Deutschland

  • : Kombinat 100 Live-Mixe
    Kombinat 100 Live-Mixe

    Und mal wieder ein Musik-Tipp fürs Wochenende. Diesmal ist es „Kombinat 100″. Musikalisch fällt mir gerade keine Schublade ein. Ist elektronisch, sehr tanzbar und mit Tango-Elementen drin. Nachdem ich ich die letzte Woche ihre EP „Tanz in den Mai“ (auf Voltage Musique (VMR006) erschienen) rauf und runter gehört habe, bin ich auf ihre Webseite gestossen. Dort gibt es neben zwei ca. 50 MB grossen Livemitschnitten (1 / 2) auch einzelne MP3s zum Download. Dazu Samples, Drums und Loops zum runterladen und mixen.

    9. Juni 2006 1
  • : Deegree – Offene Geodaten!
    Deegree – Offene Geodaten!

    Heise berichtet über eine Tagung des Deegree-Projektes, das „ist ein vor fünf Jahren vom Bonner Institut gegründetes Open-Source-Projekt für Geoinformationsdaten, das die bislang umfangreichste Implementierung von Standards des Open Geospatial Consortium (OGC) und der Internationalen Standardisierungsorganisation ISO vorweisen kann“: Bei Geodaten sind offene Kartensysteme auf dem Vormarsch. Professor Klaus Greve vom Geographischen Institut der Universität Bonn sagte dort:

    „Es ist kein Zufall, dass Mashups so viele Kartenanwendungen haben. Die Menschen interessiert jedoch nicht, wie hoch etwa die Ozonwerte in einem Bundesland, sondern wie hoch sie vor ihrer eigenen Haustüre sind. Diese Daten wollen sie dann kommentieren.“ Auch wollten „Menschen bei Katastrophen wie Tsunamis sich selbst ein Bild von der Lage machen und nicht warten, bis der Spiegel seine erste Infografik gebastelt hat“.

    9. Juni 2006
  • : Die TAZ über Citizen Journalism
    Die TAZ über Citizen Journalism

    In der morgigen TAZ gibt es einen Verriss von Citizen Journalism und Blogs am Beispiel der „Readers Edition“: Müssen nur wollen.

    Bürgerjournalismus (1): Warum man das Schreiben manchmal einfach den Profis überlassen sollte. Anmerkungen über Hobby-AutorInnen aus Anlass des neuen Zeitungsblogs „Readers Edition“.

    Hab auch schonmal progressiveres zum Thema in der TAZ gelesen, schade eigentlich. Klingt wie die übliche Verteidigung von Besitzständen von journalistischer Seite gegenüber Blogs & Co. Ich vermute mal, dass viele vor 28 Jahren ähnlich über die TAZ geschrieben haben. Vor allem in den ersten Tagen nach Gründung…

    8. Juni 2006 12
  • : Der Video-Podcast zur WM: Morgen startet das WMStudio06
    Der Video-Podcast zur WM: Morgen startet das WMStudio06

    Was die Kanzlerin kann, können wir schon lange: Morgen startet WMStudio06 – Unser Video-Podcast zur WM. Das Projekt ist als Spassidee entstanden, da ein Teil von newthinking communications verrückt nach Fussball ist und der andere Teil sich mehr fürs Internet und neue Kommunikationstechnologien interessiert. Mit dem WMStudio bekommen wir beides kombiniert und überleben die WM in der Mitte Berlins.

    Jeden Tag um 15 Uhr geht eine neue Folge der Show online. Mit „Teddy Turbo“ aka Christian Ahlers von den „Good Old Boys and Girls“ haben wir einen professionellen Schauspieler als Moderator (und seine Schreiber dazu), der nicht nur die Spiele kommentieren wird, sondern auch den etwas anderen Blick auf das WM-Geschehen wagt.

    In Analogie zum offiziellen WM-Motto „A time to make friends“ steht die Show unter dem Motto „A time to make sense“. Im Online-WM-Studio wird es neben den Spielkommentaren auch Expertengespräche, Taktikanalysen, eine Presseschau sowie den „WM-Artikel des Tages“ geben. Dabei können wir sogar auf eine Bluebox zurückgreifen, die hier nebenan bei den Jungs und Mädels von eitelsonnenschein berlin steht und die bei dem Projekt auch mitwirken. Insgesamt sind mehr als fünfzehn Personen damit mehr oder weniger befasst.

    Beim wmstudio06 setzen wir konsequent auf Offene Standards – Zumindest soweit das geht. Die Produktion und Schnitt läuft komplett mit Freier Software. Wir greifen dabei hauptsächlich auf Kino, Cinelerra, Audacity, Inkskape und Gimp zurück und wollen damit auch zeigen, dass professionelle Videoproduktion mit Freier Software Realität ist. Als Videoformat wird es neben MP4 auch das sympathische und nachhaltige Ogg Theora-Format geben. Von mir aus hätten wir dies auch in den Feed eingebunden, aber dann würden sich alle Apple- und Windows-Nutzer beschweren. Schade eigentlich, so kommt der Feed leider nur mit MP4. (Mal schauen, vielleicht gibts noch einen Extra-Feed mit Ogg Theora). Für den Player hätten wir gerne eine andere Lösung als Flash gefunden, aber hier haben zwei Wochen testen nur gezeigt, dass es immer noch keine zufriedenstellende plattformübergreifende Lösung gibt. Und meine Entscheidung war dann, dass wir lieber den Besten der getesteten Player nehmen als gar keinen.

    Aber die Verbindung von freien Formaten und offenen Lizenzen dürfte bei der bewegten WM-Berichterstattung einzigartig sein. Ausserdem ist alles „on demand“ – Broadcast-InternetTV war gestern. :)

    Bis zum 9. Juli finden sich täglich ab 15 Uhr auf www.wmstudio06.de neue Inhalte zum Download . Alle Videos stehen unter einer Creative Commons Lizenz – das Kopieren und Weiterverbreiten ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Auch wenn es eine restriktive CC-Lizenz ist, wird wohl niemand etwas gegen Mash-Ups etwas haben. Alle Videos werden selbstverständlich in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt, damit niemand ausgeschlossen wird. Vermutlich wird es auch noch eine Mobile-Version geben.

    Der Trailer ist schon online (OGG / MP4) und da einige Blogs schon drauf verlinken, gibts die Vorankündigung schon heute. Heute Abend basteln wir noch weiter dran, auf unserem internen Server siehts schon viel weiter aus. Und morgen um 15 Uhr ist dann die erste Show online.

    8. Juni 2006 5
  • : Der Merkel Podcast
    Der Merkel Podcast

    Die Bundeskanzlerin fängt jetzt auch mit dem Podcasten an. Immer Freitags soll es das Wort zum Wochenende geben. Bisher findet man auf ihrer Webseite allerdings nur die Ankündigung und keinen Feed. Der Podcast soll morgen starten.

    Ich bin gespannt – auch auf die Remixe. Die Latte sitzt sehr tief, seit der Plauder-Kauder das letzte Mal für die CDU im Wahlkampf am podcasten war. Das kann eigentlich nur besser werden.

    7. Juni 2006 19
  • : Kennzeichnungspflicht für DRM
    Kennzeichnungspflicht für DRM

    In Grossbritanien ist die parlamentarische „All Party Internet Group“ mit Interessanten Vorschlägen an die Öffentlichkeit gegangen, wie man mit DRM umgehen sollte (PDF). Eine ihrer Kernforderungen ist die Kennzeichnungspflicht für DRM-Erzeugnisse. Eine sehr sinnvolle verbraucherpolitische Forderung, die für mehr Transparenz sorgen kann.

    Key points of the report:

    * A recommendation that the Office of Fair Trading (OFT) bring forward appropriate labelling regulations so that it will become crystal clear to consumers what they will and will not be able to do with digital content that they purchase.
    * A recommendation that OFCOM publish guidance to make it clear that companies distributing Technical Protection Measures systems in the UK would, if they have features such as those in Sony-BMG’s MediaMax and XCP systems, run a significant risk of being prosecuted for criminal actions.
    * A recommendation that the Department of Trade and Industry investigate the single-market issues that were raised during the Inquiry, with a view to addressing the issue at the European level.
    * A recommendation that the government do not legislate to make DRM systems mandatory.
    * A recommendation that the Department for Culture, Media and Sport review the level of funding for pilot projects that address access to eBooks by those with visual disabilities and that action is taken if they are failing to achieve positive results.
    * A recommendation that the Department of Trade and Industry revisit the results of their review into their moribund “IP Advisory Committee” and reconstitute it as several more focused forums. One of these should be a “UK Stakeholders Group” to be chaired by the British Library.
    * A recommendation that the Government consider granting a much wider-ranging exemption to the anti-circumvention measures in the 1988 Copyright, Designs and Patents Act for genuine academic research.
    * A recommendation that having taken advice from the Legal Deposit Advisory Panel, the Department for Culture, Media and Sport hold a formal public consultation, not only on the technical details, but also on the general principles that have been established.

    Ich weiss ja, es ist total naiv, sich einen solchen Forderungskatalog oder generell das notwendige Bewusstsein von unserem Unterausschuss Neue Medien im Bundestag zu wünschen. Und unser Bauernminister Seehofer geht sicher früher in Rente als dass er mal die verbraucherpolitische Relevanz des Themas erkennt. Schade eigentlich. Aber ich lasse mich gerne auch vom Gegenteil überzeugen.

    Auf jeden Fall sei hier nochmal der Report als PDF verlinkt.

    Die BBC berichtete über die Initiative: MPs in digital downloads warning. Und ansonsten sei hier noch auf einen Bericht der Open Rights Group verwiesen: Launch of the APIG report on DRM.

    7. Juni 2006 5
  • : Demo gegen Überwachung am Sa, 17.6. in Berlin
    Demo gegen Überwachung am Sa, 17.6. in Berlin

    Langsam platzt immer mehr Leuten die Hutschnur oder der Kragen wegen der zunehmenden Überwachung. Und nur auf das Verfassungsgericht zu zählen ist auf die Dauer auch etwas nervig. Jetzt gibt es seit langem mal wieder einen Versuch, den bisher stark im Netz stattfindenden Protest auf die Straße zu tragen. Aus dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ist die Idee für eine Demo entstanden, die thematisch aber viel breiter ausgerichtet ist und schon einige Unterstützer gefunden hat.

    www.Freiheit-statt-Sicherheitswahn.de

    „Freiheit statt Sicherheitswahn“
    Demo in Berlin am Samstag, den 17. Juni

    Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind – der „Big Brother“ Staat und die „Little Brothers“ aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Diese Totalüberwachung bringt enorme Missbrauchs- und Fehlerrisiken mit sich. Die BND-Bespitzelung ist nur das neueste Beispiel dafür, dass die ausufernde Überwachung unserer freiheitlichen Demokratie insgesamt schadet.

    Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Es entsteht eine unkritische Konsumgesellschaft von Menschen, die „nichts zu verbergen“ haben und vom Staat die Gewährleistung totaler Sicherheit fordern, koste es, was es wolle. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!

    Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren, gehen wir am 17. Juni 2006 in Berlin unter dem Motto „Freiheit statt Sicherheitswahn“ auf die Straße. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14 Uhr. Der Protestzug beginnt um 15 Uhr.

    Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demo teilzunehmen. Die Politiker sollen sehen, dass die Bürger für ihre Privatsphäre wieder auf die Straße gehen!

    Auf der Demo-Homepage finden sich jeweils die neuesten Infos zur Demo und zu Anreisemöglichkeiten. Wer mit dem Kfz anreist, möge freie Plätze für Mitfahrer/innen bitte melden.

    Es werden noch dringend Leute gesucht, die vor Ort mithelfen oder Material, Technik o.ä. zur Verfügung stellen können.

    Unterstützer (Stand: 7.6.2006):

    7. Juni 2006 2
  • : Citizen Journalism mit der Readers Edition
    Citizen Journalism mit der Readers Edition

    Ich war heute morgen bei der Pressekonferenz der Netzeitung zum Beta-Start ihres neuen Citizen-Journalism-Portals „Readers Edition“. Das Projekt kenne ich jetzt schon seit einiger Zeit und konnte des öfteren während der Entwicklung Feedback geben. Besucher des letzten Berliner Webmontags konnten sich auch schon ausführlich die Alpha-Version anschauen, die Peter Schink dort vorstellte. Peter ist neben Solveig Grothe Projektleiter von Readers Edition (Im Weiteren öfters RE abgekürzt)und hatte heute auch zur Pressekonferenz eingeladen. Also nutzte ich die Möglichkeit, mir mal die Netzeitung von innen anzusehen und ausserdem war ein kleines Büffet versprochen. Das lustige bei solchen (eher netz-affinen) Pressekonferenzen in Berlin ist ja, dass man ständig die „üblichen Verdächtigen“ trifft, was ja ganz nett ist.

    In seinem Anfangsstatement ging der Chefredakteur der Netzeitung, Michael Maier auf die Chancen ein, die ein solches Projekt für den Netzjournalismus bedeuten würde und beschrieb diese mit dem Satz „Die konstruktive Kraft der Lesercommunities ist grösser als die destruktive“. Das hat man ja auch schon erfolgreich bei der Wikipedia sehen können.

    Der Medienwissenschaftler Steffen Büffel (bekannt durch das Media Ocean Blog) wurde extra aus Trier eingeflogen, um den anwesenden Journalisten (von den alten Medien) eine kleine Einführung zu den Themen Online-und Bürgerjournalismus zu geben. Das war interessant, aber nichts neues für mich. Ausser dem Hinweis, dass es in den 80er Jahren in den USA schon eine eher theoretische Debatte über „Civic Journalism“ gegeben hat. Damals dachte man schon darüber nach, wie man besser an die Leser heran kommt und lokale Gemeinschaften nutzen kann. Aber damals fehlte auch noch die notwendige Technik, die wir heute so selbstverständlich nutzen: Das Internet. Mit dem Internet gibt es eine neue Debatte rund um den Begriff „Citizen Journalism“- Der Bürger wird selbst zum Berichterstatter. Dazu gibt es neue interaktive Möglichkeiten und das Marketing-Buzzwort „User Created Content“ beschreibt eigentlich auch nur das, was von Anfang an die Netzkultur bestimmte: Die Tradition, Informationen frei zur Verfügung zu stellen, Informationen mit anderen Nutzern austauschen. Gleichzeitig gibt es Kommunikationsmöglichkeiten über Kommentare, die Debatten ermöglichen. Dies ist übrigens älter als die Weblogtechnologie, was viele übersehen und war schon die Grundlage für Newsgroups, bzw. das Usenet.

    Aber zurück zur Readers Edition. Traditionelle Zeitungen haben ja im Allgemeinen das Problem, dass ihre Kernlesergruppe aus den Über 50-jährigen und „Bildungsbürgern“ bestehen. Die Kernlesergruppen für die Zukunft der Zeitungen ist bereits mehrheitlich im Netz (14–50 jährigen) zu finden und wird sicher nicht mehr mittelfristig aufs Papier umsteigen. Das süd-koreanische Citizen Journalism-Portal „OhmyNews„ fiel gleich mehrfach in der Diskussion. Kein Wunder, ist es doch das Paradebeispiel, welche Chancen solche Portale für lokale Berichterstattung bieten und wie ein Miteinander zwischen Bürgern und Journalisten funktionieren kann. Auch Blogger und Journalisten sind keine Gegensätze, sondern werden immer mehr zu Bündnispartnern. Der grösste Unterschied von der Readers Edition zu OhMyNews soll übrigens der sein, dass bei der RE keine Redaktion alles rausfiltert, sondern Moderatoren entscheiden, was genommen werden kann und was nicht. Die Moderatoren sollen zukünftig aus der aufzubauenden Community kommen und nach Reputation ausgewählt werden. Das Modell gibt’s ja auch schon erfolgreich bei der Wikipedia zu finden. Steffen Büttel schloss sein Einführungsvortrag mit den Worten, dass Bürgerjournalismus im Netz auf Verlagsseiten nur funktionieren könne, wenn Verlage verstehen lernen, wie Netzkultur funktionierte, jetzt funktioniert und zukünftig funktionieren wird. Meine Worte. :)

    Danach führte Solveig Grothe weiter in die Motivation des Projektes ein. Mit der RE wolle man den Lesern die Möglichkeit geben, selber ihre eigene Zeitung zu machen, selbst mitzuwirken und diese selbst mit zu gestalten. Dies könne dadurch geschehen, dass die Leser Beiträge schreiben, Bilder hochladen, Moderatoren werden (erstmal durch Redaktion ausgewählt, später Reputationseinstieg) und natürlich gibt es auch noch die Mitwirkungsmöglichkeiten im Sinne von Kommentaren und Bewertungen der Beiträge.

    Zum Start gibt es sechs Rubriken (Politik, Web&Technik, Wirtschaft, Sport, Lokales und Vermischtes), diese sind nicht feststehend, sondern sollen mit mehr Erfahrungen erweitert werden. Texte müssen von Moderatoren freigeschaltet werden, Moderatoren sollen sich austauschen (wenn Bedenken bestehen) und notfalls entscheidet die Moderatorengemeinschaft . Bei Problemen sollen die Schreiber angeschrieben werden, Rechtschreibfehler sollen die Moderatoren einfach so rausnehmen. Für die Netzeitung ist die Plattform natürlich auch eine Art Frühwarnsystem, die Redaktion kann sehen, welche Themen von Lesern aufgegriffen werden und man kann sehen, wie nah man selbst an den Interessen der Lesern dran ist. Zumindest erstmal theoretisch.

    Peter Schink beschrieb dann die Erfahrungen der Alpha-Phase, die übers Pfingstwochenende stattgefunden hat. Seit Freitag sind 30 Texte online und 5 sind nicht genommen worden. Das sei besser als gedacht für eine Alpha-Phase. Er sieht das Ganze als Experiment, was an Inhalten kommt und wie es mit der Software läuft. Probleme mit Beiträgen können natürlich nicht ausgeschlossen werden, aber dafür sind ja die Moderatoren da. „Es gibt natürlich immer ein paar wahnsinnige – dessen sind wir uns auch bewusst“, beschrieb er dies passend.

    Als Software wurde WordPress genommen und so verändert, dass das Editierfeld im Frontend zu finden ist. Die Leser werden nicht verwirrt. Aber leider musste man dazu WordPress leicht forken, hoffentlich gibt das später keine Probleme (Oder ist das mittlerweile gelöst, Peter?).

    Seit der Ankündigung, „man wolle 20 Millionen Schreiber finden“, hätten sich 2500 Menschen mit ihren Emailadressen angemeldet. Diese Resonanz hat wohl alles sehr überrascht, da man quasi kein Marketing für die Plattform gemacht hat. Das Glück des First Movers halt auf dem deutschen Markt.

    Wie funktioniert nur das Ganze?

    Nutzer können sich anmelden und Artikel schreiben. Neue Artikel kommen in eine Art Warteschleife und müssen von mindestens fünf (Am Anfang) Nutzern bewertet werden, um auf die Titelseite zu kommen. Dort finden sich auch die fünf bestbewerteten Autoren, die „Artikel der Woche“ mit Bewertung und die meistgelesenen Artikel der Woche. Für alle Artikel gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Verbindung mit Google Maps herzustellen. Das ist sinnvoll für regionale Berichterstattung. Ich kann mir zum Beispiel alle Artikel aus Berlin anschauen und zu einerm späteren Zeitpunkt auch einen eigenen RSS-Feed aus Schlagwörtern generieren.

    Alle Beiträge stehen unter der Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland Creative Commons Lizenz. Damit wird ausgeschlossen, dass die Netzeitung und andere kommerzielle Medien alle guten Artikel einfach so übernehmen können, ohne die Autoren zu kompensieren. Diese müssen explizit ihre Zustimmung geben, falls man die Artikel zu kommerziellen Zwecken übernehmen möchte. Und Honorar aushandeln.

    Das Risiko von Urheberrechtsverletzungen, Abmahnungen, etc. ist den Machern bewusst. Prinizipell versucht man erstmal, das Risiko einzugehen und ist „guter dinge, dass es auf Einzelfälle beschränkt bleibt“. Es gibt natürlich auch ein Blog zur Plattform, um mit den Lesenr zu kommunizieren und über Weiterentwicklungen zu berichten. In einem Wiki werden Antworten auf häufige Fragen gesammelt und Tipps gegeben, wie man Artikel schreibt und Bilder formatiert. Gleichzeitig soll transparent dargestellt werden, weshalb man manche Artikel nicht freigeschaltet hat. Eine Dopplung von Themen ist möglich und zugelassen, Peter Schink meinte dazu nur, dass es nicht schadet, wenn zu einem Thema mehrere Artikel vorliegen.

    Prinzipiell wird Werbung nicht ausgeschlossen, aber man möchte bei Werbung auch Mechanismen gefunden haben, wie man die Kompensation der Autoren und Moderatoren geregelt bekommt.

    In der anschliessenden Diskussion ging es dann wieder stark um die Abgrenzung zu OhMyNews.Dieser bestehe vor allem darin, dass die Kontrolle weiter nach draussen gegeben wird und man viel freier sei als das koreanische Vorbild. Auch wolle man keine Blogplattform, bzw. „persönliche Postingplattform, sondern schon eine Online-Zeitung machen mit einem klaren Presseanspruch. Man sehe den Anreiz für Leute, eine Plattform anzubieten, sich zu präsentieren und gemeinsam eine Zeitung zu machen. Eine Plattform, „die für jeden offen ist, ob Blogger, Hausfrau oder Krankenpfleger“.

    Die heute gestartete Betaphase soll übrigens solange andauern, bis einige Bugs beseitigt sind und wenn man der Meinung ist, eine stabile Version erreicht zu haben. Neue Features sollen aber auch nach der Beta-Phase ständig implementiert werden. Erstmal gibt es nur die Möglichkeit, Texte einzustellen, später können/sollen Videoblogging und Podcastingmöglichkeiten eingebaut werden. Dies war wegen des engen Zeitplans (bis zur WM) nicht mehr zu schaffen.

    Auf die Frage, was passiert, wenn andere Mainstreammedien das Modell kopieren, antwortete Peter Schink, dass der grosse Vorteil der Netzeitung durch ihre Online-Erfahrung und die Position des First-Movers bestehe. Aber das schön am Internet sei ja die Offenheit, dass sich das Beste durchsetzen würde. „Wenn jemand anders es besser macht, haben wir ein Problem“.

    Aber wir sind ja in Deutschland und es dauert wohl noch lange, bis die grossen Medien verstehen, dass es an der Zeit ist, etwas Kontrolle abzugeben, und Open Source Strategien anwenden. Ich wünsche dem Projekt daher viel Glück.

    6. Juni 2006 13
  • : Taz-Dossier zum Sicherheitswahn bei der WM
    Taz-Dossier zum Sicherheitswahn bei der WM

    Die Taz hat ein Dossier über den Sicherheitswahn zur WM:

    Die sicherste WM der Welt

    Außergewöhnliche Ereignisse erfordern außergewöhnliche Maßnahmen – mit dieser Logik scheinen die deutschen Innenminister alles zu rechtfertigen: Mitarbeiter werden durchleuchtet und Zuschauer überwacht. Datenschützer befürchten, dass nach der WM die Kontrollen bleiben werden

    „Spiele im Hochsicherheitstrakt“

    Was als ein Mehr an Sicherheit verkauft wird, läuft auf die Einschränkung elementarer Rechte hinaus, kritisiert Burkhard Hirsch, das liberale Gewissen der FDP. Sollte Innenminister Schäuble die Bundeswehr im Innern einsetzen, kündigt Hirsch eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht an.

    Der Chef-Türsteher

    Leipzig freut sich. Schließlich kommt die Welt zu Gast. Allerdings sind die Gastgeber auch ein wenig besorgt – wegen der Sicherheit. Deshalb überwacht Ramón Rodríguez während der WM das Stadion und knapp 38.500 Zuschauer. Mit Hilfe von Kameras und 1.500 Angestellten. Ein Porträt

    3. Juni 2006 1
  • : iRights.info gewinnt Grimme Online Award
    iRights.info gewinnt Grimme Online Award

    Das ist doch mal eine schöne News: Unser Verbraucherportal iRights.info hat einen „Grimme Online Award“ für den Bereich „Information“ bekommen.

    Begründung der Jury:
    Sich im 21. Jahrhundert an Musik, Filmen oder Software zu erfreuen, ist ein schwieriges Unterfangen. Gesetzgeber verwirren den Konsumenten mit ersten und zweiten Novellierungskörben, Lobbyverbände der Unterhaltungsindustrie drohen in ihren Kampagnen mit Handschellen und Haftstrafen, während beim so genannten digitalen Rechtemanagement (DRM) jeder Anbieter sein eigenes Süppchen kocht und so das Nervenkostüm des Verbrauchers bei jedem Kauf erneut auf Strapazierfähigkeit testet.

    Das Angebot iRights.info leistet in diesem Dickicht, das oft genug selbst Juristen Rätsel aufgibt, vorbildliche Orientierungsarbeit. In angenehm unaufgeregter Tonalität und in verständlicher Sprache klärt die Website all jene Alltagsprobleme, die zwischen CD-Brenner, DVD-Ländercode und MP3-Download auftauchen. iRights geht über lexikalische Ausführungen hinaus und nutzt die Dialogfähigkeit des Netzes zur Beantwortung konkreter Fragen.

    iRights.info informiert nicht nur Konsumenten, sondern richtet sich mit praktischer Hilfestellung auch an Produzenten digitaler Werke, seien es Musiker, Filmemacher, Podcaster oder Autoren, und leistet so einen wertvollen Beitrag zur digitalen Kultur.

    Mit der Auszeichnung artikuliert die Jury auch ihre Hoffnung, dass dieses wichtige Aufklärungsangebot die künftigen Entwicklungen weiterhin kritisch begleiten wird, und so dazu beiträgt, möglichst vielen Menschen den Umgang mit digitalen Medien zu erleichtern.

    Und Spreeblick hat den „Grimme Online Award Spezial“. Herzlichen Glückwunsch! (Jetzt verstehe ich auch das „Yes!“ per SMS… :)

    3. Juni 2006 1
  • : Zusammenfassung „Fressen Blogs den Journalismus?“
    Zusammenfassung „Fressen Blogs den Journalismus?“

    Bei Spreeblick findet sich eine Zusammenfassung der „Fressen Blogs den Journalismus?“-Diskussion, wo ich vor über einer Woche in Köln auf dem Podium teilgenommen hat. Die Zusammenfassung stammt von Jan Bayer.

    2. Juni 2006 2
  • : Podiumsdiskussion: Der BND und die Journalisten – Wie weiter nach dem Skandal?
    Podiumsdiskussion: Der BND und die Journalisten – Wie weiter nach dem Skandal?

    Das dürfte sicher eine interessante Veranstaltung werden:

    Podiumsdiskussion: “Der BND und die Journalisten – Wie weiter nach dem Skandal?”

    “Die Aufarbeitung der Affäre steht erst am Anfang. Wer in der Spitze von Geheimdienst und Regierung hat davon gewusst? Welche Konsequenzen müssen fuer die Kontrolle der Geheimdienste gezogen werden? Wie konnte es dazu kommen, dass Journalisten zu Komplizen des BND wurden und dabei Kollegen bespitzelten?”

    Auf dem Podium:
    – Andreas Förster (Redakteur der Berliner Zeitung),
    – Michael Konken (Vorsitzender des DJV),
    Hans Leyendecker (Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung),
    – Hans-Christian Ströbele (MdB Die Grünen, Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission).
    – Moderation: Petra Lidschreiber (Chefredakteurin Fernsehen des rbb).

    Di., 06.06.2006, 19.00 Uhr,
    beim Deutschen Anwaltverein, Littenstr. 11, 10179 Berlin ­Mitte (U‑Bhf. Klosterstrasse).

    Bitte anmelden unter carolin.dewest@berliner-journalisten.de

    [via]

    2. Juni 2006
  • : Zweifelsfrei?
    Zweifelsfrei?

    Der Tagesspiegel hat einen „Eltern-Warn-Artikel“ zum Thema Tauschbörsen: Die Schonzeit ist vorbei. Da steht eigentlich nichts interessantes drin, ausser dem letzten Absatz:

    Bei der Beweisführung stützt sich die Staatsanwaltschaft auf die eindeutigen Logdateien, die während der Ermittlungen auf den Servern des Internets gesammelt wurden. Mit ihnen und den Angaben der Provider lässt sich zweifelsfrei nachweisen, über welchen Anschluss und vom welchem Computer aus die Urheberrechtsverletzungen begangen wurden.

    Ich finde es etwas irritierend, wenn hier „zweifelsfrei“ geschrieben wird. Ich bin mal auf ein Gerichtsverfahren gespannt, wo es genau darum geht, ob jemand zweifelsfrei mit einer IP-Nummer auf einem Server war. Technisch ist dies nämlich nicht zweifelsfrei feststellbar.

    2. Juni 2006 8
  • : Samstag wieder Net-Lag Party in Berlin
    Samstag wieder Net-Lag Party in Berlin

    Am kommenden Samstag gibt es wieder eine Net-Lag Party im RAW-Tempel in Berlin mit garantiert freier Musik. Themenschwerpunkt soll diesmal Brasilien sein, was ich ganz passend finde. Aufgrund einer Vielzahl an guten Parties am Wochenende weiss ich noch gar nicht, ob ich dahin gehe, aber wenn dann auf jeden Fall zum Live-Set von Sam & Headkit von Brothers in Music. Das soll theoretisch um 2 Uhr starten und rockt auf jeden Fall.

    Auf der Seite gibts unten auch noch sechs Links zu Livemitschnitten vom letzten Mal.

    1. Juni 2006
  • : Online-Demonstration doch legal
    Online-Demonstration doch legal

    Die Online-Demonstration von „Libertad!“ und „Kein Mensch ist illegal“ gegen die Lufthansa-Webseite im Rahmen der Kampagne „Deportation Class“ im Juni 2001 war keine Gewalt, Nötigung oder Computersabotage, sondern eine legitime Form der öffentlichen Meinungsäusserung, wie das Oberlandesgericht Frankfurt jetzt entscheiden hat. Libertad fühlt sich – fünf Jahre nach der Demonstration und ein Jahr nach der haarsträubenden Verurteilung durch das Amtsgericht Frankfurt („Mausklick = Gewalt“) – durch das Urteil bestätigt:

    „Das Internet ist trotz seiner Virtualität ein realer öffentlicher Raum. Wo schmutzige Geschäfte gemacht werden, dort kann und muss man auch dagegen protestieren.“

    Mehr bei heise.

    1. Juni 2006 2
  • : Creative Commons auf dem Kurzfilmfestival Hamburg
    Creative Commons auf dem Kurzfilmfestival Hamburg

    Am Sonntag, dem 4. Juni, findet im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals eine Veranstaltung mit dem Titel „Alles nur geklaut? Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften – Das neue Urheberrecht, die Verwertungsgesellschaften und alternative Ansätze“ statt. Meike Richter wird dort Creative Commons vorstellen und freut sich über Besuch! Ort: Monsun Theater, Friedensallee 20 (gegenüber des Festivalzentrums). Zeit: 12 bis 15 Uhr.

    1. Juni 2006
  • : Jetzt live: Chaosradio 113
    Jetzt live: Chaosradio 113

    Das Chaosradio 113 mit dem Thema “Fernsehen 2.0 – Was wird sich in naher Zukunft ändern?“ startet gerade auf Fritzradio in Berlin und Umgebung. Die Sendung ist auch über verschiedene Streams empfangbar. Bis 1 Uhr werden Frank Rosengart, Holger Klein und ich im Studio sitzen und mit den Zuschauern diskutieren.

    Das Chaosradio ist eine Talk-Show. Wer mitsprechen möchte, kann dies telefonisch versuchen. Die Rufnummer des Studios ist 0331 70 97 110. Natürlich steht hier die Kommentarfunktion auch als Dialogmöglichkeit zur Verfügung.

    Update: Gibts jetzt auch schon zum Download als MP3.

    31. Mai 2006 6
  • : Irland hat Klage erhoben gegen Vorratsdatenspeicherung
    Irland hat Klage erhoben gegen Vorratsdatenspeicherung

    … und zwar schon letzte Woche, wie der EU-Observer meldet. Das wurde jetzt erst bekannt im Zusammenhang mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes, dass die Entscheidung über die Weitergabe von Passagierdaten an die USA auf einer unzulässigen Rechtsgrundlage erfolgt ist (Binnenmarkt-Richtlinie statt Sicherheits-Rahmenbeschluss). Mit dem gleichen Argument hatte Irland im Februar im EU-Rat bereits gegen die VDS-Richtlinie gestimmt, und nur weil die Mehrheit es im Binnenmarkt einsortiert hatte, konnte Irland (und die Slovakei, die auch dagegen war) überhaupt überstimmt werden. Mit der Klage aus Irland wachsen die Chancen, dass diese europaweite Pauschalüberwachung von den Gerichten gekippt wird.

    Dennoch ist es wichtig, in Deutschland weiter Druck dagegen zu machen und z.B. den Gruppenantrag im Bundestag zu unterstützen. Auch wenn die Richtlinie nun mit großer Wahrscheinlichkeit auf EU-Ebene irgendwann fallen wird, besteht die Gefahr, dass die große Koalition sie schnell beschließt und dann solche nationalen Gesetze trotz EuGH-Entscheidung weiter gelten.

    Update: Die Slovakei will sich evtl. der irischen Klage anschließen. Hier gibt es mehr dazu. Und: Die Bundestagsabstimmung über die Klageerhebung beim EuGH wird doch nicht mehr diese Woche sattfinden, sondern in der Woche vom 19.–23. Juni. Derzeit wird überlegt, am Wochenende vorher eine Demo gegen den Überwachungswahn zu organisieren, wo auch z.B. die Vereinnahmung der Fussball-WM als Testbett für den Überwachungsstaat kritisiert werden soll.

    31. Mai 2006 4
  • : Überraschung: Post von der GVU
    Überraschung: Post von der GVU

    Amüsantes zum Nachmittag. Das kam gerade per Mail rein:

    Sehr geehrter Herr Markus Beckedahl,

    wir haben festgestellt, dass sich ein User auf netzpolitik.org unter dem Pseudonym ’GVU Mitarbeiter’ an der Diskussion zum Thema „GEMA Podcasting-Tarif angekündigt“ beteiligte. Da wir unsere Organisationspolitik durch dieses Statement nicht korrekt vertreten sehen, möchten wir natürlich zunächst wissen, ob es sich bei besagtem User tatsächlich um einen GVU Mitarbeiter handelt (auch sein Link verweist schließlich auf unsere Homepage). Können Sie uns irgendwelche Informationen zu dem betreffenden User geben? Wir wären Ihnen dafür sehr dankbar, da wir die Meldung nicht so stehen lassen möchten und diese auch gern ganz von der Seite nehmen lassen würden. Falls der Eintrag entfernt werden kann, sollte allerdings noch an entsprechender Stelle der Hinweis zu finden sein, dass sich vor kurzem hier ein Eintrag von ’GVU Mitarbeiter’ befand, der (eventuell) aufgrund nicht zu klärender Autorenschaft von der Seite genommen wurde.

    Hier die genaue Adresse:

    https://netzpolitik.org/2006/gema-podcasting-tarif-angekundigt/#comments

    Danke und Mit freundlichen Grüßen,
    Marten Böttcher
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    GVU – Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V.

    Woher soll ich denn wissen, wer bei der GVU arbeitet und wer hier als GVU kommentiert? Theoretisch könnte man ja auch davon ausgehen, dass diese Mail gefakt sein könnte. (Was ich aber jetzt mal nicht annehme).

    Deswegen eine werte Frage an das Publikum: Was mache ich jetzt mit dem Kommentar?

    Möglichkeit a: So stehen lassen und abwarten.
    Möglichkeit b: Löschen
    Möglichkeit c: Name des unbekannten Kommentators abändern in „Kein GVU-Mitarbeiter“
    Möglichkeit d: Kommentar ergänzen um das GVU-Statement

    Instinktiv würde ich mich gerade wahlweise für Möglichkeit c) oder d) entscheiden. Aber mich würde etwas Feedback erstmal freuen. Ist immerhin das erste Mal, dass hier jemand Externes wegen der Löschung eines Kommentars nachfragt und dann gleich von „dieser“ Organisation.

    31. Mai 2006 26
  • : 30% weniger für die BpB dank Schäuble?
    30% weniger für die BpB dank Schäuble?

    Kann man den Innenminister mal in den verdienten Ruhestand schicken, bevor der weiter Amok läuft? SPD will Schäubles Kahlschlag vereiteln

    Laut Haushaltsentwurf des Finanzministeriums, der bereits in erster Lesung im Bundestag behandelt wurde, soll das Sachmittel-Budget der Bundeszentrale für politische Bildung um fünf Millionen Euro oder 30 Prozent gekürzt werden. Die Einsparung geht auf Vorschläge des CDU-geführten Innenministeriums zurück.

    Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass gerade in heutigen Zeiten an politischer Bildung in Deutschland gespart werden sollte. Im Gegenteil: Der der Etat sollte kräftig aufgestockt werden, um noch etwas demokratisches Bewusstsein zu retten. Sonst informieren sich die jungen Menschen nur noch im Privatfernsehen. Und wer zahlt dann die ganzen „Ersatz-Schulbücher“, die einem die ganze Schulkarriere aufgrund knapper Klassen immer begleitet haben?

    30. Mai 2006 6