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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Autos klauen und sich dabei filmen lassen
: Autos klauen und sich dabei filmen lassen Die Polizei von British Columbia (Kanada) hat ein tolles „Bait Car Program“. Sie stellen absichtlich Autos mit eingebauten Kameras und allem Schnickschnack auf Parkplätze, die geklaut werden dürfen (Ähnlich wie Honey-Pots). Und warten dann, bis das jemand tatsächlich tut. Das hat zwar noch nichts mit Netzpolitik zu tun, aber sie releasen die Filme unter einer Creative Commons Lizenz, wenn auch im unfreundlichen WMV-Format. Welche Polizei macht das schon?
Videos – WARNING: Baitcar videos contain coarse language.
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: Economist plädiert für kürzeres Urheberrecht
: Economist plädiert für kürzeres Urheberrecht In Zeiten, wo das Urheberrecht/Copyright immer längere Schutzzeiten bekommen soll, erklingt die Stimme des renomierten Magazins The Economist: Rip. Mix. Burn.:
A first, useful step would be a drastic reduction of copyright back to its original terms—14 years, renewable once. This should provide media firms plenty of chance to earn profits, and consumers plenty of opportunity to rip, mix, burn their back catalogues without breaking the law. The Supreme Court has somewhat reluctantly clipped the wings of copyright pirates; it is time for Congress to do the same to the copyright incumbents.
In dem Artikel geht es eigentlich um die Grokster-Entscheidung.
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: Europaparlament sagt Nein zu Softwarepatenten
: Europaparlament sagt Nein zu Softwarepatenten Jetzt ist es offiziell: Das Europaparlament hat mit 648 Stimmen die umstrittene Softwarepatente-Richtlinie zurück gewiesen!
Aus der FFII-Pressemitteilung dazu:
This is a great victory for those who have campaigned to ensure that European innovation and competitiveness is protected from monopolisation of software functionalities and business methods. It marks the end of an attempt by the European Commission and governmental patent officials to impose detrimental and legally questionable practises of the European Patent Office (EPO) on the member states. However the questions created by this practise remain unsolved. FFII believes that the Parliament’s work, in particular the 21 cross-party compromise amendments, can provide a good basis on which future solutions, both at the national and European level, can build.
Die nächsten Schritte sind jetzt theoretisch eine neue Fassung der EU-Kommission und der Start eines vollkommen neuen Verfahrens. Mit anderen Worten, es wird die nächsten Jahre keine harmonisierten Softwarepatente in Europa geben! Natürlich wäre es schöner gewesen, das Europaparlament hätte die 21 Änderungsanträge der grünen Fraktion und des Sozialisten Rochard angenommen, die eine starke Begrenzung von Patenten auf Software vorsahen. Aber PlanB ist auch nett. Wenngleich das Thema damit in die Verlängerung geht und uns die nächsten Jahre weiterhin begleiten wird. Nun muss das europäische Patentamt demokratisiert werden, damit nicht weiterhin ohne rechtliche Grundlage Softwarepatente in Europa vergeben werden. Das Europäische Patentamt unterliegt keinerlei demokratischer Kontrolle und die Vorhandenen Resosurcen sind überlastet. Dies muss geändert werden. Und es muss aufgepasst werden, dass Softwarepatente nicht durch irgendeine andere HIntertür eingeführt werden, wie beispielsweise bei den Bestrebungen nach einem gemeinsamen EU-Patent.
Nachrichtenüberblick zur Entscheidung:
Futurezone: Softwarepatente abgelehnt
Golem: Softwarepatente? Abgelehnt!
Heise: EU-Parlament beerdigt Softwarepatentrichtlinie
Reuters: EU-Parlament lehnt Vorschlag für Software-Patente ab
Spiegel: Europaparlament stimmt gegen Software-Patente
FTD (AP): EU-Parlament kippt Richtlinie für Software-Patente
Stuttgarter Nachrichten (dpa): EU-Parlament lehnt Richtlinie zu Software-Patenten ab
The Register: EU Parliament bins software patent bill
de.internet.com: Free Software Foundation Europe fordert Aufsicht über Europäisches Patentamt
Netzeitung: EU-Richtlinie für Software-Patente abgelehntZDNet: Europa stimmt gegen Software-Patente
Doch der Stimmungswandel der Abgeordneten hat nicht nur mit dem Wunsch nach mehr Mitspracherecht zu tun. Er ist auch der Erfolg einer beispiellosen Kampagne der Patentrechtsgegner. Vor allem die Open Source-Gemeinde, aber auch Grüne und mittelständische Softwerker, brachten europaweit Parlamente und Regierungen ins Grübeln. Auch von einem „einheitlichen Vorschlag des Rats“, wie es offiziell heißt, kann eigentlich nicht mehr die Rede sein. Insofern lieferten die Gegner ein Lehrstück für europäische Demokratie ab. Zudem bewiesen sie, dass man sich gegen die Lobbyisten selbst der Großindustrie durchsetzen kann. Dafür gebührt ihnen der Dank der europäischen Bürger.
Slashdot: EU Says No To Software Patents
BBC: Software patent bill thrown out
Taz: Kleinstaaterei schafft Verwirrung
Taz: Software-Patent ist gescheitert
Heise: Softwarepatente: Der Tigersprung des EU-Parlaments
Wired: European Patent Law Rejected -
: Vor 5 Jahren: Wem gehört das Wissen?
: Vor 5 Jahren: Wem gehört das Wissen? Vor fünf Jahren, im Herbst 2000, haben wir vom Netzwerk Neue Medien zusammen mit der Heinrich Böll Stiftung und dem FFII eine Tagung zum Thema „Wem gehört das Wissen? – Geistiges Eigentum im Zeitalter des Internets“ in Berlin durchgeführt. Der Tagungs-Reader ist immer noch aktuell und liefert einen guten Überblick über die Debatte. Spannend war damals vor allem eine grosse Podiumsdiskussion mit Befürwortern und Gegnern der Richtlinie, die komplett niedergeschrieben wurde.
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: Wienux – Linux in Wien
: Wienux – Linux in Wien Seit heute können die Mitarbeiter der Stadt Wien entscheiden, ob sie auf Linux migrieren oder weiterhin bei Windows bleiben wollen:
Wienux wurde auf Basis der Linux-Distribution Debian mit dem Unix/Linux-Desktop KDE entwickelt und steht unter der GNU General Public Licence. Als Web-Browser wird Mozilla Firefox eingesetzt, auf die E‑Mails kann via MS Outlook WebAccess zugegriffen werden. Auch seien ein SAP-Zugriff und diverse Zusatzprogramme vorhanden. Für die Entwicklung einer speziellen Open-Source-Plattform für Wien war im Oktober 2004 eine Arbeitsgruppe formiert worden. Eine wichtige Bedingung war, dass sie mit der bestehenden Microsoft-Infrastruktur kommunizieren kann. Für diesen und andere Aspekte hatte der Magistrat eine Studie anfertigen lassen, die seit Januar auch online ist.
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: Mehr Artikel zu Softwarepatente
: Mehr Artikel zu Softwarepatente Sieht ja momentan ganz gut in Strassburg und Brüssel aus. Herr Lehne und seine konservativen Befürworter von Softwarepatenten schwenken gerade auf die PlanB-Linie ein, lieber keine Richtlinie als eine deutliche Begrenzung von Softwarepatenten zu riskieren. Das Szenario und die Drohung gibt es schon länger, man hätte aber viel Zeit und Ressourcen sparen können, dies zu einem früheren Zeitpunkt bekannt zu geben. Aber erstmal den morgigen Tag abwarten. Bis dahin gibt es hier wieder verschiedene Artikel, die ich gefunden habe.
Die aktuellsten Informationen enthält der Heise-Artikel: Softwarepatente: Besser keine Richtlinie als eine schlechte.
Die Tagesschau meldet am Abend, dass die grossen Fraktionen morgen die Richtlinie durchfallen lassen wollen: Software-Patente vor dem Aus
Futurezone: Softwarepatente – das vorletzte Gefecht
Golem: Softwarepatent-Richtlinie vor dem Aus?
Computerwoche: Update: EU-Richtlinie zu Software-Patenten vor dem Aus
Heise: Softwarepatente: Parlamentsmehrheit gegen die EU-Richtlinie zeichnet sich ab
ZDF Heute: Rückzug von der Patentefront?
dpa: Streit um Softwarepatente tritt in die heiße Phase
Stern: „Keine rationale Entscheidung möglich“
Spiegel: Die Patentrichtlinie wackelt
Der Standard: Patentierter Streit
Die Presse: Patentkrieg voll entbrannt
Wiener Zeitung: Niederlage für Konzerne droht
Financial Times: Industrie droht Niederlage beim Patentschutz

Die Grünen haben für die Aktion „S.O.S. – Save Our Software / Save Our SME’s“ ein Video in drei verschiedenen Formaten veröffentlicht. Dazu gibt es noch ein kleines „S.O.S‑Faltblatt“.
Ansonsten sei noch auf die Webseite Economic Majority verwiesen:

Mehr zur Softwarepatente-Richtlinie auf netzpolitik.org:
Special: Softwarepatente in Europa
Interview zu Softwarepatente -
: Die GEMA will zensieren
: Die GEMA will zensieren Da ist man mal kurze Zeit nicht da und wundert sich über Meldungen, dass die GEMA nun in Büssows Fussstapfen treten will und Internetseiten herausfiltern lassen möchte. Eigentlich war es schon länger klar und ich konnte mir das als Szenario schon vor über einem Jahr vorstellen. Und ich bin froh, dass Joerg Olaf Schaefers den Sachverhalt schon ausführlich auf Medienrauschen beschrieben hat: GEMA erlässt “Sperrverfügungen”.
Die Provider sind erwartungsgemäss, ähnlich wie bei Büssow, not amused:
„Die GEMA meint offenbar, die Probleme der Musikindustrie im Internet mit dem Sperren diverser Portale lösen zu können. Das funktioniert weder in technischer noch in rechtlicher Hinsicht“, so Oliver Süme, Vorstand für Recht und Regulierung bei eco.
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: SZ: Trusted Computing und die Folgen
: SZ: Trusted Computing und die Folgen Ein Thema, welches die Debatte um Musik im Netz, DRM und Broadcast-Flag immer weiter begleitet und kaum Beachtung findet, ist Trusted Computing. Die Süddeutsche Zeitung hat vergangenen Freitag dazu einen lesenswerten Artikel veröffentlicht: Trusted Computing und die Folgen
Wir müssen draußen bleiben
Die Musik- und Filmindustrie muss wegen illegaler Downloads nicht mehr verzagen: Bald stoppen die Computer missliebige Dateien von ganz alleine. Bitte wenden Sie sich dann an den Zensor Ihres Vertrauens!
Spannend ist dabei folgender Absatz:
Der einleuchtende, positive Aspekt von TC ist – und so wird es vermutlich auch beworben werden: Viren, Spam und so ziemlich alles andere Schlimme aus dem Cyberspace, von der Kinderpornographie bis zu extremistischen Inhalten, könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Rechner ferngehalten werden. Der negative Aspekt: Alle Anbieter von Nicht-TC-Programmen und ‑Betriebssystemen wären dann draußen. Denn wenn PCs nur noch ausführen lassen, was sie ausdrücklich anerkennen, dann sind Open-Source-Alternativen wie Linux und seine Anwendungen wegen dieser Hardware-Schleuse vom Betrieb ausgeschlossen. Seitdem Apple-Chef Steve Jobs angekündigt hat, dass auch die Macintosh-Rechner künftig mit Chips von Intel bestückt werden, scheint indes auch auf der Insel der seligen Macs ein Einschwenken auf das TC-Konzept möglich.
Die Linux-Frage ist tatsächlich nicht gelöst. Auf DRM-Konferenzen sieht man immer nur zuckende Schultern von Wissenschaftlern, wenn man mal fragt, wie sich das Ganze mit Freier Software verträgt. Das ist noch alles unklar und gerne wird dann erwähnt, dass man doch das Linux von HP oder IBM nutzen könnte, die sicherlich ein eigenes Linux zertifizieren lassen. Aber wer nutzt denn schon HP Linux? Gibts das überhaupt und was ist mit freien Projekten wie Debian oder Ubuntu? Alles noch unklar und sicherlich einer der Gründe, weshalb ich sehr kritisch bei diesem Thema eingestellt bin.
Eine andere Aussage findet sich auch in dem SZ-Text. Natürlich kann man mit TCPA rechtsradikale Inhalte ausblenden, genauso wie die Chinesische Regierung sich auf TCPA udn DRM freut, weil sie dann alle Berichterstattung über den Dalai Lama oder Menschenrechte einfach mal ausblenden kann. Schöne neue Trusted Welt!
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: Special: Softwarepatente in Europa
: Special: Softwarepatente in Europa Jetzt gibt es mal wieder ein Special zu Softwarepatenten. Am 6. Juli wird im Europaparlament über die umstrittene Richtlinie abgestimmt. Während die Mehrheit der Konservativen und Liberalen mal wieder auf die Ratsposition umgeschwenkt ist, bleiben die Grünen und grosse Teil der Sozialdemokraten standhaft. Ein Ergebniss ist noch nicht abzusehen, aber die Lobbyschlacht in Brüssel und Strassburg erreicht ihren Höhepunkt. Alleine Microsoft soll zweistellige Millionenbeiträge für Last-Minute Lobbying ausgeben. Noch kann man als Bürger aktiv werden. Eine Möglichkeit ist folgendes:
Der FFII hat jetzt wieder eine Web-Demo gestartet. Bei der letzten Web-Demo vor zwei Jahren beteiligten sich mehr als 6000 Internetseiten daran, ihre Startseite zu „verdunkeln“ und auf die Auswirkungen der Richtlinie hinzuweisen.
Hier ist das Layout für die aktuelle Web-Demo:

Nachrichtenüberblick zu Softwarepatenten:
Frankfurter Rundschau: Softwarepatent-Gegner sehen letzte Chance
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Schlacht ums Patent
Heise: Softwarepatente: Last-Minute-Lobbying vor dem Parlamentsbeschluss
Silicon: Debatte zu Softwarepatenten spitzt sich zu
de.internet.com: buch.de richtet Appell gegen Software-Patente an den Bundeskanzler
Pro-Linux: Karlsruher Memorandum gegen Softwarepatente
Standard: Softwarepatente werden am Mittwoch im EU-Parlament behandelt
Futurezone: Softwarepatente – die Entscheidung naht
Ausgesprochen positiv muss man den Spiegel mal für den Artikel „Patentkrieg in Brüssel“ loben. Eine schöne Übersicht über das, was gerade in Brüssel abläuft. Im Druck-Spiegel soll es wohl einen 3‑Seiten Artikel zum Thema geben. Softwarepatente goes Mainstream. Wer hätte das vor fünf Jahren gedacht?
Handelsblatt: Mittelständler machen gegen Softwarepatente mobil
Handelsblatt: EU im Kreuzfeuer der Lobbyisten
Berliner Zeitung:Heftiger Streit um Software
Die Beste Überschrift kommt von der Welt: Programmierter Ärger. Und der Artikel ist auch noch gut!
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: Erste deutsche Vinyl-EP unter Creative Commons veröffentlicht
: Erste deutsche Vinyl-EP unter Creative Commons veröffentlicht Gibt es schon eine in Deutschland unter den Creative Commons lizenziertes Vinyl-Veröffentlichung? Wenn nicht, dann hat das Berliner Live-Label „Brothers in Music“ mit „Fishing 4 Compliments“ die erste 4‑Track EP als Mini-Album veröffentlicht. Und das ist toller minimal-elektronischer Sound in einer Vinyl-Auflage von 1000 Stück!
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: Interview zu Softwarepatente
: Interview zu Softwarepatente Das Portal Europa-Digital hat mich gestern zu Softwarepatenten befragt: „Innovationen würden massiv behindert“
Für Einsteiger in die Debatte um Softwarepatente ist dieses Video vielleicht interessant:

Mehr Informationen bieten der FFII und „No Softwarepatents“.
Heute fand in Brüssel die „Wirtschaftliche Mehrheit“-Konferenz statt, deren Webseite viele Informationen zur Softwarepatente-Richtlinie aus Sicht kleiner und mittelständischer Firmen bietet. Nächste Woche wird über Softwarepatente im Europaparlament abgestimmt. Bis dahin sollte man noch EU-Parlamentarier kontaktieren. Als Einstieg eignet sich der Wahlkreisabgeordnete. Faxe und Anrufe sind immer besser als Massen-Spammails. Mittelständler rufen dazu auf, die CDU zu kontaktieren, da diese gerade mal wieder auf Linie der Industrie-Lobby umschwenkt und deren Wortführer gar nicht koscher und unabhängig ist. Wer ein Foto hat, kann sich hier an der Online-Demo beteiligen.
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: BusinessWeek-Interview mit Lessig über Grokster
: BusinessWeek-Interview mit Lessig über Grokster Die BusinessWeek hat mit Lawrence Lessig ein interessantes Interview zu der Grokster-Entscheidung geführt: „Ten Years of Chilled Innovation“
Q: Do you think in fact we’ll see a dampening of innovation?
A: Yes. Now, I don’t think we’re going to see tons of litigation. What you’re going to see is innovation that’s channeled in ways the copyright owners can agree to, or channeled in ways that avoids any kind of possibility of this kind of litigation.That has already had its effect in the Valley, and already money has shifted into places which will avoid any conflict with the copyright holders. Why buy a lawsuit when you can buy a new innovation that doesn’t get you a lawsuit? And you don’t even see it – you don’t even know what you don’t get because people are afraid.
Wäre Creative Commons eine börsennotierte Firma, würden durch die Entscheidung die Aktien in die Höhe gehen:
Q: So this court decision could actually focus more attention on your efforts at Creative Commons?
A: If we had a stock price, our stock price would have shot up after the decision. One very effective way to architect your product to control illegal use would be to add Creative Commons licenses to it. So here we are, open for business, giving away free tools for avoiding Grokster liability. -
: Telepolis über Grokster und die Folgen
: Telepolis über Grokster und die Folgen Zwei Tage nach Grokster bietet Stefan Krempl bei Telepolis einen guten Überblick, was jetzt wie entschieden wurde: Grokster und das Gedankenverbrechen
Das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA zu Tauschbörsen lässt viele Fragen offen und könnte ungeahnte Nebenwirkungen auch in Europa entfalten.
Ein Technologiehersteller, der Nutzer zum Rechtsbruch verleitet, handelt selbst illegal und muss für die Folgen der Anwendung seiner Erfindung gerade stehen. Das ist die Quintessenz des „Grokster-Urteils“ des Supreme Court in Washington. Der Richtspruch ist äußerst umstritten: Technische Innovationen sind nicht bedroht, auch wenn sie als Nebeneffekt Urheberrechtsverletzungen ermöglichen, glauben die einen. Skeptiker fürchten dagegen, dass sich angesichts der letztlich auch die Hintergedanken eines Entwicklers abstellenden Begründung ein rechtliches Minenfeld inklusive einer neuen Klageflut gegen Technologieanbieter und Nutzer öffnet.
Das Grokster-Special auf netzpolitik.org:
Grokster verfahren verloren – P2P jetzt illegal in den USA?
Grokster Special Teil 2
Grokster Special Teil 1 -
: Downloaden: TV-Serie über Freie Software
: Downloaden: TV-Serie über Freie Software Über Go_Open, eine südafrikanische TV-Serie über Freie Software und Open Source, hatte ich schonmal im Vorfeld der Austrahlung berichtet. Nun liegen die 13 Folgen bei LegalTorrents im freundlichen MP4-Format zum Download (Folge 1–6 / Folge 7–13).
‚Go_Open’ is a 13-episode mainstream-aimed TV series about using open source software, funded by sources including South African entrepreneur and astronaut Mark Shuttleworth’s foundation. It includes interviews with major open-source figures such as Richard Stallman, Lawrence Lessig, Jon ‘maddog’ Hall, and Bruce Perens, as well as case studies and discussions of both Shuttleworth’s (Ubuntu Linux) and other South African and global projects that have successfully used open-source elements.
Sehr empfehlenswert und wohl immer noch die einzige TV-Serie weltweit zu diesem Thema. Und selbstverständlich unter den Creative Commons lizenziert.
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: iRights: Zweite WIPO-Sitzung zu Entwicklungspolitik und geistigem Eigentum
: iRights: Zweite WIPO-Sitzung zu Entwicklungspolitik und geistigem Eigentum iRights berichtet über die „zweite WIPO-Sitzung zu Entwicklungspolitik und geistigem Eigentum“:
Beim zweiten außerordentlichen Treffen der World Intellectual Property Organisation (WIPO) wurde die Diskussion darüber fortgesetzt, wie die Belange der Entwicklungsländer stärker in den politischen Prozess einbezogen werden können. Die Fronten sind deutlich: auf der einen Seite die „Friends of Development“, auf der anderen die westlichen Industrienationen.
Empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist auch das Blog von Karsten Gerloff und der iRights-Artikel zur ersten WIPO-Sitzung zu diesem Thema.
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: 5. Juli: Demo gegen Softwarepatente in Strassburg
: 5. Juli: Demo gegen Softwarepatente in Strassburg Der FFII plant in Kooperation mit vielen anderen NGOs eine Demonstration gegen Softwarepatente am Vortag der Parlamentsentscheidung am kommenden Dienstag, den 5. Juli. Mehr Informationen bietet das FFII-Wiki. Fahrt hin, wenn Ihr in der Nähe wohnt!
Nett sieht mittlerweile auch das Ergebnis der Attac-Campact Online-Demo aus.
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: Lobby-Schlacht um Freie Software in der Ukraine
: Lobby-Schlacht um Freie Software in der Ukraine Scheint gerade Mode zu werden: Nach Israel und Norwegen überlegt gerade auch die Ukraine, auf Freie Software umzusteigen. Momentan ist eine Lobbyschlacht im Gange, die Erinnerungen an München und andere Migrationsstrategien weckt. Newsforge liefert den passenden Artikel dazu: Open source battles Microsoft in Ukraine.
Microsoft responded promptly to the potential shift to an open source philosophy by announcing an agreement with Ukraine’s Ministry of Education. Ukraine agreed to acquire 120,000 licenses for Microsoft Windows and 120,000 licenses for Microsoft Office by the end of 2006.
Needless to say, this announcement raised a lot of questions, the most important among them being the issue of why spend millions of dollars for poorly localized software when open source provides a wide range of Ukrainian-language software?
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: Offene Standards für Norwegen
: Offene Standards für Norwegen Auch Norwegen hat keine Lust mehr auf Microsoft. Bis 2006 sollen alle Verwaltungen Pläne entwickeln, auf Freie Software umzusteigen. Dies berichtet The Register: Norway says yes to Open Source.
Pro-Linux bietet die deutsche Übersetzung des Textes: Proprietäre Formate zukünftig unerwünscht in Norwegen:In seiner Verlautbarung vermied der Minister zwar, Microsoft direkt beim Namen zu nennen. Er fand allerdings klare Worte dazu, dass in Zukunft keine Ankündigungen der Regierung mehr im proprietären Format des Windows Media Player über das Netz gesendet werden. Beobachter sehen darin deutliche Signale der norwegischen Regierung an Redmond, entweder seine Formate offen zu gestalten oder eben in Zukunft gar nicht mehr in Norwegens Regierungssektor berücksichtigt zu werden.
Prima Sache. Dort denkt man mit. Im Gegensatz zu Hessen und anderen Bundesländern.
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: Das „Who is Who“ der US-Amerikanischen P2P-Debatte
: Das „Who is Who“ der US-Amerikanischen P2P-Debatte CNet hat eine Übersicht der US-Amerikanischen Player in der Debatte um Filesharing, P2P und Grokster. Sehr lesenswert, da ein guter Überblick gegeben wird: Who’s who in the P2P debates
The Supreme Court’s review of file-swapping–and by extension, of the legal protections afforded to a host of mainstream technologies–has drawn interest from all corners, and Monday’s decision won’t stop the debate.
Copyright companies are pitted against technology manufacturers; conservative Christians are allied with Hollywood; government agencies at all levels are opposing venture capitalists. Here’s a quick guide to some of the key players in the debate, what they’ve said, and why they care.
Auch spannend ist „The evolution of file swapping“, ebenfalls bei CNet, als zeitliche Zusammenfassung der Debatte.
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: ZDF: Israel schickt Microsoft in die Wüste
: ZDF: Israel schickt Microsoft in die Wüste ZDF: Israel schickt Microsoft in die Wüste
Israel macht im Streit mit Microsoft ernst: In den kommenden sechs Monaten soll kein Rechner in einem Regierungsbüro mehr mit Produkten des Software-Riesen betrieben werden. Künftig sollen die Verwaltungsmitarbeiter mit Open Source-Software arbeiten. Einer der Gründe: Microsofts Programmversionen für andere Betriebssyteme sind für hebräischsprachige Anwender nutzlos, weil sie das von rechts nach links geschriebene Skript nur mangelhaft unterstützen.
Wahrscheinlich kommen da auch noch Sicherheitsbedenken hinzu.
Interessant in diesem Zusammenhang ist noch der Hinweis darauf, wie Microsoft versuchte, die öffentliche Debatte zu beeinflussen:
Statt sich daran ein Beispiel zu nehmen, verlegte sich Microsoft auf klassische Lobbyarbeit. Entlang israelischer Autobahnen verkündeten Poster: „Microsoft dankt den Soldaten der Streitkräfte für ihre Opfer im Krieg gegen den Terror“. Derweil drohten Microsoft-Sprecher unermüdlich mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, und der Konzern versuchte, Abgeordnete sowie Regierungsmitglieder mit attraktiven Vergünstigungen in Versuchung zu führen – meist vergeblich: Am vergangenen Sonntag stimmten in der Knesseth nur noch 13 Abgeordnete gegen die Software-Umstellung.