Nachdem im Aprtil schon verschiedene Medien über die potentiellen Gefahren für die innere Sicherheit durch Google-Earth berichtet hatten, ist diese Nachricht jetzt passend zur WM auch bis nach Mainz zum ZDF vorgedrungen: Terrorhelfer Google Earth? Der daraus entstandene Artikel ist aber gut geworden und verbreitet weniger Panik als die Überschrift aussagt.
Die grössere Gefahr drohe sowieso durch Wikipedia, wo man schnell und bequem die geografischen Koordinaten für die Programmierung einer Kurzstreckenrakete bekomme, ohne wild durch Google Earth zu klicken. ;)
Kurzstreckenraketen gibt es nicht im Supermarkt. Wer sich eine solche Waffe beschaffen und sie fachgerecht bedienen kann, der braucht für die exakten Koordinaten kein Google Earth, meint auch der Fuldaer EDV-Experte Volker Heil. Die geografischen Daten des Berliner Olympiastadions, der Hamburger AOL- oder der Münchener Allianz-Arena kann man zudem bequem im Online-Lexikon Wikipedia nachschlagen. Nicht Google Earth und ähnliche Programme seien das Problem, sondern die Raketen und dass es dafür einen Schwarzmarkt gibt, sagt Heil.