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Astroturfing! Lobbykontrol erklärt Grassroots-Lobbying

Lobbykontrol erklärt Astroturfing, auch „Grassroots-Lobbying“ genannt: Unter Grassroots-Lobbying versteht man den Prozess, durch den ein Unternehmen, ein Verband oder eine sonstige Organisation eigene Interessen gegenüber der Politik durchzusetzen versucht. Der Name leitet sich dabei vom Bürger als „Graswurzel“ (engl.: grassroots) politischer Partizipation ab. Je breiter die Basis tatsächlicher oder potentieller Wähler ist, die ein Unternehmen…

  • Markus Beckedahl

Lobbykontrol erklärt Astroturfing, auch „Grassroots-Lobbying“ genannt:

Unter Grassroots-Lobbying versteht man den Prozess, durch den ein Unternehmen, ein Verband oder eine sonstige Organisation eigene Interessen gegenüber der Politik durchzusetzen versucht. Der Name leitet sich dabei vom Bürger als „Graswurzel“ (engl.: grassroots) politischer Partizipation ab. Je breiter die Basis tatsächlicher oder potentieller Wähler ist, die ein Unternehmen oder Verband durch Lobbying ansprechen kann, desto größer ist der Druck auf die Politik. Dadurch sollen politische Entscheidungsträger zu spezifischen Handlungen (oder Nicht-Handlungen) bewogen werden sollen. In der Praxis erfolgt Grassroots-Lobbying oftmals über eine großflächige Mobilisierung der eigenen Mitarbeiter und deren persönliches Umfeld. Zu den klassischen Instrumenten dieser Strategie gehören, neben Leserbriefen und Unterschriftensammlungen, vor allem Postkarten‑, Telefon- und Emailaktionen.

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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