Demokratie

Bürgerschaftliches Engagement

Im März ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung in „Aus Politik und Zeitgeschichte“ eine Ausgabe zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ (PDF) erschienen. Sollte man lesen, da gibts auch Artikel wie „Kritische Bürgerinnen und Bürger – eine Gefahr für Demokratien?„.

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Die „Qualität“ einer modernen Zivil- oder Bürgergesellschaft lässt sich unter anderem daran messen, wie stark sich deren Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Leben und am demokratischen Prozess beteiligen. Untersuchungsergebnisse belegen für Deutschland eine Zunahme freiwilligen gesellschaftlichen Engagements, das sich in vielfältigen Formen niederschlägt.

Zwischen bürgerschaftlichem Engagement, sozialer Integration und Partizipation besteht ein enger Zusammenhang: Wer sich stärker für Politik interessiert und sich mit dem demokratischen System identifiziert, ist in der Regel besser in die Gesellschaft integriert und verfügt über größere Chancen der politischen Information, Kommunikation und Teilhabe. Kritische Einmischung stellt dabei keine Gefahr für die Demokratie dar. Wissenschaftler sehen darin vielmehr eine zentrale demokratische Ressource.

4 Kommentare
  1. Ich mag die BpB und ihre Publikationen. Von mir aus sollte sie noch mehr Gelder vom Staat bekommen, um effektiver ihrer Aufgabe nachzukommen, politische Bildung zu fördern. Die Bücher zum Themenkomplex "Netzpolitik" gehören imho zum Grundwissen, was man sich durch den Service für insgesamt 10 Euro bestellen kann.

  2. Zum Themenkomplex Netzpolitik. Gefunden habe ich gerade nur "Sicherheit im Internet" (Aus Politik und Zeitgeschichte). Dann kenn ich noch "Die Politik der Infosphäre" (K.Becker). Gibts noch mehr bzw. kannst Du mir sagen, welche Bücher Du genau meinst?

    Gruß
    dom

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