Linkschleuder
Linktipps der Redaktion
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: Unitymedia darf nicht ungefragt WLAN-Hotspots einrichten
Verbraucherschützer setzten sich vor Gericht gegen Unitymedia durch. (Symbolbild) : Unitymedia darf nicht ungefragt WLAN-Hotspots einrichten Das Landgericht Köln hat es dem Kabelnetzbetreiber Unitymedia verboten, öffentliche Hotspots auf den Routern seiner Kunden ohne deren ausdrückliches Einverständnis einzurichten. Damit folgt das Gericht der Auffassung von Verbraucherschützern, die gegen Unitymedia geklagt hatten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Kabelnetzbetreiber hatte im Sommer 2016 begonnen, auf WLAN-Routern seiner Kunden ein zweites Netz unter […]
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: Entschlüsselungsbehörde Zitis findet keine Mitarbeiter
Könnten so die leeren Büroräume der Behörde aussehen? (Symbolbild) : Entschlüsselungsbehörde Zitis findet keine Mitarbeiter Die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (Zitis) plagen Personalsorgen: Sie konnte bisher nur acht Mitarbeiter rekrutieren. Diese kommen ausschließlich von anderen Behörden, wie die Welt berichtet (Welt.de berichtet (Bezahlschranke), Zusammenfassung auf Golem). Die Bundesbehörde will allerdings 120 Mitarbeiter bis Ende des Jahres und 400 Mitarbeiter bis 2022 einstellen. Die seit Anfang Mai in der Universität der […]
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: ePrivacy-Reform: Forscher empfehlen Nachbesserungen
Die EU will den Schutz der Vertraulichkeit und der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation modernisieren. : ePrivacy-Reform: Forscher empfehlen Nachbesserungen Eine Studie der Universität Amsterdam [PDF] kommt zu dem Schluss, dass der von der EU-Kommission vorgelegte Vorschlag für eine ePrivacy-Verordnung dringend nachgebessert werden muss. Der Innen- und Justizausschuss des EU-Parlaments hatte die 130 Seiten starke Studie in Auftrag gegeben. Mit seinen umfassenden Empfehlungen unterstreicht das Papier, dass die Welle, die Teile der Digitalindustrie und Presseverlage […]
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: re:publica 2017 – Digitale Liebe und analoges Risiko
So schön kann Liebe im Netz aussehen (Symbolbild). : re:publica 2017 – Digitale Liebe und analoges Risiko Auf der re:publica 2017 sprachen Maryant Fernández (European Digital Rights), Fanny Hidvegi und Estelle Masse (beide von Access Now) über Sex, Dating und Intimität im digitalen Zeitalter. Der Fokus ihres Vortrags lag dabei auf den Gefahren und Risiken des elektronischen Liebeslebens. Ihre These: Die digital vermittelten Beziehungen von Menschen würden oftmals zum Geschäft für Firmen: […]
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: re:publica 2017: Automatisierung des öffentlichen Raumes
Frank Pasquale auf der re:publica 2017 : re:publica 2017: Automatisierung des öffentlichen Raumes Die zunehmende Automatisierung der Medienlandschaft wirft grundsätzliche Fragen nach dem Wesen des kommunikativen Kapitalismus auf. Frank Pasquale diskutiert Algorithmen im Licht der Kulturindustrie.
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: Crowdfunding-Kampagne für freie Verschlüsselungs-Software „GNU Privacy Guard“
Von Edward Snowden mit GnuPG verschlüsselte Nachricht. : Crowdfunding-Kampagne für freie Verschlüsselungs-Software „GNU Privacy Guard“ Die Hauptentwickler der freien Verschlüsselungs-Software GnuPG haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Sie wollen ihre Arbeit weiterhin durch die Allgemeinheit finanzieren lassen, und nicht von großen Firmen abhängig machen. GnuPG verschlüsselt und prüft bereits seit 20 Jahren E‑Mails und Signaturen: Aktivisten, Journalisten, Anwälte und viele andere verlassen sich auf GnuPG um ihre Korrespondenz zu beschützen. Weiterhin verlassen […]
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: 61. Netzpolitischer Abend heute in Berlin
Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin : 61. Netzpolitischer Abend heute in Berlin Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet heute der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt. Auf dem Programm stehen diesmal: Alexander Rabe (eco): #NetzDG – Ein Gesetzentwurf mit Kollateralschaden-Garantie Frank Rieger (CCC): WannaCry Axel Bussmer & Nils Leopold (Humanistische Union): Grundrechte-Report 2017 Johanna Kolberg & Hannes Kapsch (komplexbrigade): Twitch […]
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: re:publica 2017 – Europas Ringen um ePrivacy
Wer die digitale Gesellschaft liebt, sollte sich informieren und einmischen! : re:publica 2017 – Europas Ringen um ePrivacy Auf der re:publica 2017 sprach unser Redakteur Ingo Dachwitz über die aktuelle „Lobby-Schlacht um Brüssel: Ende mit Tracken oder Tracken ohne Ende?“. Schließlich steht mit der derzeit verhandelten ePrivacy-Verordnung die wichtigste Datenschutzdebatte des Jahres an. Inhaltlich berührt die Verordnung große Themen, die uns alle betreffen: Grundrechte, Selbstbestimmung und die Monetarisierung von Daten. In der EU […]
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: NetzDG: jugendschutz.net wehrt sich gegen Kritik
Laut jugendschutz.net habe man keine empirische Studie durchführen wollen. : NetzDG: jugendschutz.net wehrt sich gegen Kritik Die umstrittene Monitoring-Studie von jugendschutz.net, die das Netzwerkdurchsetzungsgesetz der Bundesregierung mit wissenschaftlichen Fakten unterfüttern sollte, sei nicht mit dem Ziel durchgeführt worden, eine „empirische Grundlage für gesetzliche Regelungen zu schaffen, sondern um Defizite und Potenziale zur Verbesserung der Beschwerdesysteme zu ermitteln“. In einer Stellungnahme wehrt sich das Bund-Länder-Kompetenzzentrum gegen die scharfe Kritik des Medienrechtsprofessors Marc […]
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: Urteil: Facebook-Account bleibt für Eltern von verstorbenem Kind gesperrt
Der Facebook-Account des eigenen Kindes bleibt auch nach dessen Tod verschlossen. : Urteil: Facebook-Account bleibt für Eltern von verstorbenem Kind gesperrt Eltern erhalten nach dem Tod ihres Kindes keinen Zugang zu dessen Facebook-Account. Das hat das Berliner Kammergericht in der zweiten Instanz entschieden. Die Begründung: Das Fernmeldegeheimnis steht dem Anspruch der Erben entgegen und schützt die Kommunikation derjenigen Menschen, mit denen das Kind zuvor über Facebook Kontakt hatte: […] Das Fernmeldegeheimnis werde jedoch in Art. 10 […]
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: re:publica 2017: Welche Algorithmen wir brauchen
Felix Stalder : re:publica 2017: Welche Algorithmen wir brauchen Brauchen wir Algorithmen oder sind sie eine Gefahr? Sie können auch richtig genutzt werden. Was ihre richtige Anwendung sein könnte, bedarf jedoch der Verhandlung.
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: re:publica 2017 – Adblocker, die Blocker blocken
Torsten Kleinz bloggt über Blocker (kleines Wortspiel, eigentlich hält er hier einen Vortrag). : re:publica 2017 – Adblocker, die Blocker blocken Auf der re:publica 2017 sprach der Journalist Torsten Kleinz über Adblocker, die Werbung beim Surfen im Internet für Verbraucher ausblenden. In seinem Vortrag sprach er auch über Adblocker-Blocker, die es Firmen ermöglichen, dieses Blockieren von Werbung zu umgehen. Ebenfalls Thema: Adblocker-Blocker-Blocker, die wiederum das Blockieren von Adblockern verhindern sollen. Und ja, er erwähnt schlussendlich auch […]
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: Radio-Feature: Wie umgehen mit Hetze im Netz?
: Radio-Feature: Wie umgehen mit Hetze im Netz? Deutschlandfunk Kultur hat am Montag das halbstündige Radiofeature „Wie umgehen mit Hetze im Netz? Löschen, aushalten, gegenhalten“ von Christina Küfner ausgestrahlt: Beschimpfungen, Verleumdungen, Gewaltfantasien: Hasskommentare sind inzwischen allgegenwärtig im Internet. Doch wie viel Sanktion ist erlaubt? Wie viel Aushalten erfordert die Meinungsfreiheit? Muss sich unsere Gesellschaft im Internet erst noch zivilisieren – und wenn ja: […]
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: ZDF heute-show über die aktuellen Überwachungsgesetze der Großen Koalition
Foto: CC-BY-NC 4.0 netzpolitik.org : ZDF heute-show über die aktuellen Überwachungsgesetze der Großen Koalition Die ZDF heute-show hat sich am vergangenen Freitag in zwei Beiträgen mit den aktuellen Überwachungsgesetzen der Großen Koalition im Deutschen Bundestag, vor allem mit dem Zugriff auf biometrische Passbilder durch Behörden, beschäftigt. In 87 Sekunden zum Big-Brother-Gesetz: Bundestag killt den Datenschutz „In 87 Sekunden zum Big-Brother-Gesetz: Bundestag killt den Datenschutz | heute-show vom 26.05.2017“ von […]
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: Alles auf Bitcoin? Karriere einer virtuellen Währung
(Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA-2.0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/132889348@N07/20446713629/">Christiaan Colen</a> : Alles auf Bitcoin? Karriere einer virtuellen Währung Die Sendung hr2 – Der Tag hat gestern eine Stunde lang über „Alles auf Bitcoin? Karriere einer virtuellen Währung“ berichtet. In Zeiten der Null- oder Niedrigzinspolitik sucht Kapital nach erfolgversprechenden Anlagemöglichkeiten. Immer mehr Vermögende kaufen sogenannte Kryptowährungen wie Bitcoins. Fondsmanager und Hedgefonds-Milliardäre mischen sie bereits ihren Wertpapier-Paketen bei. In Japan gelten Bitcoins seit April als […]
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: Real-Supermärkte mit Gesichtsanalyse
Gesichtsanalyse: Wer schaut wie lange auf Werbebildschirme im Supermarkt? (Symbolbild) : Real-Supermärkte mit Gesichtsanalyse Die Supermarktkette Real hat in 40 von 285 Filialen eine Gesichtserkennung installiert, die überprüft, wer auf Werbebildschirme schaut. Das System analysiert Geschlecht und Alter und speichert nach Informationen von Real diese Informationen samt der Dauer des Blickkontaktes ab. Die Supermarktkette hat keine datenschutzrechtlichen Bedenken, da sie ja Schilder mit der Aufschrift „Dieser Markt wird videoüberwacht“ […]
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: re:publica 2017: Von Liebe, Computern und der Seele (Lesung)
Marcus John Henry Brown : re:publica 2017: Von Liebe, Computern und der Seele (Lesung) Welche Rolle nehmen Algorithmen in einer dystopischen Fiktion an?
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: re:publica 2017: Zukunft im Darknet
Anonym unterwegs zu sein hat viele Vorteile. Nicht nur für Kriminelle. : re:publica 2017: Zukunft im Darknet Auf der re:publica 17 diskutierten Daniel Mossbrucker (Reporter Ohne Grenzen), Andreas May (Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt), Julia Eikmann (Journalistin, Autorin, Moderatorin) und Ahmad Alrifaee (Hamburg Media School) die Rolle des Darknets für die Zukunft des Internets. Das Darknet ist eine Möglichkeit zur anonymisierten Nutzung des Internets. Wie steht es um die Vorurteile gegenüber dem Darknet? Warum ist es insbesondere […]
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: Einzige Erkenntnisgrundlage des NetzDG basiert auf Bewertung von Rechtslaien
„Die Mehrzahl der bei Facebook, Youtube und Twitter jeweils 180 ausgesuchten ‚strafbaren‘ Beschwerdefälle sind von Rechtslaien bewertet worden.“ (Symbolbild) : Einzige Erkenntnisgrundlage des NetzDG basiert auf Bewertung von Rechtslaien Der Entwurf des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes basiert auf Bewertungen von Rechtslaien, kritisiert der Medienrechtsprofessor Marc Liesching in einem Blogbeitrag bei Beck. Einzige Erkenntnisgrundlage des Gesetzes sei die Monitoring-Studie von jugendschutz.net, bei der Löschzeiten und Löschverhalten bei zwei Straftatbeständen gemessen wurden. Liesching hatte Details dieser Untersuchung beim Justizministerium erfragt und kommt zu dem Schluss, dass „die Auswahl der vermeintlich […]