Kurzmeldungen
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: Panter Preis der taz: Jetzt für Digitalcourage abstimmen!
: Panter Preis der taz: Jetzt für Digitalcourage abstimmen! Digitalcourage e.V. ist für den Panther-Preis der taz nominiert und kann dort 5000 Euro gewinnen. Hier kann man sie dabei für den Publikumspreis unterstützen.
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: Mehr Stille SMS bei Verfassungsschutz, BKA und Bundespolizei
: Mehr Stille SMS bei Verfassungsschutz, BKA und Bundespolizei Der Bundesverfassungsschutz hat in der ersten Hälfte diesen Jahres etwa 53.000 Stille SMS verschickt und damit gut doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 28.500. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Stille SMS dienen dem Zweck, ein Handy zu adressieren, damit seinen Standort und in Folge Bewegungsprofile zu bestimmen ohne dass der Empfänger etwas davon mitbekommt, denn ihm wird keine Meldung angezeigt werden.
Auch beim BKA mit ca. 35.000 und der Bundespolizei mit ca. 69.000 hat die Nutzung der Stillen SMS, wenn auch leichter, zugenommen. Wie viele SMS der Zoll unerkannt versendet hat, wird als Verschlusssache NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH eingestuft und ist damit nicht einsehbar. Diese Zahlen scheinen jedoch gar nicht so hoch, wenn man andere Stellen betrachtet. Von der Polizei Berlin beispielsweise wurden im 1. Halbjahr 2013 über 120.000 Stille SMS geschickt, in Hamburg waren es 77.000.
Aber nicht nur Stille SMS gehören zum Portfolio der Bundesbehörden. Auch Funkzellenabfragen, IMSI-Catcher und Telekommunikationsüberwachung sind als Standardüberwachungsinstrumente etabliert. Andrej Hunko von Die Linke kritisierte gegenüber dem Spiegel, dass die Hemmschwelle zu deren Einsatz sinke. Manchmal fragen wir uns eher, ob sie überhaupt noch vorhanden ist.
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: FBI infiziert Rechner mit Malware durch Drive-by-Downloads im Tor-Netzwerk
: FBI infiziert Rechner mit Malware durch Drive-by-Downloads im Tor-Netzwerk Im Wired-Magazine wurde gestern darüber berichtet, wie der amerikanische Inlandsgeheimdienst FBI „Drive-by“-Downloads einsetzt, um Rechner beim Besuch einer Webseite mit Malware infiziert. Dabei geht es bei der Operation Torpedo nicht um „normale“ Webseiten, sondern darum, Nutzer des Anonymisierungsnetzwerks Tor zu identifizieren. Klar ist eine Infizierung von Malware durch Staatsbehörden nichts Neues. Wir kennen den Bundestrojaner, der unsere Rechner ausspioniert und auch die NSA hat eine reichhaltige Palette von Schadsoftware zu Zwecken von Kameraüberwachung, Keyloggern bis hin zu Kopien unseres Datenbestandes, die sie in industriellem Maßstab einsetzt. Neu ist jedoch der massenhafte Einsatz bei Hidden Services, die nur aus dem Tor-Netzwerk erreichbar sind und eigentlich Anonymität von Sender und Empfänger eines Inhaltes, etwa einer Webseite, bereitstellen sollen.
Die Überwachungstechnik wird mit dem immerwährenden Kinderporno-Bekämpfung-Argument gerechtfertigt. Augenscheinlich wurde dieses Ziel erreicht und es kam tatsächlich zur Eröffnung von Prozessen. Aber die FBI-Praxis ist nicht auf diesen Einsatzzweck beschränkt und das Risiko, sich mit Malware zu infizieren, weil man kurz auf der falschen Webseite war, ist hoch. Das stellt eine Abschreckung für diejenigen dar, die nichts Unrechtes im Sinn haben und dennoch ihre Anonymität schützen wollen. Journalisten oder Whistleblower beispielsweise. Chris Soghoian von der American Civil Liberties Union, sagte dazu:
You could easily imagine them using this same technology on everyone who visits a jihadi forum, for example […] And there are lots of legitimate reasons for someone to visit a jihadi forum: research, journalism, lawyers defending a case. ACLU attorneys read Inspire Magazine, not because we are particularly interested in the material, but we need to cite stuff in briefs.
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: EU-Kommission startet #TTIP – (In-)Transparenzoffensive
: EU-Kommission startet #TTIP – (In-)Transparenzoffensive Die EU-Kommission hat in einer Pressemitteilung Stellung zu der ARD-Dokumentation “Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen”. Dabei versucht man den üblichen Spin und heuchelt Transparenz. Ganz lustig ist die Begründung, wie transparent man doch sei, weil man würde vieles veröffentlichen und daher sei die Darstellung der ARD-Journalisten falsch. Nur die wichtigen Papiere, die erklären, was Verhandlungsstand ist, könne man leider nicht veröffentlichen. Wegen Datenschutz. Und die USA sind schuld, da kann man leider nichts machen. Auf die Ausrede muss man erstmal kommen.
Die Verbreitung von US-Papieren unterliegt nach Datenschutzregeln der Zustimmung des Autors, d.h. der US-Regierung. Ebenso gilt das für konsolidierte Texte, die EU- und US-Vorschläge kombinieren. Die US-Regierung hat sich bereit erklärt, dass die Kommission ihre Papiere und konsolidierte Texte im Leseraum Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Vertretern der Mitgliedstaaten zur Verfügung stellt. Handelskommissar Karel De Gucht hat wiederholt den US-Handelsbeauftragten Michael Froman gebeten, die Einsichtsmöglichkeiten zu verbessern. Wer die Kommission hier der Geheimhaltung bezichtigt, übersieht also den rechtlichen Rahmen, in denen Papiere eines Verhandlungspartners weitergegeben werden dürfen. Die Beschränkungen des Leseraums bestehen nicht für alle Verhandlungsdokumente allgemein, sondern eben nur für US-Dokumente und konsolidierte Texte, die auch US-Positionen widergeben.
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: #TTIP: Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen
: #TTIP: Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen Gestern Abend lief in der ARD die halbstündige Dokumentation „Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen“ über das geplant US-EU-Freihandelsabkommen TTIP. Diese findet sich noch in der Mediathek und auch auf Youtube. 30 Minuten, die sich lohnen.
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: Anti-Smart-Meter-Bewegung: Widerstand gegen intelligente Stromzähler
: Anti-Smart-Meter-Bewegung: Widerstand gegen intelligente Stromzähler In den USA gibt es eine immer größer werdende Anti-Smart-Meter-Bewegung. Eigentlich kaum verwunderlich, wenn man sich die Tea-Party und andere Eigenheiten der US-Kultur anschaut. Aber trotzdem etwas verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es im Rahmen des NSA-Skandals kaum Proteste gibt, aber sobald ein Smart-Meter-Gerät im Haus angebracht wird, viele Menschen den Teufel sehen. Bei Spiegel-Online gibt es einen Bericht dazu: US-Bürger wehren sich gegen Stromzähler: Widerstand im Wohnwagen.
Neue intelligente Stromzähler sammeln detaillierte Daten über die Haushalte, in denen sie installiert sind. US-Bürger bekämpfen diese „Smart Meter“ wütend. Sie fürchten Überwachung und Strahlung – und sind politisch erfolgreich.
Ein Dokumentarfilm soll die Proteste portaitieren, man muss aber Geld reinschmeissen um den STream sehen zu können: Take back your power.
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: Video erklärt Informationsfreiheit & FragDenStaat.de
: Video erklärt Informationsfreiheit & FragDenStaat.de Wir sind ja große Fans der Informationsfreiheit und der Transparenz-Plattform FragDenStaat.de, die wir regelmäßig für unsere Arbeit nutzen, um bequem unser Recht auf Informationsfreiheit nutzen zu können und Anfragen an Behörden und Ministerien zu stellen. Wie das funktioniert, erklärt Euch dieses neue Video:
Die Informationsfreiheitsgesetze sind ein wichtiges demokratisches Werkzeug. Dieses Video erklärt, wie sie funktionieren und wie man sie mit FragDenStaat.de ganz einfach anwenden kann.
Informationsfreiheit & FragDenStaat.de from Open Knowledge Foundation De on Vimeo.
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: Umfrage: Open Data und investigativer Journalismus
Bis zu großflächig offenen Verwaltungsdaten ist es noch ein weiter Weg. : Umfrage: Open Data und investigativer Journalismus
Die Leuphana Universität Lüneburg führt eine explorative Studie zum Thema „Open Data und investigativer Journalismus“ durch. Sie richtet sich speziell an Investigativ- und DatenjournalistInnen und will herausfinden, ob„Open-Data-Initiativen wirklich eine bessere Berichterstattung über Vorgänge und Prozesse in Politik und öffentlicher Verwaltung ermöglichen“.
Die Teilnahme dauert wie angegeben nur ca. 5 Minuten. Die Ergebnisse der Studie sollen auf der Konferenz „Transformationen. Nachrichten in der digitalen Medienkultur“ am 9. Und 10. Oktober 2014 vorgestellt werden.
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: „Reclaim your data“: 7 Tools und Dienste, um den digitalen Kontrollverlust zu vermeiden
: „Reclaim your data“: 7 Tools und Dienste, um den digitalen Kontrollverlust zu vermeiden t3n.de hat vor kurzem eine schöne Übersicht von Diensten und Opern-Source-Lösungen veröffentlicht, um Cloud-Diensten aus dem Hause
NSAGoogle & Co. möglichst keine persönlichen Daten anzuvertrauen. Das meiste davon ist zwar keine echte Neuigkeit, aber vielleicht ist der lesenswerte Überblick ja für einige von euch ein Anstoß, mit der Datenhoheit mal ernst zu machen. Ich selbst bin z.B. mit einer OwnCloud-Instanz in einer Linux-VM auf einem Mac mini-Host sehr zufrieden. Kalender, Kontakte und Dateien synchronisieren zwischen einer ganzen Menge Clients wunderbar hin und her. Die Bugs steckten hier eher im iOS-Sync-Daemon, aber es gab Workarounds, und seit iOS 7.1 läuft das auch ab Werk richtig rund. -
: Dienstag in Berlin und im Stream: Netzpolitischer Abend der Digiges
: Dienstag in Berlin und im Stream: Netzpolitischer Abend der Digiges Am Dienstag findet wieder der netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. ab 20:00 Uhr in der c‑base in Berlin und im Stream an den Emfangsgeräten statt auf c‑base.org statt.
Das Programm:
Renata Avila Pinto – Latin American Surveillance States: Brazil, Mexico, Colombia and Argentina
Patrick Riechert – Überwachung, übersichtlich.
Markus Beckedahl – Die Digitale Agenda der Bundesregierung im Beta-Schnelltest
Einlass ist wie immer ab 19 Uhr, los geht’s gegen 20 Uhr.
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: Deutschland für französische Studenten: Terrorismusbekämpfung und Rechtsstaat
: Deutschland für französische Studenten: Terrorismusbekämpfung und Rechtsstaat Rasterfahndung, Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung und Antiterrordatei sind nicht nur langjährige Themen auf netzpolitik.org, sondern jetzt auch Unterrichtsgegenstand in Frankreich. Das Institut für Sprachwissenschaften an der Universität Aix-Marseille hat im vergangenen Semester über Deutschland ausgebildet. In einem Seminar ging es um Pressefreiheit sowie Terrorismusbekämpfung und Rechtsstaat. Und da kommen alle möglichen unserer Themen dran.
Ein Handout zu Antiterror-Maßnahmen behandelt den Fall Andrej Holm, das Video Du bist Terrorist!, den Staatstrojaner, die Vorratsdatenspeicherung und die Rasterfahndung. Mit jeder Menge Flyern vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.
Sehr schön!
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: Gesucht: Nutzer von creativecommons.tumblr.com
: Gesucht: Nutzer von creativecommons.tumblr.com Wir suchen unter unseren Leserinnen und Lesern die Person, die Zugangsdaten von creativecommons.tumblr.com besitzt. Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, weil das einzige Posting auf Tumblr unser Flyer für die 5 Jahre Creative Commons Party 2007 in der c‑base war. Seitdem ist der Acocunt ungenutzt, Creative Commons würde diesen aber gerne verwenden. Sie haben auch schon bei Tumblr angefragt, ob sie ihn bekommen könnten. In den Account wurde sich aber in den vergangenen 12 Monaten noch eingeloggt und insofern rückt Tumblr diesen nicht raus. Gut möglich, dass der Account auch mehr oder weniger unbemerkt weiter existiert, weil man bei Tumblr diverse Blogs einem Account zuordnen kann.
Also bitte nochmal schauen, wenn Ihr 2007 irgendwie an der Party beteiligt gewesen seid! Ich hab ja sämtliche Mailadressen schon durchprobiert und scheine nicht der Besitzer zu sein.
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: Öffentliches Geständnis: Die CIA hat Computer des Geheimdienst-Ausschusses im US-Kongress gehackt
: Öffentliches Geständnis: Die CIA hat Computer des Geheimdienst-Ausschusses im US-Kongress gehackt Mark Mazzetti und Carl Hulse berichten heute auf der Titelseite der New York Times: Untersuchung der C.I.A. bestätigt, dass sie Kongress-Ausschuss ausspioniert hat
An internal investigation by the C.I.A. has found that its officers penetrated a computer network used by the Senate Intelligence Committee in preparing its damning report on the C.I.A.’s detention and interrogation program.
The report by the agency’s inspector general also found that C.I.A. officers read the emails of the Senate investigators and sent a criminal referral to the Justice Department based on false information, according to a summary of findings made public on Thursday. One official with knowledge of the report’s conclusions said the investigation also discovered that the officers created a false online identity to gain access on more than one occasion to computers used by the committee staff.
Nochmal auf deutsch: Die CIA gibt zu, Computer des Geheimdienst-Ausschusses im US-Kongress gehackt zu haben. Also der parlamentarische Ausschuss, der für die Aufsicht und Kontrolle der Geheimdienste zuständig ist. Im eigenen Land.
Und jetzt stellen wir uns bitte mal vor, wie die amerikanischen Geheimdienste wohl mit Abgeordneten und Ausschüssen anderer Staaten umgehen. Vor allem mit Staaten, die ohnehin zu den am meisten überwachten gelten. Dass sich die Telefone der Mitglieder im deutschen Untersuchungsausschuss merkwürdig verhalten, dürfte also mal wieder nur die Spitze des Eisbergs sein.
Viel Spass beim neuen Job, Anne! :)
(Fefe hatte auch Spass mit der Meldung.)
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: Porträt über Citizen Lab, das “Hacker Hothouse” aus Toronto
Ron Deibert, Gründer des Citizen Lab, während seines Vortrags auf der #rp14 : Porträt über Citizen Lab, das “Hacker Hothouse” aus Toronto Hier bei Netzpolitik.org berichten wir oft und gerne über die Nachforschungen und Aktivitäten des Citizen Lab. Doch was ist Citizen Lab eigentlich genau, wo kommt es her und wer stecken dahinter? Arstechnica.com hat ein lesenwertes Porträt über die Organisation und die führenden Köpfe Ron Deibert und Morgan Marquis-Boire (aka Morgan Mayhem) verfasst. Das Hacker‑, Forscher- und Aktivistennetzwerk aus Toronto wird darin als ein „Ersatz-Geheimdienst“ auf Seite der Zivilgesellschaft beschreiben.
„Citizen Lab [is] not just a group of researchers poking around online, but an interdisciplinary network of experts that can explain and contextualize their findings. […] when it comes to what a “people’s intelligence agency” might look like, it’s hard to find a better template than the one created by Citizen Lab.“
Wer mehr über unsere Berichterstattung über das Citizen Lab lesen (und hören) will, klickt hier.
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: Videos für Wikipedia – Wettbewerb und Workshops
: Videos für Wikipedia – Wettbewerb und Workshops
Wikipedia startet einen Wettbewerb, um die Artikel der Enzyklopädie mit mehr Bewegtbildern auszustatten: Videos für Wikipedia-Artikel. Das Leitthema ist „Digitale Gesellschaft“:Über 1,7 Millionen Artikel umfasst die deutschsprachige Wikipedia. Videos enthalten die wenigsten. Und das, obwohl bewegte Bilder oft viel anschaulicher sind als reine Text-Einträge. „Videos für Wikipedia-Artikel“ (VWA) möchte das ändern – mit Workshops und einem Video-Wettbewerb zum Leitthema des Wissenschaftsjahres 2014 : „Digitale Gesellschaft“. Dafür braucht VWA Dich!
Die Workshops, die begleitend angeboten werden, sind kostenlos und finden an verschiedenen Orten in Deutschland zu unterschiedlichen Terminen statt, sogar An- und Abreise kann man sich erstatten lassen. Man muss sich nur bewerben.
Initiiert wurde das ganze von dem Centre for Digital Cultures der Leuphana Universität Lüneburg, unterstützt wird es unter anderem von Wikimedia Deutschland und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.
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: BIY – Brew It Yourself: Bierbraukit aus dem Netz
: BIY – Brew It Yourself: Bierbraukit aus dem Netz Eine Stunde Netz von Deutschland Radio Wissen befasst sich im gestrigen Beitrag mit dem Brauen von Bier – mithilfe eines Kits aus dem Internet. Quasi Netzbasteln.
Und der BIY (Brew-It-Yourself)-Trend geht am Netz nicht vorbei: Wer sein Bier selber herstellen will, ordert sich ein sogenanntes Brewkit im Internet und braut zuhause drauflos. Genau so hat es Eine-Stunde-Netzbasteln-Moderator Moritz Metz gemacht. Zusammen mit Kollege Christian Grasse hat er ein 20-Liter-Fass mit Lager-Bier angebräut, einfach in der Küche ihres gemeinsamen Radiobüros.
Hier ist die MP3.
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: Frontal21 über die Breitband-Strategie der Bundesregierung: Wie Deutschland hinterhersurft
: Frontal21 über die Breitband-Strategie der Bundesregierung: Wie Deutschland hinterhersurft Das ZDF-Fernsehmagazin Frontal21 hat gestern einen Beitrag über den Breitbandausbau der Bundesregierung gebracht:
Bis 2014 sollten 75 Prozent aller deutschen Haushalte mit Highspeed-Anschlüssen surfen, versprach die Kanzlerin vor fünf Jahren. Doch von diesem Ziel ist Deutschland inzwischen weit entfernt.
Der Beitrag von der Depublizierung befreit auf YouTube:
O‑Ton: „Ein Fjord [in Skandinavien] hat eine bessere Internet-Anbindung als Berlin-Mitte.“ Bei Angela Merkel in der Uckermark geht das aber lustigerweise.
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: Britische Regierung stellt auf offene Dateiformate um
: Britische Regierung stellt auf offene Dateiformate um Einer Pressemitteilung zufolge steigt die britische Regierung in ihrem Dokumentenverkehr auf offene Standards um.
Die Standards werden für die Dateiformate festgelegt, die über alle Regierungsbehörden hinweg genutzt werden sollen. Die Regierung wird offene Formate verwenden die sicherstellen, dass Bürger und Regierungsmitarbeiter die Anwendungen verwenden können, die am besten ihren Bedürfnissen entsprechen wenn sie Dokumente ansehen oder gemeinsam bearbeiten.
Damit brauchen die Bürger keine spezifische Software mehr, um Regierungdokumente zu lesen oder damit zu arbeiten, der Austausch untereinander wird vereinfacht. Die Formate sind PDF/A und HTML zum ansehen von Dokumenten und Open Document Format (ODF) zur Bearbeitung.
Die Free Software Foundation (FSF) gratuliert der britischen Regierung zu diesem Schritt:
Die Umstellung der britischen Regierung auf ODF wird es Nachzüglern erschweren, das Standardformat zu ignorieren, und könnte andere Regierungen dazu anregen, ebenfalls zu wechseln. Es ist schließlich unmoralisch, öffentliche Mittel für geschützte Software auszugeben, die Interoperabilität behindert und Bürger dazu zwingt, dieselbe Software zu verwenden oder keinen Zugriff auf wichtige Regierungsdokumente zu haben.
