Im Anschluss an die Vorstellung ihres Gesetzentwurfes zur Freien Endgerätewahl hat die Bundesregierung zu einer öffentlichen Konsultation für Verbände und Unternehmen aufgerufen. Mit dem Gesetzesentwurf soll der „Routerzwang“ abgeschafft werden und Kunden sollen selbst entscheiden, mit welchem Gerät sie als Zugangspunkt ins Netz gehen.
An der Konsultation haben sich 24 Verbände und Unternehmen beteiligt, die Stellungnahmen kann man auf Seiten des Wirtschaftsministeriums nachlesen. Die Reaktionen sind gemischt, aber es fällt auf, dass Netzbetreiber sich mehrheitlich gegen die freie Gerätewahl aussprechen – kein Wunder, denn so können sie den Kunden nicht mehr ihre eigenen Router aufzwingen.