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Anti-Smart-Meter-Bewegung: Widerstand gegen intelligente Stromzähler

In den USA gibt es eine immer größer werdende Anti-Smart-Meter-Bewegung. Eigentlich kaum verwunderlich, wenn man sich die Tea-Party und andere Eigenheiten der US-Kultur anschaut. Aber trotzdem etwas verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es im Rahmen des NSA-Skandals kaum Proteste gibt, aber sobald ein Smart-Meter-Gerät im Haus angebracht wird, viele Menschen den Teufel sehen. Bei Spiegel-Online gibt es einen Bericht dazu: US-Bürger wehren sich gegen Stromzähler: Widerstand im Wohnwagen.

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Neue intelligente Stromzähler sammeln detaillierte Daten über die Haushalte, in denen sie installiert sind. US-Bürger bekämpfen diese „Smart Meter“ wütend. Sie fürchten Überwachung und Strahlung – und sind politisch erfolgreich.

Ein Dokumentarfilm soll die Proteste portaitieren, man muss aber Geld reinschmeissen um den STream sehen zu können: Take back your power.

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6 Kommentare
  1. Ich lebe zwar in Deutschland, aber auch ich werde mich mit allen rechtlich zulässigen Mitteln gegen einen Austausch meines jetzigen Zählers gegen ein sogenanntes Smart-Meter wehren.

    Das Problem ist ja nicht, dass es solche Smart-Meter gibt. Wer so etwas will, kann es ja nutzen. Das Problem ist der Staat, der diese Dinger verpflichtend machen will

    1. Ich sehe das so: Die Firmen die an der Herstellung und in Umlauf Bringung verdienen haben mehrere Kunden:
      1. DIe primären Abnehmer (gesetzlich verpflichtet) Häuslebauer.
      2. Die Institute zur Datenauswertung (neue E-Netze und E-Mobilität und Energiewende och uch uiiii)
      3. Die Staatsgewalten (jedwede)

      Da ist der Knackpunkt. DIe Geräte sind nicht ohne weiteres auditierbar, die Verbindung war bis vor kurzem unverschlüsselt und wird es in kommenden Generationen sicherlich mit allerlei neuen Schwierigkeiten zu tun bekommen. Datenschutz ist was anderes. Hier will man Nägel mit Köpfen machen und ist dabei gleichzeitig so rücksichtslos bei den Kernaspekten einer neuen digitalisierten Versorgungsinfrastruktur.

      Ich will so vieles nicht extra bezahlen, extra abgeben und extra solidarisieren aber unser Rechtsstaat funktioniert ja nicht nach dem Prinzip der völligen Selbstverwirklichung. Das einzige was der Verein da auf die Beine stellen kann, was einer optimalen Lösung entgegenkommt wäre wie immer ein Kompromiss:

      Offene Standards, anonymisierte Verbrauchsmessung bis hin zu komplettem Aussperren solcher Metadatenabgreifer sowie Möglichkeit der monatlich einmaligen Synchronisation statt ALWAYS-ON.
      Was ist wenn das Ding keine DSL Synchro aufweist, kappt es dann automatisch die Stromversorgung? Wie bei der XBONE letztes Jahr? Müssen die Leute jetzt auch einen Megash*tstorm vom Zaun brechen, damit sich da auch nur einen Millimeter etwas bewegt?

      Der Zähler muss dank neuartiger „zukunftsweisender“ Optionen auch in Anbetracht des Datenschutzes viel mehr rigorose Standardeinstellungen aufweisen.
      Keine Facebookintegration, keine Zusatzdienste, keine verfluchte Homeapp damit ich von unterwegs mein Licht einschalten kann (von einem offenen Hotspot aus, ja klar).
      Solche „Selbstschutzmaßnahmen“ sollten da eigentlich von Haus aus drin sein.

      Am einfachsten sprich stressfrei wäre es: Man setzt eine Frist bis wann Analoge Zähler noch hergestellt und gewartet werden und ab da (so in 30 Jahren) gibt es dann nur noch Smart Meter (mit hoffentlich auch einem größeren Smartmeter Markt sowie einheitlichen Netzagentur Standards – am besten für ganz Europa aber das ist wohl wunschdenken).
      Oh wait ich sehe gerade es sind US-Bürger die sich wehren… na dann. Hoffentlich färbt das ab.

      1. „Am einfachsten sprich stressfrei wäre es: Man setzt eine Frist bis wann Analoge Zähler noch hergestellt und gewartet werden…“

        Nein. Wieso? Was geht es den Staat an, welche Abrechnungsmodalitäten ich mit meinem Energieversorger vereinbart habe? Vor vielen Jahre hatte ich sogar mal eine Stromflatrate – ja, so etwas gab es mal.

  2. Mal ehrlich, wem bringt dieser nichtzuende gedachter Schwachsinn denn etwas? Richtig, nur dem Versorgungs-Unternehmen. Erst müssen wir diesen dummen (intelligenten) Zähler mehr oder weniger kaufen, dann nochmal monatlich abstottern und zum Schluss kommt das ganze nochmal auf die Jahresabrechnung, ach ja und das jedes Jahr. Fast vergessen hätte ich die Kosten der Entsorgung, wenn der mal hinüber ist die ja auch der Endkunde zahlen muss.
    Wenn man mal genau hinhört, hört man das Lachen der Energie-Versorger und deren Lobbyisten.
    Ich habe selten so eine Schwachsinnseite gesehen, wie bei einem Stromanbieter, über „ Smart Metering “, das hört sich wohl besser an als „ Intelligente Zähler „.Ein Zähler ist nicht intelligent die Energie auch nicht. Was die können, kann meine Fritzsteckdose auch.Inteligentes Energiemanagement fängt da an, wo ich auf die Daten reagieren kann. Ich werde nachts nicht aufstehen, den Rechner hochfahren und nachsehen ob gerade Energieüberschuß besteht und ich meine Waschmaschine oder meinen Toaster starten kann weil die „ Intelligente Energie „ jetzt etwas weniger kostet .So wie ich das EVU kenne beobachten die mich durch eine Kamera im“ Intelligenten Zähler „ und machen die Energie just dann wieder teurer wenn die Waschmaschine arbeitet. Weil mein Nachbar aber auch den aktuellen Energieüberschuß nutzen will erzeugen wir einen Energieengpass und schon ist es vorbei mit Billigstrom.
    Bisher habe ich nur eine „Intelligente Waschmaschine“ gefunden:Samsung WF12F9E6P4W: Die WLAN-Waschmaschine.
    Man kann sie mit einer APP teilweise steuern. Ich brauch also nicht mehr nachts aufstehen. Ich kann liegen bleiben und den „intelligenten Waschknecht“ an seinen Job erinnern. Diese Maschine ist besonders für die kleine Familie oder den Singlehaushalt geeignet da Sie 12 Kg Wäsche fast. Bevor die Menge Wäsche anfällt, sind die Kinder groß und aus dem Haus.
    Leider reicht die Intelligenz nicht für einen kleinen Schwatz zwischen Handy, Energie, Waschmaschine und Zähler. Miele arbeitet auch an der Vernetzung seiner Geräte, einschließlich der Hausfrau. Aber das dauert noch weil die Hausfrau noch nicht zu einer „Intelligenten Hausfrau „mutiert ist, also noch inkompatibel zu diesem „Intelligenten Smart Metering“ ist.
    Wenn dann auch die Zahnbürste mit einbezogen ist kommt Google mit einem intelligenten Universaltranslator,der alles übersetzt, die passende Werbung mailt, die persönlichen Daten haben die ja von dem Energieversorger gekauft und falls Zahnpasta fehlt, liefert Amazon schon zum Frühstuck mit Drohne. Da der “Intelligenten Zähler „ im Viertelstundentakt die Daten ausliest, müssen Sie im gleichen Zeittackt mit Mails, Spam, Umfragen, Werbung und nicht zu vergessen mit Lieferungen von Amazon, Zalando, usw rechnen.
    Kann alles nicht passieren, wir haben ja einen „Intelligenten Datenschutz“ von „Intelligenten Leuten „erstellt von „Intelligenten Politikern „abgesegnet und von „ Intelligenten Energieanbietern“ ignoriert“ Früher gab es mal einen Rundsteuerungs-Empfänger. Der bekam vom EVU abends einen Impuls und schon hatte man Nachtstrom, der billiger war. Morgens kam der nächste Impuls und schon wurde auf Tagstrom umgeschaltet. Das war die Zeit der Nachtspeicheröfen über die man ja heute auch wieder nachdenkt um „ Intelligente Überkapazitäten“ zwischen zu speichern besonders im Sommer wenn es sehr kalt ist und die Sonne sehr tief steht. Das war nicht intelligent aber zweckmäßig.
    In einigen Windparks soll ja die „Intelligente Offshore-Windenergie“ dazu benutzt werden Windräder als Ventilator zu nutzen damit der Dieselverbrauch gesenkt werden kann der diese jetzt antreibt .Die Rotorachse muss sich drehen da die Lager sonst zerstört werden. Die Rotoren könnten dann auch schneller drehen, weil ja reichlich „Intelligente Offshore-Windenergie“ vorhanden ist.
    So bekäme dann Dänemark einen konstanten „Intelligenten Westwind“ von der Nordsee und man hätte mehr Zeit zu überlegen, warum die „Intelligente Offshore-Windenergie“ partout nicht ans Festland will.
    Wir werden diesen „ Intelligenten Schwachsinn“ nicht verhindern können, weil dafür schon jemand einen Sitz im Vorstand bekommen wird. Wir können aber mitleidig lächeln und hoffen, dass sich mal Fachleute dieser Sache annehmen denn man kann viel daraus machen. Bisher hab ich den Eindruck, dass hier Blinde von der Farbe reden.
    Es gäbe noch viel zu schreiben, aber „ Gleichstrom Siggi „ von der SPD wird’s schon richten oder hinrichten wie den EEG – Blödsinn.
    Vielleicht mal mehr und fröhliche Vernetzung ….
    MfG
    elviskwik@yahoo.com

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