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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : Tonspion berichtet über die Privatkopie
    Tonspion berichtet über die Privatkopie

    Auf Tonspion ist ein Artikel zum Thema Privatkopie. Der Artikel ist nicht schlecht und auf jeden Fall lesenswert. Allerdings machen sie auch den Fehler, das Ende der Privatkopie nahen zu sehen:

    Dennoch ist die Musikindustrie in Europa fest entschlossen, das Recht auf Privatkopie abzuschaffen. In Frankreich wird ein entsprechender Gesetzentwurf derzeit heiß diskutiert. Es ist zu erwarten, dass auch in anderen EU-Ländern entsprechende Debatten anstehen und die entsprechende EU-Richtlinie zur Privatkopie in die Gesetzestexte einfließen wird.

    Wie ich schonmal vor einer Woche geschrieben hatte, ist diese EU-Richtlinie aus dem Jahre 2001 in Deutschland im sog. „Ersten Korb“ in nationales Recht umgewandelt worden. Warum Frankreich diese EU-Richtlinie nicht schon früher so umgesetzt hat, wie die Lobbyisten es der EU in den Richtlinientext diktiert haben, weiss ich nicht. Eine Privatkopie ist in Deutschland nur noch gestattet, sofern kein Kopierschutz verwendet wird. Eine gekaufte CD mit Kopierschutz darf so nicht mehr kopiert werden. Das ist nicht schön und bringt langfristig massivste Probleme, weil es hier nicht nur um Musikprodukte geht, sondern diese Entscheidung grossen Einfluss auf die Zukunft eienr beginnenden Wissensgesellschaft hat.

    Mehr Informationen finden sich übrigens beim Verbraucherportal iRights und bei der Initaitive Privatkopie.net

    23. Mai 2005
  • : Mit dem LinuxBus von Berlin zum LinuxTag
    Mit dem LinuxBus von Berlin zum LinuxTag

    Sven Guckes organisiert einen LinuxBus, der von Berlin nach Karlsruhe zum LinuxTag 2005 und wieder zurück fährt. Natürlich nicht am Stück, sondern die Hinfahrt wird am Dienstag, den 21. Juni stattfinden und zurück gehts am Sonntag, den 26. Juni. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für jede Preisklasse vor Ort. Die ersten 25 Bucher bekommen dazu Eintrittsgutscheint für den LinuxTag. Der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt 85 Euro. Wenn sich weniger als 25 Menschen verbindlich anmelden, fährt der Bus nicht. Wenn sich mehr anmelden, wirds für alle günstiger. So günstig kommt man sonst nicht von Berlin zum LinuxTag nach Karlsruhe.

    23. Mai 2005
  • : Die Burnstation
    Die Burnstation

    Freie Musik oder Linux-Distributionen selbst zusammenstellen, vorhören und dann brennen: Die Burnstation machts möglich. In Graz wird sie schon verwendet. Ein Wiki gibts auch. Natürlich komplett als Freie Software.

    20. Mai 2005
  • : Radio Open Source
    Radio Open Source

    Am 30. Mai startet in den USA offiziell das erste Podcast-Programm zum Thema „Open Source“: Radio Open Source . Im Moment gibt es schon eine Beta-Phase mit einigen Interviews, darunter einen Beitrag zum Thema „Bloggers Without Borders“. Darin gehts um die „Freedom Blog Awards“ von „Reporter ohne Grenzen“, wo die besten Weblogs, welche sich für Meinungsfreiheit einsetzen, prämiert werden. netzpolitik.org ist bei diesem Wettbewerb in der Kategorie „Best international Blog“ nominiert. Interessant ist, dass man im Vorfeld anrufen kann, um Fragen zu stellen. Die Anrufe werden dann in die Sendung integriert. Aks nächster Interview-Gast wird Jimbo Wales von Wikipedia dabei sein.

    19. Mai 2005
  • : Bagatellklausel auf Druck der Lobby abgeschafft
    Bagatellklausel auf Druck der Lobby abgeschafft

    Frau Weiss ist Kulturstaatsministerin und äussert sich gerne zu netzpolitischen Themen. Gerade ist sie in Cannes und schmeisst mal eben die „Bagatellklausel“ aus dem Urheberrecht heraus.

    Erst am 7.4.2005 sagte sie in einem Interview zur Bagetellklausel folgendes:

    Im Einklang mit der Justizministerin halte allerdings auch ich nichts von einer „Kriminalisierung der Schulhöfe“. Diesem Aspekt hat der Gesetzgeber im ersten Korb auch Rechnung getragen, indem er die Privatkopie lediglich von offensichtlich rechtswidrigen Vorlagen verboten hat. Ohnehin entspricht der geplante Strafausschließungsgrund auch der bisherigen Praxis der Staatsanwaltschaften, im privaten Bereich nicht jede einzelne unzulässige Kopie zu verfolgen. Verfolgungsaktivitäten in diesem Umfang sind weder möglich noch wünschenswert. Ich sehe deshalb in der Bagatellklausel einen tragbaren Kompromiss, zumal sie den Verursachern der großen wirtschaftlichen Schäden ohnehin nicht zu Gute kommt.

    Und nun, nur gut einen Monat später, zitiert die Kölnischen Rundschau am 17.5.2005 Frau Weiss:

    Zum Thema Film-Piraterie betonte sie, dass alle Verstöße gegen das Urheberrechtsgesetz in Deutschland illegal seien und blieben. „Ich bestehe darauf, dass es keine Bagatellregelung gibt“, sagte Weiss. „Da wird man nicht den einzelnen Schüler für einen Download bestrafen. Aber es muss gesetzlich klar sein, dass das verboten ist und Schaden anrichtet.“

    Damit hat sich mal wieder die Filmindustrie durchgesetzt, die mit „Raubkopierer sind Verbrecher“ die passende Lobby- & Einschüchterungskampagne fährt und schon im Februar mit einem Brief an die Bundesregierung die Abschaffung der Bagatellklausel forderte. Und auch die CDU dürfte sich freuen, die dies für die Filmindustrie immer fleissig mit forderte.

    Naja, viel Spass mit der Kriminalisierung der Schulhöfe.

    19. Mai 2005
  • : Der französische „zweite Korb“
    Der französische „zweite Korb“

    Über das Urheberrecht liest man öfters ziemlichen Mist. Gerade ist mir wieder der Pressetext aus Österreich aufgefallen, der über einen französischen „2. Korb“ schreibt. Nachdem zwei Gerichte in letzter Zeit in Frankreich das „Recht auf Privatkopie“ anerkannt haben, soll dies nun geändert werden, wie sich Pressetext auf Le Figaro bezieht: „Die Tage der Privatkopie seien gezählt“. Für uns Deutsche nichts ungewöhnliches. Hier wurde eine digitale Privatkopie von Werken, die mit einem Kopierschutz versehen sind, schon im „1. Korb“ abgeschafft. Sonst gibt es neben unwichtigen Informationen noch solche Stilblüten zu entdecken:

    Für die Musikindustrie würde die Abschaffung der Privatkopie das Ende ihres Alptraums, der sie seit Napster und Peer-to-Peer heimsucht, bedeuten, während die Elektronikindustrie von der Besteuerung für digitale Träger befreit werden würde.

    Nur dumm, dass Urheberrechtsabgaben keine Steuern sind und auch Deutschland mit der Abschaffung der digitalen Privatkopie „den Alptraum der Musikindustrie“ nicht beseitigt hat…

    Die Umsetzung dieses Systems würde mit der zusätzlichen Verbesserung von digitalem Kopierschutz die Zahl der Anzeigen von Raubkopien sowie die Höhe der Schäden, die der Musikindustrie durch diese entstehen, in wenigen Jahren auf nahezu Null herunterschrauben.

    Und zum Schluss des Artikels gibt es wieder das Märchen von DRM, dass zukünftig flächendeckend überall wirken soll und kein Kopieren mehr zulässt… Natürlich alles nur zum Wohle des Verbrauchers.

    Das einzige lesenswerte an dieser News ist, dass Frankreich nun auch seinen „2. Korb“ hat. War mir bisher nicht bewusst. War aber klar, dass die Lobbyisten der Muik- und Filmindustrie nach den Gerichtsurteilen Sturm auf die Politik laufen. Und gerade stelle ich noch fest, dass der Musikmarkt die News komplett übernommen hat. Wäre ja eigentlich zu erwarten gewesen.

    18. Mai 2005
  • : Keine Diskrimierung beim e‑Government
    Keine Diskrimierung beim e‑Government

    Gerade bei de.internet.com gefunden: Bürger fordern leistungsfähiges E‑Government

    Die Bürger fordern leistungsfähiges E‑Government und verlangen zunehmend Einblick in erhaltene Dienstleistungen und die Sinnhaftigkeit öffentlicher Ausgaben. Vor dem Hintergrund sinkender Budgets und wachsender Anforderungen an bürgernahe Services sowie mehr Wirtschaftlichkeit sei der Einsatz flexibler IT-Anwendungen künftig unabdingbar.

    Ja, das will ich auch. Und zwar mit Offenen Standards, so dass ich zukünftig als Linux-Nutzer nicht diskriminiert werde, wenn ich e‑Government nutzen möchte. Gleichzeitig habe ich als Bürger ein Interesse daran, dass Kosten gespart werden und die europäische, mittelständisch geprägte IT-Branche gestärkt wird. Deshalb wünsche ich mir, dass mit Öffentlichen Geldern finanzierte e‑Government Anwendungen zukünftig als Freie Software programmiert werden müssen. Damit wir endlich mehr Nachhaltigkeit in der staatlichen IT-Landschaft erhalten und der Wettbewerb gestärkt wird.

    18. Mai 2005
  • : Cory Doctorow zum Thema Broadcast-Flag
    Cory Doctorow zum Thema Broadcast-Flag

    Cory Doctorow schreibt auf PopularScience über die Broadcast-Flag und welche Auswirkungen ein solches Gesetz auf Innovation und Wettbewerb hätte: „You Deserve Your RiVo – THE ISSUE: The RIAA wants to take away your right to record songs off the radio

    Today you can buy similar devices for radio—sometimes called RiVos—including Griffin’s Radio Shark and Neuros’s MP3 Computer, that connect to your computer and record programs to your hard drive. The next generation of these gadgets will go those one better, recording all of the radio stations in a frequency band simultaneously, then picking out individual songs and arranging them into playlists. Goodbye channels, chatter, idiot DJs and throwaway music. Who needs live radio when you’ve got a RiVo?

    The problem is that tomorrow RiVo may be illegal. A new generation of radio called Digital Audio Broadcast (DAB, a.k.a. digital radio) is coming, and the Recording Industry Association of America (RIAA) is dedicated to making sure no RiVo-like device for digital radio ever reaches the marketplace. DAB is just beginning to show up in the U.S., but it will eventually replace analog FM and AM broadcasts. What worries the RIAA is that a DAB signal sounds better than analog, and it can carry information such as names of tracks and artists and be easily recorded to a hard drive. RiVo functionality could be in every DAB tuner.

    18. Mai 2005
  • : OSCOM-Tag auf dem LinuxTag 2005
    OSCOM-Tag auf dem LinuxTag 2005

    Auf dem kommenden LinuxTag 2005 in Karlsruhe, welcher vom 22.–25. Juni stattfindet, gibt es neben diversen Subkonferenzen auch den OSCOM-Tag:

    Die OscomTag 2005 Konferenz am 22. Juni 2005 bietet einen ganzen Tag mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema Open Source CMS. Vor allem für Programmierer CMS-basierter Lösungen bietet er die Möglichkeit, Köpfe und Konzepte hinter den bedeutendsten Open Source CMS kennen zu lernen.

    Den Hauptteil der Veranstaltung machen drei Workshops aus; und zwar zu den Themen „Interoperabilität“, „Innovative Technologien“, sowie wirtschaftliche Vorteile gegenüber proprietären CMS. In den Workshops werden Vorträge gehalten und diese mit den Teilnehmern diskutiert. Höhepunkt wird die abschließende Diskussionsrunde mit hochrangigen Vertretern bekannter Open Source CMS sein.

    17. Mai 2005
  • : Knoppix 3.8.2 erschienen
    Knoppix 3.8.2 erschienen

    Heise war schneller. Es gibt eine neue Knoppix 3.8.2 als Update der Cebit-2005-Edition.

    Die Neuerungen sind:

    * Aktualisierung aller Softwarepakete via dist-upgrade auf den aktuellen Stand aus Debian/testing
    * Kernel 2.6.11 update
    * OpenOffice 1.1.4 Security Update

    Außerdem soll es von nun an möglich sein, die zum „Swappen“ verwendete Datei knoppix.swp auf einer NTFS-Partition zu betreiben.

    17. Mai 2005
  • : ARTE-Radio unter Creative Commons
    ARTE-Radio unter Creative Commons

    Der deutsch-französische Kultursender ARTE hat nun auch ein Radioprogramm. Das würde ich normalerweise hier nicht ankündigen, wenn nicht auf der Startseite ein grosses Creative Commons Logo wäre! Leider gibt es nur wenig deutsch-sprachige Inhalte, da ARTE ARD-Sendern in Deutschland keine Konkurrenz machen darf. Die Finanzierung läuft deshalb komplett über ARTE-Frankreich.

    Aus der FAQ:

    Was ist ARTE Radio ?

    ARTE Radio ist das Webradio von ARTE France. Ein freches Magazin für Leute, die Tonbeiträge, richtige Dokumentationen, Kino und Spielfilme mögen … Auf dem Programm: Reportagen, Zeitzeugen, Gespräche, kreative Tonbeiträge, making of und Überraschungen.

    ARTE Radio zum Französisch lernen oder lehren

    Die Reportagen von ARTE Radio können mit der Lizenz Creative Commons downgeloaded werden.
    Sie können zu nicht kommerziellen Zwecken im privaten und Schulbereich verwendet werden.

    Schade, hätte mich ja gefreut, endlich mal öffentlich-rechtliche Inhalte aus Deutschland unter einer Creative Commons Lizenz zu finden. Aber anscheinend sind viele umliegenden Länder innovativer und offener als unsere Medienlandschaft in Deutschland.

    17. Mai 2005
  • : Zyn! berichtet über „SCO vs. Linux“
    Zyn! berichtet über „SCO vs. Linux“

    Das Online-Satire Magazin Zyn! hat der Real-Satire „SCO vs. Linux“ einen Artikel gewidmet. Und zwar sei man in den Besitz eines 750 Seiten langen Schreibens von SCO an das zuständige Gericht gekommen und zeigt Ausschnitte daraus:

    „[…] und dadurch wird ganz klar ersichtlich, dass der Linux-Kernel in der vollen Länge mit dem selben 256 ASCII-Zeichen beschrieben wurde, mit dem auch Unix erstellt wurde. Der verwendete Zeichencode bietet eine hundertprozentige Übereinstimmung, sowohl beim Code als auch bei den Kommentaren.“

    „[…] sowie auch in der ‚Community-Struktur’ des Linux-Projekts wird ersichtlich, dass der Beklagte IBM ein ganz und gar unpatriotische Ziele mit seinen Linux-Plänen verfolgt. Linux ist der Inbegriff eines neuen und gefährlichen Kommunismus, welcher sich die Zerstörung ureigenster amerikanischer Werte zum Ziel gesetzt hat. An dem Tag, an dem ein amerikanisches Gericht gegen das patriotische Software-Copyright entscheidet, haben die Terroristen gewonnen.“

    17. Mai 2005
  • : OLG Hamburg kennt kein Auskunftsrecht
    OLG Hamburg kennt kein Auskunftsrecht

    Für das Oberlandesgericht (OLG) Hamburg gibt es kein Auskunftsrecht für Rechteinhaber auf Herausgabe von Provider-Kundendaten. Damit kassierte eine höhere Instanz das Urteil des Landesgericht Hamburg, das vor kurzem ein Auskunftsrecht für rechtens gefunden hatte. Begründung für das OLG war eine fehlende rechtliche Grundlage.

    Aber diese ist auf dem Weg. Unklar ist noch, bei welchem Gesetzesvorhaben die Rechteinhaber ein Auskunftsrecht durchsetzen werden. Wird es der zweite Korb der Urheberrechtsreform werden? Oder die Richtlinie zur Durchsetzung von Geistigem Eigentum? Oder wird es etwa der neue Referentenentwurf für ein neues Telemediengesetz?

    Heise weiss mehr: Kein Auskunftsrecht für Plattenlabel auf Herausgabe von Provider-Kundendaten

    Ob die beiden Urteile auch in Zukunft Bestand haben werden, ist fraglich. Schließlich plant der Gesetzgeber im Rahmen des neuen Telemediengesetz (TMG) in Paragraf 12 Absatz 3 eine Auskunftsregelung, wonach Diensteanbieter „Auskunft über personenbezogene Daten an berechtigte Stellen und Personen“ erteilen dürfen.

    Juristen befürchten, dass es nicht bei einem „Dürfen“ bleibt, sondern ein ausdrücklicher Auskunftsanspruch zu Gunsten von Urheberrechtsinhabern statuiert wird. Auch aus Sicht des Datenschutzes wird die schwammige Formulierung der Auskunftsregelung scharf kritisiert. So spricht beispielsweise der stellvertretende Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, Johann Bizer, von einer „Kapitulation des Gesetzgebers vor dem Auftrag der Verfassung, normenklare und bestimmte Regelungen zu treffen“.

    Und auch intern.de berichtet: Keine Auskunft ohne Staatsanwalt

    Doch nach dem zweimaligen Scheitern dieses Versuchs scheint es klar, dass die Industrie auch weiterhin den strafrechtlichen Weg einschlagen muss, wenn ihr Rechtsverstöße im Internet bekannt werden. Sie muss dem Staatsanwalt ihr Begehren und ihre Beweise zur Prüfung vorlegen, und dieser wird dann entscheiden, welche rechtlichen Schritte notwendig sind.

    Insofern ändert sich an der Situation für P2P-Nutzer so gut wie nichts. Denn bisher hat die Musikindustrie schon mehrfach demonstriert, dass sie auf diesem Weg ihre Rechtsansprüche durchsetzen kann. Und nach einer entschiedenen Strafsache ist es immer noch möglich, zivilrechtliche Ansprüche (z.B. Schadensersatz) gegen den dann bekannten Täter durchzusetzen.

    Insofern dauert es noch ein wenig, bis Provider zu Hilfspolizisten gemacht werden.

    17. Mai 2005
  • : Neuauflage der PrOOo-Box von OpenOffice.org
    Neuauflage der PrOOo-Box von OpenOffice.org

    Es gibt eine Neuausgabe der PrOOo-Box von OpenOffice.org mit Version 1.1.4.

    Auf der PrOOo-Box finden sich alle erforderlichen Anleitungen und umfassende Dokumentationen. Des Weiteren finden Anwender auf dem CD-ISO viele Cliparts, Schriften, Vorlagen und Makros. Zusätzlich bietet die PrOOo-Box aktuelle Versionen von Mozilla, Firefox, Thunderbird, das plattformunabhängige Präsentationstool IndeView und andere Open-Source-Anwendungen.

    [via Pro-Linux]

    17. Mai 2005
  • : amaroK Live CD zum herunterladen
    amaroK Live CD zum herunterladen

    Die amaroK Live CD ist erschienen. Als erster Mediaplayer bietet amaroK vom KDE-Projekt eine integrierte Unterstützung für das Audioscrobbler-Portal und ermöglicht seinen Anwendern somit, die Dienste des Musikportals unmittelbar (ohne Plug-In) zu nutzen. Die Erstellung dynamischer Playlisten, die Unterstützung von MySQL, um Musiksammlungen an einen Server auslagern zu können sowie ein grafischer 10-Band-Equalizer und die Option zur automatischen Texteinblendung zählen zu den Highlights des Mediaplayers.

    [via Die wunderbare Welt von Isotopp]

    17. Mai 2005
  • : DRM mit RFID mixen
    DRM mit RFID mixen

    Man nehme zwei aus Verbraucherschutz-Sicht umstrittene Technologien und mixe sie zu etwas neuem:

    Laut einem Bericht im RFID Journal arbeitet eine Gruppe des Wireless Internet for Mobile Enterprise Consortium (WinMec) an einem Konzept, bei dem sich DVDs mit eingebettetem RFID-Tag vor dem Abspielen gegenüber einem im Player integrierten RFID-Reader korrekt authentifizieren müssen.

    Heise weiss mehr. Alles natürlich nur, um Kopien verhindern zu wollen.

    14. Mai 2005
  • : Deutsches Ubuntu Anwenderbuch
    Deutsches Ubuntu Anwenderbuch

    Hier findet sich eine deutsche Übersetzung des Ubuntu Anwenderhandbuches. Auf den 80 Seiten werden alle Basics für den Anfänger wie Installation, Konfiguration etc. beschrieben.

    13. Mai 2005
  • : Have fun: Die BBC-Webseite remixen
    Have fun: Die BBC-Webseite remixen

    Die Netzeitung berichtet über eine neue innovative Initiative der BBC: „backstage.bbc.co.uk“(Domain ist noch nicht freigeschaltet)

    Der britische Sender BBC hat sämtliche Inhalte der eigenen Online-Site freigegeben. Programmierer dürfen damit tun, was immer sie wollen.

    Der staatliche britische Sender BBC hat alle Texte, Bilder, Wetter- und Sportressourcen freigegeben. Mit dem «Backstage» genannten Projekt stellt damit erstmals ein großer Sender alle Inhalte der umfangreichen BBC-Site kostenfrei zur Verfügung.

    Weshalb machen sie das?

    „We want to promote innovation and creativity on the net by opening access to some of BBC’s content and services,“ co-project leader Ben Metcalfe told the BBC News website: Developers to play with BBC wares

    Ben Metcalfe erklärte weiter, dass man Programmierern die Möglichkeit geben wolle, die BBC Inhalte vollkommen neu zusammen zu bauen. Damit sollen Online-Talente gefördert werden. Die Netzeitung geht nicht näher auf die Lizenz ein, aber da die Bedingungen bei der Verwendung ein Verweis auf das Backstage-Projekt und Nicht-Kommerzialität sind, deutet dies auf eine Creative Commons Lizenz hin. Weitere Motive sind höhere Aufmerksamkeit für die Seite und die Gewinnung von kreativen und fähigen Programmierer für eine Online-Community.

    Zuerst gibts eine Menge Feeds zum Aggregieren, später sollen komplette APIs veröffentlicht werden. Mit den APIs können dann beispielsweise neue Such-Tools oder neue Oberflächen programmiert werden.

    Ich bin sehr beeindruckt. Have fun!

    13. Mai 2005
  • : Auferstehung der Broadcast-Flag?
    Auferstehung der Broadcast-Flag?

    Die vor kurzer Zeit vor einem US-amerikanischen Gericht gescheiterte „Broadcast-Flag“ steht kurz vor der Wiederauferstehung. Die MPAA, der US-amerikanische Lobbyverband der Filmindustrie kauft im Moment wieder Kongressabgeordnete, um die „Broadcast-Flag“ „gerichtsfest“ durch zu setzen. Natürlich hat man auch gleich den passenden Gesetzentwurf, damit die Abgeordneten „entlastet“ werden. Der Bürgerrechtsorganisation Public Knowledge wurde der Entwurf zugespielt.

    Declan McCullagh beschreibt dies in seinem Blog auf News.com:

    Advocacy group Public Knowledge, which sued to challenge the FCC’s broadcast flag, says it has obtained a copy of the Motion Picture Association of America’s draft legislation.

    The draft bill says, simply, that the FCC will „have authority to adopt regulations governing digital television apparatus necessary to control the indiscriminate redistribution of digital television broadcast content over digital networks.“ The DC Circuit nixed the flag on the grounds that the FCC didn’t have the authority. This language would clear that up.

    Und auch Cory Doctorow kommentiert dies auf BoingBoing.

    13. Mai 2005