Die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (Zitis) plagen Personalsorgen: Sie konnte bisher nur acht Mitarbeiter rekrutieren. Diese kommen ausschließlich von anderen Behörden, wie die Welt berichtet (Welt.de berichtet (Bezahlschranke), Zusammenfassung auf Golem). Die Bundesbehörde will allerdings 120 Mitarbeiter bis Ende des Jahres und 400 Mitarbeiter bis 2022 einstellen.
Die seit Anfang Mai in der Universität der Bundeswehr München ansässige Behörde soll Expertise in technischen Fragestellungen für die Sicherheitsbehörden bereitstellen. Wir berichteten bereits über die bigotte Kryptopolitik der Bundesregierung, Zitis plagt allerdings laut Golem zusätzlich ein ganz anderes Problem:
Unklar ist […], welche Aufgaben Zitis am Ende tatsächlich übernehmen soll. Denn die Stelle soll nicht selbst operativ tätig werden dürfen, sondern nur unterstützende Forschungsarbeiten durchführen. Zitis-Mitarbeiter sollen also auch künftig nicht selbst Smartphones oder Chatverläufe entschlüsseln.
