Tilo Jung ist zurück als „Bundesinternetsprecher“

Nicht nur Peter Sunde hat sich heute das Motto „Fuck!“ auf die Fahnen geschrieben. Auch Tilo Jung widmet die erste Ausgabe seines neuen YouTube-Formats „Cybert-Report“ einem großen „Fuck“, und zwar der Folter.

Jung führt als fiktiver „Bundesinternetsprecher“ durch den wöchentlichen Report, der als Leitmotiv zunächst bekannt gibt:

Wir, von der Bundesregierung, fühlen uns nicht richtig verstanden. Das ändern wir und teilen euch ab sofort auf Youtube mit, was wir meinen und was wir warum sagen. Ohne Journalisten.

Stellvertretend für die bundesdeutsche Bürgerschaft stellen Micky Beisenherz, Marina Weisband, Claire Oelkers und Evelyn Weigert in kurzen Einspielern Nachfragen zum aktuellen Thema, denen inhaltlich eher nichtssagende Segmente von Steffen Seibert, Angela Merkel und Ursula von der Leyen gegenübergestellt werden.

Über den Mehrwert des Formats mit „Stephan Cybert“ sind wir uns leider noch nicht so sicher, aber was nach einer Folge noch nicht ist, kann ja noch werden. Was denkt ihr?

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5 Ergänzungen

  1. Finds jetzt nicht mal so schlecht. Die Frage ist ja auch, wen haben die sich als Zielpublikum ausgesucht? Wenn man das weiss, kann man dann sagen ob es dafür funktioniert/passend ist. (ich weiss es nicht)

    1. „… und wenn’s der Wahrheitsfindung nützt und wenn’s die armen Opfer schützt, dann kann es so unglaublich falsch doch gar nicht sein.“
      — Wilfried Schmickler – Folter

  2. Egal ob das Format Mehrwert hat oder nicht: gute Freunde müssen sich unterstützen, irgendwann schafft das schon Mehrwert. Scheint jedenfalls die Grundidee des heutigen „Journalismus“ oder so zu sein :-(

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