Auf der re:publica 17 diskutierten Daniel Mossbrucker (Reporter Ohne Grenzen), Andreas May (Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt), Julia Eikmann (Journalistin, Autorin, Moderatorin) und Ahmad Alrifaee (Hamburg Media School) die Rolle des Darknets für die Zukunft des Internets.
Das Darknet ist eine Möglichkeit zur anonymisierten Nutzung des Internets. Wie steht es um die Vorurteile gegenüber dem Darknet? Warum ist es insbesondere für Menschen, die unter undemokratischen Umständen leben müssen, ein aktivistisches Tool und eine wichtige Kommunikations-Hilfe? Birgt das Darknet in Anbetracht der zunehmenden Privatisierung des Internets womöglich sogar den einzigen Weg noch unabhängig und sicher zu surfen?
In der Diskussion hob Ahmad Afriaee die Rolle des Darknets für syrische Blogger im Jahr 2011 hervor:
Es gibt Menschen die ohne Darknet gearbeitet haben, aber innerhalb einer Woche – oder am selben Tag – festgenommen wurden. Die Gefahr ist viel größer als man denkt. Man kann es zwar machen [ohne Anonymisierung zu arbeiten], aber es ist möglich dass man sein Leben verliert. Es ist ein Lebensrisiko.
Die Vorträge gibt es auch als Audio:
