Wissen

OpenStreetMap-Geschichte

Die Geofabrik liefert als Zeitraffer die OpenStreetMap-Geschichte in Deutschland. Konkret kann man bestaunen, wie innerhalb von wenigen Jahren das freie Kartenmaterial in Deutschland gewachsen ist.


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Und dabei kann ich auch noch auf das Buch „OpenStreetMap – Die freie Weltkarte nutzen und mitgestalten“ von Frederik Ramm und Jochen Topf verweisen, was bei Lehmanns Media erschienen ist und für 29,95 EUR zu haben ist. Da steht fast alles drin, was man rund um das Projekt wissen will.

Auf der Webseite von Jochen Topf kann man das Kartenmaterial auch mit gewöhnlich genutztem Material wie Google-Maps vergleichen und schauen, wie gut die eigene Region schon abgebildet ist.

Was mich noch interessiert. Bei Robert Basic berichtet jemand, dass die CC-BY-SA Lizenz nicht passend für OpenStreetMap sein soll und man sich über Alternativen Gedanken macht. Hat da jemand mehr Informationen über den Stand der Debatte und welche Alternativ-Lizenzen im Spiel sind?

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6 Kommentare
  1. BY-SA ist definitiv nicht der Weg für eine Datensammlung mit sehr kleinteiligen Beiträgen einer strukturierten Datenbank. Soll man 5000 Pseudonyme unter die Karte einer ganzen Stadt klemmen?

  2. Das OpenStreetMap-Projekt arbeitet derzeit wohl an einer eigenen Lizenz extra für Geodaten. Es gibt derzeit wohl einfach noch keine Lizenz, die wirklich für Geodaten geeignet ist. (Außer natürlich Public Domain)

    Problematisch ist natürlich, dass man bei Lizenzwechsel wohl große Gebiete neu kartografieren müsste, weil die alten Urheber dem Lizenzwechsel nicht zustimmen. Wenn man allerdings das exponentielle Wachstum von OpenStreetMap bedenkt, sollte das kein allzu großes Problem darstellen. Und die Lizenz muss auf kurz oder lang gewechselt werden, da man zur Zeit streng genommen selbst wenn man auf nem Flyer nur einen kleinen Kartenausschnitt aus OpenStreetMap benutzt, man die hunderten Contributor nennen muss. Also besser so früh wie möglich wechseln.

  3. Die letzte halb-offizielle Stellungnahme findet sich unter http://www.opengeodata.org/?p=262 und ist vermutlich immer noch Stand der Diskussion (diese Dinge dauern ja für gewöhnlich etwas länger).

    Interessant wird das vor allem, wenn man versuchen muss, alle Beiträge, die bisher die OSM-Daten ausmachen, durch Zustimmung der Urheber auf eine neue Lizenz zu heben. Das wird ein Spaß. :)

  4. Ein Hamburger OSMler hat mir erzählt, dass eine Londoner Kanzlei denen gerade eine passendere Lizenz zurecht schneidert. Die Anwälte sollen mit Creative Commons zusammen arbeiten. (Keine Gewähr für die Richtigkeit der Info.)

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