Öffentlichkeit
Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.
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Wochenrückblick KW 13: Die Einen hamstern Klopapier, die Anderen Daten
Letzte Rolle Klopapier ist leer. Oh je. Wochenrückblick KW 13: Die Einen hamstern Klopapier, die Anderen Daten Politiker:innen aus aller Welt scheinen zu glauben, personenbezogene Daten seien der beste Wirkstoff gegen Corona. Ungarns Premier schafft die Demokratie ab. Mut macht, dass laut Berliner Kammergericht frauenverachtende Kommentare nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Die Nachrichten der Woche im Überblick.
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Neues aus dem Fernsehrat (58): DGB-Studie zur (fehlenden) Transparenz öffentlich-rechtlicher Rundfunkaufsicht
Transparenz macht nicht nur Seifenblasen schön. Neues aus dem Fernsehrat (58): DGB-Studie zur (fehlenden) Transparenz öffentlich-rechtlicher Rundfunkaufsicht Eine aktuelle Studie im Auftrag des DGB sieht Verbesserungsbedarf bei der Transparenz der Rundfunkaufsicht. Aus Perspektive eines ZDF-Fernsehrats sind diese Ergebnisse nicht nur sehr gut nachzuvollziehen, sie sind auch ein Auftrag an die Aufsichtsgremien, sich hier viel stärker zu emanzipieren.
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Gesundheitsämter in der Corona-Krise: Ein unvollständiges Bild
Der Aufwand, der betrieben wird, um Meldungen von Laboren und Ärzt:innen auszuwerten, ist enorm. Meist gehen sie bei den Ämtern per Fax ein. Gesundheitsämter in der Corona-Krise: Ein unvollständiges Bild Die Politik schränkt Grundrechte ein, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ob die Maßnahmen erfolgreich sind, können zunächst nur die Fallzahlen zeigen. Doch Recherchen zeigen, dass deren Zuverlässigkeit deutlich abnimmt.
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Wissenschaftsjournalismus: Wie das Coronavirus Journalist:innen auf die Probe stellt
Auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Masken - zum Selbstschutz, zum Schutz von anderen? - hat zu Verunsicherungen geführt. Wissenschaftsjournalismus: Wie das Coronavirus Journalist:innen auf die Probe stellt Ungeprüfte Studien, widersprüchliche Aussagen: In der weltweiten Krise durch das Coronavirus ist es auch für die Medien schwer, den Überblick über wissenschaftliche Fakten zu behalten. Wir sprechen mit Volker Stollorz vom Science Media Center Germany über Unsicherheit in der Pandemie und woran Medienprofis wie Leser:innen derzeit Halt finden können.
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Desinformation zu COVID-19: Wie die Plattformen durchgreifen und welche Fragen das aufwirft
Viele Plattformen zeigen Hinweise zu verlässlichen Informationen über das Virus an. Desinformation zu COVID-19: Wie die Plattformen durchgreifen und welche Fragen das aufwirft Nahezu alle großen Plattformen haben im Zuge der Coronavirus-Pandemie Maßnahmen ergriffen, um Desinformation entgegenzutreten. Unser Gastautor hat analysiert, wie sie Verweise auf verlässliche Quellen einsetzen und Inhalte mit Künstlicher Intelligenz hoch- und herabstufen.
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Wochenrückblick KW 12: Von viralen Nachrichten und zensurheberrechtlichen Einschränkungen
Wir haben uns - nicht nur - für diese Woche im Home-Office eingeigelt. Wochenrückblick KW 12: Von viralen Nachrichten und zensurheberrechtlichen Einschränkungen Eine deutsches Unternehmen lässt in Albanien regierungskritische Videos aus dem Netz entfernen. Standortdaten sollen bei der Eindämmung des Coronavirus helfen. Und das BKA soll von Plattformbetreibern Portnummern erhalten, die es bisher nicht gibt und mit denen es wohl nichts anfangen kann. Die Woche im Überblick.
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COVID-19: Gerüchte, Fake News und voreilige Wissenschaft in Corona-Zeiten
Den Überblick zu behalten, was gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über das neuartige Coronavirus sind, ist manchmal gar nicht so einfach. COVID-19: Gerüchte, Fake News und voreilige Wissenschaft in Corona-Zeiten Die Corona-Krise ist hochdynamisch. Was gestern gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse oder politische Einschätzungen waren, ist heute oft schon nicht mehr aktuell. Auch Gerüchte und Falschnachrichten kursieren. Wir geben einen Überblick über Faktencheck-Portale und Anlaufpunkte für wissenschaftliche Studien.
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Neues aus dem Fernsehrat (57): Beweist Corona die Notwendigkeit öffentlich-rechtlicher Medien?
Weniger Kritik am Rundfunkbeitrag wegen Corona? Neues aus dem Fernsehrat (57): Beweist Corona die Notwendigkeit öffentlich-rechtlicher Medien? Die öffentlich-rechtlichen Medien ernten gerade viel Lob für ihre Berichterstattung in Zeiten der Coronakrise. Die Debatte über Legitimität und Höhe des Rundfunkbeitrags damit als entschieden zu betrachten, wäre voreilig. Ein Kommentar.
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Diskriminierende Moderationspraktiken: Zu hässlich für TikTok
Wer was in der App sieht und was nicht, das bestimmt TikTok selbst mit seinen Moderationspraktiken. Diskriminierende Moderationspraktiken: Zu hässlich für TikTok TikTok hat Moderator:innen angewiesen, Videos von dicken, unattraktiven oder armen Menschen auf der Plattform zu verstecken, damit sie keine neue Nutzer:innen abschrecken. Die geleakten Dokumente zeichnen das Bild einer Firma, der ein Blick für Verhältnismäßigkeit fehlt.
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Wochenrückblick KW 11: Von stalkenden Smartphones und krassen Corona-Karten
Ob die Staatstrojaner, die in Meck-Pomm bald zum Einsatz kommen dürfen, wohl auch so gut getarnt sind? Wochenrückblick KW 11: Von stalkenden Smartphones und krassen Corona-Karten Der Bundestag debattiert eine Verschärfung des NetzDGs. Im europäischen Parlament geht es – mal wieder – um Uploadfilter. Und Antivirenprogramme auf Smartphones finden immer mehr Stalkerware. Die Woche im Überblick.
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Gesetzentwurf gegen Hasskriminalität: Übers Ziel hinausgeschossen
Der Gesetzesvorschlag mag gut gemeint sein, doch hilft er wirklich mehr als er schadet? Gesetzentwurf gegen Hasskriminalität: Übers Ziel hinausgeschossen Der Bundestag debattiert über eine Änderung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Doch was beim Kampf gegen Rechtsextremismus und Online-Hetze helfen soll, hat viele unerwünschte Nebenwirkungen. Diese sollten die Abgeordneten bedenken, wenn sie den Gesetzesvorschlag diskutieren.
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EU-Gesetz gegen Online-Terrorpropaganda: Uploadfilter könnten zum Standard werden, wenn das EU-Parlament umkippt
Was für die einen legitimer Protest ist, sehen andere als "Terrorismus". EU-Gesetz gegen Online-Terrorpropaganda: Uploadfilter könnten zum Standard werden, wenn das EU-Parlament umkippt Nach einer Winterpause gehen die Verhandlungen über einen brisanten EU-Gesetzesvorschlag in die nächste Runde. Uploadfilter und kurze Löschfristen sollen dafür sorgen, dass mutmaßlich terroristische Propaganda aus dem Netz verschwindet. Während die Kommission und die EU-Länder auf einen raschen Abschluss drängen, stellt sich bislang das Parlament quer. Das könnte sich aber ändern.
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Wochenrückblick KW 10: Mehr Offenheit wagen!
Mediziner:innen sind sich noch unsicher, ob Haustiere auch anfällig für das Corona-Virus sind. Wochenrückblick KW 10: Mehr Offenheit wagen! Die Bundesregierung weiß nicht, wieviel Geld sie in Digitalisierungsprojekte investiert. Das Umweltministerium hat nun eine Digitalagenda. Und das Kanzleramt sollte Daten freigeben. Die Woche im fast Corona-Content-freien Überblick.
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Neues aus dem Fernsehrat (56): Wikimedia startet Kampagne für Nutzungsfreiheit bei öffentlich-rechtlichen Bildungsinhalten
Bearbeiten, weiternutzen, kreativ sein: mit freien Lizenzen für Bildungsmaterialien wäre das möglich. Neues aus dem Fernsehrat (56): Wikimedia startet Kampagne für Nutzungsfreiheit bei öffentlich-rechtlichen Bildungsinhalten Mit einer neuen Kampagne erhöht Wikimedia Deutschland den Druck auf öffentlich-rechtliche Anstalten, Bildungsinhalte unter freien Lizenzen zu veröffentlichen. Ein offener Brief lädt ein, Unterstützungserklärungen abzugeben.
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Deutsche Welle: Gericht muss neu über Strafe für Facebook-Repost entscheiden
Bilder der Zerstörung durch den Krieg mit dem sogenannten IS sind kein Problem, solange keine Symbole der Organisation zu sehen sind. Deutsche Welle: Gericht muss neu über Strafe für Facebook-Repost entscheiden Die Deutsche Welle darf Symbole des sogenannten Islamischen Staats zeigen, wenn sie darüber berichtet. Doch was passiert, wenn jemand solche Artikel auf Facebook teilt und das Bild automatisch in der Timeline erscheint? Darüber streitet ein Geflüchteter vor Gericht. Er sollte für einen Repost Strafe zahlen.
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Wochenrückblick KW 9: Eine Grenzbehörde gegen die Zivilgesellschaft und anderer grenzenloser Unsinn
Von einem sicheren Ort aus den Geschehnissen der Woche zusehen (Symbolbild). Wochenrückblick KW 9: Eine Grenzbehörde gegen die Zivilgesellschaft und anderer grenzenloser Unsinn Frontex will, dass FragDenStaat ihre Anwaltskosten zahlt. Ein YouTuber verbreitet gefährlichen Schwachsinn über den rassistischen Terroranschlag von Hanau. Und die Bundesregierung fragt nach eurer Meinung zur Datenstrategie. Die Woche im Überblick.
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Journalist vor Gericht: So kommentiert die Öffentlichkeit das Verfahren gegen Julian Assange
Protestierende fordern Freiheit für Julian Assange. Journalist vor Gericht: So kommentiert die Öffentlichkeit das Verfahren gegen Julian Assange Der WikiLeaks-Gründer steht seit Montag in London vor Gericht, die Richter:innen entscheiden auch über die Pressefreiheit. Wir haben Zitate von Journalist:innen, Politiker:innen und Künstler:innen gesammelt.
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EU-Grenzpolizei: Frontex schickt FragDenStaat Rechnung über 24.000 Euro
Stolzer Behördenchef: Frontex-Direktor Fabrice Leggeri präsentiert neue hauseigene Polizeiwagen EU-Grenzpolizei: Frontex schickt FragDenStaat Rechnung über 24.000 Euro Abschreckung per Gebührenbescheid: Die EU-Grenzpolizei Frontex will sich nach einer Auskunftsklage seine Anwaltskosten durch die Zivilgesellschaft ersetzen lassen. Setzt sich die Behörde damit durch, werden Klagen vor EU-Gerichten praktisch unmöglich.
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Wochenrückblick KW 8: Wenn auf Worte Taten folgen
Aus gegebenem Anlass gibt es diese Woche ausnahmsweise kein Tierbild. Wochenrückblick KW 8: Wenn auf Worte Taten folgen Diese Woche steht unter dem Zeichen von rechtem Terror und Hass. Weniger als ein halbes Jahr nach dem Anschlag von Halle wurden am Mittwoch in Hanau neun Menschen ermordet. Wieder war das Motiv offenbar Rassismus. Wir berichten von einem der Nährböden solchen Taten: rechten Aktivitäten im Netz. Außerdem geht es um die Novellierung des NetzDG und die Digitalstrategie der EU.
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Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Bundesregierung beschließt Pflicht zur Passwortherausgabe
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) bei einer Pressekonferenz nach dem rechtsextremen Mordanschlag in Hanau. Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Bundesregierung beschließt Pflicht zur Passwortherausgabe Nach dem antisemitischen Attentat von Halle und dem Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke steht die Bundesregierung unter Druck, mehr gegen Rechtsextreme und Rechtsterroristen zu tun. Doch eine heute von der Regierung verabschiedete umstrittene Gesetzesänderung droht neue Probleme zu schaffen.