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Linktipps der Redaktion
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: Tilo Jung ist zurück als „Bundesinternetsprecher“
: Tilo Jung ist zurück als „Bundesinternetsprecher“ Nicht nur Peter Sunde hat sich heute das Motto „Fuck!“ auf die Fahnen geschrieben. Auch Tilo Jung widmet die erste Ausgabe seines neuen YouTube-Formats „Cybert-Report“ einem großen „Fuck“, und zwar der Folter.
Jung führt als fiktiver „Bundesinternetsprecher“ durch den wöchentlichen Report, der als Leitmotiv zunächst bekannt gibt:
Wir, von der Bundesregierung, fühlen uns nicht richtig verstanden. Das ändern wir und teilen euch ab sofort auf Youtube mit, was wir meinen und was wir warum sagen. Ohne Journalisten.
Stellvertretend für die bundesdeutsche Bürgerschaft stellen Micky Beisenherz, Marina Weisband, Claire Oelkers und Evelyn Weigert in kurzen Einspielern Nachfragen zum aktuellen Thema, denen inhaltlich eher nichtssagende Segmente von Steffen Seibert, Angela Merkel und Ursula von der Leyen gegenübergestellt werden.
Über den Mehrwert des Formats mit „Stephan Cybert“ sind wir uns leider noch nicht so sicher, aber was nach einer Folge noch nicht ist, kann ja noch werden. Was denkt ihr?
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: BMWi erstellt FAQ zum Referentenentwurf zur Regelung der Haftung bei öffentlichen WLANs – Probleme bleiben ungelöst
: BMWi erstellt FAQ zum Referentenentwurf zur Regelung der Haftung bei öffentlichen WLANs – Probleme bleiben ungelöst Um Fragen zum Referentenentwurf zur Regelung der Haftung bei öffentlichen WLANs zu begegnen, erstellte das BMWi eine FAQ mit dem Titel „Mehr Rechtssicherheit bei WLAN – Potentiale der kabellosen Kommunikation nutzen“. Wir berichteten hier.
Leider gelingt es auch mit Hilfe des FAQs nicht, eine wirkliche Klärung des Sachverhalts zu erreichen. Viel mehr wird noch deutlicher, dass das BMWi nicht verstanden hat, mit welchen Regelungen es möglich ist eine größere Ausbreitung von öffentlichen WLANs zu befördern.
Passend dazu ein Auszug aus dem Fazit von Reto Mantz auf offenenetze.de.
Für mich persönlich verfestigt sich das Bild. Der Gesetzgeber möchte mehr WLANs, zielt aber eigentlich auf ein Weniger an WLAN-Nutzung ab, weil über WLANs Rechtsverletzungen begangen werden könnten.
Das WLAN soll verschlüsselt werden, um Nutzer vom WLAN abzuhalten. Der Private soll den Namen kennen, damit auf sozialer Ebene eine „Kontrolle“ stattfindet. Leider hat der Gesetzgeber bisher noch nicht verstanden, dass sich das mit dem Ziel der Verbreitung von WLANs vollständig beißt.
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: Peter Sunde über die Piraten: „Die Piraten sind tot – Hurra! Lang lebe alles andere.“
Flickr.com/Share Conference/CC By SA 2.0 : Peter Sunde über die Piraten: „Die Piraten sind tot – Hurra! Lang lebe alles andere.“ Nach seinem letzten großen Manifest von Dezember meldet sich Peter Sunde nun erneut zu Wort. Der Ex-Sprecher von The Pirate Bay und flattr-Gründer stellt zunächst fest: Der Tod der Piraten-Bewegung interessiere ihn einen „flying fuck“, um sich aber im weiteren Verlauf des Artikels immerhin mit den politischen Ausläufern etwas ernsthafter zu beschäftigen.
Er wirft dort die zentrale Frage nach einer übergreifenden politischen Agenda aller Piratenparteien auf:
A party needs to be able to have that ideological big picture view. Who can say what the “pirate movement’s” view on immigration is? Or the war against drugs and so on? It would be different in each country. There’s no alignment here.
Da das aber nicht passiert ist (der „große Kampf“ ist seiner Einschätzung nach sowieso schon „verloren“), schlägt er den übrigen wackeren Mitstreitenden Folgendes vor:
Be something more awesome. Be a world citizen that cares about the same topics. Join other parties and make them understand the topics at hand. Infiltrate them. Cooperate and have people join all the parties in your nation, make sure they all agree. Be a fucking undercover ninja for all I care.
Nur eines, das will er dann doch nicht:
Just don’t sing songs about pirate booty, looting and shit.
Den ganzen Beitrag gibt es auf torrentfreak.
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: Gulaschprogrammiernacht vom 04. bis 07. Juni in Karlsruhe
: Gulaschprogrammiernacht vom 04. bis 07. Juni in Karlsruhe Vom 4. bis 7. Juni findet die 15. traditionelle Gulaschprogrammiernacht des CCC Karlsruhe Entropia e.V. statt.
Dieses Cloud-Computing ist ja schon eine dolle Sache. Aber was ist eigentlich, wenn es regnet? Dann fallen unsere Daten in rauhen Mengen aus der Cloud heraus und unten stehen die Regentonnen schon bereit…
Die Anmeldung und die Einreichung von Vorträgen, Workshops und Co. sind eröffnet, mehr Informationen gibts im FAQ des Entropia e.V.
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: Datengarten am 9. April „No more secrets: Biometrie hacken“
: Datengarten am 9. April „No more secrets: Biometrie hacken“ Morgen, am 9. April um 20 Uhr, findet im CCCB der 49. Datengarten statt. Das Thema, über das starbug berichten wird: „No more secrets: Biometrie hacken.“
Es gibt viele Möglichkeiten biometrische Systeme zu hacken. Manche sind offensichtlich, manche selbst für Hollywoodfilme zu bizarr. In diesem Datengarten wollen wir unserer Phantasie mal freien Lauf lassen und alle möglichen und unmöglichen Angriffe diskutieren. Und das nicht nur für die bekannten Systeme wie Fingerabdruck und Gesicht, sondern auch für die diversen Nischensysteme.
Zum Vorschauen empfehlen wir hier nochmal starbugs Talk auf dem 31C3 zum gleichen Thema und sind gespannt, was es morgen Neues zu berichten gibt.
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: Hacker verschafften sich Zugriff auf das Netzwerk des Weißen Hauses
: Hacker verschafften sich Zugriff auf das Netzwerk des Weißen Hauses CNN berichtet unter Berufung auf Regierungsvertreter, dass sich mutmaßlich russische Hacker Zugriff zu Teilen der IT-Systeme im Weißen Haus verschafft hätten. Dabei sei es ihnen im vergangenen Herbst möglich geworden, Zugriff auf den Terminkalender Barack Obamas zu bekommen.
Das Weiße Haus spielt die Ernsthaftigkeit des Angriffs herunter. „Wir glauben nicht, dass unsere geheimen Netzwerke kompromittiert worden sind“, habe der stellvertretende US-Sicherheitsberater Ben Rhodes gesagt.
Ausgegangen sei der Angriff von einem E‑Mail-Konto, mit dem sich die Angreifer zunächst Zugang zu den Systemen des US-Außenministeriums verschafft hätten. Verschiedene US-Geheimdienste arbeiten derzeit an der Aufklärung weiterer Details.
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: Twitter, Youtube und andere Webseiten in Türkei für einige Stunden blockiert
: Twitter, Youtube und andere Webseiten in Türkei für einige Stunden blockiert Am Osterwochenende wurden in der Türkei erneut Twitter, YouTube und 166 andere Websites gesperrt. Nach acht Stunden wurden die Sperren wieder aufgehoben. Auch Facebook war, wenn auch sehr kurzzeitig, blockiert. Der Anlass? Die Veröffentlichung von Fotos des Staatsanwaltes Mehmet Selim Kiraz in Istanbul, der Opfer einer Geiselnahme geworden war. Er ist bei einem Befreiungsversuch gestorben.
Vor etwa einem Jahr kam es schon einmal zu einer Sperrung von Twitter und Co., nachdem in einem Korruptionsskandal belastendes Material über Politiker verbreitet wurde.
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: Kunstaktion: Ein Denkmal für Snowden
: Kunstaktion: Ein Denkmal für Snowden Gestern ging die Nachricht über eine Snowden-Statue in einem New Yorker Park durch die Social-Media-Welt, über die Bucky Turco berichtet hatte: „There’s a massive, illicit Bust of Edward Snowden stuck to a war monument in Brooklyn“.
Drei Künstler hatten ihre Idee fast ein Jahr lang vorbereitet und das Werk nach New York transportiert, um Ostermontagmorgen in aller Frühe die Statue aufzustellen und dann zu beobachten, ob Passanten die Änderung bemerken würden. Sie hatten auch im Blick, das Kriegsdenkmal, auf dem sie die Snowden-Büste befestigten, bei der Aktion nicht zu beschädigen.
Die Künstler verbinden mit ihrer Aktion eine politische Message über Snowden und die Art der Berichterstattung über die Geheimdienstskandale:
“There’s a media landscape that has painted him as a criminal,” said one of the two New York artists. “You need something theatrical and large to counterbalance the Fox News-iness of the texture of the conversation out there.”
Lange blieb die Statue allerdings nicht an ihrem Platz, erst wurde eine Plane drübergezogen:
Am selben Nachmittag wurde sie dann von New Yorker Parkwächtern und Polizisten entfernt.
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: Terroristen-Checkliste für Flugreisende filtert primär Immigranten aus
: Terroristen-Checkliste für Flugreisende filtert primär Immigranten aus Die Terroristen-Checkliste der „Transportation Security Administration (TSA)“ – der Transportsicherheitsbehörde der USA -, die The Intercept Ende März veröffentlicht hat, trägt primär nicht wie offiziell beabsichtigt dazu bei, Terroristen zu schnappen, sondern illegale Einwanderer. Das geht aus einem neu veröffentlichten Dokument der TSA hervor.
Es handelt sich um Berichte von 2007, in denen die Gründe und die Ergebnisse von Passagierscreenings für einen 5‑Wochen-Zeitraum aufgelistet sind. 90 Prozent der auf ein Screening folgenden Festnahmen geschahen aufgrund des illegalen Aufenthaltsstatus der Reisenden. Terroristen waren während des gesamten Zeitraums keine dabei.
Auch Hintergrundgespräche, die The Intercept mit aktuellen und ehemaligen TSA-Mitarbeitern geführt hat, hätten dies bestätigt. So ein Flugsicherheitsbeamter:
If you’re looking for people who exhibit multiple criteria on the checklist to reach the point of secondary screening or law enforcement referral, you’re just looking for illegal immigrants.
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: Noch mehr Echtzeit: Periscope, Meerkat & Co.
Ein echtes Erdmännchen. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> via <a href="https://www.flickr.com/photos/dannyboymalinga/">Dan Davison</a> : Noch mehr Echtzeit: Periscope, Meerkat & Co. Bei den netzpiloten gibt es einen schönen Übersichtsartikel, der sich mit den bisher noch eher spekulativen Trends des mobilen Livestreamings beschäftigt. Apps wie Meerkat oder Persicope wird aufgrund des niedrigschwelligen Zugangs prophezeiht, nicht nur den amerikanischen Kampagnenjournalismus zu revolutionieren (spätestens zur Präsidentschaftswahl 2016), sondern vielleicht auch irgendwann diesen deutschen Bürgerjournalismus.
Im Idealfall wird sich zumindest für den Endverbrauchenden der ganze Hype des „Livestream ist der neue Mainstream“ als spröde Kreuzung von Vine und Chatroulette herausstellen.
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: Ende April findet in Halle das „Swap:Netzkultur 2015“ statt
: Ende April findet in Halle das „Swap:Netzkultur 2015“ statt Am 24. und 25. April 2015 findet in Halle an der Saale an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit „Swap:Netzkultur 2015″ ein „Bürgerforum zu netzpolitischen Themen“ statt. Die Veranstaltung wird von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt mit Partnern organisiert. Der Eintritt scheint frei zu sein. Von uns wird Anna Biselli dabei sein.
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: Potentielle Flugprobleme für französische Filesharer durch PNR
: Potentielle Flugprobleme für französische Filesharer durch PNR Flugverbot durch Filesharing? Passenger Name Records (PNR) machen dieses absurde Szenario möglich, zumindest was Bürger Frankreichs angeht. Darauf hat gestern die Bürgerrechtsorganisation EDRi hingewiesen.
Der Grund dafür liegt in einer generalisierenden Formulierung der EU-Kommission in ihrem Entwurf für eine Direktive für die Nutzung von PNR zur Vermeidung, Erkennung und Verfolgung terroristischer Bedrohung und schwerwiegender Verbrechen. Derzufolge können bei „schwerwiegenden Verbrechen“ Profile auf Basis von Fluggastdaten genutzt und mit anderen Datenbanken verglichen wären.
Was ein schwerwiegendes Verbrechen ist, entscheidet die Gesetzgebung der Länder. Filesharing zählt in Frankreich zu ebenjenen schweren Straftaten, bei denen Haftstrafen bis zu drei Jahren möglich werden. Ist man also ein potentieller französischer „Schwerverbrecher“, würde man auf einer Liste derer landen, die bei Flugantritt besonders unter die Lupe genommen werden müssen, da sie potentiell in terroristische Aktivitäten oder schwerwiegende transnationale Kriminalität involviert sein könnten. Joe McNamee, Geschäftsführer von EDRi, beschreibt das folgendermaßen:
Obviously, if you have been identified as a possible perpetrator of the serious transnational crime of filesharing and need to be further examined by the “competent authorities”, the chances of getting to your plane on time are somewhat limited.
Gegen die geplante Direktive, die nach den Anschlägen von Paris und Dänemark neuen Aufwind bekommen hat, kann man sich gleich an mehreren Stellen engagieren. Einige hat Kirsten in einem früheren Artikel zusammengefasst.
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: Gefahr im Anflug? Drohnen im zivilen Einsatz
: Gefahr im Anflug? Drohnen im zivilen Einsatz „Gefahr im Anflug? Drohnen im zivilen Einsatz“ ist ein rund 20 Minuten langes Radio-Feature von Daniel Bouhs für NDRinfo.
Drohnen, also unbemannte Mini-Helikopter, werden immer häufiger in zivilen Bereichen eingesetzt. In vielen Fällen ersetzen sie herkömmliche Hubschrauber, sie erschließen aber auch ganz neue Felder, beispielsweise in der Logistik. So wird die Insel Juist in einem Feldversuch vom Festland aus mit dringend benötigten Medikamenten beliefert. In den Niederlanden wird eine Notfall-Drohne entwickelt. Auch die Deutsche Bahn hat die Geräte bereits bei der Suche nach Graffiti-Sprayern probeweise eingesetzt, die Polizei erprobt sie im Vorfeld von Groß-Einsätzen. Datenschützer weisen darauf hin, dass es noch keine Regularien gibt für den Einsatz dieser Mini-Helikopter. Es fehlten Vorschriften für die Kennzeichnung und die Schulung vor Gebrauch.
Hier ist die MP3. Und hier ein Transkript als PDF.
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: Überwachung in Marokko
Hisham Almiraat : Überwachung in Marokko Die britische Organisation Privacy International, die weltweit Verfahren und Klagen gegen staatliche Überwachungsmaßnahmen initiiert hat, hat heute mehrere persönliche Erfahrungsberichte als Visual Storytelling veröffentlicht: Their Eyes On Me.
Porträtiert werden politische Aktivisten und Journalisten in Marokko, die unter anderem aufgrund eingekaufter europäischer Straatstrojaner nur sehr eingeschränkt ihrer vermeintlichen Meinungsfreiheit nachgehen können. Die ausführlich erzählten Geschichten der Aktivisten um Hisham Almiraat, die im Übrigen auch klassisch-analoger Einschüchterungsmaßnahmen ausgesetzt sind, zeigen leider mal wieder, wieviel Kalkül und Paranoia hinter der Überwachung von Bürgerrechtlern stehen, und dass gemacht wird, was technisch machbar ist, wenn es keine Transparenz gibt.
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: Die transatlantische „Mauer der Feindseligkeit“
: Die transatlantische „Mauer der Feindseligkeit“ Im Economist erschien heute ein lesenswertes Stück mit dem Titel „Not-so-private lives“, das sich mit den unterschiedlichen Sichtweisen der Kontinentaleuropäer und US-Amerikaner in Datenfragen und den Auswirkungen der Snowden-Skandale beidseits des Atlantik beschäftigt. Die aktuell strittigen Fragen um „Safe Harbour“, die Flugpassagierdaten, TTIP, die sog. „Crypto Wars“ und das Urteil des EuGH in Sachen Google-Suche werden kommentiert, aber auch der Anti-Amerikanismus in Deutschland und Österreich in der Nach-Snowden-Ära thematisiert.
Der Economist diagnostiziert eine „wall of hostility faced by America’s politicians and diplomats“ (Mauer der Feindseligkeit gegenüber amerikanischen Politikern und Diplomaten) und nimmt auch nicht an, dass dies in naher Zukunft besser wird:
Yet the transatlantic data divide will not close soon. Europeans are right to be wary of today’s unprecedented data-hoovering, particularly by internet giants: public policy has failed to keep up.
Eine schöne neue Wortschöpfung sind übrigens die „securocrats“, wofür vielleicht „Sekurokraten“ nur eine ganz lausige Übersetzung ist. Hat da wer eine bessere Idee?
Der Artikel ist auf den 4. April 2015 datiert, vermutlich ein Tippfehler. Vielleicht mache ich aber auch Zeitreisen.
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: Nächsten Dienstag @c‑base: Netzpolitischer Abend der Digiges
: Nächsten Dienstag @c‑base: Netzpolitischer Abend der Digiges Am kommenden Dienstag, den 7. April, findet wie gewohnt um 20.00 Uhr in der c‑base in Berlin der netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. statt.
Unser Programm:
Markus Beckedahl – “Selbstfahrende Netzneutralität 4.0″
Sandra Mamitzsch – “re:publica 15 – Was wird uns erwarten?”
Alexander Sander – “Aktionen gegen die Vorratsdatenspeicherung von Reisedaten (PNR)”Ihr findet die c‑base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19 Uhr, los geht’s gegen 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c‑base.org. Der Eintritt ist frei.
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: CCC kritisiert Berufung Gornys zum Beauftragten für Digitales
: CCC kritisiert Berufung Gornys zum Beauftragten für Digitales Constanze Kurz hat mit dem Deutschlandradio Kultur über Dieter Gorny gesprochen: CCC kritisiert Berufung Gornys zum Beauftragten für Digitales.
Der Chaos Computer Club (CCC) lehnt den Musik-Manager Dieter Gorny als neuen Beauftragten für kreative und digitale Ökonomie rundweg ab. Im Deutschlandradio Kultur sagte CCC-Sprecherin Constanze Kurz, die Berufung Gornys durch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sei leider kein Aprilscherz. Gorny vertrete nicht die Interessen der Künstler und Kreativen, sondern die der Musikindustrie, kritisierte sie. Er habe zudem die Netzgemeinde als „Parallelgesellschaft“ diffamiert und über viele Jahre „mit ziemlich unsäglichen Vorschlägen überzogen“. Dass Gorny in Sachen Urheberrecht kompetent sei, müsse bezweifelt werden, betonte Kurz. Dabei komme jeder heute mit seinem Smartphone oder Rechner mit dem Urheberrecht in Kontakt, und mit der derzeitigen Gesetzeslage komme man nicht weiter. Die Berufung Gornys sei in diesem Kontext Symbolpolitik, „die der Netzgemeinde sagt: ‚Wir nehmen eure Sorgen nicht ernst. Wir wollen uns insbesondere für industrielle Interessen einsetzen’ “, so Kurz. Gorny tritt heute sein neues Amt an.
Gestern fragten wir: Was qualifiziert eigentlich Dieter Gorny als Beauftragten für Digitale Ökonomie?
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: Konsultation zur freien Endgerätewahl beendet
: Konsultation zur freien Endgerätewahl beendet Im Anschluss an die Vorstellung ihres Gesetzentwurfes zur Freien Endgerätewahl hat die Bundesregierung zu einer öffentlichen Konsultation für Verbände und Unternehmen aufgerufen. Mit dem Gesetzesentwurf soll der „Routerzwang“ abgeschafft werden und Kunden sollen selbst entscheiden, mit welchem Gerät sie als Zugangspunkt ins Netz gehen.
An der Konsultation haben sich 24 Verbände und Unternehmen beteiligt, die Stellungnahmen kann man auf Seiten des Wirtschaftsministeriums nachlesen. Die Reaktionen sind gemischt, aber es fällt auf, dass Netzbetreiber sich mehrheitlich gegen die freie Gerätewahl aussprechen – kein Wunder, denn so können sie den Kunden nicht mehr ihre eigenen Router aufzwingen.
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: Frontal21: Gemeinsam spionieren – Deutsch-amerikanische Geheimdienstfreunde
: Frontal21: Gemeinsam spionieren – Deutsch-amerikanische Geheimdienstfreunde Frontal21 im ZDF hat gestern über Kooperationen zwischen BND und CIA/NSA im Rahmen der Operationen Eikonal und Glotaic berichtet: Gemeinsam spionieren – Deutsch-amerikanische Geheimdienstfreunde. (youtube)
Das ist nochmal eine gute TV-Zusammenfassung von Informationen, die regelmäßige Leser bereits aus unseren Liveblogs aus dem Geheimdienst-Unterschungsauschuss kennen könnten:
Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Täglich millionenfache Kommunikationserfassung ist verhältnismäßig nicht massenhaft.“
Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „BND zapft deutsche und europäische Internet-Leitungen an“
Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: BND gab massenhaft Inhaltsdaten aus Glasfasern an NSA
Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Jeden Tag eine halbe Million Telefonate mitgeschnitten.“
Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Bis zu 90 % der Verkehre fallen unter den Schutz des Artikel 10″
Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Metadaten sind keine personenbezogenen Daten“
Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: „Funktionsträger fallen nicht unter G‑10-Schutz“ -
: MABB veröffentlicht 2. Auflage der Freifunk-Broschüre „WLAN für alle“
: MABB veröffentlicht 2. Auflage der Freifunk-Broschüre „WLAN für alle“ Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat ein aktualisierte zweite Auflage der Broschüre „WLAN für alle – Freie Funknetze
in der Praxis“ veröffentlicht. Das PDF kann heruntergeladen und die Broschüre kann bei der MABB bestellt werden.Aus der PM zur zweiten Auflage: Zweite, aktualisierte Auflage der mabb-Broschüre zum Thema „Freifunk“ veröffentlicht.
In der zweiten Auflage wurden Zahlen und Statistiken, wie z. B. die Anzahl der Freifunk-Hotspots in Deutschland aktualisiert: Ende Februar 2015 wurde der 10.000 Freifunk-Hotspot in Betrieb genommen. Darüber hinaus werden dezentrale, freie Funknetze anderer europäischer Länder beispielhaft dargestellt: So hat Guifi.net in Spanien inzwischen über 27.000 Knoten und ist damit das größte zusammenhängende Gemeinschaftsnetz in Europa. Und schließlich wird ein wichtiger Beschluss vom Berliner Amtsgericht Charlottenburg zur Störerhaftung näher erläutert: Das Gericht hatte in einem Rechtsstreit, in dem zwei Freifunkern Urheberrechtsverletzungen zu Lasten gelegt wurden, im Sinne freier WLAN-Netze entschieden und die Anbieter nicht als Störer bewertet.
Nach Redaktionsschluss der mabb-Broschüre wurde die Freifunk-freundliche Tendenz des Amtsgericht-Beschlusses allerdings nicht wieder aufgegriffen. Dabei könnte es auch bleiben, wenn der aktuelle Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) im Bundestag beschlossen wird. Der eigentlich der Erleichterung des öffentlichen WLAN-Zugangs dienende Entwurf gefährdet nach Ansicht der mabb die Verbreitung freier WLAN-Netze: „Die im Entwurf vorgesehene Ungleichbehandlung von privaten und gewerblichen Anschlussinhabern ist ein Rückschlag für die ehrenamtliche Freifunk-Bewegung, die im Laufe der letzten Jahre digitale Infrastrukturen oft auch an Orten aufgebaut hat, wo das Interesse kommerzieller Anbieter zu gering war“, so mabb-Direktor Dr. Hans Hege.
Update: Steht zwar drunter in der Autoren-Bio, aber weil sich jemand auf Twitter beschwerte, dass ich hier PR für die MABB mache und Mitglied im Medienrat der MABB bin, sei hier nochmal drauf verwiesen. Die Broschüre ist trotzdem gut und ich hatte damit nichts zu tun.
