Wissen

Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : Cory Doctorow im BBC-Interview
    Cory Doctorow im BBC-Interview

    Die BBC berichtet in einer Interview-Serie über „digitale Bürger“. Aktuell ist das Interview mit Cory Doctorow von BoingBoing und der Eletcronic Frontier Foundation über DRM, Copyright und die Arbeit der EFF: Digital Citizens: The activist.

    „A little bit of copyright goes a long way. The idea that copyright should control how technology works rather than technology setting how copyright works is a really fundamentally broken one,“ said Mr Doctorow.

    „The thing that’s really different in the digital world is not that copyright is rupturing under the onslaught of new technology. It’s that we are treating that like it’s a crisis.

    „Instead of that, it’s just another signal that it’s time to update copyright.“

    Das Quiz „Are you a digital citizen?“ halte ich für etwas misslungen. Da werden teilweise Firmengründer und Marken abgefragt.

    23. Juli 2005
  • : WIPO: Common Public Interest NGO statement
    WIPO: Common Public Interest NGO statement

    Mehr als 100 NGOs, darunter auch das Netzwerk Neue Medien, haben bisher ein gemeinsames Statement für eine Reform der WIPO unterzeichnet, indem die Position der Group of Friends of Development /3,3MB PDF) unterstützt wird.

    Die Hauptforderungen sind dabei:

    * the development dimension should be present in all of WIPO’s work
    * a treaty on Access to Knowledge (A2K for short) should be considered
    * an independent WIPO Evaluation and Research Office (WERO) should be set up to monitor WIPO’s work
    *there should be clear principles and guidelines for the technical assistance programme

    It also demands that WIPO’s norms and practices should be reviewed. Here, special attention should be given to:

    * the respective costs and benefits of copyright, patents and trademarks
    * the fact that patents, copyright and trademarks are not ends in themselves, but rather tools to foster the common good
    * the issue that there can be no „one size fits all“-solutions
    * the flexibilities built into copyright and patent laws
    * greater transparency of WIPO and its work

    [via Inside, wide-eyed]

    20. Juli 2005
  • : Urheberrecht-Aktionsbündnis hat neue Sprecher
    Urheberrecht-Aktionsbündnis hat neue Sprecher

    Das Aktionsbündis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ hat zwei neue Sprecher bekommen: Prof. Dr. Rainer Kuhlen und Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar Mittler.

    Das Aktionsbündnis wurde 2004 gegründet, um den Erfordernissen von Bildung und Wissenschaft für einen freizügigen Zugriff auf das publizierte Wissen gegenüber der Politik Geltung zu verschaffen und innovationsfreundliche Bedingungen für die Produktion von neuem Wissen zu erreichen.

    In der Göttinger Erklärung vom Juli 2004 wird vor der Fortsetzung des gegenwärtigen Trends gewarnt, kommerzielle Verwertungsinteressen in der Urheberrechtsentwicklung zu bevorzugen. Das Urheberrecht, das die Rechte der Urheber schützen und stärken soll und faire Bedingungen für die Nutzung von publiziertem Wissen schaffen soll, ist dabei, sich zu einem Handels- und Verwerterrecht zu entwickeln – mit fatalen Folgen für Informations-möglichkeiten und ein offenes Innovationsklima. Die Göttinger Erklärung wurde von den führenden Wissenschaftsorganisationen, von über 250 Fachgesellschaften und fast 3500 Einzelpersönlichkeiten unterzeichnet.

    19. Juli 2005
  • : WIPO-Bloggen Teil 3
    WIPO-Bloggen Teil 3

    Die letzte WIPO-Runde rund um das Thema „Development Agenda“ startet morgen in Genf. Karsten Gerloff von der Free Software Foundation Europe ist wieder dabei und berichtet live in meinem Lieblings-WIPO-Blog: WIPO discussion on Development Agenda – Last round for now.

    19. Juli 2005
  • : BBC – Innovationen mit Open Source
    BBC – Innovationen mit Open Source

    Die BBC, einstmals die behäbige alte Dame der europäischen Medienlandschaft, präsentiert sich als Innovationsmotor und beweist, das Modell „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ ist durchaus zukunftsfähig, sofern die Verantwortlichen traditionelle Denkmuster aufgeben und zu Reformen bereit sind. Durch die Nutzung offener Standards will die BBC gewährleisten, dass ihre Online-Angebote flexibel neu genutzt werden können.

    Frei nach dem Motto „Benutzt unser Zeug, um Euer Zeug zu machen“ unterbreitet die BBC seinem Publikum verschiedene Online-Angebote zur kreativen Nutzung und Verwertung seiner Inhalten. Wenige, dafür aber umso klarere Richtlinien sollen einen Missbrauch des Angebots verhindern. Rechtliche Grundlage des Konzeptes ist die eigens geschaffene Creative Archive License, die in Zusammenarbeit mit Creative Commons-Begründer Lawrence Lessig erarbeitet wurde und an dessen Lizenzen angelehnt ist. Erlaubt ist die Verwertung der Inhalte, sofern dies unkommerziell, nicht-diskriminierend und unter Angabe der ursächlichen Quelle geschieht. Ferner ist Nutzung der von der BBC bereitgestellten Inhalte nur gebührenzahlenden Zuschauern innerhalb des United Kingdom gestattet.

    Im Creative Archive werden seit dem vergangenen Jahr viele Videoclips zur Verfügung gestellt, die von Interessierten bearbeitet und weiterverwendet werden können – alles natürlich im Rahmen der Eingangs genannten Nutzungsbedingungen.

    Backstage.BBC heißt das neueste Prestigeprojekt der BBC. Es handelt sich um ein Angebot an interessierte Privatpersonen, insbesondere Programmierer, die diverse Inhalte, seien es Nachrichten, Wetterdaten oder Sportnews, von BBC-Online kostenlos übernehmen, verändern und beliebig mit anderen Inhalten kombinieren können. Dazu wurden verschiedene APIs, sog. Programmierschnittstellen veröffentlicht und interessierten Kreisen zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise ist zum Beispiel Wikiproxy entstanden. Dieser gleicht alle BBC-Nachrichten mit den Wikipedia-Artikeln ab und fügt entsprechende Links ein, die auf Einträge der freien Online-Enzyklopädie verweisen.

    Die BBC macht sich in einem weiteren Pilotprojekt die p2p-Technologie zunutze und stellt sich damit der hinlänglich bekannten Verdammungs-Argumentation von Film- und Musikindustrie entgegen. Der Interactive Media Player (iMP) zeigt welche ungemeine Bereicherung ein solches Angebot für das herkömmliche Rundfunkangebot sein kann. Das Projekt befindet sich derzeit in der Testphase. 5000 Briten können rund 190 h TV- und 310h Radio-Programm auf ihren Rechner herunterziehen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt anzuschauen. Die Angebote stehen jeweils sieben Tage nach der Erstaustrahlung auf dem Server zu Download bereit. Ein Digital Rights Management System soll das Kopieren und die Weitergabe der Inhalte verhindern. Trotz dieses Wehmutstropfens kann das iMP-Projekt getrost als Meilenstein bezeichnet werden.

    Am 12. Juli 2005 stellte die BBC zudem ihre eigenen Open Source-Projekte auf einer eigenen Website online. Dort finden sich derzeit neun OSS-Projekte an denen die BBC federführend mitwirkte. Es handelt sich dabei unter anderem um Apache- oder Perl-Module, aber auch der von der BBC entwickelte, freie Video-Codec Dirac ist vertreten. Die Softwareentwicklung bei der BBC wird überwiegenden Teil durch öffentliche Gelder finanziert. Durch die Bereitsstellung der Software unter Open Source Lizenzen, wolle man das Publikum an den Resultaten angemessen beteiligen, begründet die BBC den Schritt.

    19. Juli 2005
  • : Comic: Wie Millionäre zu Piraten werden
    Comic: Wie Millionäre zu Piraten werden

    Der „Comic How Bob the Millionaire became a pirate“ handelt davon, dass die Filmindustrie das Internet verschlafen hat und immer noch nicht in der Lage ist, die Bedürfnisse der Konsumenten zu stillen. Die wollen u.a. Filme und Serien schauen, wann sie wollen und nicht erst darauf warten, dass neue Serien oder Filme erst nach einem halben Jahr auf der anderen Seite des Globus veröffentlicht werden. Der Comic handelt von einem Millionär als Protagonisten, der trotz viel Geld nicht in der Lage ist, auf legalem Weg seine Lieblingsserien zu schauen. Und deswegen Filesharing-Börsen nutzt und zufrieden ist.

    19. Juli 2005
  • : Schon wieder Innovationen verschlafen?
    Schon wieder Innovationen verschlafen?

    Verschläft die Musikbranche den nächsten Trend? Podcasts kommen immer mehr in Mode und könnten das herkömmliche Broadcasting-Modell revolutionieren. Jeder kann Radioshows anbieten und über RSS und MP3 vertreiben. Ja, wenn es da nicht die „Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL)“ geben würde. Die ist nämlich nicht darauf vorbereitet, dass Bürger eigene Radioshows machen wollen und dafür auf „normale“ Musik zurückgreifen und Künstler kompensieren wollen. Johnny von Spreeblick hatte mal angefragt, wie teuer es denn sei. Und die Netzeitung berichtet darüber:

    Johnny Häusler von der Blogger-Site «Spreeblick» wollte ein solches Musik-Podcast anbieten und bekam prompt eine Abfuhr von der GVL. Man habe ihm mitgeteilt, so Häusler, dass er keine entsprechenden Abgaben für sein MP3-Radio abführen könne. «Gleichzeitig wies man mich daraufhin, dass ich illegal handeln würde, wenn ich nicht jedem Einzelnen die Verwertung vergüte», so Häusler. Wollte «Spreeblick» also ein Musik-Podcast anbieten, müsste sich Häusler zuvor mit einem einzelnen Musikverlag einigen.

    Aber das verschlafen neuer Trends ist auch eine Chance für andere: Lieder, die unter den Creative Commons lizenziert sind, können für Podcasts und Internetradios genutzt werden, ohne Bürokratie und Verbote.

    15. Juli 2005
  • : Die Netzeitung über Creative Commons
    Die Netzeitung über Creative Commons

    Peter Schink von der Netzeitung hat mich unabhängig von Spiegel-Online über die Creative Commons Lizenzen und die Creative Commons Usergroup befragt und darüber den Artikel „Die leise Urheber-Revolution im Netz“ geschrieben.

    Das Urheberrecht soll Künstler und Kreative schützen. Eine Gruppe um den amerikanischen Jura-Professor Lessig findet, genau das Gegenteil sei der Fall. Die Netzeitung sprach mit einem ihrer Aktivisten.

    Das Besondere an dem Artikel ist, dass er unter einer sehr freien „Creative Commons Attribution Non-Commercial Sharealike Lizenz“ (Auf Deutsch: Namensnennung, Nicht-kommerziell und Änderungen erlaubt, sofern unter derselben Lizenz weitergegeben) auf den Seiten der Netzeitung online gestellt wurde. Und da N24 den Content der Netzeitung im Bereich Internet übernimmt, hat jetzt auch N24 den ersten Artikel unter einer CC-Lizenz veröffentlicht. Ich vermute mal, die wissen noch nichts von ihrem Glück dort.

    14. Juli 2005 1
  • : Kennt Dieter Althaus Freie Software?
    Kennt Dieter Althaus Freie Software?

    Gerade bei news.google darüber gestolpert. Aus einem aktuellen Chat-Interview des Tagesspiegel mit dem thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Oder wie Politiker Fragen nicht verstehen und trotzdem beantworten:

    Johannes K. Berner: Hallo Herr Althaus, welche Branchen sehen Sie als zukunftsträchtig für Deutschland: Wie bewerten Sie die Chancen für die deutsche Wirtschaft, die durch freie Software entstehen könnte, wenn man sie fördern würde?

    Dieter Althaus: Starke Branchen sind zum Beispiel die Bio-Technologie, die optische Industrie, die Mikroelektronik und Mechatronik, die Nano-Technologie und all das was mit diesen Branchen in Blick auf anwendungsorientierte Umsetzung verbunden ist. Dazu gehört selbstverständlich auch die Software.

    13. Juli 2005 2
  • : Spiegel Online erklärt die Creative Commons
    Spiegel Online erklärt die Creative Commons

    Verena Dauerer hat für Spiegel-Online einen Artikel über die Creative Commons Lizenzen geschrieben und mich dazu befragt: Der Traum von frei zirkulierenden MP3s.

    An das Internet als Musik-Plattform haben wir uns gewöhnt. Doch das Urheberrecht ist nicht immer geschmeidig auf die digitale Entwicklung zugeschnitten. Während Plattenmajors auf ihren Rechten bestehen, fühlen sich manche Künstler eingeengt. Das Gezerre könnte mit den Creative-Commons-Lizenzen ein Ende haben.

    Momentan läuft auf dieser Domain übrigens das Creative Commons Wiki. Wir arbeiten gerade an einem Relaunch der deutschen Creative Commons Seite, der hoffentlich Anfang nächsten Monats fertig ist.

    13. Juli 2005
  • : Die Kriminalisierung von Filesharing geht voran
    Die Kriminalisierung von Filesharing geht voran

    Die EU-Kommission geht einen Schritt weiter bei der Kriminalisierung von Filesharing. Gestern wurde ein Brüssel der Entwurf einer „Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über strafrechtliche Maßnahmen zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums“ und ein „Rahmenbeschluss des Rates zur Verstärkung des strafrechtlichen Rahmens zur Ahndung der Verletzung geistigen Eigentums“ vorgelegt.

    Monika Ermert berichtet in Heise darüber: EU-Kommission legt Strafvorschriften gegen Produktfälscher und Raubkopierer vor

    Privates Filesharing solle von den neuen Regelungen nicht erfasst sein, so ein Kommissionsmitarbeiter gegenüber heise online. Allerdings wird die Frage, ab wann die Schwelle zum „gewerblichen Umfang“ überschritten ist, von verschiedenen Seiten durchaus unterschiedlich beurteilt. Andreas Dietl, ehemaliger Europadirektor bei der European Digital Right Initiative (EDRI), warnt im Übrigen vor der gefürchteten Brüsseler „Salamitaktik“.

    Der vorgestellt Entwurf geht weiter als es internationale Verträge bisher handhaben:

    Article 61 des Trips-Abkommen TRIPS kriminalisiert schon „intentional infringement on a commercial scale“, aber dieser EU-Richtlinienentwurf würde „attempting, aiding and abetting, and inciting such infringements“ noch hinzufügen.

    Mitgliedsstaaten sollen laut der neuen Richtlinie dafür sorgen, „dass jede vorsätzliche, in gewerblichem Umfang begangene Verletzung eines Rechts des geistigen Eigentums, der Versuch einer solchen Rechtsverletzung sowie die Beihilfe und Anstiftung dazu als Straftat gilt.“

    Ob Steve Jobs dann wohl in den Knast muss für den Apple-Slogan „Rip Mix Burn“?

    Dazu muss man sagen, dass „gewerblich“ in der juristischen Sprache nicht automatisch gleich Geld verdienen bedeutet. Meiner Meinung nach kann der derzeitige Entwurf Tauschbörsennutzer und Betreiber von Tauschbörsen ins Gefängnis bringen.

    Udn wie schaut es überhaupt mit der letzten „Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums“ aus, die immer noch nicht in deutsches Recht umgesetzt wurde? Sogleich noch eine noch verschärftere Version nachschieben? Schon diese Richtlinie hat unabhängig von Tauschbörsen Formulierungen drin, die gefährlich für den Mittelstand werden könnte. Die neue Version könnte zudem gefährlich für Freie Software und eine freie Digitalkultur sein, vielleicht sogar noch gefährlicher als Softwarepatente.

    Also Augen auf und es wird wohl wieder Zeit, die alte europäische Koalition gegen die Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums wieder aufleben zu lassen.

    13. Juli 2005
  • : Musikindustrie schreibt iRights
    Musikindustrie schreibt iRights

    Im Zuge der „AllofMP3“ (Werbe)-Kampagne der IFPI hat jetzt auch das Verbraucherportal iRights eine einen Brief für einen Link bekommen, der längst entfernt wurde:

    Nichtsdestotrotz nehmen sechs führende Plattenfirmen (unter anderem Warner, Sony, Universal, EMI und edel) den Beschluss zum Anlass, Nachrichtendienste wie iRights.info und Heise Online aufzufordern, umgehend jegliche Links auf „All of MP3“ zu entfernen. Die Redaktion von iRights.info war über das Schreiben überrascht, da der beanstandete Link von uns aufgrund der momentan ungeklärten Rechtslage schon entfernt worden war, nachdem die Deutschen Phonoverbände die Entscheidung in einer Pressemitteilung am 6. Juli veröffentlicht hatten.

    Ich fand „AllofMP3“ noch nie ganz koscher und unterstützenswert. Einen guten Kommentar dazu gibts es aus Künstlersicht bei Antifreeze. Die Abmahnwelle finde ich aber politisch bedenklicher. Mal schauen, wann sie die Domain filtern lassen wollen…

    Update:

    War natürlich keine Abmahnung.

    13. Juli 2005 1
  • : BPB: Video-Interview mit Lawrence Lessig
    BPB: Video-Interview mit Lawrence Lessig

    Die Bundeszentrale für politische Bildung hat seit heute ein Videointerview mit Lawrence Lessig online, der vor zwei Monaten in Berlin war.

    Copy creates Culture?
    Wie der Verfassungsrechtler Lawrence Lessig mit einem neuen Copyright die Kultur retten will

    So sieht ein Netzaktivist eigentlich nicht aus: Anzug, Brille und Lackschuh, ein Ex-Kandidat der Republikaner mit einer juristischen Bilderbuchkarriere. Und doch: Heute leitet Lawrence Lessig das Stanford Law School Center for Internet and Society und hat eine eigene Kolumne im kalifornischen Mutterschiff der Internetkultur, dem Magazin WIRED.

    Das Video kann man wahlweise per WMV oder Real streamen. Leider schafft es die Bundeszentrale für politische Bildung immer noch nicht, offene Standards anzubieten, die zudem barrierefreier wären. Ansonsten gibt es das Interview auch noch in der Textform.

    Sehr nett zu lesen ist auch der Artikel „Die Waldmeister“ im BPB-Jugendmagazin Fluter, welcher die Creative Commons Lizenzen und die Fragen rund um Kultur und Urheberrecht für junge Menschen aufbereitet.

    [via Metablocker]

    12. Juli 2005 2
  • : Neue BBC-Webseite für freie Software Projekte
    Neue BBC-Webseite für freie Software Projekte

    Die BBC hat heute eine Webseite für ihre freien Softwareprojekte gelaunched: bbc.co.uk/opensource

    For the BBC, open source software development is an extension of our Public Service remit. Releasing open source software helps our audience get additional value from the work they’ve funded, and also get tools for free that they couldn’t get any other way. It also allows people outside the BBC to extend projects in such a way that may in future be used in the BBC…

    * CPAN modules
    * Apache Modules
    * Dirac
    * Media Lounge
    * TV-Anytime Java API
    * Kamaelia
    * Media Dispatch
    * MXF File Test Engine
    * Video Shot Change Detector

    Mehr über die BBC Internetstrategie bei netzpolitik.org:

    19.5.2005: Wired erklärt die Internetstrategie der BBC
    17.5.2005: BBC “interaktive Media Player”
    13.5.2005: Have fun: Die BBC-Webseite remixen
    15.4.2005: Creative Archive der BBC
    13.4.2005: BBC Creative Archiv gelauncht
    3.3.2005: BBC documents under Creative Commons licence

    12. Juli 2005 1
  • : Auch Dänemark findet Offene Standards toll
    Auch Dänemark findet Offene Standards toll

    Der dänische Minister für Wissenschaft, Technik und Innovation hat eine Liste mit 20 Standards veröffentlicht, die allesamt bedeutend für die dänische Reform des öffentlichen Sektors ist. Fast alle sind Offene Standards:

    12. Juli 2005
  • : Die Zeit erklärt Open Access
    Die Zeit erklärt Open Access

    Die Zeit schreibt über Open Access: Drei Wege führen … zum freien Wissen?

    So erscheint der Weg zum freien Wissen für alle Wissenschaftler noch steinig. Laut Elmar Mittler schwanken die Schätzungen über den gegenwärtigen Anteil von Open Access zwischen 5 und 25 Prozent, und nach einer – übrigens vorab auf dem Preprint-Server „eprints“ publizierten – DFG-Studie ist drei von vier deutschen Naturwissenschaftlern Open Access als Publikationsweg unbekannt. „Wir müssen alles tun, damit die Autoren ein Bewusstsein entwickeln, was sie da eigentlich tun“, drängt Mittler. Denn mit einer fertigen Arbeit auf dem Rechner, haben die Wissenschaftler die große Auswahl, wo sie das Werk unterbringen. Von ihrer Entscheidung hängt ab, wie nah oder fern Stevan Harnads Traum vom frei fließenden Wissen ist.

    Mir persönlich fehlt noch ein Hinweis auf die Creative Commons Lizenzen, bzw. Science Commons, was noch nicht soweit entwickelt ist. Aber da drei von vier Wissenschaftler noch wenig Ahnung von Open Access haben, ist (fast) jeder Artikel dazu sinnvoll. Auf jeden Fall dieser.

    [via Die tägliche Link-Show]

    12. Juli 2005
  • : Freie Software Aktivisten in Süd-Amerika
    Freie Software Aktivisten in Süd-Amerika

    Meike Richter, eine der Mit-Organisatorinnen der Download-Culture Veranstaltungsreihe in Lüneburg, hat das Fair-Code Blog gestartet:

    Es ist Sommer. Alle sitzen – ein Eis in der rechten, ein kühles Bier in der linken Hand – in der Sonne. Außer mir. Ich sitze am Computer, im Internet, zwischen vielen Büchern und schreibe meine Magisterarbeit über Freie/ Open Source Software und den Digital Divide. Aber bitte kein Mitleid! Das Thema ist spannend. Damit das noch mehr Menschen mitbekommen, gibt es nun den Blog Fair Code. In dem alles veröffentlicht wird, was mit Freier/ Open Source Software, Politik, dem Internet und dem Digital Divide zu tun hat. Viel Vergnügen!

    Erster Eintrag: Freie Software-Aktivisten aus Lateinamerika berichten über ihre Arbeit

    Am Rande des Linuxtag in Karlsruhe habe ich mich mit den Aktivisten Fernanda Weiden (Brasilien), Beatriz Busaniche und Federico Heinz (beide aus Argentinien) über ihre Arbeit unterhalten. Brasilien ist weit vorn in Sachen GNU/Linux, das färbt auf die Nachbarn ab. Weil Microsoft wie immer schon vorher da war, ist die Arbeit der Drei mühsam. Lest oder hört selbst.

    Zu dem Artikel gibt es auch noch alle Interviews in Audoform, wahlweise als Ogg oder MP3, zum Download.

    11. Juli 2005 1
  • : CCC gegen GEMA
    CCC gegen GEMA

    Der Chaos Computer Club kritisiert die GEMA-Filterungen und erneuert seinen Aufruf zum Boykott der „Musikindustrie“: IFPI und GEMA drehen frei

    Der Verband der deutschen Phonoindustrie (ifpi) setzt den Kampf gegen das Internet fort.
    […]
    Der CCC erneuert hiermit seinen Aufruf zum Boykott der Musikindustrie. Nach dem erfolgreichen Kampf gegen Softwarepatente muss es jetzt darum gehen, dem Urheberrecht in diesen Auswüchsen die Zähne zu ziehen, so ein Mitglied. „Sie soll endlich aufhören das Internet zu bekämpfen und es lieber im Sinne der Musiker und Komponisten nutzen.“ Weiter empfiehlt der CCC den Einsatz von Closed-Usergroups um derartigen Zensurbemühungen auf technischem Wege den Boden zu entziehen. Es gilt die von „The Darknet and the Future of Content Distribution“ vorhergesehene Entwicklung konsequent umzusetzen. „Wir haben den Kampf um Verschlüsselung gegen die Geheimdienste gewonnen, jetzt werden wir wohl auch noch mit der Musikindustrie fertig werden“ gibt sich ein nicht namentlich genannter Hacker kämpferisch.

    Möglicherweise verliert die GEMA und die Musikindustrie auch langsam den Rückhalt bei den Musikern und Komponisten – Judith Holofernes von „Wir sind Helden“ zeigt sich sich wenig begeistert von dem Verfahren, mit dem die GEMA gegen Musikfans vorgeht. Die Musikindustrie schafft es somit erneut, sich als Feindbild der Nutzer zu profilieren.

    8. Juli 2005
  • : Don’t klick on the blue e
    Don’t klick on the blue e

    Das ist doch mal wieder ein schönes Buch-Cover:

    Ich weiss, dass in vielen Firmen der IE noch Standard ist und Nutzer oft keine Wahlmöglichkeiten haben. Aber allen Internet Explorer-Nutzern kann ich nur empfehlen, mal Alternativen zu testen. Firefox ist eine gute Alternative und macht mehr Spass beim browsen. Neben vielen anderen Vorteilen.

    8. Juli 2005 1
  • : Negativland – Interview
    Negativland – Interview

    Die Künstlergruppe Negativland gaben dem „The Onion A.V. Club“ ein Interview.

    7. Juli 2005