Creative-Commons-Lizenzen

  • : Mittwoch: Creative Commons Salon in Berlin
    Mittwoch: Creative Commons Salon in Berlin

    Am Mittwoch Abend gibt es um 19:30h wieder einen Creative Commons Salon im newthinking store in Berlin.

    Creative Commons Lizenzen sind die zeitgemäße Antwort auf die Nutzung von digitalen Inhalten im Internet. Leider stehen der großen Idee, zu einer freien Kultur beizutragen, viele praktische Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber. Das wollen wir mit einer monatlichen Workshop-Reihe ändern. Gemeinsam mit Juristen, die auf Medien- und Urheberrecht spezialisiert sind, bieten wir ab November 2008 Workshops zu Rechtsfragen von Creative Commons an. Der Creative Commons Salon bildet den Auftakt für diese Reihe und soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich in offener Atmosphäre über das Thema zu informieren und sich auszutauschen. Neben den Referenten werden VertreterInnen von Creative Commons International und zeitgeisty.de zu Gast sein.

    Die Adresse ist Tucholskystr. 48 und der Eintritt ist frei.

    13. Oktober 2008
  • : Freitag: Wieder CC-Party in Siegen
    Freitag: Wieder CC-Party in Siegen

    In Siegen gibt es am 10.10. wieder eine CC-Party im „7inch“. Christoph Brüning legt „Rockiges und Querbeet“ auf, alles garantiert freie Musik. Hier gibts einen Flyer. Eventuell wird alles auch live ins Netz übertragen.

    6. Oktober 2008 2
  • : Netzpolitik-Podcast069: Jimbo Wales
    Netzpolitik-Podcast069: Jimbo Wales

    Der Netzpolitik-Podcast 069 ist ein Interview mit dem Wikipedia-Gründer Jimbo Wales. Wir unterhalten uns über die Zukunft der Wikipedia, die Wales vor allem in den Staaten der sich entwickelten Welt sieht, die gerade das Netz erobern. Vor allem in Indien sieht er Entwicklungen, die wir in Deutschland schon vor einigen Jahren erlebt haben. Weiter geht es um seine Sicht auf die deutsche Wikipedia-Community, die er als sehr stark ansieht. Deutsche seien u.a. bekannt für ihre Qualitätsansprüche und ihr intellektuelles Erbe. Ausserdem wollen viele junge Deutsche einfach was Gutes tun.

    Weiter geht es um die Rolle von Creative Commons Lizenzen für die Wikipedia und ihre Seitenprojekte. Die von der Wikipedia verwendete Free Document Licence (FDL) ist seiner Ansicht nach ein historischer Unfall und CC-Lizenzen eignen sich oftmals besser, z.B. für Bilder. Zum Zeitpunkt der Wikipedia-Gründung gab es keine vergleichbare freie Lizenz für Texte. Philosophisch betrachtet hat die FDL dieselbe Zielrichtung wie die CC-BY-SA Lizenz. Allerdings sind sie beide noch unkompatibel zueinander. Die CC 3.0 Lizenzen sind schon dahingehend verändert worden. Laut Jimbo Wales wird die Free Software Foundation in den nächsten 3–6 Monaten eine neue FDL-Version veröffentlichen, so dass Inhalte dann in beide Richtungen transferiert werden können und die Freiheit erhalten bleibt. Dieser Zeitplan war mir neu und ich freue mich, dass das Kapitel dann demnächst mal abgeschlossen ist.

    Zum Schluß geht es um die Frage, wie unsere neue soziale Bewegung denn am besten bezeichnet werden kann. Hierüber hatte ich mich auch schon im letzten Netzpolitik-Podcast 068 mit Leonard Dobusch unterhalten. Jimbo Wales präferiert die Bezeichnung „Free Culture“. „Access to knowledge“ würde nur Teilaspekte wie „Open Access“ abdecken. Ich bin noch unentschlossen. Das liegt aber auch daran, dass „Free Culture Movement“ cool klingt, aber ins deutsche mit „Freie Kultur Bewegung“ übersetzt klingt es etwas uncooler.

    Das Interview ist ca. 15 Minuten lang und liegt als MP3 und OGG vor.

    4. Oktober 2008 4
  • : Popkomm 2008
    Popkomm 2008

    Nächste Woche findet die Popkomm 2008 statt. Den Running-Gag der letzten Jahre werde ich nicht wieder erleben, da ich mich nicht um eine Presseakkreditierung kümmern muss. Die gibt es eh nicht für Blogger, sondern nur für Besitzer eines Presseausweises. Dafür bin ich als Sprecher auf der „P2P & MUSIC CONFERENCE“ am Freitag eingeladen, um über P2P Music Licencing als Vertreter von Creative Commons zu sprechen.

    P2P MUSIC LICENSING
    Private Versus Public Approaches – P2P for Content Rights Holders What are the various content licensing and market exploitation strategies that have been tried to date with respect to P2P distribution? How and why is collective licensing gaining traction in some geographic regions and should this be applied globally? What should the roles and responsibilities be for P2P companies, ISPs, CDNs, and other parties in an optimal but practical P2P music licensing regime?
    Panelists: Patrick Ross, Executive Director, Copyright Alliance / Lawrence Langs, Special Counsel, Feldman Weinstein & Smith / Markus Beckedahl, Public Project Lead, Creative Commons / Patrick Sullivan, President & CEO, RightsFlow / Ian Penman, Partner, New Media Law / Moderator: Sari Lafferty, Business Affairs, Distributed Computing Industry Association (DCIA)

    Am kommenden Dienstag bin ich auch zum Popkomm Think Tank eingeladen. Aber ich wurde auch sofort darauf hingewiesen, dass ich darüber nicht bloggen darf, damit man befreiter diskutieren kann.

    2. Oktober 2008 3
  • : OpenStreetMap-Geschichte
    OpenStreetMap-Geschichte

    Die Geofabrik liefert als Zeitraffer die OpenStreetMap-Geschichte in Deutschland. Konkret kann man bestaunen, wie innerhalb von wenigen Jahren das freie Kartenmaterial in Deutschland gewachsen ist.

    Und dabei kann ich auch noch auf das Buch „OpenStreetMap – Die freie Weltkarte nutzen und mitgestalten“ von Frederik Ramm und Jochen Topf verweisen, was bei Lehmanns Media erschienen ist und für 29,95 EUR zu haben ist. Da steht fast alles drin, was man rund um das Projekt wissen will.

    Auf der Webseite von Jochen Topf kann man das Kartenmaterial auch mit gewöhnlich genutztem Material wie Google-Maps vergleichen und schauen, wie gut die eigene Region schon abgebildet ist.

    Was mich noch interessiert. Bei Robert Basic berichtet jemand, dass die CC-BY-SA Lizenz nicht passend für OpenStreetMap sein soll und man sich über Alternativen Gedanken macht. Hat da jemand mehr Informationen über den Stand der Debatte und welche Alternativ-Lizenzen im Spiel sind?

    1. Oktober 2008 6
  • : Netzpolitik068: Leonard Dobusch über Linux in Kommunen
    Netzpolitik068: Leonard Dobusch über Linux in Kommunen

    Der Netzpolitik-Podcast 068 ist ein Interview mit Leonard Dobusch. Er ist derzeit Wissenschaftler am Max-Planck Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und untersucht dort den „Streit ums Urheberrecht“.

    Seine Doktorarbeit hat Dobusch zum Thema „Windows vs. Linux – Markt – Organisation – Pfad“ gemacht. Dafür hat er sich angesehen, wie und warum grosse Stadtverwaltungen ihre Desktop-Software-Umgebung von Microsoft Windows auf Freie und Open Source Software umstellen, bzw. warum nicht. Untersucht hat er konkret München, Frankfurt, Berlin und Wien und sich aus Sicht eines Organisationswissenschaftlers angeschaut, was jeweils die technischen und politischen Gründe gewesen sind.

    In dem Gespräch gehen wir konkret auf alle vier untersuchten Städte ein. Dabei kommen interessante Details heraus, die mir teilweise noch unbekannt waren. Frankfurt hat z.B. parallel zu München ein Microsoft Enterprise Agreement abgeschlossen. Das liegt u.a. daran, dass Frankfurt früher Wildwuchs in der kommunalen IT hatte und sich verschiedene Behörden Microsoft-Raubkopien andrehen liessen. Hier hatte Microsoft ein gutes Druckmittel in der Hand, um eine Diskussion über den Wechsel auf Linux zu unterbinden. Dobusch spricht bei Frankfurt auch von einer „Nicht-Entscheidung“, es stand nie zur Debatte, dass man über Alternativen nachdenkt. Dummerweise kam auch der erste Antrag auf einen Wechsel im Stadtparlament von einem Republikaner, so dass man sich dort gar nicht mit dem Thema auseinandersetzte.

    Leonard Dobusch erklärt ausführlich, welche Vorteile eine Kommune aus einem Wechsel zu Freier Software erlangen kann. Mit „Innovation ist oft nicht dort, wo man sie erwartet“, beschreibt er die Vorreiterrolle von Kommunen wie München bei einer Umstellung der kompletten IT auf Freie Software. Einer der Vorteile von Kommunen sei, dass diese in einem „politischen Markt“ agieren.

    Im zweiten Teil sprechen wir ab Minute 26 über sein aktuelles Projekt beim Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, was über „Der Streit ums Urheberrecht“ forscht. Hier untersucht er die unterschiedlichen Blöcke und schauen sich das aus einer soziologisch-politikwissenschaftlichen Ebene an, wie der Streit transnational ausgefochten wird. Er sieht zwei grosse Blöcke: Auf der einen Seite die Rechteinhaber, die ihre alten Geschäftsmodelle ins digitale Zeitalter retten wollen und dies politisch durch Lobbying und markttechnisch durch Kopierschutzsysteme durchsetzen wollen. Auf der anderen Seite stehen die Kritiker des traditionellen Systems, die über neue Möglichkeiten des digitalen Zeitalters nachdenken. Das sind wir, oder wissenschaftlich auch die „Zivilgesellschafts-Koalition genannt“. Das Projekt ist noch am Anfang und Dobusch erzählt, was sie bisher erforscht haben und wie das Projekt weitergeht. Eines der ersten Ergebnisse ist eine Untersuchung von Creative Commons als transnationale Organisation.

    Ab Minute 40 sprechen wir über die neue soziale Bewegung mit Namen wie „Access to knowledge“, „Free Culture Movement“, „Digital Environmentalists“ oder „Commons-Bewegung“ und wie das Modell der „Commons-based-Peer-Production“ als breites Bündnis sowohl Libertäre wie auch Marxisten begeistern kann. Wir wissen aber auch nicht, welcher der verschiedenen Namen für de „Digitale Freiheitsbewegung“ (5. Name) der passende ist.

    Das Interview ist 47 Minuten lang und liegt als MP3 (43 MB) und OGG (40MB) auf dem Server. Viel Spass beim hören.

    Windows vs. Linux – Markt – Organisation – Pfad“ von Leonard Dobusch ist aktuell als Buch im VS-Verlag erschienen und kann zum Preis von 39,00 € gekauft werden.

    Sind Verwaltungsbürokratien als Vorreiter technologischer Innovation vorstellbar? Können einzelne, große Organisationen als Nachfrager in einem Markt Monopole überwinden helfen, wo Wettbewerbsbehörden hilflos sind? Stadtverwaltungen wie jene in München und Wien werfen mit ihrem Wechsel von Windows auf Linux am Desktop genau diese Fragen auf. Ein Vergleich von Berlin, Frankfurt am Main, München und Wien zeigt, wie Organisation und Technologie erst im Zusammenspiel zu einem „Lock-in“ auf Windows führen – und wie und warum Akteure trotz aller Umstellungshürden (Diskurs-)Koalitionen für einen Wechsel zu Freier Software oder Open-Source-Software stimmen. Dabei dokumentiert der Band, dass und was auch Unternehmen von Stadtverwaltungen im IT-Bereich lernen können.

    1. Oktober 2008 3
  • : The Indie Band Survival Guide
    The Indie Band Survival Guide

    Das Creative Commons Blog verweist auf „The Indie Band Survival Guide“ und hat ein Interview mit den Machern:

    Randy Chertkow and Jason Feehan are true polymaths – founders of the pop band Beatnik Turtle, authors of The Indie Band Survival Guide, and a computer engineer and attorney respectively, they continuously have their hands in a bevy of different projects. Their most recent project, the wide publication of The Indie Band Survival Guide – originally and still available as a CC-licensed PDF – is a tome of knowledge that any independent musician, well-known or budding, would do well to have. We caught up with Chertkow and Feehan recentlly to find out more about the Indie Band Survival Guide, their experience as CC-license advocates, and how they manage to juggle their various roles with seeming ease.

    29. September 2008
  • : The Free Culture Game
    The Free Culture Game

    The Free Culture Game“ ist eine nette Flash-Animation, die das Zusammenspiel von Kultur und der Wissensallmende verdeutlichen will:

    Italian artists Molleindustria promise “radical games against the dictatorship of entertainment,” and their latest effort may be their most direct statement against the pleasure industry to date. Touted as “playable theory,” the Free Culture Game offers a ludic metaphor for the battle between copyright encroachments and the free exchange of knowledge, ideas and art.

    A circular field represents The Common, where knowledge can be freely shared and created; your job is to maintain a healthy ecology of yellow idea-bubbles bouncing from person to person before they can be sucked into the dark outer ring representing the forces of The Market. Your cursor, shaped like the Creative Commons logo, pushes the ideas around with a sort of reverse-magnetic repulsion field (a clever alternative to the typical shooting, eating or jumping-on-top-of-and-smooshing actions of many other 2‑D games). People who absorb free, round ideas stay green and happy, while those who only consume square market-produced ones become grey and inverted. The game never really ends: you can only do better or worse, suggesting by analogy that the fight for free culture will be an ongoing struggle without end.

    [via]

    29. September 2008 1
  • : Küchenradio: Michelle Thorne über Creative Commons
    Küchenradio: Michelle Thorne über Creative Commons

    Michelle Thorne von Creative Commons International war zu Gast im Küchenradio und hat dort rund um das Leben der alternativen Lizenzen berichtet: KR_179 – Creative Commons.

    Hier ist die MP3.

    24. September 2008
  • : Stefan Kluge über Creative Commons
    Stefan Kluge über Creative Commons

    Bernhard von der Digitalen Allmend Schweiz unterhält sich mit Stefan Kluge vom VEB Film Leipzig über Creative Commons und den neuen Film „Die letzte Droge“, der im Dezember erscheinen soll.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    Mehr Hintergrund gibt es im Netzpolitik-Podcast 052: Das Open-Source Film-Netlabel VEB Film Leipzig.

    23. September 2008 1
  • : Nivel Del Mar – Sounds for Soulsurfers
    Nivel Del Mar – Sounds for Soulsurfers

    Das Phlow-Magazine ist heute ein Jahr alt geworden und veröffentlicht zum Geburtstag die fünfte Compilation mit freier Musik: Nivel Del Mar – Sounds for Soulsurfers.

    22. September 2008
  • : digital ping pong – the netaudio experience
    digital ping pong – the netaudio experience

    In kommenden Freitag Nacht findet im RAW-Tempel in Berlin die Party „digital ping pong – the netaudio experience“ statt.

    Am 19.09. ist es mal wieder Zeit für eine Netaudio Party. Seit Jahren hat die Freie Musik- und Netlabel-Szene ihre Heimat im RAW gefunden. Nach dem Netaudio-Festival im vergangenen Jahr erwartet Euch auch diesmal wieder elektronische Tanzmusik vom Allerfeinsten. Außerdem bringen unsere Freunde aus London ihr Netaudio Ping Pong-Spiel mit, ein interaktives und äußerst lustiges Musikspiel, bei dem statt Tischtenniskellen Controller bedient werden… Bringt Spiellaune mit – und lasst Euch überraschen! Die Party markiert einerseits den Studienabschluss der Veranstalterin und soll Lust machen auf die kommenden Netaudio-Festivals in London im Oktober sowie in Berlin im Herbst 2009.

    Netaudio Pingpong funktioniert ähnlich dem Rundlauf-Spiel beim Tischtennis, bei dem allerdings statt Tischtennisschläger Controller vergleichbar mit einer Spielkonsole bedient werden. Diese steuern ein damit verbundenes Audioprogramm auf einem Rechner. Ziel ist es, dass die am Spiel Beteiligten Beats & Sounds „zusammenbauen“ und jeweils 4 Takte halten, bevor der nächste Spieler übernimmt. Zum Schluss bleibt derjenige Spieler übrig, der am geschicktesten die Musik zu steuern und zu gestalten vermag.

    Start ist 22 Uhr, Eintritt kostet 4 Euro und es gibt ein gutes Line-Up bis in den kommenden Mittag (RAW tempel Franz-Stenzer-Halle).

    15. September 2008
  • : Discussion Paper: Creative Commons als transnationale Organisation
    Discussion Paper: Creative Commons als transnationale Organisation

    Ein spannendes „Discussion Paper“ haben Leonhard Dobusch und Sigrid Quack vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln über „Epistemic Communities and Social Movements: Transnational Dynamics in the Case of Creative Commons“ erstellt, was jetzt online verfügbar ist. Konkret geht es um Creative Commons als transnationale Organisation und ich wurde dafür mal vor einiger Zeit als Experte interviewt.

    Obwohl die Existenz transnationaler Gemeinschaften in der Globalisierungsforschung immer mehr anerkannt wird, bleibt deren Einfluss auf globale Steuerung und Regulierung immer noch größtenteils im Dunkeln. Studien über die Rolle transnationaler Gemeinschaften im Bereich internationaler Regulierung konzentrieren sich meist auf spezifische Typen, wie epistemische Gemeinschaften, soziale Bewegungen oder politische Netzwerke, und beschränken deren Effekte auf Agenda-Setting oder Framing von Themen. In diesem Papier wählen wir eine breitere Perspektive. Wir untersuchen regulatorische Effekte, die entstehen, wenn verschiedene Typen von transnationalen Gemeinschaften mit einem gemeinsamen Ziel gleichzeitig sämtliche Phasen des Regulierungsprozesses durchlaufen. Der empirische Teil des Papiers konzentriert sich auf transnationale Regulierung im Bereich des Urheberrechts. Konkret untersuchen wir transnationale Gemeinschaften, die Beschränkungen des vorherrschenden Urheberrechtsregimes angesichts neuer Informationstechnologie zu überwinden suchen. Auf Basis einer Längsschnittstudie zeigen wir, wie eine epistemische Gemeinschaft und eine soziale Bewegung rund um die gemeinnützige Organisation „Creative Commons“ interagieren und so unvorhergesehenen Schwung in ihrem Regulierungsprojekt auslösen. Diese Dynamik erzeugte funktionale ebenso wie verborgene Effekte. Während das schnelle Wachstum der sozialen Bewegung die erfolgreiche Diffusion von den privaten Lizenzen von Creative Commons – vorbei an klassischen Regulierern und politischen Akteuren – unter Erzeugern von digitalen intellektuellen Gütern ermöglichte, bedrohte es Ziele und interne Entscheidungsstrukturen von Creative Commons selbst. Wie sich das Zusammenwirken von epistemischer Gemeinschaft und sozialer Bewegung nach der Teilung von Creative Commons in zwei getrennte, aber immer noch miteinander verknüpfte Organisationen weiterentwickelt, wird erst die Zukunft zeigen.

    Grob geht es in dem Papier um die Entstehung von Creative Commons als transnationale Organisation im Spannungsfeld zwischen eher engen, fachlich Community von Juristen und der eher breiten, sozialen Bewegung rund um Freie Kultur und Freies Wissen, sowie dessen Verbreitung.

    Hier ist das PDF dazu.

    15. September 2008 2
  • : Ars Electronica: Eine neue Ökonomie?
    Ars Electronica: Eine neue Ökonomie?

    Gastbeitrag von Wolf Lindstrot für netzpolitik.org:

    Fast 30 Jahre alt und immer noch rebellisch? Zumindest mutet das Motto der diesjährigen Ars Electronica, die am Dienstag zu Ende gegangen ist, recht radikal an: „A New Cultural Economy – Wenn Eigentum an seine Grenzen stößt“. Auf dem Cover des Festival-Programms tobt die Schlacht: Ein Dollar-Pacman-Monster frisst Copyright-Symbole, dabei hagelt es Bomben an Piraten-Fallschirmen – all dies unter den wachsamen Kamera-Augen eines Urheberrechtsparagrafen. Wenn dann noch mit Joichi Ito der Geschäftsführer von „Creative Commons“ das zweitägigen Themensymposium kuratiert, dann sollte den VertreterInnen der alten Ordnung wohl Angst und Bange werden. Zur Eröffnung der Konferenz am Freitag jedoch eher beschwichtigende Töne von Ito – gegen simple binäre Frontstellungen zwischen Urheberrechts-InhaberInnen und PiratInnen, für genaues Hinsehen: Was passiert zwischen Mainstream-Medien und BloggerInnen? Wie nutzen Leute die bestehenden Gesetze, um ihre Vorstellungen von einer Ökonomie des Teilens umzusetzen?

    Der Widerspruch, der zum Thema aller Vorträge des Symposiums wird, formulieren die Macher der Ars Electronica folgendermaßen: Die „junge Generation“ will nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern partizipieren, sich selbst ausdrücken, Vorgefundenes remixen und die Ergebnisse mit anderen teilen. Und die kritische Masse ist erreicht: Produktion und Vertrieb von kulturellen und wissenschaftlichen Erzeugnissen sind durch die Entwicklung der Technik und der Vernetzung so einfach geworden, dass die alte Spaltung in wenige professionelle Medien- und Kultur- ArbeiterInnen einerseits und die große, konsumierende Masse andererseits aufgehoben ist. Wir leben in einer Wissensgesellschaft, die eine Ökonomie des Teilens braucht, um des kulturellen, wissenschaftlichen und ökonomischen Fortschritts willens. Deshalb müssen, nachdem die Praxis im Internet Fakten geschaffen hat, endlich Wirtschaft, Politik und Gesetzgebung angepasst werden. Die Diskussion darüber will die Ars Electronica jedoch nicht den JuristInnen, ManagerInnen und PolitikerInnen überlassen. Gefragt sind andere ExpertInnen, nämlich „wir“: die Internet-NutzerInnen, BloggerInnen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und AktivistInnen für freie Software und freie Kultur.

    So weit so gut, nahm man von der Ars Electronica 2008 jedoch auch Antworten auf die aufgeworfenen Fragen mit nach Hause? Harvard-Professor Yochai Benkler definiert den neuen Produktionsmodus als „Commons-Based Peer Production“. Für ihn leben wir in einer „Netzwerk-Informationsgesellschaft“, in der gemeinsames Handeln und freier Austausch vom Rand ins Zentrum der Wertschöpfung verlagert wurden. Benklers Ziel ist eine partizipatorischere Kultur, die zwar nicht unbedingt zur absoluten demokratischen Utopie führen muss, aber die Gesellschaft zumindest demokratischer machen könnte. Die klassischen Unternehmen werden nicht verschwinden, müssen sich aber verändern, von geschlossenen zu durchlässigeren Systemen. Das schließt eine stärkere Einbeziehung der KundInnen ein, betrifft aber auch die internen Strukturen, die hin zu flacheren Hierarchien, mehr kollektivem Arbeiten im Team und mehr Freiheiten und Autonomie für die Angestellten verändert werden müssen.

    Markus Wissen vom Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung wendete ein, dass von einer neuen, kollektiven Produktionsweise nicht die Rede sein kann, da Kooperation schon immer dem Kapitalismus inhärent war. Neu ist hingegen, dass im Internet auch der Prozess der Aneignung der produzierten Güter kollektiv geworden ist, ob nun auf legalem Wege durch Nutzung freie Lizenzen oder illegal durch Software‑, Musik- und andere Piraterie. Das Augenmerk ist also nicht auf die Produktionsformen im Internet, sondern auf die neuen Aneignungsformen zu legen. Zurück zur Wirtschaft: Auch für Gerd Leonhard ist die Zeit vorbei, in der mit der vollständigen Kontrolle über mediale Produkte und insbesondere dem exklusiven Recht, Kopien zu erstellen, Geld verdient werden konnte. Da „frei“ aber nicht bedeuten soll, dass die ErschafferInnen von Musik oder Filmen leer ausgehen, schlägt er Lizenzen vor, die einen offenen Zugang zu Kultur ermöglichen. Die Neuerung soll darin bestehen, die Lizenzen nicht mehr an einzelne KundInnen sondern an die Netzwerke zu vergeben. Wer also die Infrastruktur bereitstellt, über die die NutzerInnen an die Medieninhalte gelangen, soll an die ProduzentInnen der Inhalte zahlen. Leonhard sieht hier verschiedene mögliche Varianten: Die Infrastruktur-BetreiberInnen schlagen die Lizenzkosten auf die Nutzungspreise drauf, die Lizenzkosten werden durch Steuern abgedeckt, oder das Ganze wird durch Werbung finanziert. Problematisch wird bei diesem Modell das Messen der tatsächlichen Popularität von Inhalten – deren Kenntnis ist Voraussetzung, um die ErstellerInnen proportional zur Nutzung ihrer Erzeugnisse entlohnen zu können. Leonhard gibt zu, dass hier Datenschutz-Fragen relevant werden könnten.

    In mehreren Beiträgen zum Symposium wurde hervorgehoben, dass die Wirtschaft, insbesondere in Form der großen Unternehmen, die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt habe und beispielsweise durch das Beharren auf ein veraltetes Urheberrecht dabei sei, Chancen zu verpassen. Nicht ganz klar wurde, ob man wirklich der Meinung ist, dass die Wirtschaft zu vernagelt ist, um Profitchancen zu erkennen, und deshalb Beratung von Seiten der Ars Electronica benötigt. Oder wird hier nur das angestrebte Ziel der „Sharing Economy“ samt freier Software und freier Kultur in eine Sprache gepackt, die es den EntscheidungsträgerInnen in Wirtschaft und Politik schmackhaft machen soll? Bei der „Mission Future“-Konferenz, die ebenfalls im Rahmen der Ars Electronica stattfand, wurde diese Frage schon im Titel beantwortet: „Initiative to create tomorrow’s economy“. Hier ging es tatsächlich um eine Selbstverständigung der Wirtschaft darüber, wie mit den neuen Gegebenheiten im Internet umzugehen ist. Anwesend waren Vertreter großer Unternehmen (Vodafone, Redhat), noch kleiner Startups (SellaBand) und groß gewordener Startups (Xing). Der Tenor ging hier zumeist in die gleiche Richtung: Geld ist zukünftig in erster Linie mit der Infrastruktur zu verdienen, nicht mit den Inhalten selbst. Eine Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Eigentums hat jedoch auch ein Unternehmen wie Sellaband nicht, das versucht, die Bereitstellung einer Online-Infrastruktur neuen Typs mit der klassischen Rolle einer Plattenfirma zu verbinden.

    Symposiums-Redner Michael Tiemann, der bereits 1989 mit Cygnus Solutions das erste Unternehmen gründete, das Geld mit freier Software verdiente, will der Krise der Musikindustrie anderes begegnen: Inspiriert durch die Slow Food-Bewegung möchte er die Produktion von „guter, sauberer und fairer“ Musik unterstützen. Seine Mittel dazu: die Verwendung von Creative Commons-Lizenzen und der Bau eines neuen Aufnahmestudios. Auf dem „A New Cultural Economy“-Symposium gestattete man sich aber auch Philosophischeres: Thomas Macho und Volker Grassmuck hoben in ihren Betrachtungen der Begriffsgeschichten von „Eigentum“ und „Diebstahl“ darauf ab, dass Diebstahl, Piraterie und Plagiarismus essenziell sowohl für jeden kreativen Prozess als auch für den ökonomischen Fortschritt sind. Von Roland Barthes stammt im literarischen Kontext beispielsweise die Aussage, dass das Begehren des Autors zu schreiben seinen Ausgangspunkt immer im Lesen hat, dass jedes Schreiben also mit einer Nachahmung, einem Plagiat beginnt. Auch verwiesen wurde auf die verdrängte Geschichte der massiven und systematischen Verletzung von ausländischen Urheberrechten durch die Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert, die die Basis für den späteren Aufstieg zur ökonomischen Weltmacht legte. Ein weiteres interessantes Beispiel sind die Ursprünge der florierenden nigerianischen Filmindustrie („Nollywood“, weltweit drittstärkste hinter Hollywood und Bollywood) in dem nigerianischen Handel der 70er und 80er Jahre mit Raubkopien ausländischer Produktionen auf VHS-Kassetten.

    Markus Wissen hegte bezüglich des Mottos der Ars Electronica begründete Zweifel: Global betrachtet kann keine Rede davon sein, dass geistiges Eigentum an seine Grenzen stößt. Im Bereich der Biotechnologie kommt es seit einiger Zeit vielmehr zu einer massiven Ausweitung von geistigen Eigentumsrechten, wenn nämlich Firmen Patente auf Lebensformen, beispielsweise in Form von Saatgut, erlangen. Kollektive Praktiken der Wissensproduktion, z.B. der Saatgut-Tausch, erleben nicht wie im Medien- und IT-Bereich einen Aufschwung, sondern werden eingeschränkt oder ganz verhindert. Wenn in diesem Bereich überhaupt die Rede davon sein kann, dass Eigentum an eine Grenze stößt, dann sind das Grenzen, die durch den aktiven Widerstand der Leidtragenden dieser Entwicklung gesetzt werden. Solcher Widerstand spielt sich auf juristischer, politischer oder auch alltagspraktischer Ebene ab. Nebenbei sei bemerkt, dass im biotechnologischen Bereich die Rollen vertauscht sind: Hier bewaffnen sich die „Piraten“ mit Patenten, anstatt diese zu brechen – mit dem Begriff „Biopiraterie“ wird die Nutzung des Rechts auf „geistiges Eigentum“ (z.B. durch Patente) zur Privatisierung und Aneignung von Lebensformen sowie des Wissens um ihre Nutzung kritisiert.

    Mehrere AutorInnen des Buches „Freie Netze, freies Wissen“ stellten ihr Projekt „Wissensraum Linz“ vor, das für die Umsetzung von Themen wie Freie Software, Open Courseware und Freie Funknetze auf lokaler Ebene eintritt. Ein offenes WLAN und frei verfügbarer Webspace für alle werden dabei als BürgerInnenrecht und Teil der von der öffentlichen Hand bereitzustellenden Grundversorgung eingefordert. Generell wünschen sich die AktivistInnen eine veränderte Rolle des Staates, die weniger kontrollierenden und sanktionierenden als vielmehr unterstützenden und aktivierenden Charakter haben soll. Yochai Benkler wies in der Diskussion darauf hin, dass die Grenzen zwischen dem verschwimmen, was politisch klassischerweise „rechts“ und „links“ war, wenn sich der libertäre, staatskritische Hacker-Ethos und Creative Commons-Ansatz, in Benklers US-amerikanischem Koordinatensystem eher rechts verortet, mit linken Forderungen an den Staat nach Bereitstellung von Infrastruktur für die Netzgesellschaft mischt. Auch wenn man dies im europäischen Kontext vermutlich anders formulieren würde, so ist die Frage berechtigt, ob sich das Selbstbewusstsein, mit dem die Internetgemeinde auf erfolgreiche Graßwurzel-Projekte wie Wikipedia, Freie Software und Peer2Peer-Tauschbörsen blicken kann, mit den diskutierten Forderungen an Staat und Wirtschaft verträgt.

    In der Diskussion wies die im Publikum anwesende österreichische Grünen-Abgeordnete im Europaparlament Eva Lichtenberger jedenfalls darauf hin, dass das politische System weit zurück gefallen ist hinter die Realitäten im Internet und die Wunsch-Vorstellungen der AktivistInnen: Im Europaparlament stellen die BefürworterInnen der Sharing Economy eine kleine Minderheit dar. Und die konkreten legislativen Entwicklungen in den Mitgliedsstaaten der EU gehen eher in die entgegengesetzte Richtung. Lichtenberger führt dies auf ein Generationenproblem zurück: Die EntscheidungsträgerInnen seien zu alt, um die technologische und gesellschaftliche Entwicklung erfassen zu können. Sie formulierte ihren Einwurf als einen „Hilferuf“ an die Anwesenden, die sie aufforderte, sich bei ihren EuropaparlamentarierInnen für eine andere Politik einzusetzen.

    Blogger und Unternehmer Isaac Mao beleuchtete den „Sharism“ aus chinesischer Perspektive. Er sieht drei fundamentale Voraussetzungen für den Übergang zu einer Ökonomie des freien Austauschs in Kultur und Medien, die immer wieder Gefahr geraten und geschützt werden müssen: technologisch den freien Zugang zu den Netzwerken, politisch das Recht auf freie Rede und kulturell die Befähigung zu freiem Denken. Für die Zukunft Chinas ist er jedoch optimistisch: Die „Great Chinese Firewall“ sei an vielen Stellen löchrig und werde irgendwann überwunden werden – „Wenn alle ’sharen’, wird Zensur sinnlos!“. Ein konkretes Projekt zur Förderung von freier Rede und freiem Denken stellte Georgia Popplewell von Global Voices vor: Unzählige ehrenamtliche RedakteurInnen und ÜbersetzerInnen versuchen, die lesenswerten und glaubwürdigen Beiträge aus der globalen Blogosphäre zu fischen und über Sprachbarrieren hinweg zu verbreiten. Audio-Aufnahmen der Beiträge des Ars Electronica-Symposiums und andere Podcasts stehen übrigens auf der Webseite des Festivals als mp3s zum Download bereit.

    Drumherum tobte wieder mal die Kunst durch Linz: Yann Marussich schwitzte blau, Ö1 verschenkte 1GB-Sticks mit frei lizenzierten Daten aus dem Internet, Studierende der Universität Tokio sowie slowenische KünstlerInnen bestückten Ausstellungen mit ihren Werken, und bei der „Linzer Klangwolke“ wurden die Donau, ihre Ufer und nahe liegende Gebäude zur Bühne für eine mal nachdenkliche mal bombastische Erzählung eines Lebenslaufs in der bürgerlichen Gesellschaft.

    11. September 2008 5
  • : Ars Electronica – Live-Stream: A New Cultural Economy
    Ars Electronica – Live-Stream: A New Cultural Economy

    Auf der Ars Electronica in Linz findet heute und morgen das Symposium „A New Cultural Economy“ statt. Es gibt einen Live-Stream der spannenden Redebeiträge.

    5. September 2008 1
  • : Heute: Creative Commons Party in Siegen
    Heute: Creative Commons Party in Siegen

    Heute Abend findet im 7inch in Siegen (Alte Poststraße 26, in der Oberstadt) die erste Creative Commons-Party statt. Der Kölner Netlabelaktivist psyCodEd wird einen deepdubambientminimalgrooveelectronics-livemix bieten. Die gespielte Musik kann direkt und kostenlos auf mitgebrachte USB-Sticks kopiert werden. Wer nicht zur Party kommt, kann sich hier live reinschalten. Dieser Streaming-Server wurde eigens für die Creative Commons-Party aufgesetzt. Nach der Party wird es dort einen Mitschnitt des gesamten Sets von psyCodEd geben.

    Freut mich, dass es jetzt auch ausserhalb von Berlin in anderen Städten CC-Parties gibt.

    5. September 2008 4
  • : Creative Commons Statistiken
    Creative Commons Statistiken

    Wieviele Creative Commons lizenzierte Werke gibt es eigentlich? Das ist schwierig herauszufinden. Trotzdem wird jetzt wieder regelmässig der Versuch gestartet, mittels Technologie Zahlen zu ermitteln. Dies geht z.B., indem man die Backlinks auf die einzelnen Lizenzen bei Suchmaschinen ermittelt und zusammen addiert. Das ist zwar eine ungenaue Methode, weil Suchmaschinen längst nicht alles ermitteln, aber besser als nichts. Zumindest sind Trends erkennbar, wie eine aktuelle Grafik zeigt:

    Demnach sind aktuell 130 Millionen CC-lizenzierte Werke ermittelt worden.

    Mehr zum Hintergrund und der Methode findet sich im CC-Wiki.

    25. August 2008 3
  • : Britische Regierung nutzt Creative Commons
    Britische Regierung nutzt Creative Commons

    Die britische Regierung nutzt Creative Commons lizenzierte Werke, beachtet aber die Bedingungen nicht. Über die neue Webseite des Premierministers hatte ich die Tage berichtet. Dort wird ein WordPress verwendet und beim Theme hat man sich im Netz bedient. Soweit, so gut. Das Theme steht unter der Creative Commons Namensnennung 3.0 Lizenz und lässt selbst eine kommerzielle Verwendung und eine Weiterbearbeitung zu. Man hat sich auch die Mühe gemacht, das Theme an die eigenen Anforderungen anzupassen. Allerdings hat man dabei alle Verweise auf den Urheber rausgenommen und erfüllt nicht mehr die Bedingung der Lizenz. Dieses Vorgehen nennt man Copyright-Verletzung.

    Aktuell wird ja in Grossbritanien diskutiert, bei Copyright-Verletzungen viel höhere Geldstrafen durchzusetzen. Mal schauen, wie Downingstreet10 jetzt darauf reagiert und das Problem löst.

    Mehr gibts bei Torrentfreak: British Government Caught Pirating On Prime Minister’s Website.

    20. August 2008 1
  • : ccNewsletter #8 – Culture Commons
    ccNewsletter #8 – Culture Commons

    Der „ccNewsletter #8“ beschäftigt sich Schwerpunktmässig mit den „Culture Commons“. Das PDf-Magazin kann hier heruntergeladen werden.

    20. August 2008
  • : Release im Dezember: Die letzte Droge
    Release im Dezember: Die letzte Droge

    Der Release des aktuellen Filmprojekts vom Open-Source-Netlabel VEBFilm Leipzig ist jetzt offiziell für den Dezember angekündigt. „Die letzte Droge“ wird dabei unter der Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen – Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. Diese Lizenz lässt auch eine kommerzielle Verwendung zu. Stefan Kluge von VEBFilm Leipzig erklärt in einem Papier, warum sie das machen.

    Mehr Hintergrund gibt es im Netzpolitik-Podcast 052: Das Open-Source Film-Netlabel VEB Film Leipzig.

    18. August 2008 5