re:publica 2017 – Digitale Liebe und analoges Risiko

So schön kann Liebe im Netz aussehen (Symbolbild). CC-BY 2.0 Surian Soosay

Auf der re:publica 2017 sprachen Maryant Fernández (European Digital Rights), Fanny Hidvegi und Estelle Masse (beide von Access Now) über Sex, Dating und Intimität im digitalen Zeitalter. Der Fokus ihres Vortrags lag dabei auf den Gefahren und Risiken des elektronischen Liebeslebens.


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Ihre These: Die digital vermittelten Beziehungen von Menschen würden oftmals zum Geschäft für Firmen:

Die digitale Revolution bedeutet große Risiken für unser Liebesleben – in der Regel ohne unser Wissen oder unseren Konsens. Bist du dir über alle Risiken und Auswirkungen der digitalen Liebe im Klaren?

Viele Nutzer entsprechender Dienste würden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder verlangte App-Berechtigungen einfach wegklicken und könnten sie ohnehin nicht ablehnen, wollen sie dabei sein. Der Vortrag „Safer (Digital) Sex: Pleasure is just a click away“ behandelt dazu noch folgende Themen: Perioden-Tracker, Dating-Apps, Webcams, promiskuitive Daten und Daten-Babys sowie das Internet der Dinge/Sexspielzeuge.

Den Vortrag gibt es auch als Audio-Datei:

Ein Kommentar
  1. Vor allem wird die Beziehungsanbahnung so auf rein äußerliche oberflächliche Faktoren beschränkt. Bei Tinder und anderen Datingseiten kommt ja nur noch zum Zuge wer aussieht wie Adonis usw. Die Freie Liebe ist somit nur für jene Frei welche auf den aller ersten Blick weit überdurchschnittliches zu bieten haben. Alle anderen werden aussortiert. Sozialdarwinismus pur welcher einige Konzerne reich macht.

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