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„Reclaim your data“: 7 Tools und Dienste, um den digitalen Kontrollverlust zu vermeiden

t3n.de hat vor kurzem eine schöne Übersicht von Diensten und Opern-Source-Lösungen veröffentlicht, um Cloud-Diensten aus dem Hause NSA Google & Co. möglichst keine persönlichen Daten anzuvertrauen. Das meiste davon ist zwar keine echte Neuigkeit, aber vielleicht ist der lesenswerte Überblick ja für einige von euch ein Anstoß, mit der Datenhoheit mal ernst zu machen. Ich…

  • Ulf Buermeyer

t3n.de hat vor kurzem eine schöne Übersicht von Diensten und Opern-Source-Lösungen veröffentlicht, um Cloud-Diensten aus dem Hause NSA Google & Co. möglichst keine persönlichen Daten anzuvertrauen. Das meiste davon ist zwar keine echte Neuigkeit, aber vielleicht ist der lesenswerte Überblick ja für einige von euch ein Anstoß, mit der Datenhoheit mal ernst zu machen. Ich selbst bin z.B. mit einer OwnCloud-Instanz in einer Linux-VM auf einem Mac mini-Host sehr zufrieden. Kalender, Kontakte und Dateien synchronisieren zwischen einer ganzen Menge Clients wunderbar hin und her. Die Bugs steckten hier eher im iOS-Sync-Daemon, aber es gab Workarounds, und seit iOS 7.1 läuft das auch ab Werk richtig rund.

Über die Autor:innen

  • Ulf Buermeyer

    @vieuxrenard ist Jurist und lebt in Berlin. 2013/2014 studierte er im Rahmen eines Sabbaticals amerikanisches Recht im LL.M.-Studiengang der Columbia University in New York City. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen im Verfassungsrecht, das er in seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts auch in der Praxis kennenlernte, sowie im Strafrecht. 2014 wurde er mit einer Arbeit über Datenschutz und Informationsfreiheit in den Berliner Gefängnissen promoviert. Er war während seines Studiums Netzwerk-Admin an der Uni Leipzig und programmiert, seit er zum 10. Geburtstag einen 64er bekam - derzeit vor allem in PHP und Objective-C. Er hat eine Homepage und ist u.a. Mitglied im CCC und im Digitale Gesellschaft e.V. Kontakt: Ulf (a) netzpolitik dot org (OpenPGP).


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3 Kommentare zu „„Reclaim your data“: 7 Tools und Dienste, um den digitalen Kontrollverlust zu vermeiden“


  1. Martin

    ,

    Was bei all diesen Tipps leider immer fehlt: Wie gewährleistet man die Sicherheit von selbst gehosteten Daten?


  2. Vielen Dank für den Hinweis. Das ist natürlich nicht ganz einfach, aber jede selbst gehostete Lösung dürfte mehr Privatsphäre sichern als Google & Co.

    Warum? Bei den kommerziellen Cloud-Lösungen ist es sicher, dass Deine Daten ausgewertet werden – wofür auch immer. Dass Dein eigener Server gehackt wird ist hingegen nicht besonders wahrscheinlich, wenn Du naheliegende Sicherheitsmaßnahmen einhältst (keine komplexen Websites oder gar CMS auf derselben Kiste, HTTPS only, non-standard ports, SSH nur mit Pubkey …).

    Wenn Du natürlich irgendwelche dunklen Dienste auf Deine Fährte lockst sieht es anders aus, die kommen sicher irgendwie „rein“, wenn sie das wirklich wollen – aber selbst dann macht das Hacking Deiner Kiste mehr Arbeit als simples Nachsehen in der PRISM-Datenbank. Und weil Sicherheit immer relativ und Cracken eine Kosten-Nutzen-Abwägung ist, gewinnst Du mit einer eigenen Lösung eigentlich immer. Nur solltest Du Dich niemals 100%ig sicher fühlen.


  3. […] andere schreiben (natürlich und vielmehr) sinnvolles, so zum Beispiel via Netzpolitik ein paar Hinweise mit welchen Tools man sich von den großen Player mit eigenem Server unabhängig […]

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