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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Podiumsdiskussion zum Open Source Jahrbuch 2005
: Podiumsdiskussion zum Open Source Jahrbuch 2005 Es gibt Zeiten, da ist in Berlin sehr wenig rund um Freie Software, Open Source und Linux los. Im Moment aber gibt es mehrere Veranstaltungen, was mich sehr erfreut. Morgen findet in der Buchhandlung Lehmanns eine Podiumsdiskussion über das „Open Source Jahrbuch 2005″ statt.
Auf dem Podium sitzen:
- Dr. Bernd Lutterbeck, Herausgeber des Open Source Jahrbuchs und Professor für Informatik und Gesellschaft am Institut für Wirtschaftsinformatik der TU Berlin,
– Dr. Joachim Sturm, Autor und Leiter der KBSt im Bundesministerium des Innern,
– Dipl.-Inform. Robert A. Gehring, Mitbegründer und Mitherausgeber des Jahrbuchs,
– Dipl.-Inform. Markus Schröder, Gesellschafter der Tembit Software GmbH, deren Projekt »GENOMatch« im vergangenen Jahr mit dem »Open Source Best Practice Award« ausgezeichnet wurde,
– Oliver Zendel, zweiter Vorsitzender des LinuxTag e.V. und Veranstalter des LinuxTag 2005,
– Eva Brucherseifer, Vize-Präsidentin des KDE e.V.,Die Moderation übernimmt Dr. Jeanette Hofmann, vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
Irgendwie habe ich zwar gerade das Gefühl, dass auf dem Podium mindestens eine Person zuviel sitzt, aber trotzdem eine stattliche Ansammlung von interessanten Menschen, die auch was zum Thema zu sagen haben. Die Veranstaltung findet um 20:15h in Lehmanns Fachbuchhandlung, Hardenbergstr. 5, 10623 Berlin (Nähe Ernst-Reuter-Platz) tief im Westen Berlins statt. Der Eintritt beträgt 2 Euro.
Und übermorgen ist am 12. Mai die Linux in Berlin im Spreepalais, mit noch mehr Diskussionen, Firmen und freien Projekten, die sich vorstellen.
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: Referentenentwurf zum Telemediengesetz
: Referentenentwurf zum Telemediengesetz Unsere Bundesregierung mal wieder… Diesmal gibt es einen Referentenentwurf für ein Telemediengesetz (PDF) aus dem Bundeswirtschaftsministerium, wie Heise berichtet.
Grösster Nutzniesser sollen Online-Auktionen wie eBay sein. Allerdings können die Probleme, die mit dem Gesetzesentwurf beseitigt werden sollen, auch anders gelöst werden:
Datenschützer befürchten dagegen, dass der Gesetzgeber mit der unbestimmten Passage einer „Blockwartmentalität“ von Anbietern Tür und Tor öffnet. Sie verweisen darauf, dass sich eBay zunächst selbst um die Absicherung seiner Plattform mit verlässlichen Authentifizierungsmethoden kümmern sollte.
Eine grosse Hilfe für mehr Innovation im digitalen Zeitalter ist folgendes:
Unpräzise verläuft auch die Grenze zu „journalistisch-redaktionell gestalteten Telemedien“, welche die Länder im Rundfunkstaatsvertrag in einem neuen Unterabschnitt regeln wollen (PDF). Laut TMG-Entwurf sollen auch Internet-Radios, Live-Streamings und Webcasting als Rundfunk gelten. Deren Anbieter müssten dann eine Zulassung nach Landesrecht stellen, während Telemedien an sich zulassungsfrei bleiben.
Wie soll ich das jetzt verstehen? Anscheinend ist es in den höheren Behördenetagen noch nicht durchgedrungen, dass es Innovationen wie Podcasting gibt. Zumindest ahne ich böses, wenn ich diese Zeilen bei Heise lese, dass man zukünftig für das Bereitstellen von Podcasts oder das Streamen von Vorträgen eine Zulassung durch Landesbehörden brauchen könnte. Hallo? Realität? Wie war das nochmal mit der Förderung von Innovation? Das Innovationsjahr schon wieder vorbei?
Was mir eben noch beim lesen des Referentenentwurfes auffällt: Fällt p2p/Filesharing auch unter das Telemediengesetz? Mit meinen juristischen Laienkenntnissen würde ich das so interpretieren!
Noch schlimmer sieht es, wie immer, beim Datenschutz aus:
Der TMG-Entwurf liebäugelt auch mit einem erweiterten Auskunftsanspruch zur Herausgabe von Nutzerdaten durch Internet-Provider. „Die Überlegungen innerhalb der Bundesregierung zu Fragen der Rechte und Pflichten im Hinblick auf die Auskunfterteilung sind noch nicht abgeschlossen“, besagt zwar eine Fußnote. Eine vorbereitende Klausel findet sich aber schon in § 12: „Der Dienstanbieter darf nach Maßgabe der hierfür geltenden Bestimmungen Auskunft über personenbezogene Daten an berechtigte Stellen und Personen erteilen“, heißt es dort.
Ich erinnere mich noch an die erste Pressekonferenz zum zweiten Korb des Urheberrechtes, wo unsere kompetente Justizministerin Brigitte Zypries ausdrücklich darauf hinwies, dass ein Auskunftsrecht verfassungsrechtlich wohl nicht möglich sei. Also mal schnell ein paar Schrauben in anderen Gesetzen stellen, damit die Lobbyisten von der Unterhaltungsindustrie nicht ständig nerven und endlich das bekommen, was sie am lautesten brüllen…
Und dann biegt mal wieder der Schily um die Ecke und kündigt im nächsten Artikel einen „Nationalen Plan zum Schutz der Infrastrukturen“ an:
Auf dem heute eröffneten 9. Deutschen IT-Sicherheitskongress des BSI in Bonn erläuterte Schily, dass er dem BSI hierfür operative Aufgaben übertragen werde. Diese werden „weit über die derzeitigen beratenden Funktionen hinausgehen“ erklärte BSI-Präsident Udo Helmbrecht. Das BSI werde zur „vierten Säule“ der inneren Sicherheitsarchitektur neben Verfassungsschutz, Bundesgrenzschutz und Bundeskriminalamt ausgebaut werden, die auch an die Politik „stringente Empfehlungen“ geben werde.
Da sehnt man sich schon nach einer anderen Regierung als Hüterin von Bürger- und Verbraucherrechten. Aber wenn ich mir die Beckstein/Westerwelle/Krings – Opposition ansehe, dann habe ich doch eher das Gefühl, dass die das noch krasser und radikaler können. Und auch machen werden.
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: LinuxTag veröffentlicht Freies Vortragsprogramm
: LinuxTag veröffentlicht Freies Vortragsprogramm Das Freie Vortragsprogramm ist immer eines der Highlights des LinuxTages in Karlsruhe. Eine Vielzahl an interessanten Vorträgen zu sehr vielen Aspekten Freier Software wird auch dieses Jahr wieder geben, wie das heute veröffentlichte Programm verspricht.
Viele Highlights sind dabei, wovon ich hier nur wenige aufzähle: Der Entwickler von PHP, Rasmus Lersdorf wird ebenso einen Vortrag halten wie der Mitbegründer von KDE, Matthias Ettrich. Und auch Kasper Skahoj, Chefentwickler des freien Content-Management-Systems Typo3 wird dabei sein. Mehr Informationen bieteten die Webseite des LinuxTages und der Freie Software Presseagentur.
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: Vortrag: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft
: Vortrag: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft Im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung halte ich am kommenden Montag, den 9.5. 2005 um 19h einen Vortrag zum Thema: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft. Die Aktionstage werden von der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt und irgendwie ist diese Veranstaltung die einzige in ganz Deutschland zum Thema Informationsgesellschaft. In dem Vortrag werde ich die Chancen und Möglichkeiten von Freier Software, Wikipedia, den Creative Commons Lizenzen und freien Netzwerken vorstellen.
Adresse: newthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin-Mitte.
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: Apple featured Creative Commons
: Apple featured Creative Commons Apple preist auf seiner Quicktime-Downloadseite die tolle Funktionalität des Abspeicherns eines Filmes und warnt gleichzeitig: „Don’t steal movies“, da sonst in zehn Jahren die Kinopreise bei 50 $ liegen würden. Das ist ja noch keine News und „etwas“ übertrieben, aber im gleichen Moment verweist die Seite auf Creative Commons – Material:
Professional studios around the world spend millions of dollars and man-hours producing commercial entertainment. Please don’t steal their work or in ten years, it will cost $50(2) to see a movie in the theater. But, you can find lots of material on the Web that’s legal to cut, copy and remix. Look for the Creative Commons license and add to the world’s culture.
[via Creative Commons – Blog]
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: Die Angst vor Podcasting
: Die Angst vor Podcasting Aus einer Kolumne in der Chicago Tribune: Da geht in Chicago der Radiojournalist Steve Dahl für seine lokale Show auf dem Sender WCKG-FM 105.9 neue Wege und stellt Podcasts ins Netz und schon kommen die Anwälte. Der Sender gehört nämlich zu Infinity Broadcasting und die wiederum zum Viacom-Konzern. Die Anwälte von Infinity gehen davon aus, dass die Abspielrechte, für die Lizenzgebühren gezahlt werden, nur fürs Streaming gelten und möglicherweise nicht für Downloads beim Podcasten. Und so fürchtet man sich vor einem Präzedenzfall vor Gericht, was in den USA sehr teuer sein könnte. Denn die Verwertungsgesellschaften könnten dagegen klagen. Wieder mal ein gutes Beispiel, wie Innovation durch ein unflexibles Urheberrecht verhindert wird.
A local radio pro has found out that distributing his program like an amateur isn’t as simple as it sounds.
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: Ein Sieg für die freie Digitalkultur: Broadcast Flag verhindert!
: Ein Sieg für die freie Digitalkultur: Broadcast Flag verhindert! Von Public Knowledge:
Public Knowledge is pleased to announce that The U.S. Appeals Court for the D.C. Circuit this morning threw out the Federal Communications Commission’s order establishing the so-called “broadcast flag.”
In a unanimous opinion, the court agreed with our argument that the FCC exceeded its authority in creating this broadcast flag scheme. Judge Harry T. Edwards, writing for the court, said: “In the seven decades of its existence, the FCC has never before asserted such sweeping authority. Indeed, in the past, the FCC has informed Congress that it lacked any such authority. In our view, nothing has changed to give the FCC the authority it now claims.”
Die Electronic Frontier Foundation schwingt die Sieges-Fahnen: Waving Flags of Victory
The court ruled, as we argued, that the FCC lacks the authority to regulate what happens inside your TV or computer once it has received a broadcast signal. The broadcast flag rule would have required all signal demodulators to „recognize and give effect to“ a broadcast flag, forcing them not to record or output an unencrypted high-def digital signal if the flag were set. This technology mandate, set to take effect July 1, would have stopped the manufacture of open hardware that has enabled us to build our own digital television recorders.
This is extraordinary victory for fair use and innovation.
Cory Doctorow erklärt auf BoingBoing:
My first day on the job at EFF was at the first meeting where they were negotiating the Broadcast Flag, a set of rules for restricting the features of digital television devices to those that were approved by the Hollywood executives who tried to ban the VCR. The rules set out to ban the use of Open Source/Free Software in digital television applications, and to require hardware components to be designed to be hard or impossible to create open drivers for. Fox exec Andy Setos told me that we were there to create „a polite marketplace“ where no one would be allowed to disrupt his business model without getting his permission and cooperation first (cough planned economy cough commies cough).
I’m honored and thrilled to have been part of the gigantic upswelling of public outcry over this naked attempt to bootstrap the studios’ limited monopoly over copying movies into an unlimited monopoly over the design of every device that might be used to copy a movie.
Die Computerwoche widmet der Entscheidung eine kleine Meldung:
Die Filmindustrie hatte das broadcast flag gefordert, damit Verbraucher nicht Filme im Fernsehen mitschneiden und anschließend über Tauschbörsen könnten. Verbraucherschützer gingen dagegen auf die Barrikaden. Aus ihrer Sicht hätte die neue Technik Geräte unangemessen verteuert und zudem die legale Nutzung der Aufnahmetechnik verhindert.
Eine Argumentation der Gerichtsentscheidung:
We can find nothing in the statute, its legislative history, the applicable case law, or agency practice indicating that Congress meant to provide the sweeping authority the FCC now claims over receiver status. And the agency’s strained and implausible interpretations of the Communications Act of 1934 do not lend credence to its position. As the Supreme Court has reminded us, „Congress does not…hide elephants in mouseholes.“ Whitman v. Am. Trucking Association 531 U.S. 457, 468 (2001). In sum, we hold that the Commission only has general autority under Title 1 to regulate appartus used for receipt of radio or wire communication while those appartus are engaged in communication.
Worum gehts denn überhaupt? Die deutsche Wikipedia beschreibt die Broadcast-Flag im Moment folgendermassen:
Die Broadcast Flag ist eine weitere Form des Digital Rights Management (digitale Rechteverwaltung), abgekürzt DRM, nur speziell auf den Einsatz für Fernsehübertragungen bezogen.
Den Inhalteanbietern und den Rechteeigentümern wird dabei erlaubt Kopie und Weiterverbreitung einzelner Sendungen zu unterbinden oder einzuschränken, z.B. durch Limitierung der Anzahl von Kopien oder Einschränkung der Abspielbarkeit auf nur bestimmten, genehmigter Hardware. Ergänzt wird dies durch eine Regulierung der Empfangstechnologie: So können Hersteller von digitalen Empfangsgeräten dazu gezwungen werden, nur noch zu dem Kopierschutz-Signal kompatibele Geräte herzustellen, welche dann das Signal richtig auswerten und die Nutzung entsprechend beschränken. Diese Regulierung kann sich auch nur auf bestimmte Schnittstellen beziehen, welche das Signal nur mit Kopierschutz digital ausgeben können ( HDMI oder DVI‑D ) und dabei das ausgegebene Signal an den analogen Schnittstellen künstlich verschlechtern, damit keine hochwertigen Kopien darüber angefertig werden können. Besonders tragisch kann dieses herunterrechnen bei Sendungen sein, die in HDTV-Qualität ausgestrahlt werden und dann aber nur über die digitalen Schnittstellen in voller Auflösung ausgegeben werden dürfen, aber über analogem DVI‑A, YUV oder RGB auf unter PAL-Qualität absichtlich herunterverschlechtert werden. Dann wäre HDTV sinnlos und ältere HDTV-fähige Displays, Projektoren und Monitore, welche noch über analoge Eingänge angesprochen werden, wären somit nutzlos.
Mehr Links zu Blogs und News:
de.internet.com: US-Berufungsgericht kassiert Kopierschutz für digitales Fernsehen
Techdirt: Broadcast Flag Mandate Outside The FCC’s Authority
Ernest Miller: Victory in Broadcast Flag Case! FCC Has No Authority Says Court
Slashdot: FCC Broadcast Flag Struck Down
Susan Crawford: DC Circuit to FCC: Back Off
News.com: Court yanks down FCC’s broadcast flag
Heise: Broadcast Flag: Schlappe für die FCC
Futurezone: Kein Kopierschutz für digitales US-TV
Golem: USA: Gericht verhindert Einführung des Broadcast Flag
The Register: Court blasts FCC on broadcast flag
Wired: Court Nixes ‚Broadcast Flag’Ein grosser Sieg für eine freie Digitalkultur. Gratulation an die US-amerikanischen Bürger- und Verbraucherrechtler!
Ältere Einträge zur Broadcast-Flag:
23.2.2005: Mehr zum Broadcast-Flag Verfahren
22.2.2005: Klage gegen Broadcast-FlagEFF-Seite zur Broadcast-Flag
Englische Wikipedia zur Broadcast-Flag
Public Knowledge: Broadcast Flag Court Challenge -
: „Vision 2015: Die Zukunft der Ideen – Urheberrecht in der digitalen Welt“
: „Vision 2015: Die Zukunft der Ideen – Urheberrecht in der digitalen Welt“ Matthias Spielkamp und Till Kreutzer vom Urheberrechtsportal iRights waren am 3. Mai als Referenten zu Gast bei der forward2business-Zukunftsuniversität unter dem Titel „Vision 2015: Die Zukunft der Ideen – Urheberrecht in der digitalen Welt“. Ihr Urteil zum derzeitigen Stand des Urheberrechtes: „Das deutsche Urheberrecht ist undurchsichtig und unflexibel“.
Man müsse scharf abgrenzen, was legal und was illegal ist, erklärte Matthias Spielkamp. Vor allem bei Tauschbörsen entstehe oft der Eindruck, dass jeder Download einen Rechtsbruch bedeute. „Dieser Eindruck ist falsch“, so Spielkamp. Die Schwierigkeit sei jedoch festzustellen, was legal ist und was nicht. Durch Medienkampagnen, wie zum Beispiel der „Hart aber gerecht“ – Kampagne der Filmindustrie, würden die Bürger manipuliert und eingeschüchtert statt aufgeklärt.
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: Neues von Creative Commons
: Neues von Creative Commons Es gibt wieder einige News von Creative Commons. Die Marketing-Partnerschaft mit BzzAgent wurde wieder aufgelöst, nachdem es massiv Bedenken und Proteste in Blogs und Mails dagegen gab. BzzAgent ist so eine „Mundpropaganda“-Agentur, die Scouts mit Infos versorgt, die diese wiederum weiter erzählen sollen. Joi Ito widmet diesem Fall einen längeren Artikel in seinem Blog.
Stattdessen setzt man jetzt auf ein Wiki und die Aktion „Spread CC“, welches an die SpreadFirefox-Kampagne angelehnt ist. Meiner Meinung nach der vernünftigere Weg, um die CC-Community einzubinden und nicht auf obskure „Mundpropaganda“-Agenturen zu setzen.
Yahoo hat jetzt auch eine Video-Suche in der Beta-Phase und man kann auch explizit CC-Videos suchen und finden. Mit dem Tool CC-Publisher können Videos unter den Creative Commons lizenziert und hochgeladen werden.
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: Konferenzen planen mit Pentabarf
: Konferenzen planen mit Pentabarf Der Sourcecode des Konferenzplanungstool Pentabarf wurde veröffentlicht. Die Entwicklung von Pentabarf wurde ursprünglich für die Konferenzplanung des 21c3 begonnen und kommt mittlerweile auch bei der WhatTheHack- und der Datenspuren- Planung zum Einsatz. Pentabarf wurde in PHP5 und Postgres entwickelt und ist Freie Software unter der GPL.
Pentabarf ist ein Konferenzplanungssystem. Mit Pentabarf erfasst und verwaltet man Informationen zu Personen und Veranstaltungen und ordnet diese einer Konferenz zu, dabei werden Inkonsistenzen wie doppelt belegte Räume oder Referenten mit mehreren gleichzeitigen Veranstaltungen als Konflikte angezeigt.
[via The Turkey Curse]
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: USA Today Kolumne zu Kopieren und Musikindustrie
: USA Today Kolumne zu Kopieren und Musikindustrie Kevin Maney schreibt in seiner Technology-Kolumne auf USA TODAY über den chinesischen und US-amerikanischen Musikmarkt: If pirating grows, it may not be the end of music world. Er kommt zu dem Urteil, dass das Kopieren von Musik Künstlern nicht so schadet, wie oftmals in Medien kommuniziert, und neue Wege gefunden werden müssen, um einen gerechten Ausgleich zwischen Künstlern und Verbrauchern zu finden.
That would be nice for consumers and really bad for record companies and retailers. But the biggest concern is that this will be terrible for artists. If artists can’t earn money, economic logic says they might stop making music, which would be a major loss for society.
But is that equation true? While visiting USA TODAY last week, Roger McGuinn, who led the Byrds in the 1960s, said he earned just 0.0007 cents on each early Byrds album sold. He adds that although Arista Records sold 500,000 of his solo album, Back From Rio, McGuinn never got a penny. In other words, thanks to the machinations of the recording industry, McGuinn has never made any real money on even his most popular recorded music.
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: Australischer Open Source Regierungs-Guide
: Australischer Open Source Regierungs-Guide Das „Australian Government Information Management Office“ hat „A Guide to Open Source Software for Australian Government Agencies“ veröffentlicht. Dabei erinnere ich mich mal wieder an den von Microsoft zensierten Migrationsleitfaden unseres Bundesinnenministeriums. Hier gibt es noch den alten aus dem Jahre 2003.
Ein Blick zur KbSt offenbarte allerdings folgendes:
In Kürze verfügbar: Innenministerium entwickelt Migrationsleitfaden weiter
Das Bundesministerium des Innern (BMI) wird eine weiterentwickelte Version des Migrationsleitfadens („Leitfaden für die Migration von Basissoftwarekomponenten auf Server- und Arbeitsplatzsystemen“) veröffentlichen und diese hier kostenlos zum Download bereitstellen. Bitte schauen Sie später noch einmal vorbei.
Dafür, dass er schonmal draussen war und nach Protesten von Microsoft zurückgezogen wurde, dauert es aber ganz schön lange bis zum Neuerscheinen. Mache ich mich eigentlich strafbar, wenn ich hier den zurückgezogenen Migrationsleitfaden spiegel?
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: ELSTER in der Kritik
: ELSTER in der Kritik Das elektronische Steuersystem (Elster) erhitzt mal wieder die Gemüter. Nachdem die FDP-Fraktion eine parlamentarische Anfrage zur tatsächlichen Effizienz der Online-Abwicklung der Umsatzsteuer-Voranmeldung an die Bundesregierung richtete, verwahrte diese sich gegen jegliche Kritik.
In ihrer Antwort verweist die Bundesregierung auf Einspareffekte, durch die Wegfall der Datenerfassung und die erhöhte Datenqualität entstünden. Konkrete Angaben über die tatsächliche Höhe der bisherigen Einsparungen legte die Bundesregierung jedoch nicht vor. Stattdessen unterstreicht sie die Plattformunabhängigkeit von Elster. „Es handelt sich um eine externe Schnittstelle, mit der aus verschiedenen Computeranwendungen steuerliche Daten auf elektronischem Weg an die Finanzverwaltung übermittelt werden können.“, heißt es in diesbezüglich im Dokument.
Die Bundesregierung geht derzeit von rund 1.300 Software-Herstellern aus, die die „Elster“-Programmschnittstelle in ihre Steuerprogramme eingebunden hätten. Zudem wird die besonders benutzerfreundliche Gestaltung des ElsterFormular hervorgehoben, die nur geringe Kenntnisse im Umgang mit der Steuererklärung vorausetzt und um ein kostengünstige Hilfe-Hotline ergänzt wird. Das von Linux-Nutzern Elster nicht ohne Weiteres nutzen können und sich in der Regel von der (eigentlich zwingenden) elektronischen Übermittlung freistellen lassen, bleibt unerwähnt.
Das diese „Schön-Wetter“-Darstellung von Elster bei Weitem zu kurz greift, macht ein Artikel in der aktuellen Ausgabe (#86) der Datenschleuder deutlich. Die Autorin, selbst mit jahrelanger Erfahrung in der Softwareentwicklung (insb. Datenbanken), bezeichnet Elster nach hinreichender Auseinandersetzung als „sicherheitstechnisch mittleren Alptraum“.
Stichwort „Unzureichende Verschlüsselung“:
Zwar haben Außenstehende keine Einsicht auf Daten und deren Übertragung, allerdings besteht kein Sichtschutz vor „Internen“, d.h. anderen Elster-Netzteilnehmern. Diese können sofern erstmal angemeldet, prinzipiell die Umsatzsteuervoranmeldung für jede verfügbare Steuernummer einreichen. Eine Authentisierung des einreichenden Teilnehmers ist nicht vorgesehen. Brisant wird dies, wenn man bedankt, dass die Angabe der Steuernummer (nur die braucht man für die UStVA) verpflichtend ins Impressum jeder Firmen-Website gehört.
Stichwort „Transparenz“:
Zwar vergibt die Finanzverwaltung auf Anfrage so genannten EntwicklerID und EntwicklerKIT an Softwareentwickler, allerdings handelt es sich dabei nicht um den Quellcode des Programms, so dass niemand überprüfen wie dieses tatsächlich funktioniert bzw. was mit den Daten passiert. Defizite in der Dokumentation sind also unübersehbar.
Stichwort „Weiterentwicklung“:
Das Entwicklungsmodell Freier Software hat sich in der Vergangenheit bewährt und zahlreiche sicherheitstechnische Entwicklungen, die heute als Standard gelten, erst vorangebracht. Um so erstaunlicher ist es, dass die Konzept der HerstellerID, nicht für Entwickler Freier Software bzw. Open Source Projekte verwendendbar ist, da die ID an Produkt und Hersteller gebunden ist. D.h. Modifizierung, Verbesserung und Weiterentwicklung von Elster-kompatibler Programme sind von vornherein ausgeschlossen. Eine GruppenID ist nicht vorgesehen.
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: LinuxTag 2005: „Linux macht Schule“
: LinuxTag 2005: „Linux macht Schule“ In Schule und Ausbildung spielt Freie Software eine zunehmend wichtige Rolle. Entscheidend für den Umstieg auf Freie Software ist oftmals die prekäre finanzielle Situation vieler Bildungseinrichtungen. Denn durch den Einsatz von Linux & Co können Lizenzkosten eingespart und Anschaffungskosten reduziert werden, da die Hardwareanforderungen Freier Software im Vergleich zu anderen Systemen eher niedrig sind. Darüber hinaus erlaubt der Einsatz Freier Software einen kreativen und effektiven Einsatz von Computern im Unterricht. Gerade der Informatikunterricht kann flexibler und anschaulicher gestaltet werden, denn die Schüler lernen mit der Software arbeiten und sie nicht nur benutzen. Aber auch andere Unterrichtsfächer können durch die zahlreichen Fachprogramme, die als Freie Software verfügbar sind, bereichert werden.
Unter dem Stichwort „Linux macht Schule“ greift der LinuxTag 2005 das Thema Freie Software in der Bildung auf und macht es zu einem Programmschwerpunkt. Lehrer, Schüler und Vertreter der Schulbehörden sind eingeladen sich über die Einsatzmöglichkeiten von Linux im Schulumfeld zu informieren. Mehrere Projekte haben sich der Förderung des Einsatzes Freier Software in Schulen verschrieben, verfolgen dabei jedoch ganz unterschiedliche Strategien. Der LinuxTag will einen Beitrag dazu leisten und bietet Projekten aus dem Schulumfeld die Gelegenheit sich auf der Fachmesse kostenlos zu präsentieren.
Ursprünglich in Norwegen beheimatet, ist das Skolelinux-Projekt mittlerweile in ganz Europa zu Hause. Die Distribution basiert auf Debian 3.0 und bringt Freie Software nicht nur auf die Schulserver. Als Live-CD kann Skolelinux direkt auf den Schülerarbeitsplätze eingesetzt und da es sich um Freie Software handelt, den Schülern auch mit nach Hause gegeben werden. Bereichert wird das Skolelinux-Spektrum zudem durch zahlreiche Lernprogramme.
PingOS ist hingegen eine virtuelle Initiative der deutschen GNU/Linux-Gemeinde, deren Ziel es ist, den Einsatz des Freien Betriebssystem an Schulen zu fördern. Versierte Linux-Anwendern haben sich darum zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und stehen bereit, um Schulen bei der Einrichtung und Wartung von Linux-Rechnern zu unterstützen.
SelfLinux hat sich die Erstellung eines umfassenden Hypertext-Tutorials über das Betriebssystem Linux zur Aufgabe gemacht. Die derzeit verfügbare Dokumentation des Betriebssystems wird als ungenügend empfunden, da diese aus isolierten, nicht immer logisch verknüpften Dokumenten besteht, die noch dazu mehrheitlich englisch verfasst und nur mangelhaft illustriert sind. Um Ein- und Umsteigern aber auch erfahrenen Administratoren den Umgang mit Linux zu erleichtern, arbeitet SelfLinux an einem Linux-Nachschlagewerk. Dieses gibt einerseits einen systematischen Überblick über den aktuellen Stand der Linux-Entwicklung, anderseits hilft es bei der schnelle Einarbeitung in neue Themen oder der Suche nach speziellen Informationen.
Arktur ist eine spezielle Schulserver-Lösung, die in Zusammenarbeit von Offenes Deutsches Schulnetz (ODS) und der c’t entwickelt wurde. Insbesondere unerfahrene Administratoren ohne Linuxkenntnisse sind mit Arktur in der Lage, einen Server selbständig zu installieren, ans Internet zu bringen und auch fortlaufend zu betreuen. Natürlich steht für Rückfragen ein Team aus langjährigen Linux-Experten bereit.
„Eine gute schulische Ausbildung ist für den Standort Deutschland besonders wichtig und sollte allen Schülern gleichermaßen zuteil werden. Freie Software kann zur effektiv zur Chancengleichheit in der Bildung beitragen. Der LinuxTag e.V. hat sich daher entschlossen, das Thema Linux in der Schule in diesem Jahr zu einem Programmschwerpunkt zu machen.“ so Nils Magnus, Vorsitzender des LinuxTag e.V.. Schulverwaltungen, Lehrer und interessierte Schüler können sich auf http://www.linuxtag.org/2005/de/schule über das Programm und einzelne Projekte informieren. Für Fragen und Auskünfte stehen die Veranstalter jederzeit zur Verfügung. Drei Beiträge widmen sich am 25. Juni auf dem Freien Kongress ebenfalls dem Thema Linux und Bildung. Das Panel Education and Research findet von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.
Das Open Source Course Management System (CMS) „Moodle“ gehört zu den erfolgreichsten Umgebungen für Online-Lernprozesse. Moodle ist eine flexible Lernumgebung und wurde insbesondere für interaktive Gruppenarbeit konzipiert. Ralf Hilgenstock (Dialog Beratungsgesellschaft) informiert über den Einsatz von Moodle in Unternehmen und Verwaltungen. Marcus Denker (Squeak Deutschland e.V.) stellt Squeak, eine auf Smalltalk aufsetzende Entwicklungsumgebung Squeak für Kinder jeden Alters, vor. Es handelt sich um Freie Software, die plattformunabhängig und kostenlos erhältlich ist. Auch in Schulen kommt Squeak zunehmend zum Einsatz. Freie Software eignet sich besonders für den Einsatz an Schulen. Die Gründe erläutert Mario Fux (ALIS – Arbeitsgruppe Linux an Schulen) und stellt dabei verschiedene freie Lernsoftwareprojekte aus Europa vor. Ein Migrationsbericht einer Grundschule rundet den Beitrag ab.
Der LinuxTag 2005 findet vom 22. bis 25. Juni im Messe- und Kongresszentrum Karlsruhe statt. Informationen zum Konferenzprogramm und zur LinuxTag-Fachmesse sind auf der Webseite vom LinuxTag 2005 zu finden.
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: Für eigene Dummheit die GPL verklagen?
: Für eigene Dummheit die GPL verklagen? Ein US-Amerikaner verklagt die Free Software Foundation, weil die GPL seiner Ansicht nach einen Preis für Software festschreibe. Und dadurch verringere sie die Möglichkeit für individuelle Entwickler, mit der Entwicklung oder dem Verkauf von Software im freien Wettbewerb konkurrieren zu können, schreibt Golem. Ich verstehe gerade immer noch nicht, was der Herr denn wünscht, bzw. was sein rationales Anliegen ist. Wahrscheinlich hat er die GPL nicht wirklich verstanden und denkt an Freibier statt an Freiheit. Software unter der GPL muss nicht kostenlos sein, sie kann. Man kann Freie Software unter der GPL auch verkaufen, muss es aber nicht.
Die Free Software Foundation (FSF) sei Verträge mit individuellen Software-Entwicklern sowie kommerziellen Distributoren wie Red Hat oder Novell eingegangen bzw. habe mit diesen konspiriert, um die Preise für Computersoftware künstlich festzuschreiben, heißt es in der Klageschrift von Wallace, die auf Groklaw veröffentlicht wurde. Um dies zu erreichen, habe die FSF zum Einsatz der GNU General Public License aufgerufen.
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: Fort Culture – What’s at stake in the fight for digital rights
: Fort Culture – What’s at stake in the fight for digital rights Downhill Battle leisten in den USA echt grossartiges. Fast jeden Monat gibt es neue Aktionen und Webseiten zum Thema Copyright&Culture. Gestern erschien: „Fort Culture – What’s at stake in the fight for digital rights“.
Who will be in charge of culture?
This is not a philosophical question, it’s a practical one and it could be decided in the next few years. The internet is making a new kind of culture possible: one where individuals can be a part of creating the mainstream. Hollywood is doing everything it can to stop that from happening and the next few years could define the next few decades. Fort Culture is a homebase for understanding and discussing this fightFort Culture enthät zum Start schon eine Menge Artikel zu den verschiedenen Aspekten des Themas. Eine neue Idee ist, mehr Menschen in die Kampagne dadurch einzubinden, dass die Verwaltung von relevanten Artikeln zum Thema via del.icio.us gemanaged wird. Mitmachen ausdrücklich erwünscht.
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: Knast ersteigern?
: Knast ersteigern? Den „Raubkopierer sind Verbrecher“-Machern fällt auch nichts Neues mehr ein, um mit ihrer manipulierenden Kampagne in die Öffentlichkeit zu kommen. Hab mir ja erstmal überlegt, ob ich überhaupt was zu ihrer neuesten Presseverlautbarung sagen soll. Andererseits ist eine ihrer Kampagnenideen sowas von bescheuert, dass ich da gar nicht drumherum komme. Und zwar gehts um ihre „erfolgreiche Knast-On-Tour“-Sache. Den Knast wird man bei eBay für einen Tag ersteigern können.
„Der Knast wird an einem von ihnen gewünschten Ort aufgebaut, sie können ihre Freunde einladen und werden mit Wasser und Brot, aber auch mit Kinokarten versorgt“. Zusätzliches Schmankerl: Schauspieler aus der RTL-Fernsehserie „Hinter Gittern“ sollen als Aufseherpersonal fungieren.
Hey, so ein Feature wollte ich immer schon auf meiner Party haben. Die Schauspieler kann man dann in den „Knast“ sperren und mit Torten beschmeissen, während sie die Werbeflyer aufessen müssen. Aber ich vermute mal, das wird nach 5min langweilig. Und Torten müssten sie schon selbst mitbringen… Vermutlich werden die Macher der Kampagne selbst bei eBay mitsteigern, damit sich überhaupt ein Dummer dafür findet.
Der Moment, wo ich zum ersten Mal ein Nachtsichtgerät im Kino auf mich gerichtet sehe oder Taschenkontrollen am Eingang durchgeführt werden, wird übrigens mein letztes Mal in einem (Mainstream-) Kino sein. Save Privacy!
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: „Linux in BERLIN“ am 12. Mai
: „Linux in BERLIN“ am 12. Mai
Nächste Woche findet am 12. Mai erstmals die von newthinking communications organisierte „Linux in BERLIN“ statt. Ziel der Veranstaltung ist, eine Kommunikationsplattform und ein Branchennetzwerk zu den Themen Freie Software, Open Source, Linux und Open Content in Berlin zu etablieren. Im Rahmen der halbtägigen Veranstaltung wird es zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Linux in Berlin“ und „Linux in Öffentlichen Verwaltungen“ geben. Verschiedene Firmen und Projekte stellen sich mit Ständen vor und wahrscheinlich gibt es noch diverse Workshops zu einzelnen Themen. Eigentlich hatte ich noch angedacht, netzpolitik.org auf einem Stand zu präsentieren, aber da ich die Veranstaltung organisiere, wird das wohl nicht klappen. Aber ich bin physisch anwesend. Abends wirds noch eine kleine Party geben. Das Berliner Label „Brothers in Music“, welches seine Platten und Live-Mixe unter Creative Commons-Lizenzen veröffentlicht, wird live mit Computern Musik machen. Mehr Informationen finden sich auf der Webseite von „Linux in BERLIN“. -
: p2p-Nutzerzahlen verdoppelt
: p2p-Nutzerzahlen verdoppelt Dass sich seit Beginn der IFPI-Klagewellen die p2p Nutzerzahlen verdoppelt haben, ging ja schon diese Woche durch die Medien. Die dazu passende Grafik hatte ich aber noch nicht:

Sieht wachsend aus, oder? Dabei fehlen noch viele Filesharing-Dienste wie BitTorrent, WinMX, SoulSeek, Sharaza, FileTopia oder OpenFT! Vielleicht ist die Klagewellen-Kampagne ja doch eine versteckte Marketing-Kampagne für p2p-Dienste, um dann in den nächsten Jahren die passenden Geschäftsmodelle seitens der Industrie zu präsentieren? Die schrottigen DRM-Downloadplattformen werden ja verständlicherweise nicht so von den Verbrauchern angenommen wie erhofft. Aber vermutlich wird die IFPI die Zahlen wieder vollkommen anders interpretieren, in ihrer Glaubenswelt sind die Nutzerzahlen ja fast um die Hälfte gesunken.
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: Animation: Wie Softwarepatente wirken
: Animation: Wie Softwarepatente wirken Softwarepatente sind für Laien ein sehr komplexes Thema. Jetzt gibt es beim FFII eine von Gavin Hill erstellte Animation, die in 4min erklärt, wie das System funktioniert und was daran schädlich für Innovation, Wettbewerb und Verbraucher ist. (In Englisch)

* Quicktime/MPEG4, 12.7 MB
* MPEG1, 17.4 MB – lower qualityPrädikat: Pädagogisch wertvoll. Bitte weiterverteilen!