Dunkles Foto einer Tastatur mit beleuchteten Buchstaben und iPhone
Technologie

Computergenerierte MissbrauchsdarstellungenKein opferloses Ermittlungsinstrument

Ermittler dürfen künstlich generierte Missbrauchsdarstellungen nutzen, um sich Zugang zu Tausch-Plattformen zu verschaffen, in denen solches Material getauscht wird. Das ist gefährlich, kommentiert unser Gastautor, denn es könnte zusätzliches Öl ins Feuer gießen.

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Öffentlichkeit

Recherche zu Pädosexuellen-Foren“Das sind Inhalte, die liegen außerhalb meiner Vorstellungskraft”

Tausende Alltagsfotos von Minderjährigen aus sozialen Netzwerken landen in Foren für Pädosexuelle. Aufgedeckt hat das ein Team von ARD und NDR. Wir haben mit dem Journalisten Daniel Moßbrucker über die Hintergründe der brisanten Recherche gesprochen.

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Nürnberger Lebkuchen
Generell

Kriminelle HandelsplattformenJustizministerin Lambrecht will illegale Märkte verbieten

Wer Internet-Plattformen betreibt, auf denen strafbare Produkte gehandelt werden, soll mit fünf Jahren Haft bestraft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf des Justizministeriums vor, den wir veröffentlichen. Einen “Darknet”-Paragrafen soll es nicht geben, doch auch dieser Entwurf geht ziemlich weit.

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Überwachung

Hintertüren vs. TrojanerEuropol prüft Möglichkeiten gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Das Bundeskriminalamt nutzt eine “Entschlüsselungsplattform” bei Europol, um auf verschlüsselte Datenträger zuzugreifen. Die Anlage gehört zu einem “Innovationslabor” und wird derzeit mit neuer Technik ausgestattet. Demnächst entscheidet die EU-Kommission, ob Europol auch die Entschlüsselung sicherer Verbindungen erledigen soll.

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Modelleisenbahn
Technologie

Doxing, Darknet, Datenlöschung: Neues IT-Sicherheitsgesetz soll ein Rundumschlag sein

Der Entwurf für das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 beinhaltet eine ganze Reihe neuer Straftaten und Strafverschärfungen – von digitalem Hausfriedensbruch, Darknet-Kriminalisierung bis hin zu Staatstrojanern gegen Hacker. Das hat mit defensiver IT-Sicherheitspolitik nichts mehr zu tun.

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Netz im Schnee
Technologie

“Darknet”-Gesetz bedroht sozial wünschenswerte Internet-Dienste

Das vorgeschlagene Darknet-Gesetz führt zu beträchtlichen Risiken für Anbieter von “internetbasierten Leistungen”. Der Entwurf bestätigt eine bedenkliche Tendenz im IT-Strafrecht: Zunehmend werden gefährlich weite Regelungen geschaffen, deren praktischer Nutzen zweifelhaft ist.

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Was vom Tage übrig blieb

Was vom Tage übrig blieb: Überwachungs-Söldner, Urheberrechts-Floskeln und Roboter-Journalisten

Digitale Söldner hacken für autoritäre Regime. Axel Voss gibt ein komisches Interview. Ein Journalismus-Blogger erstellt eine Ethik-Checkliste für Roboter-Reporter. Die besten Reste des Tages.

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Überwachung

BundesratGesetzentwurf gegen “Darknet-Märkte” könnte Anonymisierungs-Dienste gefährden

Der Bundesrat will einen neuen Straftatbestand gegen Betreiber sogenannter “Darknet-Märkte” einführen. Noch vor Verabschiedung verschärft die Länderkammer den Entwurf deutlich. Im schlimmsten Fall wird das Betreiben von Tor-Servern illegal. Fachleute und Juristen kritisieren das Gesetz.

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Überwachung

Pläne in Koalitionsvertrag gefährden Betreiber von Foren und Tor-Knoten

Union und SPD wollen “das Betreiben krimineller Infrastrukturen” strafbar machen. Hinter der Formulierung könnte sich ein neuer Straftatbestand verbergen, der Betreiber ganz anderer Infrastrukturen in den Fokus bringt oder aber die Aufwärmung des umstrittenen Projektes des “digitalen Hausfriedensbruchs”.

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Linkschleuder

Nicht nur Drogen, Waffen, Auftragsmord – about:blank erklärt das Darknet

Ist in der Tagesschau vom Darknet die Rede, fallen schnell Begriffe wie Drogen- oder Waffenhandel, organisierte Kriminalität oder gar Auftragsmord. Die neue Folge von about:blank erklärt, welche wichtigen Funktionen des Darknets dabei fast immer unter den Tisch fallen. Neben einer anschaulichen Erklärung der Funktionsweise von Tor kommt mit Floriana Pagano noch eine Aktivistin von accessnow.org […]

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Öffentlichkeit

Rechte Hetze im Netz und die Grenzen des Rechtsstaats

Auch das NetzDG wird das Problem von Hassrede und Fake News nicht lösen, sondern vielmehr in andere Teile des Internets verdrängen. Denn rechtsextreme Bewegungen verstummen nach ihrer Verbannung aus Facebook keinesfalls, sondern passen ihre Propagandastrategie den äußeren Umständen an.

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Linkschleuder

re:publica 2017: Zukunft im Darknet

Auf der re:publica 17 diskutierten Daniel Mossbrucker (Reporter Ohne Grenzen), Andreas May (Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt), Julia Eikmann (Journalistin, Autorin, Moderatorin) und Ahmad Alrifaee (Hamburg Media School) die Rolle des Darknets für die Zukunft des Internets. Das Darknet ist eine Möglichkeit zur anonymisierten Nutzung des Internets. Wie steht es um die Vorurteile gegenüber dem Darknet? Warum ist es insbesondere […]

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Linkschleuder

Breitband-Debatte: Durchs Darknet zum Licht?

Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Wochenende eine Stunde lang über “Durchs Darknet zum Licht?” diskutiert. Zu Gast im Studio bei Philip Banse waren die Forscherin Theresa Züger, Christian Mihr von Reporter ohne Grenzen und der Tor-Exit-Node-Betreiber und Forscher Rene Mayrhofer. In der aktuellen Ausgabe von Breitband versuchen wir uns deshalb dem Phänomen […]

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Den Zahlen nach war es der größte Hack, den jemals eine Strafverfolgungsbehörde durchgeführt hat.
Linkschleuder

FBI: Nutzer aus 120 Ländern mit Malware infiziert

Die amerikanische Bundespolizei FBI sammelte rund 8.700 IP-Adressen und hackte dafür Rechner aus 120 Ländern. Das geschah im Rahmen einer Ermittlung gegen Kinderpornografie, die innerhalb des Tor-Netzwerkes verbreitet wurde. Bekannt wurde der Hack schon im Januar dieses Jahres. Die konkreten Zahlen kamen erst jetzt im Zusammenhang mit einer Beweisanhörung ans Licht. Anfang 2015 beschlagnahmte das […]

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BKA-Chef Holger Münch und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union Dr. Stephan Harbarth bei der Vorstellung des Zwölf-Punkte-Programms.
Überwachung

Unionsfraktion vollendet Sicherheitsquartett mit neuem Zwölf-Punkte-Programm

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ein Zwölf-Punkte-Programm zur Terrorismusbekämpfung vorgelegt. Der Beschluss sieht unter anderem den Einsatz von Staatstrojanern, die Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung sowie privatisierte Zensurinfrastrukturen bei sozialen Netzwerken vor.

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Kultur

Netzpolitischer Tatort-Check: Vorratsdatenspeicherung, Bestandsdatenabfrage und Algorithmenkontrolle

Der Tatort “HAL” bot viel Stoff für netzpolitische Diskussionen. Obwohl er in naher Zukunft spielt, sind viele der politischen Aspekte bereits Realität. Während die Ermittler der Stuttgarter Polizei noch unerfahren im Cyberraum wirkten, haben ihre LKA-Kollegen bereits das Überwachungsinstrumentarium für sich entdeckt.

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