Aus der Reihe

  • : Gesucht: Tolles neues Notebook
    Gesucht: Tolles neues Notebook

    Seit einiger Zeit suche ich nach einem neuen Notebook, da mein Aktuelles langsam den Geist aufgibt. Aber die Suche ist gar nicht so einfach. Dabei denke ich, dass meine Suchkriterien nicht aussergwöhnlich sind: Im Optimalfall sollte das Notebook klein, leicht und mit hoher Auflösung ausgestattet sein. Die Hardware sollte sich auch zum Filme schneiden eignen und der Akku ausreichend lange halten. Natürlich muss das Teil vollkommen Linux-Kompatiblität sein. Und bezahlbar. 2000 Euro oder mehr ist etwas zuviel.

    Der EEE-PC fällt schonmal raus. Zwar nettes Teil, aber nichts zum Filme schneiden und das Notebook sollte sich auch als Desktop-Ersatz eignen. Das Lenovo X300 wäre perfekt, aber 2300 Euro sind echt zuviel. Ein 12″ Notebook mit 1024er Auflösung ist auch nichts für mich, etwas mehr Platz auf dem Bildschirm sollte es schon sein. In der 13,3″ Kategorie gibts was von Dell, aber hat jemand schonmal gute Erfahrungen mit Dell und speziell mit dem aktuellen 13,3″-Notebook gesammelt? Wunder mich, dass es sonst eigentlich nur 14″ oder 15″-Geräte gibt. Sowas schleppe ich seit Jahren mit mir herum und langsam hab ich keine Lust mehr darauf. Zu gross und und zu schwer. Da ist schonmal der Grossteil des Rucksacks nur mit dem Notebook gefüllt. Mehr als zwei Kilo sollte es daher nicht haben. Sonst kann ich mir auch ein 14″ Lenovo kaufen. Was eigentlich schon zu gross und zu schwer ist, hätte gerne was kleineres. Und ich weiss, dass es Apple gibt. Mein nächstes Notebook muss aber nicht ein Apple sein.

    Würde mich über Tipps freuen.

    Update: Danke für die vielen Hinweise. Da freuen sich mittlerweile einige mit, die vor ähnlichen Problemen stehen, ein geeignetes Notebook zu finden. Bei mir ist momentan das Lenovo x60t der Favorit. 12″ mit 1400er Auflösung, langem Akku und ausreichend Power. Und bei ebay recht günstig zu finden. Allerdings weiss ich nicht nicht so recht, ob (K)Ubuntu mit den Tablettfunktionen gut umgehen kann. Hat da jemand Erfahrung mit gesammelt?

    24. April 2008 42
  • : RSS-Feed spinnt
    RSS-Feed spinnt

    Bevor ich noch mehr Leserpost dazu erhalte: Irgendwas stimmt mit dem RSS-Feed von diesem Blog seit dem Update auf WordPress 2.5 nicht. Mein Liferea-Reader macht keine Probleme, aber ich merke es oft, wenn ich direkte Links anklicke und mein Firefox irgendwelche anderen Sachen anzeigt. Wir suchen noch das Problem.

    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen und weiss, woran es liegen könnte?

    18. April 2008 14
  • : South Park: Das Internet ist kaputt
    South Park: Das Internet ist kaputt

    Southpark-Folgen kann man sich mittlerweile im Netz anschauen. Die aktuelle Folge 06 aus der 12. Staffel ist empfehlenswert: Was passiert, wenn das Internet kaputt ist? Die gesellschaftlichen Konflikte werden sehr nett beschrieben. Nervig ist einzig allein die mehrfach auftretende kurze Auto-Werbung zwischendrin. Wa sbleibt: Das beworbene Auto kauf ich sicher nicht. Werbefreie Alternativen gibts bei PirateBay und anderswo.

    18. April 2008 19
  • : Letztes Mal Polylux
    Letztes Mal Polylux

    Ein letztes Mal meldet sich das Kommando Tito von Hardenberg mit einer Pressemitteilung zu Wort, bevor es sich dann heute Abend nach der Polylux-Sendung auflösen wird: Fragwürdige Recherchemethoden waren Ausgangspunkt der Polylux-Aktion.

    „Sinn und Zweck der Aktion war es, am Beispiel Polylux auf fragwürdige Recherchemethoden in der Medienlandschaft hinzuweisen.“ Eine einfache Google-Suche hat ergeben: Polylux sucht oft mittels Anfragen in Internetforen nach Protagonisten für Beiträge. Egal ob Speed-User, Sektenaussteiger, überforderte Studenten oder Menschen ohne Beziehungserfahrung – stets kommt das „Frischfleisch“ für die nächste Sendung aus der „lieben Community“ im Internet. Ob es es sich bei dieser Art der Protagonnisten-Akquise überhaupt um Recherche handelt, ist fraglich.

    „Die Methode, mit einer offenen Anfrage in Web-Communities nach Protagonisten zu suchen“ so Ingrid Hüpenbecker weiter, „birgt die Gefahr, schnell an falsche Gesprächspartner zu geraten. Eine qualitative Recherche nutzt persönliche Kontakte im jeweiligen Umfeld, um an glaubwürdige Interviewpartner zu gelangen, und bietet nicht jedem, der gerade will, die Möglichkeit, irgendetwas in eine Kamera zu sprechen.“
    Ingrid Hüpenbecker erklärt: „Das Kommando Tito von Hardenberg löst sich hiermit feierlich auf und freut sich bald andere Medienguerilleros im Fernsehen wegzappen zu dürfen. Wir wünschen Polylux für die Zukunft alles Gute. Bleiben Sie stark.“

    Auf der Seite finden sich eine Vielzahl von Beispielen. Aber es ist nicht nur Polylux. Man kann einfach mal nach vielen Sendungen suchen, die ein ähnliches Schema verfolgen wie Polylux und man findet bei vielen Stichproben ähnliche Beispiele.

    17. April 2008 4
  • : Gravenreuth rechtskräftig zu elf Monaten auf Bewährung verurteilt
    Gravenreuth rechtskräftig zu elf Monaten auf Bewährung verurteilt

    Heise berichtet: Gravenreuth rechtskräftig zu elf Monaten auf Bewährung verurteilt

    Die Rechtskunst und die Mathematik gehen manchmal verschiedene Wege: So kam es, dass bei dem bekannten Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth heute zwei wegen Untreue ausgesprochene Bewährungsstrafen von sechs und sieben Monaten zu elf Monaten zusammengefasst wurden (Az. 26 Ns 241 Js 203139/05). Anlass der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht München I war eine erstinstanzliche Verurteilung aus dem Jahre 2006 zu neun Monaten Haft auf Bewährung. […] Auf das in der ersten Instanz gefällte Strafmaß wirkte sich aus, dass Gravenreuth dem Gericht zufolge „einschlägig vorbelastet“ war und „keinerlei Schuldeinsicht“ zeigte. Daneben fiel auch eine Vorstrafe wegen Urkundenfälschung in 60 Fällen ins Gewicht.

    16. April 2008 6
  • : Wie Unternehmen Umweltschutzorganisationen ausspionierten
    Wie Unternehmen Umweltschutzorganisationen ausspionierten

    Spannender Artikel bei Motherjones, wie Unternehmen zumindest in den 90er Jahren Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace ausspioniert haben: Exclusive: Cops and Former Secret Service Agents Ran Black Ops on Green Groups.

    A private security company organized and managed by former Secret Service officers spied on Greenpeace and other environmental organizations from the late 1990s through at least 2000, pilfering documents from trash bins, attempting to plant undercover operatives within groups, casing offices, collecting phone records of activists, and penetrating confidential meetings. According to company documents provided to Mother Jones by a former investor in the firm, this security outfit collected confidential internal records—donor lists, detailed financial statements, the Social Security numbers of staff members, strategy memos—from these organizations and produced intelligence reports for public relations firms and major corporations involved in environmental controversies.

    Liest sich teilweise wie ein Thriller, wenn es um Einbrüche in Greenpeace-Büros oder dem durchsuchen von Mülltonnen geht. Oder gleich an NGO-Vernetzungstreffen teilgenommen wird, wo über Kampagnenstrategien diskutiert wurde und daraus Berichte an Firmenkunden weitergegeben wurden. Immer wieder taucht die PR-Firma Ketchum auf.

    Nennt man das jetzt Greenwatching?

    15. April 2008
  • : Spam-Attacke
    Spam-Attacke

    Gestern wurde eine meiner Mailadressen dazu verwendet, an andere Menschen Spam zu versenden. In der Regel passiert dies dadurch, dass fremde Rechner z.B. durch einen Virus/Trojaner übernommen werden und wahllos alle Mailadressen in einem Addressbuch zum Umgehen von Blacklisten verwendet werden. (Beliebt ist ja die Kombination Windows / Outlook wegen ihrer Scheunentore) Mir fiel es auf, weil innerhalb einer Stunde hunderte an „failure notices“ an diese Mailadresse versendet wurden. Anscheinend sind davon einige aus dem Blog-Umfeld betroffen, wie man bei Twitter feststellen konnte. Eine erste Welle gab es gestern Nachmittag. Heute morgen klagten weitere über plötzliche Spamwellen. Da bei einer Person nur die übliche Mailadresse für Blog-Kommentare verwendet wurde, drängt sich der Verdacht auf, dass vielleicht ein Blog gehackt wurde und die Mailadressen zum Spammen verwendet wurde. Nur welches? Bei mir ist die Spam-Welle zum Glück wieder vorbei und es wurde nur eine eher unwichtige Mailadresse verwendet. Trotzdem nervig.

    15. April 2008 13
  • : Chinesen stürmen tagesschau.de
    Chinesen stürmen tagesschau.de

    Wir brauchen wohl auch mal ein Umfrage-Plugin zur Generierung neuer Zielgruppen und Clicks: Chinesische Webseiten rufen zur Manipulation auf.

    Im Kampf um die Meinungshoheit hat China auch deutsche Medien entdeckt. Mehr als 7600 Webseiten aus der Volksrepublik riefen dazu auf, bei einer tagesschau.de-Umfrage zum olympischen Fackellauf abzustimmen. Viele Chinesen versuchten das, obwohl die Umfrage längst geschlossen ist.[…]
    Dass die Umfrage bereits beendet ist und man nicht mehr abstimmen kann, wurde nicht übersetzt. Nach wie vor versuchen anscheinend viele Chinesen, das Ergebnis der Umfrage zu beeinflussen. Die Redaktion von tagesschau.de wundert sich bereits seit Tagen über die außergewöhnlich hohen Klickzahlen der Umfrage, obwohl diese bereits längst geschlossen wurde. Zeitweise wurde die archivierte Seite viermal häufiger aufgerufen als die Startseite von tagesschau.de.

    Mal schauen, wann Sueddeutsche.de und andere Portale ähnliche Umfragen starten.

    [Danke an Torsten]

    14. April 2008 6
  • : TV hacken: Spass mit Polylux
    TV hacken: Spass mit Polylux

    Aus dem Umfeld der Hedonistischen Internationalen wurde ausprobiert, wie man mit Medien etwas rumspielen kann. Ein fingierter Interviewpartner zum Thema „Alltagsdroge Speed“ wurde inklusive des Themas bei der ARD-Sendung Polylux platziert. Überraschenderweise klappte das alles problemlos, wie das „Kommando Tito von Hardenberg“ mitteilte:

    Der dort gezeigte Speed-User „Tim“ ist eine Erfindung des Kommandos. Er mag in Wirklichkeit gar kein Speed und macht auch keine „Speed-Diät“. Die Sprecherin des Kommandos, Ingrid Hüpenbecker, erklärt: „Wir haben die plumpe Internetrecherche von Polylux zum Anlass genommen, die Legende des Speed-Patienten „Tim“ zu erfinden und zum Drehtermin ein kleines Schauspiel vorzuführen. Erschreckend, wie einfach es ist, selbst gewählte Inhalte in Massenmedien zu platzieren und so gesellschaftliche Wirklichkeit werden zu lassen.“

    „Polylux war zwar Ziel der Aktion, steht aber stellvertretend für weite Teile der Medienlandschaft, für die Recherche in erster Linie ein Kostenfaktor darstellt. Zentrale Bereiche des Journalismus werden an unterbezahlte Praktikanten ausgelagert, denen es aufgrund prekärer Arbeitsverhältnisse und des daraus resultierenden Drucks schwer möglich ist, ausreichend Zeit und Ressourcen in ihre Arbeit zu investieren.“

    „Mit dem Charakter ‚Tim’ wollte das Kommando außerdem darauf hinweisen, dass in der so genannten Leistungsgesellschaft ein nicht normgerechter Körper ein Ausschlusskriterium darstellt. Dieses Thema lag uns wirklich am Herzen“, so Hüpenbecker. „Wir danken Polylux für die problemlose Umsetzung unseres Themenvorschlags, freuen uns auf zukünftige Aktionen im öffentlich-rechtlichen wie privaten Bereich und empfehlen: Journalisten, gebt euch einfach mehr Mühe. Alle.“

    Hier klicken, um den Inhalt von video.google.com anzuzeigen.

    11. April 2008 42
  • : extra3 – Bankenkrise, das neue Brettspiel
    extra3 – Bankenkrise, das neue Brettspiel

    Satire Clip von extra3 (27.03.2008): Bankenkrise, das neue Brettspiel.

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    1. April 2008 14
  • : Netzpolitik präsentiert: The Briefing Center
    Netzpolitik präsentiert: The Briefing Center

    The Briefing Center“ ist ein 40 Minuten langer Film von Julia Lazarus über die G8-Ereignisse in Heiligendamm im Sommer 2007

    THE BRIEFING CENTER von Julia Lazarus dokumentiert die Choregraphie der politischen Körper während des G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm. Innerhalb der von der Öffentlichkeit durch einen 11km langen Zaun abgeschirmten Sicherheitszone beobachtet die Kamera die Vertreter der Presse, die Sicherheitskräfte, das Service-Personal, sowie die politischen Entscheidungsträger.

    Julia Lazarus ist meist dafür verantwortlich, dass meine NetzpolitikTV-Interviews geschnitten und online gestellt werden. Auf dem G8-Gipfel war sie freundlicherweise über netzpolitik.org akkreditiert gewesen und konnte das Medienspektakel hinter den Kulissen mit ihrer Kamera beobachten. Der Film hat HD-Qualität und steht unter der Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen – Lizenz.

    In der kleinen Version mit 288x384 liegt er als FLV, MP4 und MKV vor. Dazu gibt es die grosse Version mit 640x480 in FLV, MP4 und MKV.

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    Netzpolitik präsentiert: The briefing Center from netzpolitik on Vimeo.

    1. April 2008 5
  • : Chinesische Denkweisen
    Chinesische Denkweisen

    (Unter dem Titel steckt kein besonderer Hinweis auf Tibet; das mag man anderswo nachlesen.) Ich meine einen Artikel über „China’s new intelligentsia“ von Ende Februar. Das britische Prospect Magazine hat den sehr langen und informativen Artikel, der einen Gutteil Innenansichtenteile liefern hilft, die sonst oft untergehen oder einfach (aus Uninformiertheit) ausgelassen werden, wenn über China geschrieben wird. Lesestoff für ein langes Wochenende. (und Werbung für das zugehörige Buch, ähem.) Hat jemand das bereits gelesen? Lohnt sich das?

    Man kann den Artikel im prospectblog diskutieren.

    15. März 2008 1
  • : Linux-Hardware klicken
    Linux-Hardware klicken

    Ich brauche wieder etwas neue Hardware. Und da viele Hersteller Linux nicht wirklich mit Treibern unterstützen und ich auch nicht stundenlang recherchieren möchte, wollte ich mal nachfragen, ob es hier Empfehlungen für die folgende Hardware gibt:

    * Webcam (Da Skype 2.0 jetzt endlich auch Linux unterstützt)
    * DVB‑T Receiver als USB-Lösung

    System ist Kubuntu. Danke im Voraus.

    14. März 2008 18
  • : Arte-Doku: Monsanto, mit Gift und Genen
    Arte-Doku: Monsanto, mit Gift und Genen

    Gestern lief auf Arte eine 90 Minuten lange Dokumentation über „Monsanto, mit Gift und Genen“.

    Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns „Monsanto Chemical Works“, dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt „Monsanto“ auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid „Agent Orange“ her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen „Monsanto“-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.

    Gibt es immer noch in der Mediathek zu sehen.

    12. März 2008 12
  • : Meine erste Unterlassungsaufforderung
    Meine erste Unterlassungsaufforderung

    Nach bald sechs Jahren bloggen hab ich eben meine erste Unterlassungserklärung Unterlassungsaufforderung bekommen. Ist aber wohl eine kostenfreie und ich werde dem mal nachkommen. Schuld ist wohl die Süddeutsche Zeitung, die ich zitiert habe. Aus Transparenz-Gründen poste ich mal den Text:

    00632–08/CS/COS/HR, 12. März 2008

    Herrn Markus Beckedahl, Tucholskystraße 48, 10117 Berlin

    Joos ./. Beckedahl

    Veröffentlichung auf www.netzpolitik.org vom 16. Januar 2008

    - Unterlassung-

    Sehr geehrter Herr Beckedahl,

    wir zeigen Ihnen an, dass wir Herrn Dr. Joos in seinen persönlichkeitsrechtlichen Angelegenheiten vertreten. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert.

    Sie verbreiten über die Internetseite www.netzpolitik.org (URL: netzpolitik.org/2008/lobbyismus-medien-und-die-csu/) einen Beitrag unter der Überschrift „Lobbyismus, Medien und die CSU“. Dieser Beitrag nimmt Bezug auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung, die auch über die Internetseite www.sueddeutsche.de verbreitet wurde. Dieser Artikel enthält zahlreiche Unwahrheiten. Sie zitieren nunmehr aus dem Artikel und übernehmen auch eine der Unwahrheiten.

    So schreiben Sie u.a. in Bezug auf Herrn Dr. Joos:

    „Im Jahr 2003 war er nicht mehr für den JU-Vorstand angetreten, nachdem groß diskutiert wurde, dass damals – inklusive Joos – insgesamt drei Eutop-Manager im Vorstand der CSU-Nachwuchsorganisation saßen.“

    Dies ist falsch. Unser Mandant ist allein deswegen nicht mehr als Landesschatzmeister der jungen Union Bayern angetreten, da es seit längerer Zeit bereits allgemein bekannt war, dass ein Generationswechsel in der JU stattfinden sollte und er mit fast allen weiteren langjährigen Mitgliedern in der Führung des Landesvorstandes gemeinsam nicht mehr antritt. Im Übrigen wurde auch bis zu dieser Entscheidung zuvor nie diskutiert, „dass damals insgesamt drei Eutop-Manager im Vorstand der CSU-Nachwuchsorganisation saßen“.

    Wie Sie feststellen werden, wird der zugrunde liegende Beitrag über die Internetseite www.sueddeutsche.de nicht mehr verbreitet. Die Süddeutsche Zeitung hat auch wegen des Artikels eine Unterlassungserklärung abgegeben. Ich bitte daher auch Sie, von der Veröffentlichung und Verbreitung unwahrer Tatsachenbehauptungen über unseren Mandanten Abstand zu nehmen, da wir uns sonst gezwungen sähen, formaljuristische Schritte einzuleiten.

    Ich sehe einer Entfernung der unwahren Tatsachenbehauptung bis Freitag, 14. März 2008, entgegen.

    Mit freundlichen Grüßen, XX, Rechtsanwalt

    Update: Gibt wohl den Unterschied zwischen Unterlassungserklärung- und ‑aufforderung, wie Markus in den Kommentaren erklärt.

    12. März 2008 15
  • : In die Zukunft schauen
    In die Zukunft schauen

    In die Zukunft schauen ist gar nicht so einfach, wie futur:plomlompom berichtet. Ausgehend von Vorhersagen von 1900,was im 20.Jahrhundert passiert, listet Christian Heller auf, welche Probleme beim Vorhersagen des 21. Jahrhunderts auftreten: Kritische Zukunftsprophetie.

    Heute dagegen:

    * dekonstruieren und rekonstruieren wir die Grundlagen biologischen Lebens
    * dekonstruieren und rekonstruieren wir die Grundlagen von Bewusstsein und Intelligenz
    * dekonstruieren und rekonstruieren wir die physischen Grundbausteine der materiellen Welt

    Aber die zitierten Vorhersagen für das 20.Jahrhundert sind tatsächlich teilweise eingetreten. Wir können jetzt auf jeden Fall in zwei Tagen den Atlantik überqueren. Das geht sogar schneller.

    3. März 2008
  • : Lessig for Congress
    Lessig for Congress

    Seit einigen Tagen schwappt das Gerücht durchs Netz, dass Lawrence Lessig für den US-Kongress kandidieren könnte. Der Abgeordneter seines Districts ist gerade gestorben und die demokratische Partei muss demnächst jemanden nach nominieren. Eine praktische Gelegenheit für eine Kandidatur, zumal der Distrikt in Kalifornien liegt und viele Technologiefirmen dort ansässig sind. Zuerst gab es eine Facebook-Gruppe „Lessig for Congress“. Dann tauchte die Tage draftlessig.org als Kampagnenseite auf. Diese beiden Initiativen wurden von Unterstützern gestartet. Seit gestern ist lessig08.org online und er hat angekündigt, in den nächsten Tagen nochmal ausführlich eine mögliche Kandidatur in seinem Blog zu reflektieren.

    Hier klicken, um den Inhalt von blip.tv anzuzeigen.

    20. Februar 2008 5
  • : G8 – Folgeschäden
    G8 – Folgeschäden

    Vor wenigen Wochen hatte ich über den Fall einer Freundin geschrieben, die in Rostock angeklagt wurde, weil sie einen Stein auf der G8-Gipfel-Demo geschmissen haben soll. Der Fall wurde jetzt gestern am vierten Verhandlungstag entschieden: Sie erhält 7,5 Monate auf Bewährung und soll 1000 Euro Strafe zahlen. Zusätzlich zu der Käfighaltung und allem, was man damals in den Medien lesen konnte. Dafür, dass sie den Stein nicht geschmissen hat und nur zur falschen Zeit an der falschen Stelle stand, ist das ein starkes Stück. Wo sie stand war es übrigens friedlich, wie Filmaufnahmen belegen. Ihren Zeugen und Filmaufnahmen wurde nicht geglaubt, sondern nur den Polizisten. Einer der beiden Polizisten war der Meinung, sie genau beobachtet und verfolgt zu haben. Ihre auffällige Kleidung: Schwarzer Kapuzzenpullover, was sonst niemand trägt. Falls jemand der mitlesenden Journalisten Interesse hat, darüber zu berichten, vermittel ich gerne den Kontakt.

    Update: 46halbe verweist in den Kommentaren auf ein Feature des Deutschlandfunks dazu: Der G8-Gipfel in Heiligendamm Ausnahmezustand in Deutschland. (PDF) Gibts davon auch eine MP3? Hab gerade oberflächlich beim Deutschlandfunk nur das Transcript gefunden und wundere mich gerade ein wenig.

    20. Februar 2008 20
  • : Sind Sie ein Nerd?
    Sind Sie ein Nerd?

    Wenn sich Redaktionen an das „Phänomen der Nerds“ wagen, kommt in der Regel nur schlechtes bei heraus. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Die Süddeutsche Zeitung schafft es in ihrer Online-Ausgabe nochmal, die Messlatte zu senken, indem sie ein Quiz anbietet: „Sind Sie Nerd“. Klar dient dies nur der Klickvieh-Generierung, aber muss man dafür so tief sinken und sich dermassen schlechte Fragen und Antworten ausdenken?

    Sie gelten als hässlich und kontaktscheu aber auch als intelligent und mächtig: die Nerds. Bill Gates ist einer, Steve Jobs ist einer – Sie womöglich auch? Testen Sie Ihren Nerd-Faktor.

    In dem Test geht es um irgendwas, man könnte die Überschrift auch ändern in „Sind Sie irgendwas?“. Muss man nicht machen. Hat eigentlich auch nicht mit dem Thema zu tun. Hauptsache klicken.

    18. Februar 2008 5