Bei Wikileaks ist ein Strategiepapier aufgetaucht, was den Briefkopf der Jungen Union Thüringen enthält und von deren Landesvorsitzenden, Mario Voigt, an Kreisvorsitzende und Landesvorstand verschickt worden sein soll. In dem Papier geht es um eine Negativkampagne gegen Bodo Ramelow, den Kandidaten der Linken im Landtagswahlkampf in Thüringen. Interessant ist das Papier auch deshalb:
Voigt beschreibt die Aktion „Stoppt-Ramelow.de“ (registriert auf Mandy Frieske, Junge Union Thueringen), sowie den Versuch mit „gezielter kontrastierender Werbung Bodo Ramelow zu verhindern“. So sind auch Besuche bei Wahlkampfveranstaltungen Ramelows geplant, allerdings „in zivil“, und ohne das „primaer die CDU oder das Team Thueringen“ damit „in Verbindung“ gebracht werden soll. Um die Wirksamkeit in der Oeffentlichkeit zu erhoehen, sollen die „kontrastierenden“ Aktionen von der JU ausgehen, um damit nicht dem Ansehen von CDU und Team Thueringen zu schaden.
Update: Ich hab mal bei der Jungen Union Thüringen angerufen und deren Landesgeschäftsführer hat das Papier bestätigt.