Die britische Organisation Privacy International, die weltweit Verfahren und Klagen gegen staatliche Überwachungsmaßnahmen initiiert hat, hat heute mehrere persönliche Erfahrungsberichte als Visual Storytelling veröffentlicht: Their Eyes On Me.
Porträtiert werden politische Aktivisten und Journalisten in Marokko, die unter anderem aufgrund eingekaufter europäischer Straatstrojaner nur sehr eingeschränkt ihrer vermeintlichen Meinungsfreiheit nachgehen können. Die ausführlich erzählten Geschichten der Aktivisten um Hisham Almiraat, die im Übrigen auch klassisch-analoger Einschüchterungsmaßnahmen ausgesetzt sind, zeigen leider mal wieder, wieviel Kalkül und Paranoia hinter der Überwachung von Bürgerrechtlern stehen, und dass gemacht wird, was technisch machbar ist, wenn es keine Transparenz gibt.

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Ein Kommentar zu „Überwachung in Marokko“
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Wie oft noch – fangt ENDLICH an VPN zu nutzen ! Und Netzpolitik soll gefälligst viel mehr Werbung dafür machen ! Ich hab das doch schon zig mal hier gepostet – was ist los mit euch ?!
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