Generell

Keine Berufung im Fall Tron.

Das Landgericht Berlin hat eine Berufung des Wikipedia-Urteils im Falle „Tron“ zurückgewiesen. Auch wenn es rechtlich erlaubt ist, den Realname von Tron zu verwenden, sollte man es aus Respekt gegenüber den Eltern trotzdem nicht tun.

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3 Kommentare
  1. … und wer ihn doch nennt, hat keinen Respekt vor den Eltern? Oder verstehe ich Dich jetzt falsch? Eine Begründung für Deine Meinung würde sicher helfen, zumal der Beitrag angesichts des schwierigen Themas ohnehin arg knapp geratenen scheint.

  2. Die ganze Diskussion hat zuviele unnötige Resosurcen verschwendet. Den Klageweg fand ich nicht ok, aber es ist meiner Meinung nach auch nicht unbedingt notwendig, den Real-Namen in diesem Fall zu verwenden und darauf zu bestehen, nur weil man im Recht ist. Es gibt wichtigere Probleme, die Ressourcen benötigen.

    Mit anderen Worten: Ich habe nie verstanden, weshalb dagegen geklagt wird, ebenso wenig habe ich verstanden, weshalb der Realname in diesem Fall unbedingt genannt werden muss.

  3. <i>"…weshalb der Realname in diesem Fall unbedingt genannt werden muss."</i> – die Frage wird zwar immer wieder gestellt, sie ist aber fehlgeleitet. Denn wenn man den Nachnamen nicht nennen will, ist es schlicht unsinnig, einen Enzyklopädiebeitrag über die Person zu schreiben.

    Die einzige berechtigte Frage wäre gewesen: <i>Muss die Wikipedia einen Artikel über Tron (samt Gerüchteküche) enthalten?</i>

    In der englischen Wikipedia wäre das wohl ein Fall für eine Box-Office-Löschung mit der Autorität von Jimmy Wales gewesen, die deutsche Wikipedia hat aber weder Jimmy Wales noch eine solche Regelung.

    Kurioserweise haben die selben Kreise auf dem Artikel bestanden, die anschließend den Namen nicht drin haben wollten. Darüberhinaus ist in dem Fall eine unglaubliche Menge an Falschinformationen gestreut worden: Beispielsweise hat Trons Vater schon lange kein Reisebüro mehr, es gab keine Drohanrufe, nur eine Postkarte mit der Bitte, die gerichtlichen Schritte zu unterlassen.

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