Netzpolitik
Netzpolitik hauptsÀchlich in Deutschland, aber auch international. Kernthema dieses Blogs.
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: CDU-BeschluĂ inklusive Netzpolitik
: CDU-BeschluĂ inklusive Netzpolitik Die CDU will jetzt auch mehr Netzpolitik machen. Der CDU-Bundesvorstand hat gestern den Antrag âVerantwortung Zukunftâ verabschiedet, der dann auf dem 23. Parteitag der CDU Deutschlands am 15./16. November von der Basis abgenickt wird. Auf Seite 13 gibt es den Extrapunkt âDigitale Kultur â Annehmen und einbeziehen statt ausblendenâ. Steht aber nicht viel mehr auĂer AllgemeinplĂ€tzen drin, auĂer dass man einen Arbeitskreis gegrĂŒndet hat, das Urheberrecht schĂŒtzenswert hĂ€lt und irgendwie das Internet etwas mit KriminalitĂ€t zu tun hat. Aber lest selbst:
Es ist unser Ziel, die Möglichkeiten des Internets in allen Lebensbereichen optimal nutzbar zu machen und den Standort Deutschland als moderne Informations- und Kommunikationsgesellschaft weiter zu entwickeln. Ein Netz ohne staatliche Mindestregulierung entspricht nicht unserer Vorstellung von politischer Verantwortung. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass zentrale und rein nationale Regelungen nur bedingt wirksam sind, gerade auch wenn es um KriminalitÀt im Internet geht. Fragen der Netzpolitik sind daher im europÀischen und internationalen Dialog zu beantworten, Netzaktive und BranchenverbÀnde werden wir dabei einbeziehen.
Dabei wird in der CDU die AbwĂ€gung zwischen âFreiheitâ und âSicherheitâ stets eine wichtige Rolle spielen. So halten wir das Urheberrecht und das geistige Eigentum fĂŒr schĂŒtzenswerte Grundlagen von Innovation und Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft. Auch ist es unserer Ansicht nach Aufgabe des Staates, etwa im Bereich des Datenâ, Kinderâ, Jugend- und Verbraucherschutzes, verbindliche Rahmenbedingungen fĂŒr das Netz zu schaffen. Die CDU hat eine Arbeitsgruppe âNetzpolitikâ eingerichtet, die fĂŒr den Bundesparteitag 2011 programmatische Positionen erarbeiten wird, mit denen wir diese Entwicklung fördern, den Herausforderungen begegnen und die BĂŒrger ĂŒber die Chancen und Risiken der digitalen Welt informieren können.
Mein Lieblingssatz ist ja âEin Netz ohne staatliche Mindestregulierung entspricht nicht unserer Vorstellung von politischer Verantwortung.â. Der könnte auch von der Piratenpartei stammen. Aber wir lassen uns mal ĂŒberraschen, welche programmatischen Fortschritte die Arbeitsgruppe âNetzpolitikâ wird leisten können.
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: FoeBud, Freiheit statt Angst und computerbegeisterte Frauen
: FoeBud, Freiheit statt Angst und computerbegeisterte Frauen Im aktuellen Fellowship-Interview spricht Chris Woolfrey mit Leena Simon zur Freiheit-Statt-Angst-Demonstration, wie der FoeBuD oder die Piratenpartei mit Freier Software umgehen und warum wir noch nicht mehr computerbegeisterte Frauen haben.
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: Die NetzneutralitÀtsdebatte von 1996
: Die NetzneutralitĂ€tsdebatte von 1996 âBricht das Internet 1997 zusammen?â titelte die ZEIT im Jahre 1996 und wenn man den Artikel durchliest, könnte der weitgehend auch 2010 erschienen sein.
Die neuen Anwendungen sind aber nicht nur datenhungriger, sondern auch rĂŒcksichtsloser. Bei einem elektronischen Brief ist es egal, ob er erst nach dreiĂig Sekunden ankommt. Bei einem InternetTelephonat mĂŒssen die Datenpakete dagegen per ExpreĂ versandt werden, weil sonst die Stimmen stocken. Deswegen verwenden die meisten Programme zum Telephonieren im Internet auch ein Ăbertragungsprotokoll, das die Höflichkeitsregeln im Netz miĂachtet. Wenn es dort nicht bald zugehen soll wie auf den stĂ€ndig verstopften Highways von Los Angeles, hilft nach Meinung der meisten Internet-Ăkonomen nur eines: Mautstellen, die ihre GebĂŒhren dem Verkehrsaufkommen anpassen. Dann mĂŒĂten Vielsurfer fĂŒr die Ăberlastung bezahlen, die sie verursachen. Und die Netzbetreiber hĂ€tten eine Einnahmequelle, um bei Bedarf breitere DatenstraĂen zu bauen.
Jetzt haben wir 2010 und bisher ist ohne Mautstellen nichts zusammen gebrochen.
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: Warmup zur Anhörung âKampf gegen Kindesmissbrauch im Internetâ (Update: Stellungnahmen verlinkt)
NCMEC-Unterrichtung ĂŒber Bande? : Warmup zur Anhörung âKampf gegen Kindesmissbrauch im Internetâ (Update: Stellungnahmen verlinkt) Heute ist es endlich so weit. Von 12.30 bis 15 Uhr findet die lange erwartete Anhörung des Unterausschusses Neue Medien zum Kampf gegen Kindesmissbrauch im Internet (Tagesordnung, PDF) findet statt. Oder, genauer gesagt, die Anhörung im âKampf gegen die Darstellung von Kindesmissbrauch im Internetâ. Also gegen Kinderpornographie, aber das nennt man jetzt nicht mehr so.
Moment, lang erwartet? Endlich? Nun, auf jeden Fall wird es interessant. Zumindest verspricht dies die Liste der SachverstĂ€ndigen, die ihren Sachverstand mit dem PrĂ€sidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, und den Ausschussmitgliedern teilen dĂŒrfen:
- Sebastian von Bomhard, Space.net AG (schriftliche Stellungnahme, PDF)
- Lutz Donnerhacke, ICANN (schriftliche Stellungnahme, PDF)
- Sabine Frank, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (schriftliche Stellungnahme, PDF)
- Alvar Freude, Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (schriftliche Stellungnahme, PDF)
- Dr. Bernhard Rohleder, Bundesverband Informationswirtschaft, und neue Medien e.V. (schriftliche Stellungnahme, PDF)
- Friedemann Schindler, Jugendschutz-net (schriftliche Stellungnahme, PDF)
- Thomas Stadler, Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs FoeBud e.V (schriftliche Stellungnahme, PDF)
- Oliver SĂŒme, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (schriftliche Stellungnahme, PDF)
Einen Livestream wird es auf der Webseite des Bundestags nicht geben, wohl aber eine zeitverzögerte Aufzeichnung. Sendebeginn: 14:00 Uhr.
Fast noch spannender, als es die Anhörung zu werden verspricht, war allerdings das GeplÀnkel im Vorfeld.
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: NPP104: Andreas Bogk ĂŒber NetzneutralitĂ€t und Netzwerkmanagement
: NPP104: Andreas Bogk ĂŒber NetzneutralitĂ€t und Netzwerkmanagement Der Netzpolitik-Podcast Folge 104 ist ein GesprĂ€ch mit Andreas Bogk ĂŒber NetzneutralitĂ€t und Netzwerkmanagement. Andreas Bogk ist aktiv im Chaos Computer Club und war SachverstĂ€ndiger in der vergangenen Anhörung der Enquete-Kommission zum Thema âKapazitĂ€tsengpĂ€sse, Differenzierung, Netzwerkmanagementâ. Den Podcast haben wir vorher aufgezeichnet und und uns aus den vorher veröffentlichen Fragen der Fraktionen per Losverfahren einige rausgezogen. Die Meinung von Andreas Bogk zur NetzneutralitĂ€t ist in der Frage des Netzwerkmanagements nur eine von mehreren im Chaos Computer Club. Eine abschlieĂende Positionierung des CCC zur NetzneutrlitĂ€t gibt es noch nicht, ist aber in Arbeit.
Den Podcast gibt es als MP3 und OGG.
Ebenfalls passend zur Debatte:
Unser Definitionsvorschlag fĂŒr NetzneutralitĂ€t
Netzpolitik-Podcast 088: Marvin Ammori ĂŒber NetzneutralitĂ€t.
Netzpolitik-Podcast 081: Michael Horn ĂŒber NetzneutralitĂ€t und Netzwerkmanagement
Netzpolitik-Podcast 074: Simon Schlauri ĂŒber NetzneutralitĂ€t -
: Debatte: Jonathan Zittrain und Larry Lessig ĂŒber NetzneutralitĂ€t
: Debatte: Jonathan Zittrain und Larry Lessig ĂŒber NetzneutralitĂ€t Bei Radio Berkman gibt es ein GesprĂ€ch zwischen Jonathan Zittrain und Lawrence Lessig ĂŒber NetzneutralitĂ€t: Jonathan & Larry TAKE ON⊠Net Neutrality!
What started out as a high level policy debate among internet service providers and telecommunications geeks has since blossomed into an all out war, with battle lines ostensibly drawn between those who value free expression and innovation on one side, and free market advocates on another. The idea is that ISPs should not be allowed discriminate between any kind of content that comes over the wires to your home. The implication is that some regulator needs to step in to make sure this idea is enforced. But as with any contentious debate there are subtleties, complications, and hints that the discussion should be steered in a completely different direction. And few have a better acuity for the nuances of such a geeky topic than Jonathan Zittrain and Larry Lessig.
Everything you wanted to know about net neutrality but were afraid to ask, in this monthâs segment of Jonathan & Larry TAKE ONâŠ!
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: BitKom/Böll: NetzneutralitÀt
: BitKom/Böll: NetzneutralitĂ€t Im Rahmen der von der Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit BITKOM veranstalteten Tagung ânetz:regeln â Chancen und Risiken kĂŒnftiger Netzregulierungâ gab es heute zwei Panele zur NetzneutralitĂ€t.
Der Titel verrĂ€t schon vieles: âkĂŒnftige Netzregulierungâ impliziert ja schon dass nicht zur Debatte steht ob, sondern nur noch wie reguliert werden soll â und so verliefen dann auch die Debatten zur NetzneutralitĂ€t.
Das BitKom-Panel
Im ersten Panel saĂen Nikolaus Lindner (Ebay), Thomas Jarzombek (CDU, #eidg) und Jan Krancke (Deutsche Telekom AG). Vertreter der Kunden (oder âBĂŒrgerrechtlerâ, wie Jarzombek sie nannte) suchte man vergebens, und so wurde (wie man es von der NetzneutralitĂ€tsdebatte kennt) ausschlieĂlich vom Internet als Infrastruktur fĂŒr das Anbieten kommerzieller Dienste gesprochen.
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: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: âVorratsspeicherung gefĂ€hrdet Menschenlebenâ
: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: âVorratsspeicherung gefĂ€hrdet Menschenlebenâ Nach einem heute veröffentlichten Bericht des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung wĂŒrde die von Bundesinnenminister de MaiziĂšre und BKA-PrĂ€sident Ziercke befĂŒrwortete Erfassung aller Telekommunikationsverbindungen den Schutz von Kindern und Menschenleben gefĂ€hrden: Die Nachverfolgbarkeit anonymer Anrufe bei Beratungsstellen wĂŒrde verhindern, dass potenzielle TĂ€ter von geplanten Gewalttaten abgebracht werden können. Dem Bericht zufolge konnte ohne Vorratsdatenspeicherung beispielsweise ein Amoklauf in einer Schule und ein âEhrenmordâ verhindert werden â im Fall der RĂŒckverfolgbarkeit hĂ€tten die Beinahe-TĂ€ter wohl nie die Telefonseelsorge angerufen.
Anhand konkreter BeispielsfĂ€lle zeichnet der Bericht ein dramatisches Bild der Zeit, zu der in Deutschland jede Telefon- und Internetverbindung festgehalten werden musste: Die âVorratsdatenspeicherungâ habe Korruption begĂŒnstigt, die Wissenschaft gestört, ArbeitsplĂ€tze gekostet, politische Kritiker abtauchen lassen, zur Verfolgung Unschuldiger gefĂŒhrt, Datenmissbrauch ermöglicht und die Ermittlung von StraftĂ€tern verhindert.
Ein aktueller Bericht des Bundeskriminalamts ĂŒber die Auswirkungen des Endes der verdachtslosen Speicherung aller Verbindungsdaten im MĂ€rz 2010 belegt den BĂŒrgerrechtlern zufolge keine âblinde Flecken in der VerbrechensbekĂ€mpfungâ. Vor EinfĂŒhrung der âVorratsdatenspeicherungâ sei sogar ein gröĂerer Teil an Straftaten aufgeklĂ€rt worden als nach ihrem Inkrafttreten. Selbst wenn fĂŒr vereinzelte Ermittlungsverfahren eine Erfassung aller Verbindungsdaten nĂŒtzlich wĂ€re, stĂŒnde jedem Erfolg âdie UnaufklĂ€rbarkeit vieler anderer Straftaten und die GefĂ€hrdung von Menschenleben infolge einer Vorratsdatenspeicherung gegenĂŒberâ. Insgesamt betrachtet sei eine anlass- und verdachtslose Aufzeichnung jeder Telefonâ, Handyâ, EâMail- und Internetverbindung âfĂŒr die Strafverfolgung nutzlos und völlig unverhĂ€ltnismĂ€Ăigâ.
âCDU und CSU haben sich mit ihrer sturen, politisch nicht durchsetzbaren Extremforderung nach einer Erfassung jeder Telefonâ, Handyâ, EâMail- und Internetverbindung verranntâ, kommentiert Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. âMit ihrer starrsinnigen Ablehnung und Verschleppung wirklich sinnvoller Verbesserungen ist es in Wahrheit die Union selbst, die die Ermittlung von StraftĂ€tern behindert. Im Internetzeitalter mĂŒsste sich die Polizei ganz neu organisieren mit Spezialdienststellen fĂŒr Computerdelikte, der Ausbildung von Computerkriminalisten und Verfahren zur schnellen Sicherung flĂŒchtiger Daten, die auch grenzĂŒberschreitend funktionieren. Zur VerhĂŒtung von IdentitĂ€tsdiebstahl mĂŒsste vor allem dringend die VerfĂŒgbarkeit persönlicher Daten fĂŒr Straftaten reduziert werden. Wer dagegen Datenskandalen Vorschub leistet und die anonyme Beratung von Menschen in Not verhindert, gefĂ€hrdet unsere Sicherheit und handelt unverantwortlich.â
Nach einer Infas-Umfrage lehnen rund 70% der BundesbĂŒrger eine anlasslose Erfassung sĂ€mtlicher Telefonâ, Handyâ, EâMail- und Internetverbindungen ab.
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: Vorratsdatenspeicherung ĂŒberflĂŒssig: Bei 99,95% der Ermittlungsverfahren genĂŒgen klassische Methoden
: Vorratsdatenspeicherung ĂŒberflĂŒssig: Bei 99,95% der Ermittlungsverfahren genĂŒgen klassische Methoden Der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco, erklĂ€rt heute in einer Pressemitteilung erneut, wie ĂŒberflĂŒssig eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist und entkrĂ€ftet damit zum wiederholten Male die falschen Argumente von ĂberwachungsbefĂŒrwortern, die auf die WiedereinfĂŒhrung einer Totalprotokollierung von Telekommunikationsverbindungsdaten in Deutschland pochen. In 99,95% der Ermittlungsverfahren genĂŒgen laut der Mitteilung klassische Methoden. Hilfreich dagegen wĂ€ren Vorratsdaten umgekehrt nur bei einem halben Promill der Ermittlungsverfahren. eco beruft sich in der Veröffentlichung auf einen internen Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) mit Zahlen zum Abruf von Telefon- und Internetverbindungsdaten:
Presseberichten zufolge will das Bundeskriminalamt ausgewĂ€hlte Journalisten mit besonders krassen Beispielen gescheiterter Ermittlungen davon ĂŒberzeugen, dass wirksame Strafverfolgung nur funktioniert, wenn die Telefon- und Internetverbindungsdaten aller deutschen BĂŒrger dauerhaft gespeichert werden. Ein interner Bericht des BKA, der an die Welt am Sonntag durchgesickert ist, spricht jedoch eine andere Sprache: Demnach wollte die Behörde 2010 nur in 701 FĂ€llen auf Telefon- und Internetverbindungsdaten zugreifen, um bei Straftaten zu ermitteln.
Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 2. MĂ€rz bis zum 16. Juni, also das Vierteljahr, nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Form der Datenspeicherung als verfassungswidrig verbot. Bleibt es bei dieser HĂ€ufigkeit, ist hochgerechnet auf zwölf Monate mit maximal 3.000 Anfragen zu rechnen â dem gegenĂŒber stehen 6 Millionen Straftaten, die in Deutschland jedes Jahr begangen und polizeilich erfasst werden. Hilfreich wĂ€ren die Daten also nur bei einem halben Promill der Ermittlungsverfahren. Anders ausgedrĂŒckt: 99,95 Prozent aller Ermittlungen kommen ohne Vorratsdatenspeicherung aus.
âDas Bundeskriminalamt fordert nicht weniger, als die Kommunikationsdaten von 82 Millionen Menschen dauerhaft zu speichern, damit es eine geringe Anzahl von Ermittlungsanfragen an die Provider stellen kannâ, erlĂ€utert Oliver SĂŒme, Rechtsanwalt und Vorstand des eco â Verbands der deutschen Internetwirtschaft, die EnthĂŒllung. âDas ist unverhĂ€ltnismĂ€Ăig und absurd â zumal es jetzt schon verfassungsgemĂ€Ăe und wirkungsvolle Methoden gibt, um die IdentitĂ€t von Telefon- und Internet-TĂ€tern zu ermitteln.â
So stehen die Verbindungsdaten von TelefonanschlĂŒssen ĂŒblicherweise drei Monate nach dem GesprĂ€ch noch zur VerfĂŒgung. Auf diesem Wege konnten schon 2004 die AttentĂ€ter von Madrid oder 2006 die Sauerland-Terroristen ĂŒberfĂŒhrt werden, bevor eine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland eingefĂŒhrt wurde. Auch bei Internetverbindungen sichern die Provider bereits jetzt auf Anfrage der Polizei die Verbindungsdaten und stellen sie fĂŒr Ermittlungen zur VerfĂŒgung.
âWenn ein konkreter Verdacht besteht, ist es fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich, dass die Internetwirtschaft die Polizei bei den Ermittlungen unterstĂŒtzt. Diese Form der Zusammenarbeit gibt es tĂ€glich, und viele Straftaten konnten so aufgeklĂ€rt werdenâ, so SĂŒme. âWir wehren uns jedoch gegen die Unterstellung, dass jeder Deutsche das Internet nutzt, um dabei Verbrechen zu begehen.â
Quelle: eco-Pressemitteilung: âVorratsdatenspeicherung ĂŒberflĂŒssig: Bei 99,95 Prozent der Ermittlungsverfahren genĂŒgen klassische Methodenâ
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: NetzneutralitÀt im Telekommunikationsgesetz
: NetzneutralitĂ€t im Telekommunikationsgesetz Es gibt anscheinend einen Referentenentwurf zum Telekommunikationsgesetz (TKG), der schon in Lobbykreisen herumgereicht wird, aber noch nicht das Licht der Ăffentlichkeit erblickt hat (
Falls jemand diesen hat: Wir wĂŒrden ihn gerne sehenHier ist er als PDF). Zumindest die NetzneutralitĂ€t-relevanten Passagen gibt es hier zu sehen (PDF).Wer jetzt denkt, das klingt doch alles super, sollte sich ein Lexikon âPolitik-Sprache â Deutschâ beschaffen. Wenn da z.B. steht:
Zur Wahrung der Nutzerinteressen gehört es danach auch, den Endnutzern die grundsĂ€tzliche Möglichkeit zu gewĂ€hren, Informationen abzurufen und zu verbreiten sowie beliebige Anwendungen und Dienste zu benutzen. Nach der ErklĂ€rung der Kommission zur NetzneutralitĂ€t in der Ănderungsrichtlinie 2009/140/EG wird durch diese Vorgabe die NetzneutralitĂ€t als politisches Ziel der Regulierung festgeschrieben.
Dann heiĂt das nicht, dass die NetzneutralitĂ€t gesetzlich festgeschrieben wird. Sondern lediglich, dass das Regulierungsziel NetzneutralitĂ€t gleichrangig mit dem Regulierungsziel Wirtschaftlichkeit gesetzt wird. Auch die âgrundsĂ€tzlichen Möglichkeitenâ heiĂen nichts anderes als âim Regelfall, aber nicht immer und schon gar nicht unter allen UmstĂ€ndenâ. Also keine positive Ăberraschung, sondern durchaus im Rahmen dessen, was man an Referentenentwurf erwarten konnte.
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: Montag: Anhörung der Enquete-Kommission zu NetzneutralitÀt
: Montag: Anhörung der Enquete-Kommission zu NetzneutralitĂ€t Am kommenden Montag findet im Rahmen der Enquete-Kommission âInternet und digitale Gesellschaftâ eine Anhörung der Arbeitsgruppe NetzneutralitĂ€t statt: âNetzneutralitĂ€tâ â KapazitĂ€tsengpĂ€sse, Differenzierung, Netzwerkmanagementâ. Das ist etwas bedauerlich, weil die Anhörung sehr kurzfristig anberaumt wurde und ich schon eine Reise nach Ăgypten zugesagt und gebucht hatte. Aber Ihr könnt dafĂŒr live dabei sein und ich muss mir die Anhörung hinterher im Stream anschauen.
Eingeladen sind die folgenden zehn SachverstÀndigen:
Bogk, Andreas (CCC)
von Bomhard, Sebastian (Spacenet AG)
Curran, Thomas Aidan (Deutsche Telekom AG)
Donnerhacke, Lutz (IKS GmbH)
LĂŒke, Falk (Verbraucherzentrale Bundesverband)
Mois, Tim (SIPGate GmbH)
SchÀfer, Udo (Alcatel-Lucent AG)
Schlauri, Dr. Simon (Privatdozent UniversitĂ€t ZĂŒrich, Rechtsanwalt)
Schmid, Dr. Tobias (Mediengruppe RTL Deutschland)
Summa, Harald A. (DE-CIX Management GmbH)Die Fragen an die SachverstÀndigen findet man hier als PDF.
Ich hab ĂŒbrigens keine Ahnung, bis wann man sich anmelden muss, um live dabei zu sein. Auf der Seite findet sich auch kein Hinweis. Wer es genauer wissen will, muss also das Sekretariat direkt anfragen: enquete.internet@bundestag.de. Ansonsten gibts auch den Live-Stream.
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: Ein Jahr nach der Wahl: Etwas besser, etwas schlechter
: Ein Jahr nach der Wahl: Etwas besser, etwas schlechter Vor einem Jahr wurde der neue Bundestag gewĂ€hlt. Es hat sich einiges gebessert im VerhĂ€ltnis der Politik zu internetaffinen BĂŒrgern. Die verschiedenen parteiverorteten Minister der Koalition streiten ĂŒber Google Street View. Abgeordnete sitzen mit Sternchen aus der Netzszene und Dieter Gorny gemeinsam in einer Enquete-Kommission. Und irgendwo im Hintergrund lauert immer noch die latente Gefahr: Piraten! Die Freibeuter sind zwar derzeit mit interner Nichtorganisation, dem Versuch der Positionierung und dem Schreiben von Software zur Demokratisierung der Demokratie beschĂ€ftigt. Aber wenn sie damit irgendwann fertig sind oder das ganze einfach nur auf spĂ€ter verschieben, sich eine funktionierende Funktionsebene geben und sich zu tagespolitischen Themen plötzlich zu Ă€uĂern beginnen wĂŒrden? Dann wĂ€re der Nerdmob wieder bedrohlich fĂŒr die Parteien, fĂŒr deren KonstellationswĂŒnsche es in den verschiedenen anstehenden Wahlen wieder knapp werden könnte. Zwei Prozent können sehr weh tun.
Netzpolitik ist ein Thema, mit dem man in der Nische und unter extremen Besserwisserbedingungen arbeiten muss. Aber es ist ein Thema, das alle angeht. Das hat das StreetView-Thema bei aller AbsurditĂ€t geschafft: klar zu machen, dass es jeden betrifft. Und nicht nur jene, die Androiden eben nicht im JuweliergeschĂ€ft suchen wĂŒrden.
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: Engadget interviewt Tim Wu ĂŒber NetzneutralitĂ€t
: Engadget interviewt Tim Wu ĂŒber NetzneutralitĂ€t Das data-epi-spacing Blog data-epi-spacing Engadget.com data-epi-spacing hat data-epi-spacing Tim data-epi-spacing Wu data-epi-spacing ĂŒber data-epi-spacing NetzneutralitĂ€t data-epi-spacing und data-epi-spacing auch data-epi-spacing den data-epi-spacing damit data-epi-spacing verbundenen data-epi-spacing Verizon/Google-Deal data-epi-spacing interviewt. data-epi-spacing Davon data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing eine data-epi-spacing editierte data-epi-spacing Kurzversion data-epi-spacing und data-epi-spacing eine data-epi-spacing 35 data-epi-spacing Minuten data-epi-spacing lange data-epi-spacing Originalversion, data-epi-spacing die data-epi-spacing empfehlenswert data-epi-spacing ist. data-epi-spacing Dabei data-epi-spacing ist data-epi-spacing auch data-epi-spacing eine data-epi-spacing gute data-epi-spacing Animation, data-epi-spacing die data-epi-spacing die data-epi-spacing US-Diskussion data-epi-spacing schön data-epi-spacing beschreibt. data-epi-spacing
Edited data-epi-spacing version
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: Mit Test: Internet-Enquete tagt zu Medienkompetenz
: Mit Test: Internet-Enquete tagt zu Medienkompetenz Huete diskutiert die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft ab 13:00 Uhr in einer öffentlichen Sitzung ĂŒber das Thema Medienkompetenz. Stream gibt es auf der Webseite.
Zur EinfĂŒhrung hat der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages ein Ăberblickpapier zur Diskussion rund um Medienkompetenz zusammen gestellt (PDF). Passend zum Thema Medienkompetenz wurde auf Seite neun noch etwas eingebaut, um genau diese auch bei allen Teilnehmern zu testen:
4.4. Internet-FĂŒhrerschein
Zu den MaĂnahmen, die der Förderung der Medienkompetenz dienen sollen, gehört sicherlich auch die EinfĂŒhrung eines Internet-FĂŒhrerscheins, die fĂŒr das Jahr 2014 geplant ist:
Internet-FĂŒhrerschein soll 2014 Pflicht werden. Onlinekosten.de 01.04.2010, abrufbar unter: http://www.onlinekosten.de/news/artikel/38652/0/Internet-Fuehrerschein-soll-2014-Pflicht-werden.Klickt man auf den Link sieht man groĂ:
âApril, April â Dies ist nur ein Aprilscherz â aber doch eine gute Idee, oder?
Die anderen Links hab ich jetzt nicht ĂŒberprĂŒft.
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: Rede von Monty Cantsin auf der Freiheit statt Angst
: Rede von Monty Cantsin auf der Freiheit statt Angst Die Rede von Monty Cantsin von der Hedonistischen Internationale war der inhaltliche Höhepunkt auf der heutigen Freiheit statt Angst â Demonstration. Wir spiegeln hier mal die Rede. Er hat einen guten Ăberblick ĂŒber die aktuelle Netzpolitik-Situation in Deutschland gegeben.
Rede âFreiheit statt Angstâ 11.09.2010 Hedonistische Internationale
Liebe Freundinnen und Freunde der Freiheit! Es lohnt sich immer noch, zur âFreiheit statt AngstâÂDemo auf die StraĂe zu gehen.
Es lohnt sich, weil es immer noch genau so viele gute GruÌnde gibt. Es lohnt sich, weil immer noch genauso viele Projekte gegen die Freiheit geplant sind, wie vor einem Jahr. Und es lohnt sich, weil wir seit dem letzten September gehoÌrig eingelullt werden. Auf einmal werden wir zu netzpolitischen Dialogen eingeladen. Wir sitzen in der Enquete Kommission. Wir koÌnnen Dinge sagen, die dann auch mal in der Tagesschau laufen. Und der Innenminister mit der ausgestreckten Hand hat jetzt seinen InternetfuÌhrerschein gemacht â und kann jetzt Blog und Geotag richtig aussprechen.Das ist einerseits komfortabel, weil wir jetzt unsere VorschlaÌge auf den Tisch legen koÌnnen. Weil wir gehoÌrt werden. Weil jetzt auf einmal alle von Netzpolitik reden.
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: Lessig und Zittrain diskutieren ĂŒber Wettbewerb
: Lessig und Zittrain diskutieren ĂŒber Wettbewerb Bei Radio Berkman gibt es eine interessante Debatte zwischen Lawrence Lessig und Jonathan Zittrain ĂŒber âTake On⊠Competitionâ zu hören.
The year was 1998. Cherâs autotune anthem Believe was one of the yearâs biggest hits, Titanic had swept the Oscars, and in some sterile software campus in the Northwest, Bill Gates was rehearsing a deposition. Itâs been over 12 years since Gatesâ and Microsoftâs anti-trust battle with the Department of Justice and the Federal Trade Commission first hit the courts. It is still seen as a watershed for the management of technology companies in the dot com age. But in the dozen years that have passed, people are still speculating whether the anti-trust case against Microsoft made any difference, and whether the software and technology companies of today are engaging in anti-competitive practices similar to or more risky than the ones that got Microsoft in trouble.
Who are the Microsofts of today? Facebook? Apple? Google? And how do we manage competition in the digital age?
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: Frankreich bekommt Netzsperren ohne richterliche Kontrolle
: Frankreich bekommt Netzsperren ohne richterliche Kontrolle In Frankreich wurde gestern Abend der Artikel 4 des Gesetzespakets Loppsi2 angenommen. Nun können die Behörden die Internetanbieter anweisen, Seiten zu sperren â und zwar ohne richterliche Kontrolle.
Internetsperren, VerlĂ€ngerung der Online-Durchsuchung, Erweiterung der Datenbanken der Polizei (u.a. durch genetische Informationen), EinfĂŒhrung von Ganzkörperscannern, verstĂ€rkte KameraĂŒberwachung (Ende 2011 soll eine Zahl von 60.000 Kameras erreicht werden â Budget: 23 Millionen âŹuro), Ausgangssperre nach 23 Uhr fĂŒr Jugendliche unter 13, Einsatz von Trojanern und Keyloggern auf verdĂ€chtigen Computern (auch bei Verdacht auf Hilfeleistungen fĂŒr illegale Einwanderer), einfallsreicher Neusprech (aus âKontrolleâ wird âSchutzâ) : All dies ist Teil des bunten Sammelsuriums Loppsi 2 ĂŒber die âOrientierung und Programmierung fĂŒr die DurchfĂŒhrung der inneren Sicherheitâ (Loi dâorientation et de programmation pour la performance de la sĂ©curitĂ© intĂ©rieure), ĂŒber das bereits seit Anfang dieser Woche im französischen Senat diskutiert wird und den Staat voraussichtlich 2,539 Milliarden âŹuro kosten wird.
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: Deutsche Telekom erklÀrt NetzneutralitÀt
: Deutsche Telekom erklÀrt NetzneutralitÀt Das Blog schonleben.de hat ein (wahrscheinlich internes) Argumentationspapier der Deutschen Telekom veröffentlicht (PDF), wo diese (vermutlich an ihre Mitarbeiter gerichtet) ihre Linie in Sachen NetzneutralitÀt erklÀrt. Auf den ersten Blick steht da erstmal nichts Neues drin, aber zwischen den Zeilen findet man doch das einige interessante Sachen.
Da haben wir z.B. dies:Reserviert die Telekom die beste QualitĂ€tsklasse fĂŒr sich?
Wenn unterschiedliche QualitĂ€tsklassen im Netz eingefĂŒhrt werden, werden wir diese der Internetwirtschaft diskriminierungsfrei zur VerfĂŒgung stellen. DarĂŒber hinaus werden wir den Kunden NetzmanagementmaĂnahmen transparent kommunizieren.
Klingt erstmal gut, oder? Hier ist die Ăbersetzung fĂŒr Euch: NatĂŒrlich kann die Internetwirtschaft diskriminierungsfrei diese QualitĂ€tsklassen nutzen, aber dafĂŒr muss man dann bezahlen. Apropos âNetzwerkmanagementmaĂnahmen transparent kommunizierenâ: Warum wird das eigentlich heute nicht bereits gemacht?
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: NPP100: Jeremie Zimmermann ĂŒber Netzpolitik auf EU-Ebene
: NPP100: Jeremie Zimmermann ĂŒber Netzpolitik auf EU-Ebene Der Netzpolitik-Podcast mit der JubilĂ€umsnummer 100 ist ein Interview mit Jeremie Zimmermann von La Quadrature du Net ĂŒber die kommenden Netzpolitik-Ereignisse auf europĂ€ischer Ebene in den kommenden Monaten. Konkret geht es um diese Themen:
ACTA â Written declaration 12/2010
Die âschriftlichen ErklĂ€rung 12/2010â ist eine âinterne Petitionâ des Eu-Parlaments und wenn sich 369 Unterzeichner unter den Eu-Abgeordneten finden, gilt diese als Willensbekundung. In der ErklĂ€rung wird mehr Transparenz und Beteiligung im ACTA-Prozess gefordert. Im Moment fehlen noch 16 weitere Unterzeichner, hier könnt Ihr EU-Abgeordnete kontaktieren, damit diese die schriftliche ErklĂ€rung noch unterzeichnen. Die aktuellen Unterzeichner findet Ihr hier.
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: Hanns-Seidel-Stiftung analysiert die Piratenpartei
: Hanns-Seidel-Stiftung analysiert die Piratenpartei Die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung hat eine aktuelle Analyse der Piratenpartei veröffentlicht: âaktuelle analysen Nr. 55: Die Piratenparteiâ (PDF)
Die Piratenpartei war 2009 in aller Munde. Besonders aus zwei GrĂŒnden weckte diese neue politische Gruppierung das Interesse: Programmatisch greift sie ein neues Thema auf, die digitale Revolution, und ihr innerparteiliches Leben ist ĂŒberwiegend in der digitalen Welt organisiert. Das PhĂ€nomen Piratenpartei in seiner Organisation, Zielsetzung und Wirkung analysieren die Autoren Udo Zolleis, Simon Prokopf und Fabian Strauch in dieser aktuellen Studie und gehen dabei v. a. den folgenden Fragen nach: Wie fĂŒgt sich die âdigitale Revolutionâ als politisches Thema in den politischen Wettbewerb ein und was fordert die Piratenpartei in programmatischer Hinsicht? Welche organisatorische QualitĂ€t besitzt die Partei? Und ist das deutsche Parteiensystem durch diese neue politische Gruppierung verletzbar?
Ist auch interessant, wenn man sich nur fĂŒr Netzpolitik und nicht die Piratenpartei interessiert.
