re:publica 2017 – Europas Ringen um ePrivacy

Wer die digitale Gesellschaft liebt, sollte sich informieren und einmischen! CC-BY 2.0 Josh Hallett

Auf der re:publica 2017 sprach unser Redakteur Ingo Dachwitz über die aktuelle „Lobby-Schlacht um Brüssel: Ende mit Tracken oder Tracken ohne Ende?“. Schließlich steht mit der derzeit verhandelten ePrivacy-Verordnung die wichtigste Datenschutzdebatte des Jahres an.

Inhaltlich berührt die Verordnung große Themen, die uns alle betreffen: Grundrechte, Selbstbestimmung und die Monetarisierung von Daten.

In der EU wird gerade über eine Verordnung verhandelt, die genau für diesen Bereich der elektronischen Kommunikation verbindliche und zeitgemäße Regeln schaffen soll. Diese „ePrivacy-Verordnung“ könnte in absehbarer Zeit die letzte Möglichkeit sein, der Daueraufzeichnung und -auswertung unseres Lebens klare Grenzen zu setzen.

Um zu verdeutlichen, warum diese Verordnung so wichtig ist, startet Ingo seinen Vortrag mit einem Crashkurs zur Bedeutung von Datenschutz und erklärt mit plastischen Beispielen, was konkret dahintersteckt, wenn Firmen uns(ere Daten) tracken.

Der Vortrag fasst den Stand der Debatte zusammen und erklärt das aktuelle Arbeitspapier der ePrivacy-Verordnung. Zwar enthält dieses aus Bürger- und Verbrauchersicht durchaus positive Punkte, es mangelt jedoch nicht an Verbesserungsmöglichkeiten. Und hier sind wir alle gefragt, um Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess zu nehmen und der Wirtschaftslobby etwas entgegenzustellen.

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