Aus der Reihe

  • : Facebook: Protest gegen die Tethering-Pläne von T‑Mobile (Update)
    Facebook: Protest gegen die Tethering-Pläne von T‑Mobile (Update)

    Zugegeben, bis gestern war da noch ein gewisse Schadenfreude. Natürlich fand ich es absurd, dass iPhone-Nutzer mit aktuellen T‑Mobile-Verträgen 20 Euro zusätzlich im Monat zahlen sollten, um ihr Telefon auch als Modem nutzen zu können (Nein, bei T‑Mobile ist sowas auch für Flatratekunden nicht selbstverständlich. Zumindest nicht für iPhone-Kunden. Mit denen kann man es ja machen. Kann man?).

    Auf der anderen Seite war ich ja nicht betroffen. Als Kunde mit „Complete-Vertrag“ der ersten Generation durfte ich schließlich hoffen, demnächst kostenlos in Genuss der „Tethering“-Option zu kommen, die Apple mit iPhone OS 3.0 endlich eingeführt hatte.* Nur Geduld möge ich bitte noch etwas haben, hieß es noch Ende August.

    Pustekuchen! Inzwischen plant T‑Mobile, dass Kunden mit Verträgen der ersten Generation überhaupt kein Tethering nutzen können:

    Die Geschäftsführung von T‑Mobile Deutschland „hat sich entschieden, die Option Modem Nutzung ausschließlich für Kunden der aktuell vermarkteten Complete-Tarife anzubieten“. Dies erklärte ein Telekom-Sprecher gegenüber fscklog.com auf Nachfrage.

    Schönen Dank auch! Das ganze Trauerspiel hat Leo im fscklog fachgerecht dokumentiert.

    War’s das? Schaun’ mer mal. Im Laufe des Tages dürfte die Geschichte wohl bei Heise Online und den üblichen Verdächtigen landen. Bei Facebook formiert sich derweil eine Protestgruppe gegen die Pläne von T‑Mobile. Auch Apple-Nutzer lassen sich nicht endlos melken:

    Hallo T‑Mobile, liebe Telekom: es reicht!!!

    T‑Mobile ist nie für übermäßig guten Service oder günstige Preise bekannt gewesen. Aber wer ein iPhone ohne größere technische Probleme und mit voller Funktionalität haben will, hat halt keine Wahl. Der muss sich die überteuerten Angebote der Telekom schön reden und lernen damit zu leben. Eine ganze Weile ging das auch irgendwie. Zwar wurden die Verträge nach und nach immer kundenunfreundlicher, aber was soll’s. Die depperten Apple-Kunden lassen ja alles mit sich machen. Nur irgendwann ist mal gut. […]

    *Ja, ich weiß, dass Apple böse ist und andere Telefone sowas können. Macht nichts. Ich mag das Ding.

    Update, 14:15 Uhr: Difool verweist in den Kommentaren auf einen Musterbrief an T‑Mobile im Lawblog. Udo Vetter berichtet via Twitter, dass er auf jeden Fall berichten wird, wie sich die Sache mit T‑Mobile entwickelt.

    16. September 2009 49
  • : Did You Know 4.0
    Did You Know 4.0

    Das Video „Did You Know“ von Karl Fisch ist in der Version 4.0 erschienen. Die re:publica´09 hatte sich aus den vorher gegangen Videos das Motto „Shift happens“ geliehen. Das ist auch diesmal wieder Programm:

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    16. September 2009 10
  • : FSA09: Meine Festnahme
    FSA09: Meine Festnahme

    Im Blog „alios pad“ schildert ein Blogger, wie er die „Freiheit statt Angst“-Demonstration besuchen wollte. Das Problem: Er hatte ein Leatherman dabei, was er einem Polizisten beim betreten des Potsdamer Platz bereitwillig zeigte. Das sollte er abgeben oder nach Hause bringen. Da er von außerhalb kam, wollte er es auf der Polizei-Wache hinterlegen. Was folgte waren erkennungsdienstliche Maßnahmen, Polizei-Psychiater und ein paar Stunden Knast. Unvorstellbar? Lest selbst: Meine Festnahme – Freiheit statt Angst oder eher Angst statt Freiheit.

    Update: Hab wohl leider das Blog kaputt gelinkt. Tut mir leid. Hier ist ein Mirror.

    15. September 2009 46
  • : FSA09: Weiteres Polizei-Prügel-Video aufgetaucht
    FSA09: Weiteres Polizei-Prügel-Video aufgetaucht

    Es ist ein weiteres Video der Polizei-Prügel-Aktion auf der „Freiheit statt Angst“- Demonstration aufgetaucht, was Fausschläge eines Polizisten gut dokumentiert. Bei Adrian Lang findet man weitere Videos.

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    15. September 2009 24
  • : CDU-Wahlkampf vergrössert die digitale Spaltung
    CDU-Wahlkampf vergrössert die digitale Spaltung

    In Pfalzdorf (Scheint am Niederrhein zu liegen) macht die CDU gerade gut Stimmung für die Bundestagswahl. Beim Aufstellen eines CDU-Wahlplakates wurde irgendwie ein Telekom-Hauptkabel zerstört (Ich weiß nicht, wie das möglich sein soll). Und nun gibt es seit zwei Wochen in dem Dorf kein Telefon und Internet mehr. Die Telekom weist alle Schuld von sich, da man das Wahlplakat nicht entfernen dürfen, um die Leitung zu erneuern. Angeblich sei „eine verzwickete Gesetzeslage“ daran Schuld. Die RP hat auch nicht viel mehr in ihrem Text: Leitung seit zwei Wochen tot.

    10. September 2009 18
  • : Berufung wegen G8-Verurteilung
    Berufung wegen G8-Verurteilung

    Letztes Jahr hatte ich schon über den Fall berichtet, wie eine Freundin unschuldig wegen einer friedlichen Teilnahme an der G8-Demo in Rostock im Jahre 2007 ein Jahr auf Bewährung bekommen hat. Nicole hat jetzt die ganze Story nochmal aufgeschrieben, weil nächste Woche die Berufung startet. Aber lest die ganze Stoty bei Antischokke.de und unterstützt sie:

    Mir wird vorgeworfen, bei der Demonstration gegen den G8-Gipfel am 02.06.2007 im Rostocker Stadthafen einen Stein auf Polizisten geworfen, massiven Widerstand bei meiner Verhaftung geleistet und gegen das Versammlungsgesetz verstoßen zu haben. Vor dem Amtsgericht Rostock fanden im Januar und Februar 2008 insgesamt 4 Verhandlungstage statt. Dort wurde ich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu 7 Monate und 2 Wochen auf 2 Jahre Bewährung verurteilt, außerdem zur Zahlung von 1.000 Euro an eine Einrichtung in Rostock. Natürlich muss ich die gesamten Kosten des Verfahrens übernehmen. Meine Anwältin hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt, und am 14.09.2009 um 9:30 Uhr wird die Sache nun erneut in Rostock verhandelt, diesmal vor dem Landgericht, August-Bebel-Straße 15–20, Saal 006. Gegen meine beiden Entlastungszeugen, die zum Zeitpunkt der angeblichen Tat permanent in meiner Nähe waren, wurde zwischenzeitlich ebenfalls ein Verfahren eröffnet: Ihnen werden Falschaussagen vor Gericht vorgeworfen.

    9. September 2009 19
  • : Wir sind Deutschlands Nummer 1 für Freiheit und Gerechtigkeit
    Wir sind Deutschlands Nummer 1 für Freiheit und Gerechtigkeit

    Die Junge Union hat auch ein eigenes Lied und ein dazu gehöriges Musik-Video auf Youtube. Und jetzt alle mal gemeinsam: „Wir sind Deutschlands Nummer 1 für Freiheit und Gerechtigkeit“.

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    Und nein: Das ist keine Satire.

    1. September 2009 76
  • : CDU wählen „für ein besseres Leben“?
    CDU wählen „für ein besseres Leben“?

    Die letzten Tage begegneten mir verschiedentlich Plakate der CDU, die mich stutzig machten: keine Oberweiten, sondern Sicheln und Sonnenblumen. Und das vollmundige Versprechen: „Lösungen für ein besseres Leben“. Dazu unbekannte Gesichter. Träumte ich? So sieht das aus:

    Alas, die CDU (cdu.pt) die ich gesehen habe ist die Coligação Democrática Unitária, die portugiesische Kommunistische Partei im Dauerverbund mit den Grünen.

    Hierzulande ist schwarz-grün im Bund ja kaum auszudenken, funktioniert aber dort recht gut. Da haben sich eher monothematische Parteien zu einem Verbund zusammengeschlossen – vielleicht lässt sich mit so einem Zweckverbund die jüngste Prognose der absoluten Mehrheit für schwarz-gelb brechen!

    26. August 2009 10
  • : Argumentieren ist besser als beschimpfen
    Argumentieren ist besser als beschimpfen

    In den letzten Wochen und Monaten ist die Stimmung hier und anderswo in den Kommentaren etwas hochgekocht. Das mag mit einer zunehmenden Politisierung und vor allem Sensibilisierung für die politischen Prozesse rund um Netzpolitik zu tun haben. Und einer damit verbundenen Desillusionierung über Politiker und teilweise die Medienberichterstattung. Was mir etwas Sorgen macht, ist der Ton, den immer mehr Menschen anschlagen. Das konnte ich letzte Woche in der drohenden Auseinandersetzung mit der Fotografin des Schäuble-Bildes beobachten, wo diese anscheinend eine ganze Menge „Hass-Mails“ bekam. Aber man kann es auch bei den meisten Postings sehen, wenn (zumeist) Politiker über Netzpolitik reden. Wie aktuell heute bei dem Posting, wo Frau von der Leyen auf einer Wahlkampfveranstaltung über ihre Sicht auf die Netzzensur-Diskussion redet. Ich hab das Posting bewusst „Die Demagogie der Zensursula“ genannt.

    Wikipedia zitiert Martin Morlock damit:

    „Demagogie betreibt, wer bei günstiger Gelegenheit öffentlich für ein politisches Ziel wirbt, indem er der Masse schmeichelt, an ihre Gefühle, Instinkte und Vorurteile appelliert, ferner sich der Hetze und Lüge schuldig macht, Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzen vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt.“

    Was in den Kommentaren folgte, waren sofort einige Goebels- und Hitler-Vergleiche. Man hätte darauf wetten können. Gleichzeitig kamen sofort auch einige leicht versteckte Gewaltforderungen. Das finde ich eine sehr unerfreuliche und unnötige Entwicklung. Ich frage mich manchmal: Reden die dafür verantwortlichen Kommentatoren mit Menschen im Reallife genauso – und wenn nicht, warum nicht?

    Ich war mir immer recht unsicher, wie man darauf reagieren soll, ausser mich so schnell es geht in den Kommentaren zu distanzieren und darauf hinzuweisen, dass solche „Argumentationen“ der Sache schaden. Aber das hier ist nicht das Heise-Forum und wir haben auch keine bezahlten Community-Manager, die alles überblicken müssen. Das Beobachten der Kommentare sowie das Reagieren auf diese kostet mich Zeit, die mir bei vielen anderen Sachen fehlen. Nun gibt es konkret bei sowas verschiedene Möglichkeiten: Die Optimalste ist, wenn die Kommentatoren vor dem Schreiben den Kopf anschalten und das machen, was man in der politischen Debatte tut: Argumentieren. Und zwar ohne schlechte Nazi-Vergleiche, Gewaltphantasien, Pöbeleien, Chauvinismus und dergleichen. Seid höflich und verhaltet Euch so, wie Ihr auch von anderen Personen behandelt werden wollt. Die Alternative ist, dass ich einfach alle Kommentare, die gewisse Grenzen überschreiten, sofort lösche. Da ist es mir auch egal, wenn dann sofort beleidigt „Zensur“ gebrüllt wird. Hilfreich wäre es auch, wenn andere Kommentatoren sofort auf solche Kommentare reagieren, da ich hier nicht den ganzen Tag Kommentare beobachten kann und will.

    Ich weiß, dass viele frustriert sind, weil ständig unsere Freiheiten eingeschränkt werden und die Mehrheit der Bevölkerung das nicht kapiert. Aber wir leben in einer Demokratie und müssen für unsere Positionen Mehrheiten erwerben. Dazu zählt, dass man auch Menschen mit anderen Meinungen respektiert. Und wenn man die Mehrheiten gewinnen will, ist es äusserst kontraproduktiv, wenn sich innerhalb eines pseudonymisierten Kommunikationsraumes schnell ein Mob entwickelt und über Menschen mit anderen Meinungen herfällt. Damit überzeugt man wenig Menschen. Die meisten würden sich auch im Reallife nicht von jemanden überzeugen lassen, der keifend und beleidigend vor einem steht. Im Netz ist das nicht anders.

    Wir haben starke Argumente für digitale Bürgerrechte. Und wir haben auch die Macht, schnell und kollaborativ (falsche) Politiker-Aussagen zu widerlegen. Wir sollten unsere Energien nutzen, mehr Menschen aufzuklären. Das geht mit Intelligenz, Freundlichkeit und Argumenten besser.

    Würde mich freuen, wenn der eine oder andere sich angesprochen fühlt und mal darüber nachdenkt.

    18. August 2009 154
  • : Zeitungsnothilfe: Wir alle können etwas tun!
    Zeitungsnothilfe: Wir alle können etwas tun!

    Nette Satire zum Zeitungssterben: BuyOneAnyway. Eine fiktive Non-Profit-Organisation sammelt Geld, damit notleidende Zeitungsjournalisten was zu Essen bekommen. Zum Schluss wird auch erklärt, warum man Zeitungen unterstützen sollte: Man kann sie zum putzen nutzen, oder um Geschirr sicher zu verpacken und zum anzünden von Grill-Feuer. Wenn das nicht mal gute Argumente sind, Zeitungen am Leben zu erhalten.

    Hier klicken, um den Inhalt von c.brightcove.com anzuzeigen.

    [via]

    18. August 2009 12
  • : Neue Grassrootsbewegungen
    Neue Grassrootsbewegungen

    Colbert Nation hat über neue Grassrootsbewegungen berichtet: Hippie Replacement. Gemeint sind damit vor allem Astroturf-Bewegungen, also von PR-Agenturen gefakte Bürgerinitiativen.

    The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
    The Word – Hippie Replacement
    www.colbertnation.com

    Hier klicken, um den Inhalt von media.mtvnservices.com anzuzeigen.

    Colbert Report Full Episodes Political Humor Tasers

    Das zitierte Dokument gibts hier.

    (Danke Torsten)

    5. August 2009 7
  • : Berlin TV tower – lift off
    Berlin TV tower – lift off

    Schönes Video: Berlin TV tower – lift off.

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    Berlin TV tower – lift off from Fabian Tischer on Vimeo.

    4. August 2009 7
  • : Wenn US-Politiker mit Bloggern joggen
    Wenn US-Politiker mit Bloggern joggen

    Die Huffington Post hat ein lustiges Video veröffentlicht, wie ein mit Videokamera bewaffneter Blogger US-Kongressabgeordnete zu der Frage um Präsident Obama’s Herkunftsdebatte interviewen will. Die sogenannten „Birther“ behaupten, dass Obama nicht in den USA geboren ist und somit kein Präsident sein darf. Dies kann als widerlegt betrachtet werden, bringt in konservativen Kreisen anscheinend jedoch Stimmen ein. Boingboing fasst das Video wie folgt zusammen:

    Funny video of congresspeople running away from a Huffington Post reporter because they don’t want to answer the question, „Is Barack Obama is an American?“ If they say yes, they will offend their birther wingnut base. If they say no, they will be seen as birther winguts. So, they run.

    Der Video wird ab erst ab der 2. Hälfte lustig, dann kann man sich aber an Politikern erfreuen, die vor dem Internet und unbequemen Wahrheiten fliehen:

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    30. Juli 2009 8
  • : Schmutzkampagne der Jungen Union bei Wikileaks
    Schmutzkampagne der Jungen Union bei Wikileaks

    Bei Wikileaks ist ein Strategiepapier aufgetaucht, was den Briefkopf der Jungen Union Thüringen enthält und von deren Landesvorsitzenden, Mario Voigt, an Kreisvorsitzende und Landesvorstand verschickt worden sein soll. In dem Papier geht es um eine Negativkampagne gegen Bodo Ramelow, den Kandidaten der Linken im Landtagswahlkampf in Thüringen. Interessant ist das Papier auch deshalb:

    Voigt beschreibt die Aktion „Stoppt-Ramelow.de“ (registriert auf Mandy Frieske, Junge Union Thueringen), sowie den Versuch mit „gezielter kontrastierender Werbung Bodo Ramelow zu verhindern“. So sind auch Besuche bei Wahlkampfveranstaltungen Ramelows geplant, allerdings „in zivil“, und ohne das „primaer die CDU oder das Team Thueringen“ damit „in Verbindung“ gebracht werden soll. Um die Wirksamkeit in der Oeffentlichkeit zu erhoehen, sollen die „kontrastierenden“ Aktionen von der JU ausgehen, um damit nicht dem Ansehen von CDU und Team Thueringen zu schaden.

    Update: Ich hab mal bei der Jungen Union Thüringen angerufen und deren Landesgeschäftsführer hat das Papier bestätigt.

    30. Juli 2009 83
  • : Neu im Duden: Blogosphäre, twittern und Vorratsdatenspeicherung
    Neu im Duden: Blogosphäre, twittern und Vorratsdatenspeicherung

    Es gibt neue Wörter im Duden. Darunter befinden sich mir vollkommen fremde Wörter wie Kangchendzönga, Chorizo oder Clutch. Und einige Netz-relevante Worte wie:

    Blogosphäre, Datenklau, DAU, Handy-TV, internetaffin, Internetfernsehen, Nacktscanner, Onlinedurchsuchung, twittern, Vorratsdatenspeicherung, Web 2.0 und Wiki.

    Einige mehr gibt es in der Pressemitteilung, wo 125 ausgewählte Wörter vorgestellt werden.

    28. Juli 2009 15
  • : Die Ökonomie der Aufmerksamkeit
    Die Ökonomie der Aufmerksamkeit

    Interessante Sendung von hr2-kultur | Der Tag: „Das Gebabbel von heute – die Fakten von morgen: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit“. Kam gestern im Radio und ist heute als Podcast verfügbar:

    Bundesregierung will Banken zur Kreditvergabe zwingen. Bundesbank fordert Rente ab 69. 1,5 Millionen Milchkühe sollen geschlachtet werden. Drei Schlagzeilen aus den letzten Tagen. Ihnen gemeinsam ist: Sie entstanden aus Randbemerkungen oder Überlegungen, die eigentlich nichts Handfestes waren. Jetzt aber sind sie in der Welt und auf dem besten Weg ins Faktische. Sie starten als politischer Testballon und werden – bei Gefallen – Politik. Und bei Nichtgefallen immer noch ein schönes Scheingefecht…

    24. Juli 2009 6
  • : Ausserirdische landen nicht in Deutschland
    Ausserirdische landen nicht in Deutschland

    Der Bundestagsabgeordnete Peter Hettlich (Grüne) hat der Bundesregierung einige Fragen zu Ausserirdischen gestellt. Dabei ging es konkret um Fragestellungen, wie hoch die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit für die „Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen“ einschätzt und wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass diese auf dem “ Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen“. Weiter ging es darum, ob die Bundesregierung für eien solchen Fall vorbereitet ist, ob es Verhaltungsanweisungen, Leitlinien und bestimmungen gibt und wie die Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen für diesen Fall geregelt sind.

    Der Staatssekretärs Jochen Homann hatte in seiner Antwort vom 22. Juni 2009 sicherlich viel Spass beim formulieren (lassen):

    Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden. Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen.

    Aufgrund dieser Antwort würde sich die Beantwortung der anderen Fragen erübrigen.

    Aber schön, dass man solche bedeutenden Fragen mal gestellt hat.

    [Danke an Philipp)

    19. Juli 2009 86
  • : Netzpolitik auf Facebook
    Netzpolitik auf Facebook

    Falls es jemanden interessiert: Seit einigen Wochen gibt es eine Facebook-Fanpage für netzpolitik.org. Als Fan bekommt man die neuesten Artikel über RSS in die eigene Nachrichten-Timeline hinein. Sonst hab ich noch keine sinnvolle Anwendung dafür gefunden.

    17. Juli 2009 6
  • : Praktikum bei netzpolitik.org?
    Praktikum bei netzpolitik.org?

    Lust auf ein Praktikum bei netzpolitik.org, newthinking und Creative Commons? Falls jemand noch einen Praktikumsplatz für Sommer / Herbst sucht: Ich hab mehr als genug spannende Aufgaben rund um Netzpolitik und Creative Commons zu vergeben. Am praktischsten wäre natürlich ein/e Allrounder/in, der/die gleichzeitig schreiben, programmieren, Videos schneiden und toll designen kann. Ich nehme aber Bewerbungen von Menschen, die nur ein oder zwei dieser Dinge können, bzw. lernen wollen. Bewerbungen am besten an markus (ad) netzpolitik.org.

    Und ich erwarte echt keine eingescannten Zeugnisse und frisierte Fotos im Anzug, was man sonst immer in einer Bewerbung mitschickt.

    11. Juni 2009 22
  • : Netzpolitik-Redesign?
    Netzpolitik-Redesign?

    Irgendwie steht es ja schon längere Zeit in der To-Do Liste: Ein Redesign für dieses Blog. Vielleicht klappts ja damit im Sommerloch. Was mir auf jeden Fall noch fehlt, ist ein praktisches WordPress Magazine Template. Was ich bisher gefunden habe, haut mich noch nicht wirklich vom Hocker. Vielleicht gibt es ja praktische Vorschläge von der Leserschaft?

    Die meisten angeschauten Magazine-Themes laufen eher in die Richtung, dass man mit Anreissertexten arbeitet und immer Bilder verwendet. Wie man unschwer erkennen kann, ist beides derzeit nicht Status-Quo und ich weiß auch nicht, ob ich mich damit anfreunden kann. Ich selber lese ja auch gerne sofort einen Artikel und klicke ungern nochmal irgendwohin, um nach dem Anreissertext weiter zu lesen. Und Bilder bedeuten immer Mehraufwand. Ist nice-to-have, aber das Design sollte nicht darauf ausgelegt sein, dass es nur mit Bildern zu jedem Artikel gut aussieht. Und hier geht es ja vor allem um Texte.

    Was auf jeden Fall benötigt wird:

    * 3 Spalten (Optional 4?)
    * Featured Article (Gute Debattenbeiträge verschwinden derzeit zu schnell von der Startseite)

    Freie Templates werden natürlich bevorzugt. Es können aber auch gerne Vorschläge für kostenpflichtige Templates gemacht werden. Über Vorschläge freue ich mich.

    Gerne könnt Ihr auch Feature-Requests in die Kommentare schreiben. Also was Ihr verbessert haben wollt, was unnötig ist und was noch fehlt.

    8. Juni 2009 35