U-Bahnhof Platz der Luftbrücke
Überwachung Berliner Polizei

Mehr als 130 Datenbanken und fast 100.000 personengebundene Hinweise gespeichert

Die missbräuchliche Nutzung von Datenbanken durch die Polizei wird aktuell wieder debattiert. Uns hat interessiert: Auf welche Datenbanken kann die Berliner Polizei zugreifen und welche Personenmerkmale erfasst sie in gesonderten Datenbanken? Einen Überblick liefert eine parlamentarische Anfrage.

Lesen Sie diesen Artikel: Mehr als 130 Datenbanken und fast 100.000 personengebundene Hinweise gespeichert
Überwachung Gerichtsurteil zu Gesichtserkennung

Datenschützer scheitert an Löschung biometrischer G20-Datenbank

Im Zuge der G20-Proteste setzte die Hamburger Polizei erstmals im großen Stil Gesichtserkennungs-Software ein. Wer sich in den Tagen um den Gipfel in Hamburg befand, dessen Gesichtsabdruck wurde möglicherweise erfasst und gespeichert. Der hamburgische Datenschutzbeauftragte wollte die biometrische Datenbank löschen lassen, scheiterte aber vor Gericht.

Lesen Sie diesen Artikel: Datenschützer scheitert an Löschung biometrischer G20-Datenbank
Überwachung

Immer mehr Menschen wollen wissen, was die Polizei über sie speichert

Welche Daten liegen wirklich über einen selbst bei den Behörden? Eigentlich muss innerhalb von drei Monaten Auskunft erteilt werden, doch einige Anfragen bleiben bis zu einem halben Jahr unbeantwortet. Ulla Jelpke fordert mehr Transparenz, damit die Betroffenen nicht erst selbst aktiv werden müssen.

Lesen Sie diesen Artikel: Immer mehr Menschen wollen wissen, was die Polizei über sie speichert
Überwachung

Bundespolizei übermittelt Daten aus der Datei „Gewalttäter Sport“ nach Russland

Die Bundespolizei hat 2017 in mehreren Fällen Datensätze aus der so genannten „Hooligandatei“ an russische Behörden weitergegeben. Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft, die 2018 in Russland stattfindet, könnten tausende Datensätze auf fragwürdiger rechtlicher Grundlage an das Land übermittelt werden.

Lesen Sie diesen Artikel: Bundespolizei übermittelt Daten aus der Datei „Gewalttäter Sport“ nach Russland
Linkschleuder

Hamburger Datenschutzbeauftragter sieht rechtswidriges Verhalten bei Entzug der G20-Akkreditierungen

Während des G20-Gipfels wurde 32 Journalisten die Akkreditierung entzogen. Schuld daran waren auch zahlreiche Datensätze, die rechtswidrig gespeichert waren. Den Umgang mit den Listen der gesperrten Journalisten kritisiert der Hamburger Datenschutzbeauftragte Caspar gegenüber heise.de: Wir gehen davon aus, dass die gesetzlich vorgeschriebenen organisatorischen Maßnahmen für den Umgang mit diesen personenbezogenen Daten nicht gegriffen haben. Insoweit […]

Lesen Sie diesen Artikel: Hamburger Datenschutzbeauftragter sieht rechtswidriges Verhalten bei Entzug der G20-Akkreditierungen
Linkschleuder

„Digital Democracy“: Durchsuchbare Datenbank von US-Parlamentssitzungen gestartet

So etwas würden wir uns auch für Deutschland und die EU wünschen: Das US-Projekt „Digital Democracy“ stellt eine durchsuchbare Datenbank aller Parlamentssitzungen einzelner US-Bundesstaaten bereit. Damit lassen sich Aussagen sämtlicher Redner in Text und Bild abrufen sowie der erweiterte Kontext einsehen – etwa, welcher Gesetzentwurf gerade beraten wurde oder welche Abgeordneten sich noch zu Wort […]

Lesen Sie diesen Artikel: „Digital Democracy“: Durchsuchbare Datenbank von US-Parlamentssitzungen gestartet
Datenschutz

Datenskandal bei der Polizei: Offenbar zehntausende Unschuldige gespeichert

Durch die Recherchen rund um die G20-Presseakkreditierungen kommt heraus, dass offenbar zehntausende Menschen in Deutschland ungerechtfertigt in polizeilichen Datenbanken gespeichert werden. Es geht längst nicht mehr nur um ein paar Journalisten.

Lesen Sie diesen Artikel: Datenskandal bei der Polizei: Offenbar zehntausende Unschuldige gespeichert
Überwachung

Polizei sucht Freiwillige: Den Meistüberwachten winken Einkaufsgutscheine

Wer sich am häufigsten von intelligenter Videoüberwachung filmen lässt, dem winken Prämien – was klingt wie ein schlechter Scherz, wird am Berliner Bahnhof Südkreuz wahr. Bundespolizei, BKA und Deutsche Bahn gleichen Testpersonen mit Datenbanken ab, identifizieren sie und wollen auffälliges Verhalten erkennen.

Lesen Sie diesen Artikel: Polizei sucht Freiwillige: Den Meistüberwachten winken Einkaufsgutscheine
Überwachung

Europäische Union will zentrale Datei für Fluggast- und Passagierdaten

Neben den sehr umfangreichen Passagierdaten dürfen Grenzbehörden auch einfache Fluggastdaten von Airlines anfordern, um Reisende mit Datenbanken abzugleichen, bevor sie landen. Mit dem Ausbau von EU-Datenbanken wachsen Begehrlichkeiten, dieses dezentrale Verfahren bei einer Agentur zusammenzulegen.

Lesen Sie diesen Artikel: Europäische Union will zentrale Datei für Fluggast- und Passagierdaten
Datenschutz

Tattoo-Erkennung: Fraunhofer nutzte Fotos aus BKA-Datenbank und von privaten Webseiten (Update)

Eine Abteilung des Fraunhofer-Instituts hat tausende Fotos von privaten Webseiten und hundertausende aus einer Datenbank des Bundeskriminalamts für biometrische Tests genutzt. Als wir bei den Beteiligten nachfragen, stoßen wir auf eine Mauer des Schweigens.

Lesen Sie diesen Artikel: Tattoo-Erkennung: Fraunhofer nutzte Fotos aus BKA-Datenbank und von privaten Webseiten (Update)
Linkschleuder

Angestellte von Technologiefirmen protestieren gegen ethnisch-religiöse Datenbanken

Unmittelbar vor dem gestrigen Treffen Donald Trumps mit Vertretern der Tech-Konzerne stellten sich zahlreiche Mitarbeiter von Technologieunternehmen mit der Seite neveragain.tech gegen die Agenda des angehenden US-Präsidenten und dessen Absicht, ein Register von amerikanischen Muslimen einzuführen oder Immigranten abzuschieben. In der Erkärung heißt es, dass die Unterzeichnenden sich in ihren Unternehmen dafür einsetzen, dass diese die […]

Lesen Sie diesen Artikel: Angestellte von Technologiefirmen protestieren gegen ethnisch-religiöse Datenbanken
Öffentlichkeit

Zensurdatenbank der großen Internetunternehmen könnte zu Overblocking führen

Sarah Jeong hat bei Motherboard die kürzlich eingeführte Zensurinfrastruktur bei Youtube, Facebook, Twitter und Microsoft beschrieben. Unter anderem hat die Redakteurin bei Facebook gefragt, ob die Filter auch zum Scannen privater Nachrichten genutzt werden sollen – und von der Pressestelle darauf keine Antwort bekommen. Jeong weist auf die unterschiedlichen Regelungen der Unternehmen im Umgang mit […]

Lesen Sie diesen Artikel: Zensurdatenbank der großen Internetunternehmen könnte zu Overblocking führen
Rund 638.000 Kontodaten sollen von der Datenbank kopiert worden sein.
Linkschleuder

Kundendaten kopiert: Ehemalige Nutzer von Mitfahr-Portalen betroffen

Ein bisher Unbekannter hat eine Datenbank der ehemaligen Portale Mitfahrgelegenheit.de und Mitfahrzentrale.de kopiert. Die Dienste wurden zwar Ende März abgeschaltet, trotzdem müssen die früheren Nutzer um ihre Daten bangen. Etwa 638.000 IBAN- und Kontonummern sowie 101.000 E-Mail-Adressen, 15.000 Handynummern und teilweise Namen und Adressen der Nutzer wurden entwendet. Ereignet hat sich der Vorfall im vergangenen […]

Lesen Sie diesen Artikel: Kundendaten kopiert: Ehemalige Nutzer von Mitfahr-Portalen betroffen
Datenschutz

Bundeskriminalamt speichert rechtswidrig kleine Kiffer

Polizeien dürfen Straftaten von erheblicher oder länderübergreifender Bedeutung in der „Falldatei Rauschgift“ beim BKA abspeichern. In der Datei landeten auch Kiffer, die einen Joint geraucht hatten. Das und viele weitere Mängel haben Datenschützer aus Bund und Ländern festgestellt.

Lesen Sie diesen Artikel: Bundeskriminalamt speichert rechtswidrig kleine Kiffer
Linkschleuder

Daten-Ungerechtigkeit: Pokémon Go spielt sich besser im Reichenviertel

Ein neuer Fall aus unserer beliebten Reihe „Wie Ungerechtigkeiten aus der analogen in die digitale Welt übertragen werden“ – heute: Pokémon Go. Eike Kühl hat den Fall auf Grundlage einer Recherche des Miami Heralds auf Zeit Online beschrieben: Die Pokéstops in Pokémon Go basieren auf den Portalen, die Niantic, der Entwickler des Spiels, bereits im […]

Lesen Sie diesen Artikel: Daten-Ungerechtigkeit: Pokémon Go spielt sich besser im Reichenviertel
Datenschutz

Hamburger Polizei: Daten sammeln und schweigen

Das LKA Hamburg führt verschiedene Datenbanken über für sie interessante Personengruppen. Grundsatz für die Dateien scheint, sie weitmöglichst geheim zu halten. Anfragen nach Transparenzgesetz werden abgelehnt oder bei der Beantwortung wird gelogen. Auch Parlament und Personen, die Auskunft über ihre gespeicherten Daten verlangen, wird nur widerwillig und eingeschränkt geantwortet.

Lesen Sie diesen Artikel: Hamburger Polizei: Daten sammeln und schweigen