Kategorie: Öffentlichkeit
Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.
-
Wochenrückblick KW 24: So nicht, Polizei!
Gesichtserkennung? Woooo? IBM, Amazon und Microsoft wollen erstmal nichts mehr an die Polizei verkaufen – das verfolgen wir mit mindestens genauso kritischem Blick wie dieses Känguru. Wochenrückblick KW 24: So nicht, Polizei! Forschung und Proteste in den USA führen dazu, dass große Firmen wie Microsoft oder Amazon ihren zeitweisen Ausstieg aus dem Geschäft mit der Gesichtserkennung verkünden. Außerdem hätten wir gerne ganz grundsätzlich mehr Informationen, dafür aber weniger Falschnachrichten und Hass im Netz, während wir auf die Corona-App warten. Die Themen der Woche im Überblick.
-
IFG-Meisterschaft 2020: Wer bekommt die erste rote Karte in Sachen Informationsfreiheit?
Unfreiwilliger Wettbewerb: Bei den IFG-Meisterschaften 2020 konkurrieren die 16 Bundesländer. IFG-Meisterschaft 2020: Wer bekommt die erste rote Karte in Sachen Informationsfreiheit? Frag den Staat hat IFG-Meisterschaften ausgerufen und lässt in den kommenden Wochen die 16 Bundesländer gegeneinander antreten. Bereits die erste Runde hält ein Duell der Superlative bereit. Am Freitag um 12 Uhr ist Anpfiff.
-
Bezahlter Hass im Netz: Youtube zeigte Werbung für rechtsextremen Mythos vom „Bevölkerungsaustausch“ an
Eine bezahlte Anzeige des Kopp-Verlags bewirbt ein rechtsextremes Buch, das einen "Bevölkerungsaustausch" heraufbeschwört – neben einer Debatte im US-Senat, die ein Anti-Lynching-Gesetz zum Thema hatte. Bezahlter Hass im Netz: Youtube zeigte Werbung für rechtsextremen Mythos vom „Bevölkerungsaustausch“ an Youtube blendete Anzeigen des Kopp-Verlags für ein Buch über die rechtsextreme Erzählung des „Bevölkerungsaustausches“ neben Videos zur Black-Lives-Matter-Bewegung ein. Inzwischen hat die Videoplattform die Anzeigen entfernt. Das Problem dahinter besteht jedoch weiter.
-
Desinformation zu Covid-19: Plattformen sollen transparenter werden
Biblische Plage: Manche Stimmen warnen vor einer "Infodemie", einer virenartigen Verbreitung von Falschnachrichten im Netz Desinformation zu Covid-19: Plattformen sollen transparenter werden Die EU-Kommission warnt vor einer „Infodemie“ an viralen Falschinformationen in der Coronakrise. Sie wünscht sich neue Maßnahmen von Plattformen wie Google und Facebook, Verpflichtungen gibt es aber vorerst nicht.
-
Informationsfreiheit: Klage gegen Geheimhaltung von Polizeipanzern
NRW-Innenminister Herbert Reul bei der "Schlüsselübergabe" eines Survivor R an ein Spezialeinsatzkommando. Informationsfreiheit: Klage gegen Geheimhaltung von Polizeipanzern Das Bundesinnenministerium will auf eine Informationsfreiheitsanfrage nicht einmal herausgeben, wie viele Polizeipanzer es anschaffen will. Dagegen klagen jetzt der Antragsteller und FragdenStaat.de.
-
Meinungs- und Pressefreiheit: Verfassungsbeschwerde gegen Verbot von Linksunten Indymedia
Indymedia blickt auf eine lange Geschichte zurück. Meinungs- und Pressefreiheit: Verfassungsbeschwerde gegen Verbot von Linksunten Indymedia Im Wahlkampf 2017 hatte das Bundesinnenministerium die linke Plattform linksunten.indymedia.org mittels des Vereinsrechts verboten. Dagegen klagten die Betroffenen vor dem Bundesverwaltungsgericht – und scheiterten. Jetzt ziehen sie vor das Bundesverfassungsgericht.
-
Informationsfreiheit im Völkerrecht: Bundesregierung will Tromsö-Konvention nicht beitreten
In Tromsø gibt es Schiffe, Berge und Konventionen des Europarats Informationsfreiheit im Völkerrecht: Bundesregierung will Tromsö-Konvention nicht beitreten Mit der Tromsö-Konvention tritt bald erstmals ein völkerrechtlicher Vertrag zu staatlicher Transparenz in Kraft. Die Bundesregierung hat kein Interesse, bei der Konvention des Europarats mitzumachen. Bisherige Regelungen dazu genügen ihr.
-
Wochenrückblick KW 23: Polizeigewalt und Pressefreiheit
Es gibt nicht mehr rassistische Gewalt, wir sehen sie nur mehr. Wir schauen hin – auf dieser Seite natürlich mit der netzpolitischen Brille. Wochenrückblick KW 23: Polizeigewalt und Pressefreiheit Rassismus, Polizeigewalt und Falschnachrichten – die Nachrichten aus den USA überschlugen sich auch in dieser Woche. Wir haben uns angeschaut, wie US-Behörden Protestierende der „Black Lives Matter“-Demos digital überwachen, wo journalistische Arbeit behindert wird und wie es mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz weitergehen soll. Die Themen der Woche im Überblick.
-
Steile Behauptung: Nein, keine 65.000 Software-Entwickler überprüften die Corona-Warn-App
Eine Ente. (Symbolbild) Steile Behauptung: Nein, keine 65.000 Software-Entwickler überprüften die Corona-Warn-App Die Telekom verbreitet, dass 65.000 Software-Entwickler:innen die Corona-Warn-App angeschaut und überprüft hätten. Das ist falsch. Über eine Ente, warum sie keinen Sinn ergibt und warum welche Zahlen nun tatsächlich stimmen. Ein Kommentar
-
Collective Action: K‑Pop Stans are boosting US-protests against racism
K-Pop meets Anonymous. Collective Action: K‑Pop Stans are boosting US-protests against racism At the protests in the USA, fans of K‑Pop appear as new political actors who mobilise against racism with collective actions on the Internet. What is happening and what does Korean pop have to do with Anonymous? A search for clues.
-
#DCBlackout: Hunderttausende Tweets über ein Ereignis, das es nicht gab
Mit Bildern aus der Serie "Designated Survivor" versuchten Accounts, den Eindruck eines Großbrands in Washington zu erwecken. #DCBlackout: Hunderttausende Tweets über ein Ereignis, das es nicht gab In Zeiten gesellschaftlicher Unruhe floriert auch die Desinformation. Am Montag trendete plötzlich der Hashtag #DCBlackout, in dem behauptet wurde, Washington sei von der Kommunikation abgeschnitten.
-
Walkout: Proteste bei Facebook gegen Haltung zu Trump
Graffiti mit dem Slogan: "Black Lives Matter" Walkout: Proteste bei Facebook gegen Haltung zu Trump Seitdem die Facebook-Führung die gewaltverherrlichenden Aussagen von US-Präsident Trump stehen lassen will, rumort es im Unternehmen. Angestellte stellen sich in der Öffentlichkeit gegen Mark Zuckerberg und haben am Montag sogar eine Demo veranstaltet.
-
Rezo im Interview: Mit einem Bein im Journalismus
Rezo im Gespräch mit Markus Beckedahl Rezo im Interview: Mit einem Bein im Journalismus Wir haben mit Rezo über sein Selbstverständnis als Künstler gesprochen und seine Motivation, sich politisch zu engagieren. In unserem Gespräch reflektiert er auch seine Rolle als Sprachrohr einer jungen Generation und als Projektionsfläche. Und wir reden über netzpolitische Themen.
-
Grundrechte-Report 2020: Polizeiliche Falschnachrichten auf Social Media
Twittert gern und viel: Polizei Berlin. Grundrechte-Report 2020: Polizeiliche Falschnachrichten auf Social Media Wie darf die Polizei in sozialen Medien kommunizieren? Von Falschmeldungen, Dienstvorschriften und Gerichtsurteilen. Ein Beitrag aus dem Grundrechte-Report, dem echten Verfassungsschutzbericht.
-
Medienkritik von Rezo: Die Zerstörung der Presse
Rezo knöpft sich Methoden bestimmter Medien vor. Medienkritik von Rezo: Die Zerstörung der Presse Rezos neues Video „Die Zerstörung der Presse“ ist eine Liebeserklärung an guten und transparenten Journalismus. Verschwörungsideologen und einige große Medienhäuser bekommen in diesem einstündigen Journalismus-Grundkurs gleichermaßen ihr Fett weg.
-
Wochenrückblick KW 22: Ein wütender Präsident und Erfahrungen mit Corona-Apps
Oha! Viel los da draußen, findet der kleine Fuchs. Mit Twitter und Facebook will das Füchschen jedenfalls gerade nichts zu tun haben. Wochenrückblick KW 22: Ein wütender Präsident und Erfahrungen mit Corona-Apps Trump hat ein Problem mit Fakten und mit Twitter, Aktivist:innen fordern, dass EU-Datenschutzbehörden gegen Facebook und Apple aktiv werden sollen und der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Häkchen bei den Cookies nicht schon vorher gesetzt sein dürfen. Die Themen der Woche im Überblick.
-
Wochenrückblick KW 21: Grundrechte für alle und Hausaufgaben für den Gesetzgeber
Urteil der Woche: „Die Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung nach dem BND-Gesetz verstößt in derzeitiger Form gegen Grundrechte des Grundgesetzes“. Wochenrückblick KW 21: Grundrechte für alle und Hausaufgaben für den Gesetzgeber In dieser Woche hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt: Das BND-Gesetz ist verfassungswidrig. Fragwürdige Vorgänge verschiedenster Art haben wir außerdem im österreichischen Kanzleramt, bei der Potsdamer Polizei, in der EU-Kommission, in Ungarn und im Robert-Koch-Institut gefunden. Die Themen der Woche im Überblick.