Deutschland
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: Landesrechungshof Schleswig-Holstein fordert massive Reduzierung beim Landeszentrum für Datenschutz
: Landesrechungshof Schleswig-Holstein fordert massive Reduzierung beim Landeszentrum für Datenschutz Der Landesrechungshof von Schleswig-Holstein fordert eine massive Personalreduzierung beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD). Das ULD soll vor allem die Aufgaben zurückfahren oder einstampfen, in denen es international bekannt geworden ist: Gütesiegel und Datenschutz-Audit sowie die Projektarbeit, die unter anderem von der EU finanziert wurde. Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein und ULD-Chef Thilo Weichert protestiert:
„Es ist für mich verwunderlich, wie nach einer mehrmonatigen Prüfung des ULD durch drei Mitarbeiter des Rechnungshofes ein inhaltlich in vieler Hinsicht falscher, handwerklich fragwürdiger und wirtschaftlich unsinniger Bericht entstehen konnte. Noch weniger ist für mich erklärlich, dass der Rechnungshof auch in seinen Bemerkungen die Argumente und Informationen des ULD nicht gewürdigt hat.“
(via Schnüffelstaat)
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: TAZ zum Urheberrecht: Bildung wird behindert
: TAZ zum Urheberrecht: Bildung wird behindert Matthias Spielkamp schreibt in der TAZ über die Urheberrechtsreform und hier besonders um die umstrittenen Punkte im Bildungs- und Forschungsbereich: Bildung wird behindert.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Was daran deutlich wird, ist die Linie der Bundesregierung. Zwar redet sie seit Jahren viel von der „Informations- und Wissensgesellschaft“. Was sie aber im konkreten Fall darunter versteht, sieht man an der Novellierung des Urheberrechts: Sie macht viele Zugeständnisse an die so genannten Rechteverwerter, also Verlage, Musiklabels und Filmfirmen. Und die sollte man nicht verwechseln mit den Urhebern selbst, denn – wie der Name schon sagt – die Verwerter schaffen keine Werke, sondern verwerten sie lediglich.
Immer wieder beruft sich Justizministerin Zypries darauf, durch die EU-Richtlinie zum Urheberrecht seien ihr die Hände gebunden. Aber ihr Entwurf zeigt, wie wenig Gebrauch sie von den Freiheiten machen will, die die Vorgaben aus Brüssel lassen. Sie sollte die – erstaunliche, weil in dieser Deutlichkeit nicht erwartete – Mahnung der Bundesratsausschüsse nutzen, um ihre Linie zu korrigieren.
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: Der J!Cast-Podcast
: Der J!Cast-Podcast Sehr interessant ist der „J!Cast – der Jura-Podcast zum Informations‑, Telekommunikations- und Medienrecht“.
Aus der Selbstbeschreibung:
J!Cast ist ein Projekt im Rahmen einer Dissertation zu Internetradio, Podcast und Recht am ITM/Uni Münster. Regelmäßig werden hier Interviews mit Medienrechtsexperten zu aktuellen Ereignissen oder Urteilen veröffentlicht, die dem rechtlich interessierten Hörer die juristischen Feinheiten rund um Internet, neue Medien und Telekommunikation näher bringen werden.
Der aktuelle J!Cast ist mit Prof. Dr. Thomas Hoeren, dem Direktor des Instituts für Informations‑, Telekommunikations- und Medienrecht über die Urheberrechtsreform (7,8MB / MP3).
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: Grüne initiieren Gruppen-Antrag gegen Vorratsdatenspeicherung
: Grüne initiieren Gruppen-Antrag gegen Vorratsdatenspeicherung Die Grünen im Bundestag haben einen Gruppenantrag initiiert, der die Bundesregierrung auffordert, gegen die Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie vor dem Europäischen Gerichtshof Klage einzureichen. Ich habe den Antrag noch nicht gesehen, aber in einer Pressemitteilung argumentiert der rechtspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Jerzy Montag, dass Richtlinien, welche eindeutig Strafverfolgungszwecken dienen, nach geltendem EU-Recht von den Mitgliedstaaten einstimmig angenommen werden müssen. Dies sei in diesem Fall nicht so geschehen und deshalb würde „Europarecht gebogen“.
In der kurzen Pressemitteilung heisst es:
Unser Antrag wird von Abgeordneten aus mehreren Fraktionen unterstützt. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert. Mit einer Klage kann sie ein klares Zeichen für ein Europa der Rechtsstaatlichkeit setzen.
Passend dazu auch ein Heise-Artikel: Bundesregierung soll gegen EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung klagen.
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: Reporter ohne Grenzen: Offener Brief an Angela Merkel wegen China
: Reporter ohne Grenzen: Offener Brief an Angela Merkel wegen China Bundeskanzlerin Angela Merkel wird mit einer Delegation am 22. und 23. Mai nach China reisen, um dort mit Regierungsvertretern und Zivilgesellschaft (Zumindest die staatseigene) zu treffen. Die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen hat jetzt einen offenen Brief an Frau Merkel geschrieben, um sie auf die Menschenrechtsverletzungen in China im Zusammenhang mit dem Internet aufmerksam zu machen und sie aufzufordern, sich für Menschenrechte in den Gesprächen einzusetzen.
[…] Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wir möchten Sie auf diesem Wege bitten, sich in China nachdrücklich für das Menschenrecht auf Informations- und Meinungsfreiheit einzusetzen.[…]
Bei Heise findet sich auch schon ein Artikel dazu: Reporter ohne Grenzen fordert von Merkel Einsatz für Meinungsfreiheit in China.
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: Freier Porno unter CC-Lizenz
: Freier Porno unter CC-Lizenz Die Porno-Branche ist ja berühmt für Innovation im Internet. So fragten wir uns scherzhaft die letzten Jahre immer, wann denn der erste Erotik-Film unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wird. Und Andreas schreibt jetzt bei „Sex, Drugs & Compiler Construction“, dass er den ersten CC-Porno gefunden hat. Den Kurzfilm mit 21 Minuten Länge mit dem Titel „The Good Girl“ gibts zum freien Download auf der Seite von Lustfilms zu finden. Keine Ahnung, ob es tatsächlich der erste CC-Film dieses Genre ist, mir ist zumindest bisher kein anderer bekannt.
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: Am Montag ist wieder Berliner Webmontag
: Am Montag ist wieder Berliner Webmontag Am kommenden Montag, den 22. Mai, ist wieder der Berliner Webmontag bei uns im newthinking store. Man kann sich wie immer als Teilnehmer im Wiki eintragen und weitere Themen ankündigen.
Bisher eingereichte Themen sind:
Vortrag – ting, Mattis Manzel – Über den gleichzeitigen Gebrauch von collab-editor und VoIP, den unmittelbaren Export eines collab-editor Inhalts auf eine wiki-Seite, globalen groove und was wir sonst noch so brauchen.
Vortrag – Structured Blogging, Raju Bitter – Das Structured Blogging Projekt propagiert das strukturierte Bloggen, eine verbesserte Form des Bloggens unter Verwendung existierender Formate/Microformats.
Vortrag – Citizen Journalism, Peter Schink – Die Netzeitung startet ein offenes Online-Zeitungsprojekt. Ein schöner Anlass, um mal über Möglichkeiten von “Citizen Journalism” und die derzeitigen Veränderungen von Online-Medien zu reden.
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: we.funk.06 // 26–28.05.2006 in Weimar
: we.funk.06 // 26–28.05.2006 in Weimar Vom 26 – 28.05.2006 findet in Weimar die we.funk.06 statt:
Weimarnetz e.V. lädt zum diesjährigen Wochendende über Netzkultur und Freie Netze, namentlich zum we.funk in die M18 ein. Im Kontext vieler anderer WSFII-Veranstaltungen sind die zentralen Themen freie Infrastrukturen, social Hacking und Communityprozesse. Ganz im Sinne einer Open Space Conference sind ein paar konkrete Themen bereits in die Runde geworfen, Platz, Zeit und eine Wiki-Seite für alles was da noch komme ist vorhanden. Freitag bis Sonntag wird in der M18 gebastelt, sinniert und diskutiert.
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: CRE029: Haftung für Links und das Telemediengesetz
: CRE029: Haftung für Links und das Telemediengesetz Den aktuellen Chaosradio Express-Podcast hat Tim Pritlove mit Alvar Freude zu den Themen „Haftung für Links und das Telemediengesetz“ gemacht. Das 1,5h lange Gespräch gibt es hier als MP3 zum herunterladen. Alternativ kann man es sich auch auf der Chaosradio-Seite anhören.
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: 22c3 Audiofiles als Ogg Vorbis
: 22c3 Audiofiles als Ogg Vorbis Die Kongressmitschnitte des 22. Chaos Communication Congress gibt es jetzt auch im freundlichen Ogg Vorbis Format zum downloaden.
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: Opensource-CD 6.0 erschienen
: Opensource-CD 6.0 erschienen Das Vorurteil, dass Freie Software natürlich keineswegs nur auf Linux-Systemen verwendbar sind, wurde schon lange widerlegt. Auf der neuen Opensource-CD in der Version 6.0 gibt es nun wieder über 200 Programme, die für den Gebrauch unter Windows zugeschnitten sind. Das sind 15 mehr als auf der letzten CD und erfreulicherweise sind darauf nun auch Freie Applikationen für Content Management Systeme vertreten: Neben dem populären Typo3 finden sich noch Apache Lenya und Plone, um Inhalte im Web einzupflegen und zu verarbeiten. Selbstverständlich wurden viele Programme auf der Opensource-CD aktualisiert, außerdem wird die Kategorie Internet-Anonymität durch eine neue Software bereichert: Tor garantiert die Privatsphäre im Netz durch Verschleierung der IP-Adresse und mit der Überwachungssoftware Ethereal wird der Netz-Traffic transparenter.
Als Neuheit gibt es jetzt auch eine CD komplett mit Open-Source-Games: Games Version 1.0 bietet 30 Spiele für den Windows-User. Die Opensource-CD beziehungsweise die CD-Version Games kann kostenlos als Image-Datei herunter geladen werden. Sie muss danach allerdings aufgrund ihrer Größe als DVD gebrannt werden. Weiterhin ist es möglich, eine DVD-Version mitsamt OpenOffice.org online zu bestellen.
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: Norbert Röttgen wird BDI-Geschäftsführer
: Norbert Röttgen wird BDI-Geschäftsführer Etwas verwundert war ich heute morgen, als der Wechsel von Norbert Röttgen (MdB und 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) zum BDI bekannt gegeben wurde. Norbert Röttgen war mal „mein Wahlkreisdirektkandidat“ und ich glaube, ich hab ihn sogar schonmal bei meiner ersten Wahl vor einigen Jahren gewählt. Für einen konservativen Politiker ist er durchaus positiv liberal eingestellt und auch sympathisch.
Am meisten verwundert bin ich jetzt aber über die Info bei Spiegel-Online, dass es in Deutschland anscheinend kein Problem darstellt, Hauptgeschäftsführer der grössten Industrie-Lobby zu werden und trotzdem das Abgeordnetenmandat zu behalten.
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: Liquid Video – VJ-Festival in Berlin
: Liquid Video – VJ-Festival in Berlin Im Moment läuft in Berlin das „Liquid Video“ – VJ-Festival im Rahmen des Designmai mit internationalen A/V‑Künstlern. Am Donnerstag und Freitag gibt es die beiden Höhepunkte. In der K44 Lounge (Köthener Str.44 – nahe Potsdamer Platz) gibt es am Donnerstag Abend drei VJ-Künstler live in Action zu sehen. Am Freitag gibt es noch Workshops und ein Symposium über Live Visuals zwischen Kunst und Club in der neuen „Berliner Technischen Kunsthochschule“ in der Bernburger Str. 24–25.
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: Bundesrat setzt sich für mehr Open Access ein
: Bundesrat setzt sich für mehr Open Access ein Die Fachausschüsse des Bundesrates fürchten, dass Deutschland „durch ein weit über die berechtigten Interessen der Rechteinhaber hinaus ausgerichtetes Urheberrecht hinter den Möglichkeiten zurückbleibt, die in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und insbesondere in den USA über das Prinzip des „fair use“ für Bildung und Wissenschaft bestehen“. Dies berichtet c’t‑aktuell: Länder fordern fairen Interessensausgleich im Urheberrecht. Für Verbraucherinteressen macht sich dort erwartungsgemäss niemand stark, aber der interessanterweise fordert Bundesrat, dass im 2. Korb mehr auf die Möglichkeiten und Chancen von „Open Access“ eingegangen wird.
Das ganze 24-seitige Dokument findet sich als PDF hier.
Bei Golem gibt es auch eine kleine Meldung dazu: Urheberrechtsreform: Widerstand aus dem Bundesrat?
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: Interview: Die Bevölkerung steht unter Generalverdacht
: Interview: Die Bevölkerung steht unter Generalverdacht Bei stern.de gibt es ein Intervie wmit der grünen Politikerin Katja Husen zur Vorratsdatenspeicherung: „Die Bevölkerung steht unter Generalverdacht“.
Was ist an der EU-Regelung aus Ihrer Sicht problematisch?
Es handelt sich um einen erheblichen Eingriff in das Fernmeldegeheimnis und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Mit wem ich kommuniziere und welche Seiten ich mir im Internet anschaue, geht grundsätzlich niemanden etwas an. So wird aber die gesamte Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt, während Kriminelle sich ins Fäustchen lachen – und mit dem Gang ins Internetcafe oder zur öffentlichen Telefonzelle die Speicherung einfach umgehen können. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?
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: „Mailt dem Phonoverband“-Kampagne wird eingestellt
: „Mailt dem Phonoverband“-Kampagne wird eingestellt
Aus gegebenen Anlass müssen wir leider unsere „Mailt dem Phonoverband“-Kampagne einstellen. Dr. Hartmut Spiesecke, der Pressesprecher des deutschen Phonoverbandes (aka „Die MusikindustrieTM“) verlässt „auf eigenen Wunsch“ den Verband, wie er heute in einer Pressemitteilung verkündet. Ob er wieder zurück in die Politik wechselt? Vor seiner sechsjährigen IFPI-Zeit war er Sprecher des Bremer CDU Innensenators, aber wie ich aus Bremen hörte, war dieser ihm wohl zu „links“. -
: Neues Album der Mediengruppe Telekommander
: Neues Album der Mediengruppe Telekommander Die Mediengruppe Telekommander hat ein neues Album veröffentlicht. Dazu gibt es eine MP3 des Songs „Bild Dir Deine Meinung“ auf GoogleIdol zum Download bereitgestellt. Auf ihrer Webseite rufen sie ihre Fans dazu auf, eigene Musikvideos zu dem Song zu machen.
Das Debüt-Album läuft hier immer noch phasenweise im Büro rauf und runter, muss mir mal die neue Platte kaufen, die es auch auf Vinyl gibt. Die CD hat nämlich einen Kopierschutz – verstehe das, wer will. Ich kauf die CD so sicher nicht.
[via]
Update: Danke an Nicorola für die Info, dass man das ganze Album mit einem Flash-Player auf einer niederländischen Seite anhören kann.
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: BND: Massiver Angriff auf die Pressefreiheit
: BND: Massiver Angriff auf die Pressefreiheit Der ehemalige Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof, Gerhard Schäfer, hat dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) des Bundestages einen 170 Seiten langen und geheim eingestuften Bericht zu den Aktivitäten des Bundesnachrichtendienstes vorgelegt: BND bespitzelte Journalisten in großem Stil.
Wie die Süddeutsche Zeitung erfuhr, belegen die Untersuchungen Schäfers, dass der BND nicht nur einzelne Journalisten beschattet hat. Der Dienst habe Journalisten auch gezielt auf Kollegen angesetzt, um zu erfahren, an welchen Themen diese gerade arbeiteten. Besonders interessiert war der BND demnach an Redakteuren des Nachrichten-Magazins Der Spiegel. Namentlich nennt Schäfer fünf Journalisten, die entweder selbst Informationen über Kollegen anboten oder vom BND befragt wurden, was sie über Kollegen berichten könnten.
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: Keine Berufung im Fall Tron.
: Keine Berufung im Fall Tron. Das Landgericht Berlin hat eine Berufung des Wikipedia-Urteils im Falle „Tron“ zurückgewiesen. Auch wenn es rechtlich erlaubt ist, den Realname von Tron zu verwenden, sollte man es aus Respekt gegenüber den Eltern trotzdem nicht tun.
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: Freiheit und Sicherheit?
: Freiheit und Sicherheit? Thilo Weichert hat einen Artikel für Technology Review geschrieben: Überwachung ohne Transparenz fördert staatliche Willkür.
Überwachung ohne Transparenz fördert staatliche Willkür und beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl der Menschen. Es sollte sich nicht der Eindruck verfestigen, wir wären gefangen im überwachungsbringenden technischen Fortschritt. Technik hat im gleichen Maße, wie ihm ein Überwachungspotenzial innewohnt, ein Selbstschutzpotenzial. Wir Datenschützer scheinen uns in ewigen Abwehrschlachten zu verzehren. Diese defensive Haltung ist nicht zwingend. Auf die Frage „Wo bleibt das Positive?“ gibt es viele Antworten. Die überwachungs- und gewaltfreie Gesellschaft ist zweifellos eine Utopie. Es ist aber eine dauernde lohnende Aufgabe, sie im Kleinen und im Großen anzustreben.