Creative-Commons-Lizenzen
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: Die Woche mit Peter Glaser (KW48)
: Die Woche mit Peter Glaser (KW48) Mehr oder weniger regelmässig gibt es hier zukünftig “Die Woche mit Peter Glaser”. Peter Glaser begleitet seit Anfang der 80er Jahre als Schriftsteller und Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs (CCC) die Entwicklung der digitalen Welt. Sein Blog “Glaserei – Bemerkenswertes aus der digitalen Welt” betreibt er bei der Stuttgarter Zeitung. Ich freue mich, ihn als Kommentator gewonnen zu haben, der mir Fragen beantwortet.
Was war gut diese Woche?
Dass Rivva nach einer kurzen Index-Nirvanisierung schnell wieder an der Arbyte war. Die Finanzkrise hat uns gelernt: Geld sparen kann gefährlich sein. Es ist besser, mit Datendestillen wie Rivva oder den Perlentauchern wertvolle Lebenszeit zu sparen.
Fingerabdrücke in Kitas und eine Schülerdatenbank für Berlin – wird Berlin jetzt richtig modern und digital?
Naja, mit dem Fingerabdruckscanner wäre die evangelische Kindertagesstätte schon noch hinter dem state of the art der Eltern- und Kinderverarbeitung zurückgeblieben. Und sie machen’s ja jetzt doch nicht. 85 Kinder sind in der Kita. Da braucht man schon technische Hilfe, um die Übersicht zu bewahren. Denkbar wäre zum Beispiel auch der Einsatz von Tagsichtgeräten. Oder, wie das in Mexiko routinemäßig gemacht wird, die Injektion von Funkchips unter die Haut von Kindern. Entführer können die RFID-Chips zwar mit einem Handscanner finden und rausschneiden. Aber es macht schon Eindruck, wie klein die Dinger inzwischen sind. Die Chips, meine ich.
Das mit der Schülerdatenbank ist ganz ungeschickt aufgezogen. Man sieht halt, dass sich das Leute ausdenken, die keine Ahnung von der modernen Elektrowelt haben. Erstmal müßte das natürlich nicht Datenbank heißen, sondern Tatenpunk. Schon um anzuzeigen, dass man die Jugendsprache knorke findet. Außerdem sollte die Behörde einfach ein Social Network für die Berliner Schüler einrichten, keine dumme Datenbank. Dann könnten die sich kaum retten vor Schülerdaten.
DFB-Präsident Zwanziger möchte nicht als Demagoge bezeichnet werden und klagt munter gegen den Journalisten Jens Weinreich. Angriff auf die Meinungsfreiheit oder Schutz der Persönlichkeitsrechte?
Weder noch. Dass zu den manikürten Meinungsäußerungen in Leserbriefspalten – ich nenne das mal “betreutes Meinen” – nun im Netz mehr Demokratie gewagt wird und auch unrasiertere Meinungen geäußert werden können, hat Theo Zwanziger noch keiner gesagt. Die ganze Angelegenheit ist im übrigen ziemlich absurd. Jens Weinreich hat ihn als “unglaublichen Demagogen” bezeichnet und Zwanziger behauptet nun “Mit Demagoge ist Volksverhetzer verbunden und damit auch eine Nähe zum Nationalsozialismus”. Er zieht also die Interpretation, über die er beleidigt ist, selbst an den Haaren herbei. Er sollte Weinreich in Ruhe weiterbloggen lassen und sich selbst wegen Beleidigung verklagen. Das wäre auch juristisch Neuland.
Diese Woche gab es gleich zwei neue öffentlich-rechtliche Sendungen, die Creative Commons-Lizenzen nutzen – der NDR mit „Team Deutschland“ und das ZDF mit dem „Elektrischen Reporter“. Vorbild und Signal für andere Öffentlich-rechtliche Inhalte?
Guter Ansatz. Ich würde als Hinweis auf Creative Commons allerdings etwas anderes dranschreiben als “Der Text dieses Beitrags ist verwendbar unter den Bedingungen der CC-Lizenz BY-NC-ND”. Das ist kein Satz, das ist ein Kaktus. Ich würde da etwas hinschreiben, das auch Leute verstehen können, die noch nicht wissen, was Creative Commons ist und die sich dafür aber möglicherweise interessieren.
Passend zu Peter Glaser gibt es hier noch ein aktuelles Interview über „5 Minuten mit Peter Glaser – Big Brother Google“. Ein Video von Tal Sterngast bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung.
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: re:publica’09 – Shift happens
: re:publica’09 – Shift happens Die re:publica’09 findet vom 1.–3. April 2009 in Berlin statt. Unsere Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft trägt diesmal den Untertitel „Shift happens“. Veranstaltungsorte sind die bewährte Kalkscheune, das Mediacentre und der Friedrichsstadtpalast. (Die drei Orte sind direkt nebeneinander.)
Verschiedene thematische Subkonferenzen sind in der Planung und wir haben auch schon einige tolle Sprecher. Beides verkünden wir aber noch nicht heute. Dafür gibts den Start des Call for Papers. Der Ticketvorverkauf ist auch gestartet. Blogger bekommen ein Ticket für 40 Euro, wenn ein Banner eingebunden wird. Normale Tickets kosten 60 Euro, Business-Tickets kosten 100 Euro. Bis zum 15. Januar gelten dieselben Ticketpreise wie im vergangenen Jahr. Danach erhöhen wir leicht den Preis.
Wir haben auch eine Pressemeldung: Vom Blogger-Treff zum Web‑2.0‑Festival.
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: NDR: Team Deutschland als neue CCartoonsatire
: NDR: Team Deutschland als neue CCartoonsatire Beim NDR startet diese Woche Team Deutschland, „die erste gezeichneten Satireshow im deutschen Fernsehen“.
[W]er auffällt, umfällt oder sonst wie reinfällt in Deutschland, wird von den Zeichnern der ersten gezeichneten Satireshow im deutschen Fernsehen gnadenlos aufs Korn genommen. Von Ackermann bis Aliens, von Bahn bis Bundespräsident geht es quer durch Politik, Kultur und Gesellschaft…
Da Fernsehen bekanntermaßen tot ist, ist das eigentlich noch keine Meldung wert. Aber: der NDR kann auch Internet und stellt die Folgen als Podcast zur Verfügung. Allerdings nicht einfach „nur so“ zum Anschauen, sondern auch zum Mitnehmen und Weitergeben. Mit Team Deutschland setzt der Sender sein Pilotprojekt fort und stellt auch diese Serie unter eine Creative Commons Lizenz!
Teil 1 wurde bereits heute Nacht gesendet, der Podcast steht ab Freitag zur Verfügung.
Original-Posting von Nicole Ebber. Mehr gibts auch bei Meike Richter.
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: CC.org startet Umfrage zu “non-commercial”
: CC.org startet Umfrage zu “non-commercial” John hat es auf creativecommons.de schon geschrieben: CC.org startet Umfrage zu “non-commercial”.
Die häufigste aller häufigen Fragen zu CC-Lizenzen ist die nach der genauen praktischen Bedeutung der Bedingung ”non-commercial” resp. “keine kommerzielle Nutzung erlaubt”. Es geht dann immer um Details wie ”Ist die Werbeeinblendung bei meinem kostenlos gehosteten Blog schon kommerziell in diesem Sinne?”, “Wenn ich CDs mache und zum Selbstkostenpreis verkaufe, ist das kommerzielle Verwendung der CC-Musik, die drauf ist?” u. ä. Um an dieser Stelle mal weiter zu kommen, ist diesen Herbst bei den CC-Verantwortlichen in San Francisco eine Studie angelaufen, die klären soll, was mit “non-commercial” ganz genau gemeint sein könnte und sinnvollerweise gemeint sein sollte. Jetzt gibt es dazu eine öffentlich zugängliche Umfrage (auf Englisch), an der sich alle Interessierten beteiligen können. Der Poll wird bis 7. Dezember erreichbar bleiben. Hiermit seien alle Leser dieser Seiten eingeladen, ihre Meinung zu hinterlegen. Fragen zum Poll sollten direkt an noncommercial@creativecommons.org geschickt werden.
Die Beantwortung dauert ca. 20–30 Minuten.
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: Vorbereitung: Creative Commons Nutzerumfrage
: Vorbereitung: Creative Commons Nutzerumfrage Wir planen eine Umfrage rund um die Nutzung von Creative Commons Lizenzen im deutschsprachigen Raum. Ziel der Umfrage ist es, mehr über die Beweggründe der CC-Community zu erfahren und vielleicht sogar verschiedene Nutzer-Typen erstellen zu können.
Dafür würde ich gerne mal frühzeitig Feedback einholen, was Eure Ideen sind, was man noch abfragen könnte. Hier sind schon mal ein paar Ideen in unsortierter Reihenfolge:
Welche Web 2.0 Anwendungen nutzen Sie?
Wie sind sie auf Creative Commons aufmerksam geworden?
Sind Sie Mitglied einer Verwertungsgesellschaft? Wenn ja welcher?
Unter welcher Prämisse verwenden Sie Creative Commons (Mehrfachnennungen möglich):
Nutzen Sie die CC-Lizenzen (Mehrfachnennungen möglich):
Warum nutzen Sie CC (Mehrfachnennungen möglich)?
Welche Vorteile versprechen Sie sich durch CC?
Wo finden Sie CC-Werke?
Welcher der CC-Lizenzen verwenden sie (Mehrfachnennungen möglich):
Gibt es etwas, das Sie an den bestehenden CC-Lizenzen verbessern würden?
Würden sie es begrüssen wenn man sowohl die Lizenzen der Rechteverwerter als auch die Lizenzen von Creative Commons nutzen könnte? Warum?
Demographie -
: „Little Brother“ auf Deutsch
: „Little Brother“ auf Deutsch Das Buch „Little Brother“ von Cory Doctorow gibt es jetzt als Fan-Übersetzung auf Deutsch (PDF). Möglich machts die Verwendung einer Creative Commons Lizenz. Christian Wohrl hat sich die Mühe der Übersetzung gemacht.
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: openeverything Berlin
: openeverything Berlin Am Samstag, 6. Dezember 2008, findet der Berliner Event der globalen Diskurs-Reihe openeverything statt.
openeverything is a global conversation about the art, science and spirit of ‚open’. It gathers people using openness to create and improve software, education, media, philanthropy, neighbourhoods, workplaces and the society we live in: everything. It’s about thinking, doing and being open.
openeverything Berlin bringt Akteure, die in ganz verschiedenen Bereichen mit offenen Ansätzen produzieren, kooperieren und experimentieren zu Austausch, Präsentation und Diskussion zusammen. Freie/Open Source Software, Wikipedia und Freifunk bilden als etablierte und erprobte offene Projekte eine Grundlage zum Verständnis offener Ansätze. Prinzipien von Teilen, Transparenz, online Kollaboration, aufeinander Aufbauen, Offenlegen von Designelementen, Freigabe zur Bearbeitung usw. verändern Leben und Arbeiten heute weit darüber hinaus. Zu den Themen werden u.a. gehören: Open Design, Open Fashion, Open Government Strategien, Open Business Modelle, Open Hardware, Creative Commons, Open Music + Film, Kunstprojekte mit offenem Ansatz, Open Education, Open Event Formate … , sowie ein neuer Dokumentarfilm zu Open Governance (Programm + (wachsende) Teilnehmer/Themen-Liste).
Wir freuen uns besonders, dass openeverything Berlin einen zentralen Punkt der globalen Veranstaltungsreihe bilden wird. Organisatoren der bereits stattgefundenen Events in Kapstadt/Südafrika und London/UK werden bei uns vor Ort sein und einen Überblick über die Ergebnisse ihrer jeweiligen Events vorstellen. Am Morgen wird es eine Übergabe mit Open Everything Hong Kong und am Abend mit Open Everything Madison/Wisconsin/USA geben.
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: FSF veröffentlicht Free Document Licence 1.3
: FSF veröffentlicht Free Document Licence 1.3 Die Free Software Foundation (FSF) hat heute die Version 1.3 der Free Document Licence (FDL) veröffentlicht. Die freie Text-Lizenz ist die rechtliche Basis der Wikipedia. Bisher gab es Probleme mit einer fehlenden Cross-Kompatiblität zur „Creative Commons Namensnennungs-Weitergabe unter gleichen Bedingungen – Lizenz“ (CC-BY-SA), die dasselbe meint. Nachdem die Creative Commons Lizenz der Version 3.0 schon kompatibel gemacht wurde, war jetzt die FDL dran. Nun kann in der Wikipedia-Community die Diskussion beginnen, ob alle Inhalte zur CC-BY-SA migriert werden.
Aus der Pressemitteilung: FSF Releases New Version of GNU Free Documentation License.
„Wikis often import material from a wide variety of sources, many of which use the CC-BY-SA license,“ said Brett Smith, licensing compliance engineer at the FSF. „Wikipedia, however, uses the GNU FDL. The incompatibility between these two licenses has been an obstacle to moving material back and forth between these sites. The new provision of FDL version 1.3 will give Wikipedia and other wikis another chance to choose the licensing policies they prefer.“
„We are grateful to the leadership of the Free Software Foundation for taking this important step,“ explained Sue Gardner, executive director of the Wikimedia Foundation. „In doing this, the FSF is giving the Wikimedia community an opportunity to make a licensing decision that honors our mutual commitment to free culture, and best supports the mission and goals of Wikipedia and its sister projects.“
Mehr zum Hintergrund bietet der Netzpolitik-Podcast Folge 069 mit Jimbo Wales von Wikipedia.
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: Hard Copies – Open Design Ausstellung in Berlin
: Hard Copies – Open Design Ausstellung in Berlin Die „Hard Copies“ der unter einer CC-NC-SA Lizenz im Netz verfügbaren neuen Kollektion an Open Design Entwürfen des Produktdesigners Ronen Kadushin sind im November in der Appel Design Gallery in Berlin ausgestellt. Die Möbel, Lampen und Accessoires beruhen auf zweidimensionalen Entwürfen, die in jeder Werkstatt mit CNC-Schnittmöglichkeit hergestellt werden können. Durch Falten und Zusammenstecken ergeben sich die leicht und elegant anmutenden dreidimensionalen Raumgegenstände.
Das Open Design Konzept ermöglicht somit eine lokale Produktion und weltweite Verbreitung eines Gestaltungsentwurfs. Zudem sind Weiterentwicklungen und Modifikationen des Designs möglich. Bei kommerzieller Vermarktung der Produkte vereinbart der entsprechende lokale Produzent eine Gewinnbeteiligung mit dem Designer.
Im Gespräch bei der Ausstellungseröffnung am Wochenende erläuterte Ronen, dass wie das Thema offene Ansätze im Design-Bereich noch ganz am Anfang steht und er hier Pionierarbeit leistet. Bisher arbeitet er mit einer Produktionsstätte in Brasilien direkt zusammen, die seine Entwürfe dort lokal produziert.
Open Design products flow with an essential cultural wave: towards freer information, web-based collaborations and open-source methods. In Open Design anyone can download and produce my designs for free. Open Designs encourage modification, redistribution, and direct contact with the designer. […] Open Design’s 2D digital start point makes them easy to alter into new shapes and uses, and they are flat packed. Designs that typically live onlay a few years in the marketplace can live on and develop. […] Making products this way is, for me, mind-clearing and fun. You can feel as good about the Open Design production process, its low environmental footprint, and what it stands for, as you do about the objects themselves.
(Ausstellungsflyer „Hard Copies“, Ronen Kadushin)
Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. November 08.
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: Open Music Contest Sampler #4
: Open Music Contest Sampler #4
Der vierte Open-Music-Contest-Sampler erschien am 13. Oktober 2008 in einem Polypak mit 16-seitigem Booklet in einer limitierte Erstauflage von 4.000 handnummerierten Exemplaren. 200 dieser Sampler enthielten (zufällig verteilt) einen Oregami-Kranich. Aufgrund der nochmals gestiegenen Anzahl der Bewerbungen beim diesjährigen Contest (es waren diesmal sogar 109) bei gleichbleibend hoher Qualität gibt es wie im letzten Jahr wieder eine Doppel-CD.Diese steht jetzt zum Download als Zip-Archiv online. Alle Lieder können auch einzeln auf der Webseite herunter geladen werden. Als Dateiformat wird Ogg Vorbis angeboten.
Mit dem Open-Music-Contest-Sampler #4 gibt es wieder einen aktuellen Überblick der deutschen Creative Commons Musikszene quer durch alle Musikstile.
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: RiP: A Remix Manifesto
: RiP: A Remix Manifesto Nach einigen Jahren Entwicklungszeit erscheint demnächst der Dokumentarfilm „RiP: A Remix Manifesto“ von Brett Gaylor. Der Film ist ein Plädoyer für eine Remix-Kultur und gegen eine ausufernde Urheberrechtsgesetzgebung, die Kreativität behindert. Gaylor betreibt auch die Webseite „Open Source Cinema“, wo die meisten Filmsequenzen schon als RAW-Material unter einer Creative Commons Lizenz zu finden sind und viele sich beteiligen konnten:
RiP: A remix manifesto is an open source documentary about copyright and remix culture. Created over a period of six years, the film features the collaborative remix work of hundreds of people who have contributed to this website, helping to create the world’s first open source documentary.
Momentan gibt es immer noch verschiedene Mitmach-Möglichkeiten. Jetzt schon können Remixe gemacht werden, weil genug Material online zum Download bereitsteht. Ausserdem werden noch Beiträge für den Soundtrack gesucht. Hier bietet sich die Remix-Plattform CC-Mixter an. Und dann können noch Fotos eingesendet werden, wo man sich selbst auf einem Fahndungsfoto mit einem „Copyright Criminal Photo“ zeigt. Die Bilder sollen dann auch noch in den Film einfließen.
Der Trailer zum Film ist schon online und ich bin auf das Endergebnis gespannt:
Kennt zufällig jemand den Mash-Up mit Verve’s Bitter Sweet Symphony und den Beats, der zum Schluß gespielt wird?
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: Creative Commons in Medienhäusern – eine Chance?
: Creative Commons in Medienhäusern – eine Chance? Markus Huendgen vom Video-Podcast „Das fliegende Auge“ auf „Der Westen“ hat ein Interview mit mir zu „Creative Commons in Medienhäusern – eine Chance?“ auf der Web 2.0 Expo in Berlin gemacht.
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: Creative Commons auf der Web 2.0 Expo
: Creative Commons auf der Web 2.0 Expo Zusammen mit Michelle Thorne hab ich heute auf der Web 2.0 Expo in Berlin in einer Präsentation Creative Commons vorgestellt. Die „How do you CC?“ – Präsentation hatte einen zielgruppen-kompatiblen Schwerpunkt auf Geschäftsmodelle mit Offenheit.
Peter Bihr hat im Berlinblase-Blog Fotos davon gepostet.
Die Präsentation gibt es als ODP, PDF und PPT online zum downloaden und remixen zu finden. Ich hab keine Ahnung, ob es hier Aufzeichnungen gibt. Aber ich mach einfach nochmal einen Netzpolitik-Podcast in deutsch mit mir, um einen Überblick über Open Business – Geschäftsmodelle zu geben.
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: Vorfilm von „Die letzte Droge“
: Vorfilm von „Die letzte Droge“ Diesen Winter erscheint endlich der neue Film in HD-Qualität des Open-Source-Film-Netlabels VEBFilm Leipzig mit dem Titel „Die letzte Droge“. Heute wurde schon ein „Vorfilm“ veröffentlicht, der 23 Minuten lang ist:
Neulich: Paco, mit dem ich vor fünf Jahren im bolivianischen Hochland verloren ging, ruft mich an, um mir einen 24h-Nonstop-Südharz-Road-Trip aufzuschwatzen und ködert mich mit einem weiteren Teilnehmer: einem kaputten Hirnforscher, von dem ich bis heute nicht weiss, ob er nun aus Denver oder aus Leipzig kommt. Ich lass mich breitschlagen und filme, in Route 66-Tradition, ein kurzes Gonzo-Road-Movie.
Hier nun als Vorfilm zu Die Letzte Droge, unserem freien HD-Spielfilm-Release diesen Winter:Der Film steht unter einer CC-BY-SA Lizenz.
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: re:publica’09 im April in Berlin
: re:publica’09 im April in Berlin Nach zwei erfolgreichen re:publica – Konferenzen mit 700 Teilnehmern in 2007 und 950 Teilnehmern in 2008 sind längst wieder die Vorbereitungen für eine re:publica’09 angelaufen. Neben der bewährten Kalkscheune haben wir eine größere Location im Auge, mit der wir in Verhandlungen stehen. Diese werden bis übernächste Woche abgeschlossen sein und dann werden wir voraussichtlich den endgültigen Termin präsentieren. Bis dahin bleibt die Ansage: „re:publica’09 – Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft“ wird im April 2009 wieder in Berlin stattfinden.
Die re:publica ist eine Koproduktion von newthinking communications und spreeblick.
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: CC-Werbevideo: A shared Culture
: CC-Werbevideo: A shared Culture Im Rahmen der jährlichen Creative Commons Spendenkampagne gibt es jetzt ein tolles Video, was die Lizenzen und die Kultur dahinter näher beschreibt: A shared Culture. Produziert wurde es von Jesse Dylan, der das tolle „Yes We Can“ – Barack Obama – Werbevideo zusammen mit will.i.am gemacht hat:
In the video, some of the leading thinkers behind Creative Commons describe how the organization is helping “save the world from failed sharing” through free tools that enable creators to easily make their work available to the public for legal sharing and remix. Dylan puts the Creative Commons system into action by punctuating the interview footage with dozens of photos that have been offered to the public for use under CC licenses. Similarly, he used two CC-licensed instrumental pieces by Nine Inch Nails as the video’s soundtrack music. These tracks, “17 Ghosts II” and “21 Ghosts III,” come from the Nine Inch Nails album Ghosts I‑IV, which was released earlier this year under a Creative Commons BY-NC-SA license. (See attribution details below.)
Das Video gibts als HD-OGG und Quicktime.
Wer direkt an Creative Commons Deutschland spenden möchte, kann dies gerne hier tun.
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: Free Culture Conference 2008
: Free Culture Conference 2008 Unweit der Sproul Hall, wo der Anführer des Berkeley Free Speech Movements Mario Savio 1964 eine berühmt gewordene Rede gehalten hatte, gab sich am Freitag Juraprofessor und Creative Commons Gründer Lawrence Lessig ebenfalls kämpferisch.
Vor dem Hintergrund seines Buches „Remix“ (das Piraterie nicht verteidigt) forderte er die über 230 Vertreter der Students for Free Culture auf, dafür zu kämpfen, nicht gegen das Gesetz leben zu müssen. Eine ganze Generation verliert Lessig zufolge ihr Vertrauen in das Recht, wenn bestimmte Formen sozialer Produktion kriminalisiert und verfolgt werden.
Mit großer Zustimmung wurden seine Einlassungen zu „zivilem Ungehorsam“ aufgenommen. So betonte er, Widerstand beinhalte die Bereitschaft Strafen zu zahlen oder ins Gefängnis zu gehen. Es gehe darum dem Druck der Großkonzerne nicht zu weichen, sondern einer größeren Öffentlichkeit die eigene Haltung plausibel zu machen.
Allerdings sollte man berücksichtigen (eigene Anm.), dass es in Deutschland (anders als in den USA) keine sog. Law Clinics gibt, die es erlauben Rechtsstreitigkeiten, die sich im Bereich Technologie & öffentliches Interesse bewegen, ohne Anwaltskosten zu führen (Bsp. Samuelson LawClinic Berkeley).
Nur mit Hilfe der EFF sowie der Stanford Cyberlaw Clinic war es aber den Studenten Nelson Pavlosky und Luke Smith gelungen, den Wahlmaschinenhersteller Diebold (nun Premier) erfolgreich wegen Missbrauch des Urheberrechts zu verklagen, was man heute mustergültig bei Google nachlesen kann:
Tatsächlich gab es kürzlich einen Fall (weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.onlinepolicy.org/action/legpolicy/opg_v_diebold/), bei dem ein Unternehmen, das eine Benachrichtigung über eine Urheberrechtsverletzung eingereicht hatte und die Entfernung solcher urheberrechtlich geschützter Online-Materialien erwirken wollte, dazu verurteilt wurde, diese Kosten und Anwaltshonorare zu übernehmen. Diese beliefen sich auf insgesamt 100.000 US-Dollar.
In der Folge entstand die Bewegung Students for Free Culture, die seitdem regen Zuspruch findet und mittlerweile auch Hochschulgruppen in Indonesien, Ägypten und Puerto Rico zählt.
Open University Kampagne
Nach zahlreichen Aktionen in der Vergangenheit (v.a. zum Thema DRM) einigten sich die Studenten im Rahmen der diesjährigen Konferenz auf eine Hochschulkampagne, die sowohl Open Access als auch OpenCourseWare nach dem Vorbild des MIT vorantreiben will:
Students for Free Culture’s Open University
Also known as „The Wheeler Declaration“
- Open Access
- The research a University produces is open access
- OpenCourseWare
- The course materials are open educational resources
- Free Software
- The University favors free software and open formats (wording)
- Patents
- University patents are used for the public interest
- Software
- Medicine
- University patents are used for the public interest
- Internet
- The University embraces the open nature of the Internet
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Sehr gut gefallen hat mir die Idee eines Rankings, das Universitäten nach ihren Bemühungen und bisherigen Errungenschaften auflisten will. Zumindest was OpenCourseWare anbelangt, dürfte im deutschsprachigen Raum Klagenfurt sprichwörtlich einsame Spitze sein.
Nach meinem Gefühl wird die Unterstützung von freier Software vielerorts forciert, aber noch nicht in die Tat umgesetzt. Hier gibt es noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, wobei die Studierenden selbst bisweilen skeptischer scheinen, als die Verantwortlichen.
Der in der Konferenz heftig diskutierte Punkt 4 kann kaum angegangen werden, wenn wir nicht engangierte Mediziner und Informatiker finden.
Deshalb kann sich jeder, der helfen möchte oder eine eigene Gruppe gründen will, an uns wenden. Wir geben Tipps und helfen bei der Registrierung mit dem Vorstand in den USA (In Deutschland gibt es bislang Gruppen in Bamberg und Bremen).
Die Mailadresse versteht sich hinter einem kleinen Spamschutz (mindestens 1 Wort eingeben), da wir nicht von Spam überflutet werden wollen.
- Open Access
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: Open Access Tage Berlin: Wissenschaftler und Bibliothekare fordern freien Zugang zu Wissen
: Open Access Tage Berlin: Wissenschaftler und Bibliothekare fordern freien Zugang zu Wissen Am 9. und 10. Oktober fanden in der Freien Universität Berlin (FU) die Open Access Tage statt. Laut den Veranstaltern von open-access.net und der FU nahmen ca. 250 TeilnehmerInnen an der Konferenz teil. Das Vortrags- und Workshop-Programm wurde durch eine Open Access Messe ergänzt, auf der sich Dienstleister wie Verlage, Repositorien und Zeitschriften präsentierten.
Das Vortragsprogramm am ersten Tag wendete sich vor allem an WissenschaftlerInnen und AutorInnen, die sich über die Möglichkeiten und Stärken des freien Publizierens informieren wollten. In den Workshops am zweiten Tag ging es um Strategien der praktischen Umsetzung des Open Access Modells.
Auf besonderes Interesse stieß der Vortrag von Dr. Steinhauer, Magdeburg über rechtliche Fragen von Open Access. Gegenüber netzpolitik.org unterstrich er seine Forderung nach der Aufnahme eines Online-Zweitveröffentlichungsrechts für AutorInnen in das Urheberrecht. Danach sollen AutorInnen ungeachtet Ihrer Verträge mit Verlagen das Recht eingeräumt werden, Ihre Werke online zu publizieren. In der Diskussion um den sogenannten zweiten Korb des Urheberrechts wurde dies diskutiert, jedoch verworfen. Steinhauer rief dazu auf, sich für eine weitere Reform des Urheberrechts stark zu machen, und damit die Interessen von Bildung und Wissenschaft zu unterstützen. In Hinblick auf die zukünftige Rolle wissenschaftlicher Verlage geht er davon aus, dass zwar das klassische Geschäftsmodell an Bedeutung verlieren wird, es aber einen steigenden Bedarf an professionellen Dienstleistern für Open-Access-Journale und Repositorien geben wird. Die Messe gab einen ersten Ausblick auf diesen neuen Dienstleistungssektor.
Ein weiteres großes Thema war die Frage der Qualitätssicherung. Mangelnde Qualität ist immer noch ein häufig anzutreffendes Vorurteil über OA-Zeitschriften und Publikationen. Hierzu stellte Ulrich Pöschl, Mainz ein interaktives Peer-Review-Modell vor, welches sich im Bereich naturwissenschaftlicher Zeitschriften als sehr erfolgreich erwiesen hat.
Die Open Access Tage haben gezeigt, dass es eine sehr aufgeschlossene und aktive Gruppe von Befürwortern des freien Publizierens gibt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist. Es geht nicht nur um ein Distributionsmodell, sondern letztlich um die Möglichkeit freier Forschung und Lehre.
Der Bibliotheksdirektor der Humboldt Universität Berlin, Prof. Ulrich Naumann, brachte dies erfreulich drastisch auf den Punkt, indem er im Rahmen einer Podiumsdiskussion Open Access nicht als bloß interessante Option, sondern als „Notwehr gegen den Verwertungszwang“ bezeichnete. Er forderte, dass mit öffentlichen Mitteln finanzierte Forschung auch öffentlich zugänglich sein muss.



