Nach seinem letzten großen Manifest von Dezember meldet sich Peter Sunde nun erneut zu Wort. Der Ex-Sprecher von The Pirate Bay und flattr-Gründer stellt zunächst fest: Der Tod der Piraten-Bewegung interessiere ihn einen „flying fuck“, um sich aber im weiteren Verlauf des Artikels immerhin mit den politischen Ausläufern etwas ernsthafter zu beschäftigen.
Er wirft dort die zentrale Frage nach einer übergreifenden politischen Agenda aller Piratenparteien auf:
A party needs to be able to have that ideological big picture view. Who can say what the “pirate movement’s” view on immigration is? Or the war against drugs and so on? It would be different in each country. There’s no alignment here.
Da das aber nicht passiert ist (der „große Kampf“ ist seiner Einschätzung nach sowieso schon „verloren“), schlägt er den übrigen wackeren Mitstreitenden Folgendes vor:
Be something more awesome. Be a world citizen that cares about the same topics. Join other parties and make them understand the topics at hand. Infiltrate them. Cooperate and have people join all the parties in your nation, make sure they all agree. Be a fucking undercover ninja for all I care.
Nur eines, das will er dann doch nicht:
Just don’t sing songs about pirate booty, looting and shit.
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