“ oder „radikalisierende“ Inhalte gescannt werden. Der Filter würde bei Internetunternehmen installiert, die nötigen Datenbanken könnten aber bei Polizeibehörden liegen.
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: Österreich: Netzsperren von Filesharing-Portalen aufgehoben
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/tabbo107/3559489130//"> Tabbo107</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY SA 2.0</a>] : Österreich: Netzsperren von Filesharing-Portalen aufgehoben Ein Urteil des Oberlandesgerichts Wien hebt die Netzsperren gegen Filesharing-Portale auf. Der Rechtsstreit und die Sperraufforderungen werden jedoch vermutlich fortgeführt.
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: Netzsperren durch die EU? Entschärfung nach Kritik bringt keine wirkliche Verbesserung (Update: Abstimmung verschoben)
EU-Abgeordnete Monika Hohlmeier (CSU) setzt sich für Netzzensur in der EU ein. Bild basiert auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Hohlmeier#/media/File:Hohlmeier,_Monika-1924.jpg">Foto-AG Gymnasium Melle</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC-BY-SA</a>. : Netzsperren durch die EU? Entschärfung nach Kritik bringt keine wirkliche Verbesserung (Update: Abstimmung verschoben) Der Kompromissvorschlag von Monika Hohlmeier (CSU) zu Netzsperren für die EU-Anti-Terror-Richtlinie wurde entschärft, das bringt aber keine Entwarnung. Die Gefahr von Netzsperren in der EU bleibt bestehen.
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: CSU-Abgeordnete Hohlmeier bringt im Europaparlament Netzsperren auf den Weg (Update)
<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Monika_Hohlmeier?uselang=de#/media/File:2012-10-19-2656-Hohlmeier.jpg">Foto: Michael Lucan</a> Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode">CC-BY-SA 3.0</a> : CSU-Abgeordnete Hohlmeier bringt im Europaparlament Netzsperren auf den Weg (Update) Die EU-Abgeordnete Monika Hohlmeier von der CSU ist aktuell die treibende Kraft für die Einführung von Netzsperren innerhalb der Europäischen Union. Und sie könnte sich damit erfolgreich durchsetzen.
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: WLAN-Störerhaftung: Große Koalition kann sich nicht zu echter Rechtssicherheit für offene Netze durchringen
Unfreiwilllige No-Wifi-Zonen dank Störerhaftung? <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/legalcode">CC BY-NC 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/caseorganic/8402345213/">Amber Case</a> : WLAN-Störerhaftung: Große Koalition kann sich nicht zu echter Rechtssicherheit für offene Netze durchringen Das politische Tauziehen um eine Reform der WLAN-Störerhaftung ist vorbei, doch der Kompromiss von Union und SPD ist faul: Experten und Zivilgesellschaft kritisieren, dass die entscheidende rechtliche Lücke nicht geschlossen werden soll.
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: Nächstes Jahr werdet ihr euch über die Terrorismus-Richtlinie der EU beschweren
Bild: <a href="https://twitter.com/ep_justice">@ep_justice</a> : Nächstes Jahr werdet ihr euch über die Terrorismus-Richtlinie der EU beschweren Die geplante Terrorismus-Richtlinie der EU könnte einen nachhaltigen Effekt auf das offene Internet haben. Der Beitrag zeigt auf, warum es wichtig ist sich schon heute über die Richtlinie zu informieren und den Gesetzgebungsprozess zu beeinflussen. Und damit Netzsperren und noch mehr Überwachung zu verhindern.
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: Republik Kongo: Zur Wahl erneut Internet- und Mobilfunkdienste abgeschaltet
<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-BY-NC 2.0</a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/jbdodane/11979353135/" >jbdodane</a> : Republik Kongo: Zur Wahl erneut Internet- und Mobilfunkdienste abgeschaltet Am 20. März fand in der Republik Kongo die Präsidentenwahl statt. Wie auch schon im Oktober vergangenen Jahres, wurden pünktlich dazu die Internet- und Mobilfunkdienste für 48 Stunden abgeschaltet, zudem konnte Radio France Internationale nicht empfangen werden. Am 20. Oktober lag der Grund wohl in einer von der Opposition geplanten Demonstration. Protestiert wurde gegen das Referendum über eine kontroverse Verfassungsänderung, die dem Präsidenten Denis Sassou-Nguesso eine dritte Amtszeit erlaubt hätte – nach erfolgreicher Verfassungsänderung trat Sassou-Nguesso vergangenen Sonntag erneut an und wurde laut Wahlkommission mit etwa sechzig Prozent wiedergewählt.
Der Innenminister, Raymond Mboulou, forderte am Freitag vor der Wahl die zwei größten Telekommunikationsanbieter per Brief auf, aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ alle Telefon‑, Internet- und SMS-Dienste am Sonntag und Montag abzuschalten. Es sollte zudem verhindert werden, dass „illegal“ über Wahlergebnisse berichtet wird. Von einem Regierungsmitarbeiter heißt es dazu:
The Minister of the Interior indeed signed and sent a letter to … MTN Congo and Airtel Congo to tell them that the state wants them to cut off communication on March 20 and 21 for reasons of security and public tranquility.
Auch der französische Radiosender RFI, der für seine kritische Haltung gegenüber Sassou-Nguesso bekannt ist, konnte in dieser Zeit nicht empfangen werden. Zuletzt hatte Uganda im Februar während der Präsidentschaftswahlen Social-Media-Seiten gesperrt.
Illaria Allegrozzi von Amnesty International verurteilt die Blockade:Shutting down communication networks is unjustified and it’s an attack on media freedom. Authorities must ensure that everyone is able to carry out its work without fear, without harassment.