Linkschleuder

Linktipps der Redaktion

  • : Kooperiert Hetzner mit russischer Medienaufsicht bei Zensur?
    Kooperiert Hetzner mit russischer Medienaufsicht bei Zensur?

    Reporter ohne Grenzen wirft dem deutschen Webhoster Hetzner vor, mit der russischen Medienaufsicht zu kooperieren und eine kritische Webseite aus der Ukraine zu löschen.

    Die bei Hetzner zuständige Mitarbeiterin forderte „Glavcom“-Chef Shlinchak am 4. August, kurz nachdem Roskomnadsor seine Warnbriefe an Hetzner verschickt hatte, erstmals dazu auf, den Text zu entfernen. SPIEGEL ONLINE liegt der entsprechende Briefwechsel vor. Dabei verweist Hetzner nicht auf die russische Beschwerde, sondern auf die eigenen Geschäftsbedingungen, den der Inhalt des Artikels angeblich verletze. Dort steht Folgendes: „Der Kunde verpflichtet sich, keine Inhalte zu veröffentlichen, welche Dritte in ihren Rechten verletzen oder sonst gegen geltendes Recht verstoßen.“ Das gelte für „erotische, pornografische, extremistische oder gegen die guten Sitten verstoßende Inhalte“. Von Journalismus ist dort nicht die Rede.

    8. August 2014 7
  • : Astroturfing! Lobbykontrol erklärt Grassroots-Lobbying
    Astroturfing! Lobbykontrol erklärt Grassroots-Lobbying

    Lobbykontrol erklärt Astroturfing, auch „Grassroots-Lobbying“ genannt:

    Unter Grassroots-Lobbying versteht man den Prozess, durch den ein Unternehmen, ein Verband oder eine sonstige Organisation eigene Interessen gegenüber der Politik durchzusetzen versucht. Der Name leitet sich dabei vom Bürger als „Graswurzel“ (engl.: grassroots) politischer Partizipation ab. Je breiter die Basis tatsächlicher oder potentieller Wähler ist, die ein Unternehmen oder Verband durch Lobbying ansprechen kann, desto größer ist der Druck auf die Politik. Dadurch sollen politische Entscheidungsträger zu spezifischen Handlungen (oder Nicht-Handlungen) bewogen werden sollen. In der Praxis erfolgt Grassroots-Lobbying oftmals über eine großflächige Mobilisierung der eigenen Mitarbeiter und deren persönliches Umfeld. Zu den klassischen Instrumenten dieser Strategie gehören, neben Leserbriefen und Unterschriftensammlungen, vor allem Postkarten‑, Telefon- und Emailaktionen.

    Mehr drüben.

    8. August 2014
  • : Das vermessene Ich ? Selbstoptimierung 2014
    Das vermessene Ich ? Selbstoptimierung 2014

    hr2 – Der Tag berichtete vorgestern über „Das vermessene Ich ? Selbstoptimierung 2014″.

    Wie habe ich heute geschlafen? Vorbei die Zeit, da man diese Frage durch das ganz persönliche Müdigkeits- oder Wachheitsgefühl beantwortet wusste. Heute frage ich mein Smartphone, das mich informiert über Tiefschlafphasen und wache Momente in der Nacht. Schritte messen, Herzfrequenz, Kalorienverbrauch, Stresslevel – der Vermessung des Selbst ist dank Self-Tracking, der Selbstoptimierung per App, keine Grenze mehr gesetzt. Und wie glücklich bin ich dabei? Frage ich doch mein Smartphone?

    Hier ist die MP3.

    8. August 2014
  • : ARD-Plusminus: Die Google Republik
    ARD-Plusminus: Die Google Republik

    Gestern Abend berichtete das ARD-Magazin Plusminus über „Die Google-Republik: Wie der US-Konzern Deutschland im Griff hat“. Das gibts in der Mediathek und auf Youtube.

    Google ist für viele das Tor zum Internet. So erfolgreich wie in Deutschland ist der US-Konzern fast nirgends auf der Welt. Doch das bringt auch Nachteile. Einige deutsche Unternehmen sind von Google regelrecht abhängig. Und für Nutzer sind die praktischen Dienste nur auf den ersten Blick kostenlos. Sie zahlen mit ihren privaten Daten – und die Politik schaut zu.

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    7. August 2014 22
  • : 4 Gründe, warum Netzneutralität wichtig ist – und gerade Startups dafür kämpfen müssen
    4 Gründe, warum Netzneutralität wichtig ist – und gerade Startups dafür kämpfen müssen

    Auf t3n schreibt Andreas Weck über „4 Gründe, warum Netzneutralität wichtig ist – und gerade Startups dafür kämpfen müssen“.

    Die Netzneutralität ist Garant für Fortschritt und Innovation im Netz und das Rückgrat der Wettbewerbsfähigkeit junger Startups. Doch die Digitalwirtschaft interessiert sich zu wenig für ihren Erhalt.

    Seine vier Punkte sind:

    1. Kein gleichberechtigter Wettbewerb mehr im Netz
    2. Schutz vor unfairen Preisen
    3. Die Fähigkeit zur Innovation sinkt
    4. Unterdrückung alternativer Meinungen

    6. August 2014 2
  • : Panter Preis der taz: Jetzt für Digitalcourage abstimmen!
    Panter Preis der taz: Jetzt für Digitalcourage abstimmen!

    Digitalcourage e.V. ist für den Panther-Preis der taz nominiert und kann dort 5000 Euro gewinnen. Hier kann man sie dabei für den Publikumspreis unterstützen.

    6. August 2014 4
  • : Mehr Stille SMS bei Verfassungsschutz, BKA und Bundespolizei
    Mehr Stille SMS bei Verfassungsschutz, BKA und Bundespolizei

    Der Bundesverfassungsschutz hat in der ersten Hälfte diesen Jahres etwa 53.000 Stille SMS verschickt und damit gut doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 28.500. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Stille SMS dienen dem Zweck, ein Handy zu adressieren, damit seinen Standort und in Folge Bewegungsprofile zu bestimmen ohne dass der Empfänger etwas davon mitbekommt, denn ihm wird keine Meldung angezeigt werden.

    Auch beim BKA mit ca. 35.000 und der Bundespolizei mit ca. 69.000 hat die Nutzung der Stillen SMS, wenn auch leichter, zugenommen. Wie viele SMS der Zoll unerkannt versendet hat, wird als Verschlusssache NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH eingestuft und ist damit nicht einsehbar. Diese Zahlen scheinen jedoch gar nicht so hoch, wenn man andere Stellen betrachtet. Von der Polizei Berlin beispielsweise wurden im 1. Halbjahr 2013 über 120.000 Stille SMS geschickt, in Hamburg waren es 77.000.

    Aber nicht nur Stille SMS gehören zum Portfolio der Bundesbehörden. Auch Funkzellenabfragen, IMSI-Catcher und Telekommunikationsüberwachung sind als Standardüberwachungsinstrumente etabliert. Andrej Hunko von Die Linke kritisierte gegenüber dem Spiegel, dass die Hemmschwelle zu deren Einsatz sinke. Manchmal fragen wir uns eher, ob sie überhaupt noch vorhanden ist.

    6. August 2014 4
  • : FBI infiziert Rechner mit Malware durch Drive-by-Downloads im Tor-Netzwerk
    FBI infiziert Rechner mit Malware durch Drive-by-Downloads im Tor-Netzwerk

    Im Wired-Magazine wurde gestern darüber berichtet, wie der amerikanische Inlandsgeheimdienst FBI „Drive-by“-Downloads einsetzt, um Rechner beim Besuch einer Webseite mit Malware infiziert. Dabei geht es bei der Operation Torpedo nicht um „normale“ Webseiten, sondern darum, Nutzer des Anonymisierungsnetzwerks Tor zu identifizieren. Klar ist eine Infizierung von Malware durch Staatsbehörden nichts Neues. Wir kennen den Bundestrojaner, der unsere Rechner ausspioniert und auch die NSA hat eine reichhaltige Palette von Schadsoftware zu Zwecken von Kameraüberwachung, Keyloggern bis hin zu Kopien unseres Datenbestandes, die sie in industriellem Maßstab einsetzt. Neu ist jedoch der massenhafte Einsatz bei Hidden Services, die nur aus dem Tor-Netzwerk erreichbar sind und eigentlich Anonymität von Sender und Empfänger eines Inhaltes, etwa einer Webseite, bereitstellen sollen.

    Die Überwachungstechnik wird mit dem immerwährenden Kinderporno-Bekämpfung-Argument gerechtfertigt. Augenscheinlich wurde dieses Ziel erreicht und es kam tatsächlich zur Eröffnung von Prozessen. Aber die FBI-Praxis ist nicht auf diesen Einsatzzweck beschränkt und das Risiko, sich mit Malware zu infizieren, weil man kurz auf der falschen Webseite war, ist hoch. Das stellt eine Abschreckung für diejenigen dar, die nichts Unrechtes im Sinn haben und dennoch ihre Anonymität schützen wollen. Journalisten oder Whistleblower beispielsweise. Chris Soghoian von der American Civil Liberties Union, sagte dazu:

    You could easily imagine them using this same technology on everyone who visits a jihadi forum, for example […] And there are lots of legitimate reasons for someone to visit a jihadi forum: research, journalism, lawyers defending a case. ACLU attorneys read Inspire Magazine, not because we are particularly interested in the material, but we need to cite stuff in briefs.

    6. August 2014 7
  • : EU-Kommission startet #TTIP – (In-)Transparenzoffensive
    EU-Kommission startet #TTIP – (In-)Transparenzoffensive

    Die EU-Kommission hat in einer Pressemitteilung Stellung zu der ARD-Dokumentation “Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen”. Dabei versucht man den üblichen Spin und heuchelt Transparenz. Ganz lustig ist die Begründung, wie transparent man doch sei, weil man würde vieles veröffentlichen und daher sei die Darstellung der ARD-Journalisten falsch. Nur die wichtigen Papiere, die erklären, was Verhandlungsstand ist, könne man leider nicht veröffentlichen. Wegen Datenschutz. Und die USA sind schuld, da kann man leider nichts machen. Auf die Ausrede muss man erstmal kommen.

    Die Verbreitung von US-Papieren unterliegt nach Datenschutzregeln der Zustimmung des Autors, d.h. der US-Regierung. Ebenso gilt das für konsolidierte Texte, die EU- und US-Vorschläge kombinieren. Die US-Regierung hat sich bereit erklärt, dass die Kommission ihre Papiere und konsolidierte Texte im Leseraum Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Vertretern der Mitgliedstaaten zur Verfügung stellt. Handelskommissar Karel De Gucht hat wiederholt den US-Handelsbeauftragten Michael Froman gebeten, die Einsichtsmöglichkeiten zu verbessern. Wer die Kommission hier der Geheimhaltung bezichtigt, übersieht also den rechtlichen Rahmen, in denen Papiere eines Verhandlungspartners weitergegeben werden dürfen. Die Beschränkungen des Leseraums bestehen nicht für alle Verhandlungsdokumente allgemein, sondern eben nur für US-Dokumente und konsolidierte Texte, die auch US-Positionen widergeben.

    5. August 2014 9
  • : #TTIP: Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen
    #TTIP: Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen

    Gestern Abend lief in der ARD die halbstündige Dokumentation „Der große Deal – Geheimakte Freihandelsabkommen“ über das geplant US-EU-Freihandelsabkommen TTIP. Diese findet sich noch in der Mediathek und auch auf Youtube. 30 Minuten, die sich lohnen.

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    5. August 2014 10
  • : Anti-Smart-Meter-Bewegung: Widerstand gegen intelligente Stromzähler
    Anti-Smart-Meter-Bewegung: Widerstand gegen intelligente Stromzähler

    In den USA gibt es eine immer größer werdende Anti-Smart-Meter-Bewegung. Eigentlich kaum verwunderlich, wenn man sich die Tea-Party und andere Eigenheiten der US-Kultur anschaut. Aber trotzdem etwas verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es im Rahmen des NSA-Skandals kaum Proteste gibt, aber sobald ein Smart-Meter-Gerät im Haus angebracht wird, viele Menschen den Teufel sehen. Bei Spiegel-Online gibt es einen Bericht dazu: US-Bürger wehren sich gegen Stromzähler: Widerstand im Wohnwagen.

    Neue intelligente Stromzähler sammeln detaillierte Daten über die Haushalte, in denen sie installiert sind. US-Bürger bekämpfen diese „Smart Meter“ wütend. Sie fürchten Überwachung und Strahlung – und sind politisch erfolgreich.

    Ein Dokumentarfilm soll die Proteste portaitieren, man muss aber Geld reinschmeissen um den STream sehen zu können: Take back your power.

    5. August 2014 6
  • : Video erklärt Informationsfreiheit & FragDenStaat.de
    Video erklärt Informationsfreiheit & FragDenStaat.de

    Wir sind ja große Fans der Informationsfreiheit und der Transparenz-Plattform FragDenStaat.de, die wir regelmäßig für unsere Arbeit nutzen, um bequem unser Recht auf Informationsfreiheit nutzen zu können und Anfragen an Behörden und Ministerien zu stellen. Wie das funktioniert, erklärt Euch dieses neue Video:

    Die Informationsfreiheitsgesetze sind ein wichtiges demokratisches Werkzeug. Dieses Video erklärt, wie sie funktionieren und wie man sie mit FragDenStaat.de ganz einfach anwenden kann.

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    Informationsfreiheit & FragDenStaat.de from Open Knowledge Foundation De on Vimeo.

    5. August 2014
  • : Googles Lobbyausgaben: schon 9,3 Millionen US-Dollar in 2014
    Googles Lobbyausgaben: schon 9,3 Millionen US-Dollar in 2014

    Die US-amerikanische Transparenz-NGO OpenSecrets.org veröffentlicht regelmäßig, wie viel Geld Unternehmen und Verbände für die Beeinflussung der Politik ausgeben. Im letzten Halbjahr lag Google in diesem Ranking mit der beträchtlichen Summe von 9,3 Mio. US-Dollar auf Platz 8. Würde man die Branchen- und Unternehmensverbände herausnehmen, und nur Einzelunternehmen berücksichtigen, läge Google hinter dem Chemieunternehmen Dow Chemical ($ 10 Mio.) an zweiter Stelle. Auf Branchenebene war die pharmazeutische Industrie am spendabelsten, sie kommt zusammengenommen auf fast 120 Mio. Dollar Lobbyausgaben, gefolgt von der Versicherungsbranche ($ 78 Mio.).
    infografik_2520_Organisationen_mit_den_hoechsten_Lobbyausgaben_in_den_USA__n

    4. August 2014 4
  • : Umfrage: Open Data und investigativer Journalismus
    Bis zu großflächig offenen Verwaltungsdaten ist es noch ein weiter Weg.
    Umfrage: Open Data und investigativer Journalismus

    Open_Data_stickersDie Leuphana Universität Lüneburg führt eine explorative Studie zum Thema „Open Data und investigativer Journalismusdurch. Sie richtet sich speziell an Investigativ- und DatenjournalistInnen und will herausfinden, ob

    „Open-Data-Initiativen wirklich eine bessere Berichterstattung über Vorgänge und Prozesse in Politik und öffentlicher Verwaltung ermöglichen“.

    Die Teilnahme dauert wie angegeben nur ca. 5 Minuten. Die Ergebnisse der Studie sollen auf der Konferenz „Transformationen. Nachrichten in der digitalen Medienkultur“ am 9. Und 10. Oktober 2014 vorgestellt werden.

    4. August 2014
  • : „Reclaim your data“: 7 Tools und Dienste, um den digitalen Kontrollverlust zu vermeiden
    „Reclaim your data“: 7 Tools und Dienste, um den digitalen Kontrollverlust zu vermeiden

    t3n.de hat vor kurzem eine schöne Übersicht von Diensten und Opern-Source-Lösungen veröffentlicht, um Cloud-Diensten aus dem Hause NSA Google & Co. möglichst keine persönlichen Daten anzuvertrauen. Das meiste davon ist zwar keine echte Neuigkeit, aber vielleicht ist der lesenswerte Überblick ja für einige von euch ein Anstoß, mit der Datenhoheit mal ernst zu machen. Ich selbst bin z.B. mit einer OwnCloud-Instanz in einer Linux-VM auf einem Mac mini-Host sehr zufrieden. Kalender, Kontakte und Dateien synchronisieren zwischen einer ganzen Menge Clients wunderbar hin und her. Die Bugs steckten hier eher im iOS-Sync-Daemon, aber es gab Workarounds, und seit iOS 7.1 läuft das auch ab Werk richtig rund.

    4. August 2014 3
  • : Dienstag in Berlin und im Stream: Netzpolitischer Abend der Digiges
    Dienstag in Berlin und im Stream: Netzpolitischer Abend der Digiges

    Am Dienstag findet wieder der netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. ab 20:00 Uhr in der c‑base in Berlin und im Stream an den Emfangsgeräten statt auf c‑base.org statt.

    Das Programm:

    Renata Avila Pinto – Latin American Surveillance States: Brazil, Mexico, Colombia and Argentina

    Patrick Riechert – Überwachung, übersichtlich.

    Markus Beckedahl – Die Digitale Agenda der Bundesregierung im Beta-Schnelltest

    Einlass ist wie immer ab 19 Uhr, los geht’s gegen 20 Uhr.

    3. August 2014 1
  • : Deutschland für französische Studenten: Terrorismusbekämpfung und Rechtsstaat
    Deutschland für französische Studenten: Terrorismusbekämpfung und Rechtsstaat

    Rasterfahndung, Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung und Antiterrordatei sind nicht nur langjährige Themen auf netzpolitik.org, sondern jetzt auch Unterrichtsgegenstand in Frankreich. Das Institut für Sprachwissenschaften an der Universität Aix-Marseille hat im vergangenen Semester über Deutschland ausgebildet. In einem Seminar ging es um Pressefreiheit sowie Terrorismusbekämpfung und Rechtsstaat. Und da kommen alle möglichen unserer Themen dran.

    Ein Handout zu Antiterror-Maßnahmen behandelt den Fall Andrej Holm, das Video Du bist Terrorist!, den Staatstrojaner, die Vorratsdatenspeicherung und die Rasterfahndung. Mit jeder Menge Flyern vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

    Sehr schön!

    Und wer den Test gemacht hat: hier sind die Antworten :)

    1. August 2014 3
  • : Gesucht: Nutzer von creativecommons.tumblr.com
    Gesucht: Nutzer von creativecommons.tumblr.com

    Wir suchen unter unseren Leserinnen und Lesern die Person, die Zugangsdaten von creativecommons.tumblr.com besitzt. Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, weil das einzige Posting auf Tumblr unser Flyer für die 5 Jahre Creative Commons Party 2007 in der c‑base war. Seitdem ist der Acocunt ungenutzt, Creative Commons würde diesen aber gerne verwenden. Sie haben auch schon bei Tumblr angefragt, ob sie ihn bekommen könnten. In den Account wurde sich aber in den vergangenen 12 Monaten noch eingeloggt und insofern rückt Tumblr diesen nicht raus. Gut möglich, dass der Account auch mehr oder weniger unbemerkt weiter existiert, weil man bei Tumblr diverse Blogs einem Account zuordnen kann.

    Also bitte nochmal schauen, wenn Ihr 2007 irgendwie an der Party beteiligt gewesen seid! Ich hab ja sämtliche Mailadressen schon durchprobiert und scheine nicht der Besitzer zu sein.

    1. August 2014 3
  • : Öffentliches Geständnis: Die CIA hat Computer des Geheimdienst-Ausschusses im US-Kongress gehackt
    Öffentliches Geständnis: Die CIA hat Computer des Geheimdienst-Ausschusses im US-Kongress gehackt

    Mark Mazzetti und Carl Hulse berichten heute auf der Titelseite der New York Times: Untersuchung der C.I.A. bestätigt, dass sie Kongress-Ausschuss ausspioniert hat

    An internal investigation by the C.I.A. has found that its officers penetrated a computer network used by the Senate Intelligence Committee in preparing its damning report on the C.I.A.’s detention and interrogation program.

    The report by the agency’s inspector general also found that C.I.A. officers read the emails of the Senate investigators and sent a criminal referral to the Justice Department based on false information, according to a summary of findings made public on Thursday. One official with knowledge of the report’s conclusions said the investigation also discovered that the officers created a false online identity to gain access on more than one occasion to computers used by the committee staff.

    Nochmal auf deutsch: Die CIA gibt zu, Computer des Geheimdienst-Ausschusses im US-Kongress gehackt zu haben. Also der parlamentarische Ausschuss, der für die Aufsicht und Kontrolle der Geheimdienste zuständig ist. Im eigenen Land.

    Und jetzt stellen wir uns bitte mal vor, wie die amerikanischen Geheimdienste wohl mit Abgeordneten und Ausschüssen anderer Staaten umgehen. Vor allem mit Staaten, die ohnehin zu den am meisten überwachten gelten. Dass sich die Telefone der Mitglieder im deutschen Untersuchungsausschuss merkwürdig verhalten, dürfte also mal wieder nur die Spitze des Eisbergs sein.

    Viel Spass beim neuen Job, Anne! :)

    (Fefe hatte auch Spass mit der Meldung.)

    1. August 2014 5
  • : Porträt über Citizen Lab, das “Hacker Hothouse” aus Toronto
    Ron Deibert, Gründer des Citizen Lab, während seines Vortrags auf der #rp14
    Porträt über Citizen Lab, das “Hacker Hothouse” aus Toronto

    Hier bei Netzpolitik.org berichten wir oft und gerne über die Nachforschungen und Aktivitäten des Citizen Lab. Doch was ist Citizen Lab eigentlich genau, wo kommt es her und wer stecken dahinter? Arstechnica.com hat ein lesenwertes Porträt über die Organisation und die führenden Köpfe Ron Deibert und Morgan Marquis-Boire (aka Morgan Mayhem) verfasst. Das Hacker‑, Forscher- und Aktivistennetzwerk aus Toronto wird darin als ein „Ersatz-Geheimdienst“ auf Seite der Zivilgesellschaft beschreiben.

    „Citizen Lab [is] not just a group of researchers poking around online, but an interdisciplinary network of experts that can explain and contextualize their findings. […] when it comes to what a “people’s intelligence agency” might look like, it’s hard to find a better template than the one created by Citizen Lab.“

    Wer mehr über unsere Berichterstattung über das Citizen Lab lesen (und hören) will, klickt hier.

    31. Juli 2014