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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Grokster-Verfahren verloren – P2P jetzt illegal in den USA?
: Grokster-Verfahren verloren – P2P jetzt illegal in den USA? Heute ist der Grokster-Fall entschieden worden. Der oberste Gerichtshof der USA hatte zu entscheiden, ob P2P-Börsen in den USA nun legal oder illegal sind. Geklagt hatte der Medienkonzern MGM. In dem Verfahren ging es darum, ob P2P-Betreiber für das Tauschen von urheberrechtlich geschütztem Content verantwortlich gemacht werden können. Verbraucher- und Bürgerrechtler hatten u.a. damit argumentiert, dass Hersteller von Brechstangen auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn mit diesen Werkzeugen Einbrüche begangen werden. Auch Waffenhersteller werden in den USA nicht dafür verantwortlich gemacht, dass mit diesen Waffen tausende von US-Amerikanern im Jahr getötet werden. Den Wortlaut der Urteilsbegründung findet man hier.
Relativ unklar ist noch, ob zukünftig auch Programme wie Bittorrent in den USA nicht mehr zum Download angeboten werden dürfen. Laut Medienberichten soll der Gang zum Gericht allerdings lediglich unter bestimmten Umständen möglich sein: „Nur wer Tausch-Technologie klar mit dem Ziel anbiete, den Bruch von Copyright-Bestimmungen zu ermöglichen, könne belangt werden, befanden die Richter.“ sagt Tagesschau.de. Die Frage ist nun, ob nur kommerzielle Tauschbörsenhersteller verklagt werden können, bzw. die nur ihr Marketing ändern müssen. Und was ist mit Herstellern von MP3-Playernund digitalen Vidiorekordern oder mit DSL-Anbietern, die Werbung machen, dass mit ihren Leitungen soundsoviele MP3s in einer Stunde herunter geladen werden können? Ich bin mal auf Meinungen von Urheberrechtsexperten gespannt, die in den nächsten Tagen mehr und mehr Stellungnahmen veröffentlichen werden.
Fakt ist, statt Rechtssicherheit wird es vermehrt Rechtsunsicherheit geben. Klagewellen werden folgen und Innovation wird von Gerichten entschieden.
Nachrichtenüberblick:
CNN: Hollywood wins Internet piracy battle
Heise: Unterhaltungsindustrie gewinnt vor dem obersten US-Gericht
The Register: Supremes down P2P software makers in unanimous decision
ars technica: Hollywood prevails in MGM v. Grokster
Spiegel: US-Gericht entscheidet gegen Internet-Tauschbörsen
BoingBoing: Blogs on today’s SCOTUS rulings; Xeni on Grokster on NPR, CNN
Tagesschau: Tauschbörsen haften künftig für Nutzer
News.com: Supreme Court rules against file swapping
Golem: Oberstes US-Gericht entscheidet gegen Tauschbörsen
Futurezone: Gericht entscheidet gegen Tauschbörsen
Slashdot: Supreme Court Rules against Grokster
Techdirt: Grokster, Brand X Lose… Sort Of
Washinton Post: Supreme Court Ruling: File-Sharing
Golem: P2P-Urteil: Schwere Bürde für Technologie-Unternehmen
Futurezone: Die Zukunft der Tauschbörsen
Netzeitung: Filesharing-Urteil in der Kritik
Blog Maverick: Kaboom !
Wired: Grokster Loss Sucks for Tech
Salon.com: Supreme Court’s unsound decision
Intern: Vollständige Niederlage für Grokster und StreamCast
Heise: Entscheidung des Supreme Court versetzt Musikindustrie in Euphorie
Netzwelt: Grokster: Ein Wendepunkt für P2P?
Spiegel: „Die Revolution ist nicht am Ende“
Slyck: MGM vs. Grokster – An Outright Entertainment Industry Win?
Taz: Tauschbörsen haften für ihre Nutzer
Taz: Ein vorschnelles Urteil
Telepolis: Grokster und das GedankenverbrechenErnest Miller war bei der Pressekonferenz der P2P-Verteidiger und hat mitgebloggt.
Die Electronic Frontier Foundation hatte vorgestern schon auf ihrer Webseite erklärt, worum es in diesem Verfahren geht:
# It’s not about P2P. The P2P genie is irreversibly out of the bottle, with the software already installed on hundreds of millions of computers and developers in countries beyond the reach of American laws. It’s the rest of America’s innovation sector that will be living with the Supreme Court’s ruling. So, as you read what they have to say, ask how it will affect not just Apple, HP, and Intel, but also the next „genius in a garage,“ like Sling Media or the kids developing urban vehicular grid technology.
# No matter what, we’ve won. From the beginning of this lawsuit, the entertainment industries pushed the lower courts to adopt extreme, outlandish interpretations of copyright law. For example, they argued that the Sony Betamax decision doesn’t apply at all to Internet technologies, and that simply knowing that somebody is using your technology to infringe triggers an obligation to redesign it. No matter what the Court may announce on Monday, it will not be adopting this extreme position. So remember what we’ve already won.
# Main Event #1: Sony Betamax. In 1984, the Supreme Court rejected contributory liability for Sony because the Betamax was „capable of substantial noninfringing uses.“ Everyone will be watching to see what this Court has to say about that phrase. What does „capable“ mean? What does „substantial“ mean? What role, if any, does the proportion of infringing and noninfringing uses play?
# Main Event #2: Vicarious liability. The Supreme Court has never spoken on the doctrine of vicarious copyright liability, which lower courts have applied where a defendant has the right and ability to control an infringer and receives a direct financial benefit from the infringement. Will the Court endorse, modify, or reject what the lower courts have fashioned?
# Main Event #3: Inducement? There has been much talk about whether any such thing as „inducement liability“ exists in copyright law and, if it does, what its scope might be. Justices Ginsburg and O’Connor asked several questions about the idea during the oral argument; Justice Scalia expressed skepticism. Don Verrilli, arguing for the entertainment industry, said that inducement liability would not be enough to address the concerns of copyright owners. What will the Court have to say about this uncharted territory?
# Next Bout: Congress. The Court’s opinion will set the stage for the inevitable fight on Capitol Hill. A big victory for either side will be characterized as an „extreme“ result, potentially strengthening the hand of the opposite side in Congress. An intermediate outcome, on the other hand, may lead Congress to „leave well enough alone.“
Hier ist die Pressmeitteilung der EFF nach dem Urteil: Supreme Court Ruling Will Chill Technology Innovation
Einen guten Überblick liefert auch die MGM v. Grokster – Seite der EFF.
Scheint wohl Mainstream zu sein: Gerade hat mich Spreeradio aus Berlin noch nach den Auswirkungen dieses Urteils interviewed. Das Interview wird wohl morgen Vormittag ausgesendet.
Ältere Meldungen zum Grokster-Verfahren mit vielen Links und Meinungen auf netzpolitik.org:
29.3.2005 Special zum Grokster-Fall
30.3.2005 Special zum Grokster-Fall (Teil 2) -
: Creative Commons Videos
: Creative Commons Videos Bei Vorträgen über die Creative Commons Lizenzen zeige ich gerne das 6,5 min lange „Get Creative“-Video. Dieses erklärt die Lizenzen und ihren Hintergrund einfach und verständlich. Von dem Video gibt es mittlerweile auch noch eine Version mit deutschen Untertiteln (26 MB / AVI). Die Rohfassung des Flash-Films umfasst 162 MB und lädt zum Remixen ein. „Building on the past“ (MPEG) ist der Gewinner eines Creative Commons Videowettbewerbes gewesen. Und auch Creative Commons Australien hat zum Launch der dortigen Lizenzen ein Video veröffentlicht (Quicktime).
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: Wipo Blogging Teil2
: Wipo Blogging Teil2 Diese Woche gab es mal wieder ein WIPO-Meeting in Genf. Karsten Gerloff von der Free Software Foundation Europe war vor Ort und bloggte kräftig mit.
Monika Ermert war ebenfalls für Heise vor Ort und schrieb einen Artikel darüber: WIPO: Geistiges Eigentum, Rechteschutz und Entwicklungspolitik
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: KDE / Wikipedia Partnerschaft auf dem LinuxTag präsentiert
: KDE / Wikipedia Partnerschaft auf dem LinuxTag präsentiert Free Knowledge for a free Society
Zur Eröffnung des Freien Vortragsprogramm hielt Jimmy Wales, Gründer der Enzyklopädie Wikipedia die Keynote. Diese führte in Wikipedia ein und schlug eine Brücke von der Freien Software Bewegung hin zur Bewegung des Freien Wissens.
Wikipedia ist am erfolgreichsten in europäischen Sprachen. Mehr als eine halbe Millionen Artikel mit über 200 Millionen Wörtern hat mittlerweile die englische Ausgabe. Damit ist sie grösser als die „kommerziellen“ Enzyklopädien Britannica und Encharta zusammen. Die deutschsprachige Ausgabe schafft in den nächsten Tagen den Sprung über 250000 Artikel und ist damit gleich gross wie Brockhaus. Das ist im Allgemeinen etwas verwunderlich, weil deutsch nur in Mitteleuropa gesprochen und geschrieben wird. Weit verbreitete Sprachen wie Spanisch oder Portugiesisch (u.a. Brasilien) sind derzeit bei knapp über 50 000 Artikel. Sprachen wie Hindi und Arabisch sind hingegen noch steigerungsfähig: Gerade 3300 Artikel fasst derzeit die arabische Version, die Hindu-Version gar nur 1500. Hier sind vor allem in der Zukunft grosse Steigerungsraten möglich, wenn die digitale Spaltung in diesen Ländern verringert wird.
Mehr als 70 Servers stehen weltweit der Wikipedia zur Verfügung. Die ganze Infrastruktur basiert auf Freier Software und wird von einer Community von Freiwilligen gewartet. Helfer werden immer gesucht, allerdings bekommt man verständlicherweise erst Root-Zugang, wenn Vertrauen aufgebaut wurde. Eine Möglichkeit dazu ist, im IRC bei Wikipedia „abzuhängen“ und mit zu diskutieren.
Um das Entwicklungs-Modell von Wikipedia zu verdeutlichen, verglich Jimbo Wales das „Emergent-Modell“ mit dem „Community-Modell“. Ersteres wird bei Seiten wie Ebay, Amazon oder Slashdot verwendet. Es ist eher eine TopDown Kommunikation, wo die Nutzer klein und ohne Macht sind und nur Punkte zur Reputation gegenseitig vergeben können. Das „Community-Modell“ ist dem überlegen, da Reputation durch Soziale Interaktion entsteht. Die Nutzer müssen sich gegenseitig respektieren, eine neutralen Standpunkt finden und haben sehr viel Macht.
Die deutsche Wikipedia-Community besteht aus mehr als 3200 aktiven Schreibern. Ca. 450 von denen gelten als sehr aktiv. Insgesamt 9% aller registrierten User sind für 90% der erzeugten Artikel verantwortlich. Gar 212 User sind für mehr als die Hälfte der Artikel verantwortlich.
Das wichtigste Prinzip der Wikipedia ist Freies Wissen. Die Free Document Licence verhindert, dass jemand die gemeinschaftlich erzeugten Texten in seinen Privatbesitz bringen kann. Wie bei Freier Software sorgt die Lizenz dafür, dass alles erzeugte Allgemeineigentum wird und damit allen frei zur Verfügung steht. Auch wenn viele es nichts glauben können – das Prinzip funktioniert. Gerade dadurch werden Menschen motiviert, ihre Freizeit dafür einzusetzen, die Wikipedia zu erweitern. Die FDL-Lizenz sorgt dafür, dass selbst bei kommerziellen Nutzungen der Name „Wikipedia“ weiter verbreitet und somit das Projekt populärer wird. Ohne Namensnennung des Urhebers, bzw. in diesem Fall Wikipedia als Projekt, wird ein Urheberverstoss begangen.
Das zweite Hauptprinzip ist der neutrale Standpunkt, da in dem offenen Projekt viele unterschiedliche Meinungen zusammenkommen. Es wird zur Not solange über einzelne Punkte debatiert, bis man eine für alle zufriedenstellende Fassung bekommen hat.
Wikipedia und KDE Partnerschaft
Eine Weltneuheut, die präsentiert wurde, ist eine Partnerschaft zwischen der Wikipedia-Community und dem KDE-Projekt. Das KDE-Projekt hat die populärste grafische Oberfläche für Linux und Unix geschaffen, die mittlerwiele in der Version 3.4 vorliegt und die ich auch verwende. Die Basis für die Partnerschaft ist ein Austausch von APIs, den Programmierschnittstellen. Wikipedia stellt seine Webservices-API, basierend auf dem Offenen Standard SOAP, zur Verfügung und KDE erstellt eine native-API für Wikipedia. Ein grösseres Problem für das Offline-Lesen der Wikipedia war bisher, dass für einige Betriebssysteme keine Freie Software zur Verfügung stand. Es gibt zwar die Wikipedia-DVD, allerdings wird diese von einem Verlag herausgebracht, der die dazu passende Software in seinem Eigentum hält und wohl nur für Linux als Freie Software zur Verfügung stellt.
Dieses Problem soll jetzt durch die Partnerschaft und den KDE-Entwicklern und die APIs gelöst werden. Desktop-Nutzern soll ein Zugang zur Wikipedia gewährt werden, der über das Browsen auf den Wikipedia-Seiten hinaus geht. Knowledge heisst der derzeitige Arbeitstitel für den Offline-Browser. Dieser soll bei einer Internetverbindung Änderungen automatisch herunterladen. Gut möglich sind damit auch Linux-Distributionen, die zugleich mit KDE eine Momentaufnahme von Wikipedia mit liefern.
Der KDE-Medienplayer amaroK hat jetzt schon eine Schnittstelle zur Wikipedia integriert. Beim Abspielen von MP3s einer Band werden gleichzeitig, wenn vorhanden, die Wikipedia-Artikel zu Album, Künstler und Titel angezeigt.
Mögliche weitere Projekte könnten die Integration von Wikipedia in KStars sein, dem KDE Planetorium. Informationen zu Sternen und Astronomie könnten so direkt in das Programm integriert werden. Viele weitere Projektkooperationen sind möglich. Globepedia ist eine weitere Idee, um länderspezifische Informationen in das Kartentool zu integrieren. Dazu bietet sich noch Kalzium, eine Chemie-Applikation an, oder die Integtration von historischen Verweisen zu jedem Tag direkt in den Kalender, bzw. die Verwendung des Fremdwörter-Projektes Wictionary in alle möglichen Projekte.
Feedback und Helfer werden für alles gesucht. Das ganze ist eine echt coole Sache und wird einige
Auswirkungen auf die Entwicklung einer freien und offenen Wissensgesellschaft haben.Jetzt ist auch unsere Pressemitteilung in Kooperation mit Wikipedia und KDE veröffentlicht:
LinuxTag: Partnerschaft zwischen Wikipedia und KDE vorgestellt -
: Exklusiv: LinuxTag-Interview mit Jimbo Wales
: Exklusiv: LinuxTag-Interview mit Jimbo Wales Wir hatten gestern das Glück, Jimbo Wales von Wikipedia noch vor dem Beginn des LinuxTages ausgiebig interviewen zu können. Wir haben ihn zur Wikipedia, freien Lizenzen, Wiki-Technologien und die Entstehung der Bewegung des Freien Wissens befragt.
Das ca. 24min lange Interview gibt es als Audio-Mitschnitt im MP3- und OGG-Format zum herunterladen.
Das Video dazu gibt es gleich in drei verschiedenen Fassungen: Als AVI mit 243 MB, als kleines AVI mit 48 MB und als kleines 48 MB grosses OGG-Video.
Wir habe noch Interesse an einem Bittorrent-Tracker für die grosse AVI-Version! Wer gerade Zugriff auf einen hat und uns helfen will: Bitte online stellen und den Tracker-Link hier in den Kommentaren posten.Dank Tim haben wir jetzt auch einen Bittorrent-Download.
Das Interview steht unter der Creative Commons Commercial-Sharealike-Attribution-Licence. Die kommerzielle Verwendung wird ebenso wie das Bearbeiten und Remixen ausdrücklich erlaubt, wenn als Urheber der LinuxTag angegeben und alle Veränderungen wieder unter der gleichen Lizenz veröffentlicht werden. Mit anderen Worten: Macht damit, was ihr wollt, wir geben Euch die Freiheiten dazu – Aber beachtet die Lizenz!
Michael Kleinhenz haben wir die Kameraaufnahmen zu verdanken, Torsten Spindler hat die Bearbeitung übernommen und die Fragen kommen von mir. Die Qualität ist nicht perfekt, da eine Nachbearbeitung erst für die Zeit nach dem LinuxTag für die Dokumentation eingeplant ist.
Jimbo Wales wird morgen um 10h auf dem LinuxTag in Karlsruhe mit einer Keynote das Freie Vortragsprogramm eröffnen: „Free Content in a Free World: The Wikipedia Phenomenon.“
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: Der LinuxTag 2005 startet
: Der LinuxTag 2005 startet Der LinuxTag 2005 startet morgen. Gerade wird noch überall rumgeschraubt und aufgebaut, auch das Netz ist noch nicht flächendeckend erreichbar. Aber das wird sich noch ändern und ich warte sehnsüchtig auf das Kabel, welches das Pressezentrum ans Netz anschliesst. Eben haben wir ein halbstündiges Videointerview mit Jimbo Wales von Wikipedia gemacht, der übermorgen die Keynote zum Start des Freien Vortragsprogrammes halten wird. Eine Veröffentlichung des Videos scheitert gerade noch an einem Firewire-Kabel und etwas Zeitressourcen, die ca. 10GB grosse Videodatei zu bearbeiten und zu komprimieren. Ein Kabel können wir noch organisieren. Falls jemand mit dem notwendigen Equipment auf dem LinuxTag ist, sowie Zeit und Lust hat uns zu helfen, möge sich bitte im Pressezentrum melden. Geplant ist, das Video über Bittorrent zu distributieren und eine MP3- und Ogg-Datei zum Podcasten online zu stellen. Natürlich unter einer Creative Commons – Lizenz, die zum remixen einlädt.
By the way: Wir haben ein LinuxTag-Blog: LinuxNacht.org. Dort wird es bei Verfügbarkeit des Netzes viele Informationen rund um den LinuxTag geben.
Gestern hat schon Heise ausführlich über den LinuxTag berichtet: LinuxTag 2005: Nicht nur für IT-Profis
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: Knoppix 4.0 ist raus
: Knoppix 4.0 ist raus Heise weiss schon vom Release der Knoppix Live-CD in der Version 4.0 zu berichten.
Auf den Downloadservern findet man sie noch nicht.Hier gibts die Mirrors und Bittorrent geht auch. Allerdings wird es sie auf dem LinuxTag geben, der übermorgen in Karlsruhe startet.Knoppix 4.0 erscheint in einer abgespeckten CD- und einer erweiterten DVD-Version, auf dem LinuxTag ist die Erstausgabe auf DVD für 5 Euro zu bekommen. Laut Knopper konnte dank cloop-Datenkompression über 9 Gigabyte an Software aus dem Debian-Pool auf eine Singe-Layer-DVD gepackt werden. Insgesamt seien über 2600 Softwarepakete mit insgesamt über 5300 Anwendungen auf der DVD vorhanden.
Das Design der Knoopix 4.0 stammt übrigens von meiner Firma, newthinking communications.
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: Verschiedene Artikel zu Film und Urheberrecht
: Verschiedene Artikel zu Film und Urheberrecht Heute ist Filmtag.
Die New York Times beschreibt in „Keeping Moviegoers Away From the Dark Side“ die Lobbyingstrategien der MPAA, dem US-amerikanischen Lobbyverband der Filmindustrie. Der Artikel ist sehr umfassend und thematisiert Trusted Computing ebenso wie Bittorrent. Könnte aber auch kritischer sein.
Zum Thema Trusted Computing bietet das Verbraucherportal iRights einen umfassenden Artikel: „Endlich sicher?“
In den USA ist die Broadcast-Flag auch weiterhin im Mittelpunkt der Lobbyisten. Nachdem der Supreme Court die Broadcast-Flag für ungültig erklärte, weil die Federal Communications Commission (FCC) nicht berechtigt war, diese legislativ einzuführen, wird jetzt Lobbying für eine Gesetzesänderung gemacht. Verschiedene Bürger- und Verbraucherschutzorganisationen haben dazu jetzt einen offenen Brief an die Mitglieder des Kongresses veröffentlicht, um diese auf die Auswirkungen auf Verbraucherrechte hinzuweisen.
Mehr zum Broadcast-Flag-Verfahren habe ich hier noch zusammen gefasst.
Das Wired-Magazin hat den demokratischen Kongressabgeordneten Rick Boucher interviewed. Dieser ist einer der seltenen Abgeordneten, der für Verbraucherrechte und einer fairen Balance im Urheberrecht eintritt: Lawmaker Revs Up Fair-Use Crusade
Die Taz vom 20. Juni beschäftigt sich mit der Strategie der hiesigen Filmbranche, an Multiplexkinos Nachtsichtgeräte auszuliefern, um „Raubkopierer“ zu fassen: „Das Kino schaut gnadenlos zurück“. Kollateralschaden ist die Privatsphäre der Besucher. Diese finden es gar nicht lustig, bei steigenden Preisen in Form von „Raubkopierer sind Verbrecher“-Clips und Postern beschimpft, verdächtigt und dann beim Konsum des Filmes auch noch überwacht zu werden. Bei 20 Millionen Kinogängern in Deutschland habe man bisher 2 Versuche entdeckt, einen Film mitzuschneiden…
Ausnahmsweise noch die Berliner Morgenpost: Ein Fall von Gleichtaktung – Hollywood leidet unter Kontrollverlust. Und will deshalb steuern, wann Filmkritiken erscheinen dürfen. Diese beschwert sich zu Recht über die Strategie der Paramount Studios, weltweit Medien vorschreiben zu wollen, dass Filmkritiken zu „Krieg der Welten“ erst zum Kinostart am 29. Juni. veröffentlicht werden dürfen:
Aber ein derart rigoroser Versuch der Gleichtaktung ist bislang noch nicht unternommen worden. Denn Pressefreiheit bedeutet nicht bloß, schreiben zu können, was man will, sondern auch wann und in welcher Form.
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: Knoppix-Handbuch unter freier Lizenz
: Knoppix-Handbuch unter freier Lizenz Gerade bei Pro-Linux gefunden:
Knoppix kompakt – Tutorial – Ein Leitfaden für Einsteiger
Das bekannte Tutorial „Knowing Knoppix“ von Phil Jones liegt in deutscher Übersetzung vor. Rainer Hattenhauer, selbst Knoppix-Experte und Autor des Buches „Linux-Livesysteme“ hat sich die Zeit genommen und das Werk komplett ins Deutsche übersetzt und an einigen Stellen erweitert.
Bücher über Knoppix gibt es schon einige. Das tolle an diesem Buch ist, dass es unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GNU FDL) veröffentlicht wurde. Diese wird auch bei Wikipedia angewendet und erlaubt das Weiterbearbeiten, Verändern und Weitergeben. Natürlich nur, wenn die Lizenz weiter verwendet und beachtet wird. Es gibt wahlweise eine 5,5 MB grosse PDF-Version und eine bearbeitsfreundliche gezippte OpenOffice-Datei. Es spricht also nichts dagegen, den Text der OpenOffice-Version zu nehmen und in einem Wiki zur Erweiterung frei zur Verfügung zu stellen. Ich bin schon auf Knoppix 4.0 gespannt.
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: LinuxTag 2005 startet nächste Woche
: LinuxTag 2005 startet nächste Woche Nächste Woche findet vom 22.–25. Juni in Karlsruhe der LinuxTag 2005 statt. Der LinuxTag bietet dieses Jahr viele Highlights und ist der Beste Ort, um sich über Freie Software, Open Source und Linux in allen Facetten zu informieren. Ich werde die ganze Woche vor Ort sein und von dort berichten.
Im Rahmen des Practical Linux Forum werde ich am Freitag, den 24.06. von 16:00–17:00 Uhr eine Einführung in Creative Commons Lizenzen geben.
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: Handelsblatt-Beilage zum Thema Freie Software
: Handelsblatt-Beilage zum Thema Freie Software Eigentlich wollte ich nur auf die gut gelungene Handelsblatt-Beilage zum Thema „Freie Software“ hinweisen, die Montag im Rahmen des „Journal Mittelstand“ erschienen ist. Beim Laden von Handelsblatt.com begrüsste mich dann aber folgendes:

Alle Wege führen nach Rom… Anscheinend kennen sie ihre Leser und bieten für jede Zielgruppe den passenden Button an. Zeigt übrigens alles auf dieselbe Javascript-Funktion, welche die Seite neulädt.
Ist übrigens eine schöne Beilage geworden, die ich aber bisher nicht online gefunden habe. Ich hab zwar das PDF zugeschickt bekommen, kann das aber ohne Absprache nicht online stellen. Auf dem LinuxTag, der nächste Woche in Karlsruhe stattfindet, wird es genug gedruckte Exemplare für alle Interessierten geben.
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: Die TAZ über einen Lessig-Vortrag
: Die TAZ über einen Lessig-Vortrag Wie lange braucht wohl die TAZ, um einen Artikel über eine Veranstaltung zu veröffentlichen? Manchmal über einen Monat! Heute gibt es eine Review auf den Lessig-Vortrag am 12. Mai in Berlin dort zu lesen: Copyrights und McCarthyismus
Der Kampf um die Open-Source-Bewegung hat mittlerweile die Bundeszentrale für politische Bildung erfasst
[…]
Mit diesen europäischen Technologien, „die eine vorher nie gekannte Machtfülle in die Hände von Einzelnen legten“, so die Einladung, eroberten die Weißen einst den Wilden Westen, nun gehe es andersherum: „An der amerikanischen Westküste wurde eine neue elektronische Kultur geprägt. Mit E‑Mail, Filesharing und Weblogs verfügt der Einzelne heute über Möglichkeiten, die früher den Mächtigen vorbehalten waren.“[…] -
: Infochaos beim Musikmarkt
: Infochaos beim Musikmarkt Gerade via Google-News gefunden: Etwas verwirrt berichtet mal wieder der Musikmarkt über einen Auftritt von Frau Zypries bei der Jahrestagung des Deutschen Musikverleger-Verbandes:
Schließlich kündigte Zypries eine Kampagne unter dem Motto „Kopien brauchen Originale“ an, mit der für ein stärkeres Bewusstsein des Urheberrechtsgesetzes in der breiten Öffentlichkeit geworben werden soll.
Lieber Musikmarkt, ich weiss ja nicht, woher ihr Eure Informationen bezieht, aber diese Kampagne gibt es schon seit einem Jahr. Zwar nicht besonders erfolgreich, aber das liegt wohl auch an der verwendeten Technik und am lieblos vermittelten Thema. Vermutlich macht Euer CMS mal wieder etwas Voodoo, oder?
Besser als die Zypries-Kampagne bringt übrigens iRights.info das Thema der Bevölkerung näher.
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: EFF: Rechtlicher Leitfaden für Blogger
: EFF: Rechtlicher Leitfaden für Blogger 
Heute zum zweiten Mal die Electronic Frontier Foundation. Diese hat einen „Legal Guide for Bloggers“ in Form verschiedener FAQs veröffentlicht. Darin finden sich zahlreiche rechtliche Hinweise zu den unterschiedlichsten Fragestellungen, die Blogger betreffen. Von Intellectual Property bis hin zu Privacy. Tolle Sache!
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: EFF White-Paper zu Universitäten und Filesharing
: EFF White-Paper zu Universitäten und Filesharing Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat ein neues White-Paper veröffentlicht, welches an Entscheider in den Universitäten gerichtet. Diese stehen immer mehr unter Druck durch die Contentindustrie, Filesharing technisch und juristisch zu verbieten. Die EFF will Entscheidungshilfen bieten und Lösungen aufzeigen:
When Push Comes to Shove: A Hype-Free Guide to Evaluating Technical Solutions to Copyright Infringement on Campus Networks
For years, university administrators have faced a growing challenge: fighting copyright infringement on campus networks. Confronting this challenge has not been easy and neither has choosing the right tool for the job. Universities that choose to take on this task have employed a range of strategies, from education in the residence halls, to increased enforcement of network use policies, to cooperating with the recording industry in its controversial litigation campaign against peer-to-peer (P2P) file sharers. Others have chosen to resist these tactics and stand with their students in motions to quash record industry subpoenas for student identities. Others are looking at adopting a different strategy: implementing technical solutions such as Audible Magic, Packeteer, or ICARUS. Some combine aspects of all the above.
[…]
This paper is intended to help institutions of higher education critically evaluate the principal technological tools and policies being used to enforce copyright on campus networks.1 It first explores where the goals of copyright holders and universities overlap and where they conflict. It then discusses the pros and cons of the major solutions and explores alternatives. Finally, it offers a series of questions designed to help university IT professionals develop criteria for evaluating future tools as they come to market.[…] -
: Global: Der aktuelle Stand von Creative Commons
: Global: Der aktuelle Stand von Creative Commons 
Hier ist der aktuelle Stand von Creative Commons zu sehen. In den grün-grauen Ländern gibt es bereits Lizenzen, die in nationales Urheberrecht übersetzt wurden. Die gelben Länder stehen nahe vor einer Umsetzung. Bei den roten Ländern dauert es einige Zeit.
[via Lessig.org]
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: Morgen beginnt „Berlin05 – Das Festival für junge Politik “
: Morgen beginnt „Berlin05 – Das Festival für junge Politik “ Jetzt steht der endgültige Veranstaltungsplan für „Berlin 05 – Das Festival für junge Politik“, welches am Wochenende in der Berliner Wuhlheide stattfindet. Das Festival wird noch grösser als geplant. Statt 5000–8000 Besuchern gibt es jetzt schon mehr als 10000 Anmeldungen. Der Vorverkauf ist abgeschlossen, es wird aber wohl noch für jeden Karten zum Preis von 15 Euro an der „Abendkasse“ geben.
Hier ist mal eine Auswahl von Diskussionsrunden und Workshops, wo ich teilnehmen werde:
Freitag, 16h-18h, Camp Discordia – Raum Alice:
Mit Open Source in die Informationsgesellschaft – Wie das Teilen von Wissen die Welt revolutioniertFreitag, 18h-20h, Camp Discordia – Raum Alice:
Blog your participation – Nutzung des Internets zur politischen KommunikationSamstag, 16h-18h, Camp Discordia – Raum Bob:
Filesharing nach der Digitalen Revolution – Untergang der Musikindustrie oder die neue Chance für Künstler?
Zusammen mit Janko Röttgers, Julius Mittenzwei und Matthias Mehldau.Samstag, 18h-20h, FEZ Palast:
Filesharing! – Segen für Musik oder für ihre Industrie?
Hier werde ich zusammen mit Janko Röttgers und Smudo von den Fantastischen Vier über Filesharing diskutieren.
Moderiert wird die Diskussion von Matthias Spielkamp.Den Creative Commons Workshop kann ich leider wegen der kurzfristigen Zusage von Smudo nicht machen. Dieser findet um 17h in einem der Workshop-Räume statt und Philip übernimmt für mich die Einführung in die Creative Commons Lizenzen.

Des weiteren gibt es einen interessanten iRights-Workshop:
Mit dabei:
– Valie Djordjevic, iRights-Redakteurin und Medienkünstlerin;
– Benjamin Heyer, Musiker, Produzent und Web-Designer;
– Till Kreutzer, iRights-Redakteur, Rechtsanwalt und Firmengründer;
– Matthias Spielkamp, iRights-Redakteur, Journalist und Blogger;
– Reimar Philipps, Musiker, Musikmanager, Label-Gründer (Popagenten).Der iRights.info Workshop findet statt am Samstag von 12 bis 14 Uhr in Raum 308.
Das ist jetzt nur mal ein kleiner Auszug der vielen spannenden Workshops und Diskussionsrunden. Der Chaos Computer Club hat wieder mal ein sehr spannendes Vortragsprogramm im Rahmen des Camp Discordia auf die Beine gestellt.
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: Filesharing verursacht Krebs
: Filesharing verursacht Krebs Wollte es eigentlich gestern Abend schon bloggen und wurde jetzt nochmal durch den Spiegel-Artikel daran erinnert: IFPI, der Branchenverband der Musikindustrie, hat eine Aufklärungsbroschüre für Eltern herausgegeben, indem vor den Gefahren durch Filesharing gewarnt wird. Die ist echt lustig geworden, man fragt sich zu Recht, ob es irgendwann noch peinlicher werden kann. Jetzt weiss ich auch, wieso Planetopia bei BitTorrent von einem Portal sprach. Die haben es aus der Broschüre übernommen!
Der Spiegel fasst nochmal zusammen, worum es geht:
Die Broschüre weist deutlich auf die Risiken des Pornografiezugriffes über P2P-Börsen hin, auf Viren- und Spionagerisiken, vor allem aber auf das juristische Risiko für Eltern. Die sollten ihren Nachwuchs stattdessen dazu anhalten, auf legale, kostenpflichtige Möglichkeiten zuzugreifen.
Liebe Eltern, dann zückt mal ganz schnell Eure Kreditkarten, damit Eure Kinder mal die kostenpflichtigen Downloadbörsen nutzen können.
Am coolsten ist noch folgender Satz aus der Broschüre:
Für weniger Geld als ein Busfahrschein für einen Erwachsenen können Sie einen Titel von einem legalen Musikanbieter herunterladen und ein Leben lang behalten.
Tja, wäre da nicht das DRM, was garantiert verhindert, dass man einen gekauften Song ein Leben lang behalten kann. Denn die Kopierschutzmassnahmen halten garantiert nicht ein Leben lang, vielleicht nur die nächsten drei Kopien oder die nächste Generation der Software. Dann läuft nichts mehr. Im Gegensatz zu Offenen Standards, die aber nur wenige anbieten, wie beispielsweise Finetunes.
Nicorola, wo ich die News gestern schon las, kommentiert die Broschüre so:
In der Broschüre wird vor allem eines getan: Angst gemacht. Und zwar nicht zu knapp. Die P2P-Programme sind der Antichrist. Sie infizieren den Rechner mit Viren, Spyware, eröffnen Zugang zu pornografischen Dateien, öffnen den Rechner wie ein Scheunentor,
Aber eigentlich ist alles lustig. Sollte man sich mal durchlesen! Was mir persönlich noch fehlt, ist der Hinweis, dass Filesharing Krebs verursacht.
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: Fairsharing erklärt Bittorrent
: Fairsharing erklärt Bittorrent Bittorrent ist schon eine schwierige Sache. Eine neue Definition, die knapp an Planetopia heran kommt, stammt aus einer aktuellen Pressemitteilung der Fairsharing-Kampagne:
Aktuell ist das Thema durch die Medien-Berichte über den Filesharing Provider BittTorrent (u.a. stern und WDR): Auf dem Computerkunst-Festival Prix Ars Electronica wird der Filesharing Provider BitTorrent mit einen Sonderpreis in der Kategorie Digital Communities ausgezeichnet. Begründet wurde die Preisverleihung mit dem einfachen Prinzip der Superdistribution (d.h. eine Zusammenstellung von Software, die direkt über Peer to Peer weitergegeben wird. Viele einzelne Programme werden in dieser Software gebündelt), die den ‚Künstlern auf gemeinschaftliche Art und Weise helfen würde‚, ihre Arbeit auch weiterhin im Sinne der “free software”-Idee zur Verfügung stellen zu können. Dies ist überraschend im Hinblick auf die „Raubkopierer sind Verbrecher“-Kampagne, die im völligen Gegensatz dazu steht.
Ich glaube, der Text erklärt sich von selbst…
Es finden sich übrigens noch diverse andere Fehler in der PM.Update: Die PM wurde gerade verbessert.
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: Manager-Magazin warnt vor Offenen Quellcodes
: Manager-Magazin warnt vor Offenen Quellcodes Das Manager-Magazin warnt vor Freier Software:
Vorsicht vor der großen Freiheit
Der größte Vorteil von Open-Source-Software ist, dass die Anwendungen von jedem Programmierer weiterentwickelt werden können. Doch genau das erweist sich auch als schwerer Nachteil: Der offene Quellcode ermöglicht Hackern das Einschleusen schädlicher Dateien.
Weiter beziehen sie sich auf einen Artikel der PC Professionell. Dieser warnt wohl davor, dass in Freier Software Hintertüren eingebaut sein können, wenn man sie nicht von „vertrauenswürdigen“ Seiten herunterlädt. Auch hier findet sich mal wieder ein Beispiel für mangelnde Medienkompetenz und unnötige Verbraucherverunsicherung. Natürlich ist es richtig, Verbraucher darüber aufzuklären, dass man aufpassen soll, wo man Software herunterlädt. Allerdings ist dies ein Problem von Software generell und hat nichts mit dem offenen Code zu tun. Man schaue sich nur mal die ganzen Sicherheitslücken von Windows an, die junge Schüler ohne Probleme und ohne Zugriff auf den Sourcecode (!) manipulieren können (Stichwort Viren). Also liebes Manager-Magazin, bitte vorher informieren und nicht so einen vorurteilsbehafteten Müll in die Welt setzen, wo zum Schluss hängen bleibt, dass der offene Quellcode schädlich ist.
Man kauft ja viele Produkte in der analogen Welt lieber in einem Laden als bei zwielichtigen Händlern in einer dunklen Ecke am Strassenrand. Genauso läuft das auch bei Software, egal ob der Code offen oder geschlossen ist.