Deutschland
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: Mobilisierungsaufruf in eigener Sache
: Mobilisierungsaufruf in eigener Sache Vor einigen Jahren wanderte in einem laizistischen Staat ein Bürgermeister ins Gefängnis, weil er ein Gedicht eines lokalen Schreibers zitierte:
„Die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten // Diese göttliche Armee ist bereit //
In Deutschland erinnert sich derzeit ein Verband aus einer ganz anderen Ecke, daß man da draußen noch eine Armee herumstehen hat.
Im Handelsblatt vom 11. Mai schreibt Maximilian Steinbeis über einen Verein, dessen Stifte die Bajonette sind, dessen Druckerpressen die Geschütze, dessen Redaktionen die Kasernen und deren Leser ihre Soldaten. Diese journalistische Armee ist bereit.
Unter der Anrede „Liebe Kolleginnen und Kollegen“ heißt es in dem Schreiben: „Die Hiobsbotschaft gleich vorweg: IHR jährlicher VG WORT-Scheck wird in Zukunft äußerst mager ausfallen oder ganz ausbleiben.“ Daher solle jeder Journalist „jede professionelle Gelegenheit nutzen“, die Diskussion zu unterstützen, und „die bevorstehende Enteignung in Ihren Redaktionskonferenzen“ thematisieren.
Danke an den Verband, der wie kein zweiter klargestellt hat, daß es keinen Journalismus über Journalismus gibt. Dass die Berichterstattung eines Journalisten über das Urheberrecht im Zweifel Agitation in eigener Sache ist und daß Grundsätze der guten Arbeitspraxis Verhandlungsmasse gegenüber dem eigenen Konto sind.
Danke auch an Steinbeis, der durch Berichterstattung dazu die Antithese zu Gedichten oder ihren Interpretationen darstellt.
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: Kein VDSL in Teilen von Berlin
: Kein VDSL in Teilen von Berlin Heute gibt es aber viele Überraschungen: Teile Berlins ohne neues Telekom-Netz. Wieso sollte es auch plötzlich VDSL überall in Berlin geben, wenn die Telekom es noch nicht einmal fertig bringt, die ältere Technologie ADSL überall anbieten zu können? Bleibt nur Freifunk.
Ich hatte ja mal vor einiger Zeit den Fehler gemacht, für kurze Zeit ins südliche Pankow zu ziehen, weil die Maklerin und die Telekomseite uns DSL versprochen hatten. Trotz toller Wohnung bin ich aber wieder schnell weggezogen – DSL gibts da bis heute nicht.
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: Netzeitung goes Citizen Journalism
: Netzeitung goes Citizen Journalism Die Netzeitung sitzt gerade an einem Citizen Journalism-Projekt mit dem Namen „Readers Edition“. Bisher gibt es eine nur eine Ankündigung:
Deutschlands erste Internet-Zeitung erweitert ihr Korrespondenten-Netz. Wir suchen 20 Millionen Mitarbeiter. Wir erwarten Berichte, Artikel, Nachrichten, Fotos aus allen Ländern zu allen Themen. Jeder soll veröffentlichen, der mehr weiß als wir. Chefredakteure und Ressortleiter werden vom Volk gewählt.
Ich bin gespannt.
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: Urheber laufen Sturm gegen Abbau der Pauschalabgaben
: Urheber laufen Sturm gegen Abbau der Pauschalabgaben Die Urheberverbände laufen Sturm gegen die geplante Herabsetzung der Pauschalgebühren beim Urheberrecht zugunsten der Geräteindustrie: Aktionsbündnis von Urhebern und Verlagen gegen „Raubbau“ an der Vergütungspauschale. Etwas verwundert reibe ich mir die Augen, dass die Urheber, welche in den letzten Jahren oftmals gegen privates Kopieren argumentiert haben, jetzt wieder ihre „Ja zur privaten Kopie“-Kampagne herauskramen. (Nicht zu Verwechseln mit Privatkopie.net!) Aber mehr Verbündete für die Privatkopie können echt nicht schaden.
Scharfe Kritik kommt auch wieder von den Grünen:
Gegen die anstehende Reform wettert erneut auch Grietje Bettin, medienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion: „Die Privatkopie faktisch abgeschafft, die Schulhöfe kriminalisiert, die Vergütung der Autoren zugunsten der Geräteindustrie beschnitten, Forschung und Lehre ausgebootet – ein Scherbenhaufen der Informationsgesellschaft wäre es, wenn das neue Urheberrecht so in Kraft träte, wie von der Bundesregierung bislang geplant.“ Wie die „schwammige“ Antwort der Justizministerin auf eine Anfrage der Grünen zeige, gebe es bei der Gerätepauschale „keine Rechtssicherheit“ mehr, während sich die Regierung gleichzeitig die Zukunft des wissenschaftlichen Kopienversands durch Bibliotheken „schön rede“.
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: Der Tagesspiegel über die Urheberrechtsreform
: Der Tagesspiegel über die Urheberrechtsreform Lustige Sache: Da stehe ich gerade beim Araber um die Ecke, um Mittag zu essen, lese dabei den dort rumliegenden Tagesspiegel und stosse auf den folgenden Artikel zum Urheberrecht mit einer URL am Ende, wo man sich weiter informieren kann: „Rückschritt in die Steinzeit“.
Die durch die vorgeschlagene Urheberrechtsreform ungelösten Probleme und unberücksichtigten Anliegen der Wissenschaft sind auf jeden Fall zahlreich. Angesichts des bereits weit vorangeschrittenen „Zweiten Korbs“ der Urheberrechtsreform wird daher in Fachkreisen bereits jetzt über einen möglichen „Dritten Korb“ nachgedacht. Dieser soll den Wissenschaftsstandort Deutschland dann tatsächlich nachhaltig stärken.
Mehr zum Thema im Internet:
www.netzpolitik.org/2006/reaktionen-zum-2-korb-kabinettsbeschluss/
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: Schwarzboxwählen: Copyright schlägt Grundprinzipien der Demokratie
: Schwarzboxwählen: Copyright schlägt Grundprinzipien der Demokratie Heise berichtet – quasi in eigener Sache – über den erfolglosen Versuch, Einblick in die Details von Wahlautomaten zu nehmen:
Die schon gleich nach dem Inkrafttreten Anfang des Jahres umstrittene Handhabung des Informationsfreiheitsgesetzes ist jetzt um eine weitere Variante bereichert worden: der Ablehnung eines Antrags auf Aktensicht unter Berufung auf das Urheberrecht.
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: Immer wieder: Brenner-Studie
: Immer wieder: Brenner-Studie Der Phonoverband hat mal wieder eine Brenner-Studie veröffentlicht. 10000 Menschen sollen demnach zu ihrem „Brenn-Verhalten“ befragt worden sein. Wie jedes Jahr bietet die Studie wieder viel Raum für logische Fehler und sonstige Ungereimtheiten im Rahmen der IFPI-Propaganda. Bleed von der De-Bug hat sich die Studie mal angeschaut: Brennerstudie 2005 – Neu aber nur halb heiss.
Witzig finde ich folgende Aussage aus der IFPI-PM:
74% der Befragten laden sich Musik aus legalen, kostenpflichtigen Angeboten herunter, um sich legal zu verhalten. Dies bedeutet einen Anstieg um 5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2004.
Unser Test der Downloadportale aus dem Herbst 2005 findet sich übrigens in einer überarbeiteten und aktualisierten Version auf iRights.info: Der große Download-Shop-Test. -
: Studie: Mehr Boulevard und weniger Politik in den Nachrichten
: Studie: Mehr Boulevard und weniger Politik in den Nachrichten Die nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Medien (LfM) hat eine Fortsetzungsstudie mit dem Titel „Der Wert von Nachrichten im deutschen Fernsehen. Ergebnisse einer Inhaltsanalyse 1992 – 2004″ veröffentlicht (PDF). „Unerwartetes“ Ergebnis ist, dass Nachrichten im Fernsehen immer mehr Boulevard und immer weniger Politik senden.
Klassische „Sprechernachrichten“ mit hohem Personalisierungsgrad werden im privaten Fernsehen immer seltener. Die kommerziellen Fernsehsender präsentieren Nachrichtensendungen stattdessen zunehmend mit ausdrucksstarken Bildern. Nachrichten im Film haben in den letzten 15 Jahren enorm zugenommen. Zugleich werden die Fernsehnachrichten sowohl bei den öffentlich-rechtlichen als auch bei den privaten Programmen immer unpolitischer. Dies sind zentrale Ergebnisse einer neuen Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), die jetzt in Düsseldorf vorgestellt wurde.
Ein Grund, weswegen ich mir lieber die Tagesschau als ZDF-heute oder gar den Müll von RTL2 anschaue. Was mir gestern Abend wieder mal aufgefallen ist: Das Politikmagazin „report“ in der ARD berichtet nicht nur über Politik, sondern macht sie auch. Vor allem, wenn die Sendung, wie gestern, in München produziert wird. Ein Bericht über „Deutschland im Visier – Die Finanzquellen der Islamisten“ war ein reiner Werbefilm für die Anti-Terror-Datei und für die Aufweichung von Datenschutzgesetzen. Vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen erwarte ich aber unabhängige Berichterstattung und keine Beckstein-Propaganda. Vor allem die Überleitung der Moderatorin zum nächsten Beitrag, welche leider nicht im Transcript enthalten ist, war CSU-Polemik pur. Sinngemäss erklärte sie, dass die Anti-Terror-Datei wichtig und notwendig sei und nur wegen nationaler Befindlichkeiten nicht auf EU-Ebene nicht eingeführt wird. Vielleicht sollte man der Dame mal ein wenig Nachhilfe in Datenschutz und Grundrechten geben?
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: iRomance
: iRomance iRomance – Die Romantik der Zukunft ist ein gut gemachter sechs Minuten langer Kurzfilm aus dem Umfeld des „VEB FILM Leipzig“. Ich will jetzt nicht zuviel von der Handlung verraten, schaut ihn Euch mal an. Einziger Kritikpunkt sind die etwas hölzerne Dialoge. Und dass der Film nicht in einem offenen Format angeboten wird, sondern nur als WMV und Quicktime. Dafür aber unter einer Creative Commons Lizenz.
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: FrOSCon am 24./25. Juni 2006
: FrOSCon am 24./25. Juni 2006 Der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg (in Sankt Augustin bei Bonn) veranstaltet am 24./25. Juni 2006 mit Hilfe der Fachschaft Informatik, der LUUSA und des FrOSCon e.V. erstmals eine Konferenz rund um Themen der freien Software: Die FrOSCon. Das Programm umfasst mehr als 60 Vorträge und wurde gestern veröffentlicht. Wenn mir nicht eine andere Konferenz in Brasilien dazwischen kommt, wo ich immer noch auf eine Zu- oder Absage wegen Flugkostenerstattung warte, werde ich auf der FrOScom zwei Vorträge halten: „Einführung in die Creative Commons Lizenzen“ und „Förderung von Freier Software“.
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: achtung berlin – media showcase berlin brandenburg
: achtung berlin – media showcase berlin brandenburg Vom 11. bis 17. Mai 2006 findet im Hackesche Höfe Filmtheater das zweite „achtung berlin – new berlin film award“ – Festival statt. Über 100 lange und kurze Spiel- und Dokumentarfilme aus oder über Berlin werden dort gezeigt. Am kommenden Wochenende (13.–14. Mai) gibt es den „media showcase berlin brandenburg“, welchen wir von newthinking communications in Kooperation mit dem „achtung berlin e.V.“ veranstalten.
Der media showcase berlin brandenburg ist die zentrale Plattform für aktuelle und innovative Medienprojekte aus der Region Berlin-Brandenburg. In der Verbindung von Ideenlabor, Media Lounge und Book Lounge führt der media showcase berlin brandenburg in die verschiedenen Branchenfelder ein, zeigt was in der Region produziert wird und vernetzt die Akteure untereinander.
Die vier Schwerpunkte des „media showcase“ sind „Videoblogging – Ausblick auf die Filmproduktion der Zukunft“, „Games Industry – Nachwuchsförderung“, „Mobile Entertainment“ und „Medien im Raum“.
Spannend dürfte vor allem der Schwerpunkt „Videoblogging – Ausblick auf die Filmproduktion der Zukunft“ sein, welcher Samstag von 13 Uhr bis 14:30 Uhr stattfindet. Schon am Vormittag führt Verena Dauerer um 10:30 Uhr in das Thema ein. Zusammen mit Oliver Passek werde ich um 13 Uhr in dem Vortrag „Hollywood 2.0 vs. Citizen Journalism“ die Top-Down Strategie der Filmindustrie und ihren Distributionskanälen den Bottum-Up Prozessen aus dem Netz gegenüberstellen. Im Anschluss daran stellt Stefan Kluge das „Open Source Film Netlabel“ „VEB Film Leipzig“ vor, die letztes Jahr den ersten Creative Commons Film „Route66“ veröffentlicht haben und das Netz als Vertriebsweg nutzen. Abschliessend präsentiert unser Chef-Techniker Marc Washeim eine Beta-Version des „newthinking median studio“, unsere Distribution für Video- und Soundbearbeitung, welche komplett aus Freier Software besteht.
Sonntag um 15:30 Uhr wird noch Martin Schmidt im Rahmen des Schwerpunktes „Medien im Raum“ „Semapedia – Die Verknüpfung der physischen Welt mit Wikipedia“ vorstellen.
Das Programmheft der „achtung berlin“ kann hier als PDF heruntergeladen werden.
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: Veranstaltung: Die wunderbare Wissensvermehrung
: Veranstaltung: Die wunderbare Wissensvermehrung In der Telepolis-Buchserie ist das Buch „Die wunderbare Wissensvermehrung – Wie Open Innovation die Welt revolutioniert“ aktuell erschienen. Passend dazu gibt es am kommenden Montag, den 15. Mai, in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin eine Veranstaltung mit dem Untertitel „Wie weit trägt das Paradigma „Open Innovation“ für eine nachhaltige Wissensgesellschaft?“
19.00 Uhr Begrüßung
Olga Drossou, Heinrich-Böll-Stiftung19.15 Uhr Buchvorstellung: Die wunderbare Wissensvermehrung – Wie Open Innovation die Welt revolutioniert
Florian Rötzer, Herausgeber der Telepolis-Buchreihe19.45 Uhr Podiumsdiskussion:
- Grietje Bettin (MdB, Medienpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen)
– Florian Rötzer (Chefredakteur Telepolis)
– Klaus Landefeld (Vorstand eco – Verband der Deutschen Internetwirtschaft)
– Rainer Kuhlen (Professor für Informationswissenschaft, Konstanz)Moderation: Stefan Krempl, Journalist
21.00 Uhr Imbiss
Montag, 15. Mai 2006, 19.00 ‑21.00 Uhr auf der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung in den Hackeschen Höfen in Berlin, Rosenthaler Str. 40/41, Aufgang 1, 5. Etage
Infos und Anmeldung (bis zum 11.5.06) bitte an medien@boell.de
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: LinuxTag: Keynote von Mark Shuttleworth live im Netz
: LinuxTag: Keynote von Mark Shuttleworth live im Netz Gerade hält der Gründer des ubuntu-Projektes, Mark Shuttleworth, seine Keynote auf dem LinuxTag. Diese wird live gestreamt.
Eben haben wir ein Video- und Audio-interview mit Mark gemacht, was heute Abend oder morgen hier zu hören und sehen sein wird.
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: FilmCommons auf dem LinuxTag
: FilmCommons auf dem LinuxTag Der LinuxTag ist gestern gestartet, aber ich komme hier nicht wirklich zum bloggen. Zuviele interessante Menschen hier, abends kein Netz, akuter Schlafmangel seit einigen Nächten, dazu muss ich hier noch das Pressezentrum managen und das WLAN funktioniert zwar, ist aber schrecklich langsam. Und mein Ersatz-Notebook mag leider nicht mehr über die Ethernet-Schnittstelle kommunizieren, die hier ein schnelles Netz liefert.
Zusammen mit Meike Richter, Axel Dürkop und Karsten Gerloff präsentiere ich gleich um 16 Uhr hier auf dem LinuxTag „FilmCommons“. Am Beispiel des Medium „Film“ wollen wir Anwendungsbeispiele bei der Nutzung von Creative Commons Lizenzen vorstellen. Zuerst gibt es ca. eine Stunde Theorie und danach ca. eine Stunde lang verschiedene Animationen und Kurzfilme.
Hier ist die englische Ankündigung dazu:
Donnerstag, 04.05.2006, Saal 11B, 16:00–18:00 Uhr
Digital networks are pushing copyright to its limits. Scared and confused, giant film and music corporations demand ever tighter restrictions on users of their works. Others are looking further. The Creative Commons project provides a simple way of making texts, music and films available on terms that are just as free as the creators choose. Creative Commons provides licenses that are easy to understand and to use.
Creativity needs incentives, and copyright should provide them. But creativity also needs access to inspirational works. Creative Commons builds on copyright to provide this access.
We will show a selection of shortfilms which are distributed under Creative Commons licenses. The makers of these anmiations, trick films and documentaries have replaced the common „All rights reserved“ by „Some rights reserved“. They are experimenting with p2p-economy and alternative distribution systems. And they are finding their audience on the Internet.
Together with you, we will work out how Creative Commons works, how you can use it, and what its limits are. Come and watch, discuss with us and bring popcorn!
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: CampOpenOffice.org: Das Freie Lager
: CampOpenOffice.org: Das Freie Lager Coole Idee zur Nachwuchsförderung: Das Projekt CampOpenOffice.org will Kids im Grünen an die Arbeit mit Open Source näher bringen. Wie OpenOffice.org ankündigt, wird am 12. und 13. August in der Jugendherberge Diez in der Nähe von Montabaur ein Camp mit verschiedenen Arbeitsgruppen und gemeinschaftlichen Aktivitäten vor dem Rechner wie im Freien veranstaltet. Auf der zweitägigen Agenda stehen Qualitätssicherung und Programmtests, Anwendungsentwicklung mit OpenOffice.org, Datenbanken mit Base und Marketing im Projekt OpenOffice.org. Das CampOpenOffice.org ist abgesehen von einer symbolischen Teilnahmegebühr kostenfrei. Mit dem Beginn des LinuxTag in Wiesbaden können sich Jugendliche, Azubis und Studenten zwischen 16 und 27 Jahren für das Camp bewerben. Interessierte melden sich beim OpenOffice.org-Stand auf dem LinuxTag (Stand 950) und finden weitere Informationen auf der Seite von OpenOffice.org.
OpenOffice.org ist übrigens auch mit zwei Vorträgen auf dem LinuxTag vertreten: Mittwoch Vormittag um 11 Uhr erklärt Jacqueline Rahemipour „OpenOffice.org – ein Blick hinter die Kulissen“. Und am Freitag Mittag, den 5. Mai um 13 Uhr geben André Schnabel und Uwe Altmann eine Einführung in Sicherheitstests mit „QA bei OpenOffice.org – Smoketests auf dem Mac?“.
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: Bürgerschaftliches Engagement
: Bürgerschaftliches Engagement Im März ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung in „Aus Politik und Zeitgeschichte“ eine Ausgabe zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ (PDF) erschienen. Sollte man lesen, da gibts auch Artikel wie „Kritische Bürgerinnen und Bürger – eine Gefahr für Demokratien?“.
Die „Qualität“ einer modernen Zivil- oder Bürgergesellschaft lässt sich unter anderem daran messen, wie stark sich deren Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Leben und am demokratischen Prozess beteiligen. Untersuchungsergebnisse belegen für Deutschland eine Zunahme freiwilligen gesellschaftlichen Engagements, das sich in vielfältigen Formen niederschlägt.
Zwischen bürgerschaftlichem Engagement, sozialer Integration und Partizipation besteht ein enger Zusammenhang: Wer sich stärker für Politik interessiert und sich mit dem demokratischen System identifiziert, ist in der Regel besser in die Gesellschaft integriert und verfügt über größere Chancen der politischen Information, Kommunikation und Teilhabe. Kritische Einmischung stellt dabei keine Gefahr für die Demokratie dar. Wissenschaftler sehen darin vielmehr eine zentrale demokratische Ressource.
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: Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz
: Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz Das von der Bundesregierung entworfene „Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft“ sieht auch einige Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes vor. Unter anderem sollen Firmen erst dann verpflichtet werden, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mehr als neun (bisher vier) MitarbeiterInnen personenbezogene Daten verarbeiten. Werner Hülsmann vom FifF hat eine hilfreiche tabellarische Übersicht aller Änderungen erstellt.
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: LinuxTag auch von zu Hause! Livestream aus einem Vortragssaal
: LinuxTag auch von zu Hause! Livestream aus einem Vortragssaal Natürlich kann das bequem am Rechner sitzen keinen Besuch auf dem LinuxTag substituieren, aber dennoch hat sich das LinuxTag Team in diesem Jahr etwas für die (nicht) Besucher der Veranstaltung ausgedacht. Zum erstem Mal wird an drei aufeinander folgenden Tagen das komplett Programm aus einem Vortragssaal Live ins Netz gestreamt. Ab Donnerstag, den 4. Mai um 10 Uhr kann Programm aus Vortragssaal 7 gehört und gesehen werden. Die Videos werden als ogg-theora gestreamt, und sind nutzbar mit einem Browser-Plugin oder einem ogg-theora faehigen Playern. Der Service ist für alle Betriebssysteme verfügbar.
Das Programm der einzelnen Tage für den Saal7 findet sich hier: Donnerstag, Freitag, Samstag.
Besonders das internationale Linux Publikum soll sich durch das Angebot angesprochen fühlen. Dazu Marko Jung vom LinuxTag Team: “Natürlich ist der LinuxTag die europäische Leitmesse zu den Themen Freie Software und Open Source. Dennoch können natürlich nicht alle interessierten Personen die Veranstaltung besuchen. In Saal 7 haben wir viele englische Vorträge versammelt, um auch über die Sprachgrenzen hinaus Aufmerksamkeit für Linux-Themen zu erzeugen.“
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: Dissertation zu DRM und Kopierschutz
: Dissertation zu DRM und Kopierschutz Lesenswert ist die Disseration von Julius Mittenzwei zum Thema „Informationen zur Rechtewahrnehmung im Urheberrecht – Der Schutz von Digital Rights Management-Systemen und digitalen Wasserzeichen durch § 95c UrhG“. Das PDF hat 237 Seiten, ein interessantes Literaturverzeichnis und auch sonst sind viele wichtige Fragestellungen aus juristischer und technischer Sicht enthalten.
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: Verbände und Lobbyismus
: Verbände und Lobbyismus Die aktuelle Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ist auch super interessant. Thema ist diesmal „Verbände und Lobbyismus“ (PDF).
Verbände sind Massenorganisationen, Interessen‑, Fach‑, Berufsvereinigungen, Standesorganisationen, in denen sich Personen zur Verfolgung gemeinsamer Ziele zusammenschließen. Sie sehen ihre Aufgabe darin, die jeweils besonderen Interessen ihrer Mitgliedschaft öffentlich zu machen und in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen (Lobbyismus). Verbände sind idealerweise Repräsentanten gesellschaftlicher Vielfalt und als solche für die Vermittlung der Interessen zwischen Regierung, Parteien und Interessengruppen wichtig.
Doch Lobbyarbeit wird in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit nicht nur als demokratische, am Gemeinwohl orientierte Interessenvermittlung wahrgenommen, sondern auch als organisierte Einflussnahme von Interessengruppen auf die Politik mit fließendem Übergang zu Patronage und Korruption. Die Forderung nach größerer Transparenz der Art und Weise, wie von Verbandsvertretern auf politische Entscheidungen Einfluss genommen wird, zielt darauf, illegitime Aktionsformen und Auswüchse des Lobbyismus zu verhindern.