Was bedeutet ziviler Ungehorsam in Zeiten der Digitalisierung? Haben sich mit dem Wandel der Öffentlichkeit auch die Formen des öffentlichen Widerstandes verändert?
In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.
Historisch sei die Grenze zwischen zivilem Ungehorsam und Kriminalität je nach Interesse gezogen worden und umkämpft. Wichtig zur Trennung sei der Blick auf soziale Qualität und Effektivität zivil ungehorsamer Handlungen. Dabei müsse die politische Dimension der Handlungen im Vordergrund stehen, wohingegen auf individuellen Vorteil bedachte Handlungen keinen zivilen Ungehorsam darstellten. Angewandt auf die digitale Welt befand Züger, es müsse zwischen Symbolebene, Aktivismus und direkter Aktion unterschieden werden.
Ich möchte nicht behaupten, dass ziviler Ungehorsam und digitale Aktion besonders zusammengehören, da der Zugang zur Digitalität immer noch Privilegierten offensteht, welche weniger Gründe haben aktiv zu werden. Unsere Kommunikation wird zunehmend monetarisiert. Das behindert die politische Öffentlichkeit im Internet. Ich will daher nicht behaupten, dass es keine Probleme mit den neuen Typen zivilen Ungehorsams gibt. Was sich aber sagen lässt, ist, dass es sein enormes Potential für neue Typen von Politik und digitaler Aktion gibt, die es wert sind, sie zu erforschen und zu verteidigen.
Im Interview mit Philip Banse für dctpTV erklärt Theresa Züger die Thematik nochmal in Deutsch:
In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.
Alex studiert im MA Politikwissenschaft und war 2017 bei netzpolitik.org Praktikant*in. Sie interessiert sich für Netzneutralität, Anti-Terror-Gesetze, Kritische Theorie, Techno, Gender und Zukunft.